DE940692C - Luftpistole mit Luftzylinder und Luftkolben im Griffstueck - Google Patents

Luftpistole mit Luftzylinder und Luftkolben im Griffstueck

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DE940692C
DE940692C DEW8410A DEW0008410A DE940692C DE 940692 C DE940692 C DE 940692C DE W8410 A DEW8410 A DE W8410A DE W0008410 A DEW0008410 A DE W0008410A DE 940692 C DE940692 C DE 940692C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
    • F41B11/646Arrangements for putting the spring under tension
    • F41B11/647Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever
    • F41B11/648Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever in breakdown air guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/46Trigger safeties, i.e. means for preventing trigger movement
    • F41A17/48Automatically operated trigger safeties, i.e. operated by breech opening or closing movement
    • F41A17/50Automatically operated trigger safeties, i.e. operated by breech opening or closing movement by breakdown action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Luftpistole mit Luftzylinder und Luftkolben im Griffstück Die Erfindung betrifft Luftpistolen mit im Griffstück liegendem Luftzylinder und in diesem gleitenden Luftkolben, bei denen die Spannstange am Lauf an;gelenkt ist und den Abzugsbügel bildet und der Abzug beim Spannen selbsttätig gesichert wird.
  • Es sind Luftgewehre mit am Lauf gelagerter, als Abzugsbügel dienender Spannstange und im Gewehrkalben untergebrachtem Luftzylinder bekannt. Wähnend bei Luftgewehren der Gewehrkolben fast in Richtung des geschlossenen Laufes und. infolgedessen die Spannstange annähernd parallel mit dem Gewehrkolhen und dem in diesem untergebrachten. Luftzylinder Biegt und auch nach dem Abknicken des Laufes beim Spannen nur einen spitzen Winkel mit dem Luftzylinder bildet, ist bei Pistolen mit nach unten gerichtetem Griffstück der Winkel zwischen Spannstange und Luftzylinder bei jeder Stellung während des Spannens groß-. hifolge. dessen sind für die Übertragung der Kraft vorm Lauf über die Spannstange nach dem im Luftzylinder beweglichen Luftkelben voKständig abweichende Bedingungen gegeben, die besondere Maßnahmen zur Überleitung dieser Kraft erforder ]ich machen.
  • Es sind Luftpistolen bekanntgeworden, bei denen man die Schwierigkeit der Kraftübertragung vom abknickbaren Lauf auf denn Luftzylinder dadurch überwunden hat, daß man den Luftzylinder am Lauf und den Luftkolben am Boden des Griffstückes angelenkt hat, so daß beim Abknicken des Laufes der Luftzylinder unter Spannen der Luftkolbenfeder über den Luftkolben gezogen und der Luftkolben dann am Abzug gespeirrt wird, während. der Luftzylinder beim. Schließen des Laufes mit dem Luftkolben und dem Abzug in seine Ausgangslage zurückgebracht wird. Aus dieser Konstruktion ergibt sich ein verwickelter Aufbau der einzelnen Teile und eine Fehlerque3lie für die vielen beweglichen Teile, insbesondere des Abzuges. Wegen des Schwenkbereichs, den der Luftzylinder im Griffstück erfordert, muß außerdem entweder das Griffstück unförmig groß gemacht werden, oder der Luftzylinder klein, so daß dann nur wenig Druckluft fix den Schuß zur Verfügung stehen kann..
  • Bei einer anderen Luftpistole wird .überhaupt auf eine HiebelspInnung verzichtet und die Luftkolbenfeder unmittelbar von Hand gespannt. In dieser Weise können jedoch Federn, die für einen einigermaßen guten Schuß ausreichend sind, nicht gespannt werden. ' Eine weitere Konstruktion zeigt eine Hebelspannung für den im Griffstück der Pistole angeordneten Luftkolben. Hierbei ist jedoch nicht der Lauf als Spannhebel verwendet, sondern ein gesänderber Spannhebel, der sich an den Griff legt und an diesem gelagert ist. Der an der Rückseite des Pistolengriffes angeordnete Spannhebel gibt dem Griff eine unhandliche Form und drückt au:ßerdern in. der Handfläche. Auch ist seine Länge auf einen Teil des Griffes beschränkt, so daß nur eine verhältnismäßig geringe Hebelkraft erzeugt werden kann, die ihrerseits der Federstärke niedrige Grenzen setzt.
  • Die Erfindung ermöglicht bei Luftpistolen die Verwendung einer zwischen Lauf und im Griffstück beweglichem Luftkolben angeordneten Spannstange zum Spannen des: Luftkolbens mit Hilfe des abkippbaren Laufes, wobei die Spannstange gleichzeitig als Abzugsbügel ausgebildet ist und der Abzug beim Spannren gesichert wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß die mit dem freien Ende arm Luftkolben angreifende Spannstange mittels Rollen, die auf seitlichen Ansätzen der Spannstange geAagert sind, in seitlich vom Du:rchtrittsschlitz .des Griffstückes angeordneten Längsnuten geführt. Trotz des großen Winkels, den die Spannstange mit dem Luftzylinder und somit der Bewegungsrichtung des Luftkolbens während des gesamten Spanners bildet, ist ein leichtes Spannen mit Hilfe des Laufes erreicht, das im wesentlichen nur eine der Gegenkraft der Kolbenfeder entsprechende Spannkraft erfordert, und der Luftkolben, ran dien die Spannstange angreift, ist von der Kraftkomponente entlastet, die senkrecht zu seiner Bewegungsbahn wirkt.
  • Die als Abzugsbügel dienende Spannstange ist ferner so geformt, daß. sie den zum Durchtritt im Griffstück erforderlichen Schlitz in .geschlossenem Zustand- teilweise abdeckt und den das Griffstück umfassenden Fingen als bequeme und glatte Auflage dient. Um zu verhindern, daß der Abzugsdrücker während des Spanners oder während der Rückbewegung des Laufes in die Schließlage betätigt und damit der Abzug gelöst wird, wird er mittels eines durch den Lauf beim Kippen gesteuerten Gliedes bei abgekipptem Lauf in bekannter Weise gesperrt und das Sperrglied beim Schließen des Laufes selbsttätig ausgerückt. Das Sperrglied für den; Abzugsdrücker kann in verschiedener Weise ausgebildet sein.
  • Ferner kann das Sperrglied gleichzeitig als Organ zur Erzeugung eines Druckpunktes herangezogen werden, indem die Sperrnase am Abzugsdrücker gleichzeitig zur Aufnahme Nilrex Druckpunktschraube dient, die sich an einem federnden Anschlag des Rahmens abstützt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsheispiel der Luftpistole nach der, Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt der Luftpistole, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fg. 1, Fig. -3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i, Fig. ¢ einen Schnitt - nach der Linie IV-IV der Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 einen Teillängsschnitt wie Fr-@g. i einer anderen Ausführungsform des Laufverschlusses, Fig. 7 eine weitere Ausführungsform des Abzuges, teilweise im Längsschnitt.
  • In dien zylindrischen Längsbohrung des Griffstückes i ist 'der Luftkolben 2 mit seinem rohrförmigten Ansatz 3 geführt. In dem rohrförmigen Anaatz 3 und der Längsbohrung -des Griffstückes i liegt die Luftkolbenfeder 4, die sich an einer auf das untere Endre des Griffstückes geschraubten Kappe 5 abstützt und durch einen in diese eingesetzten Bolzen .6 geführt ist. Auf das verjüngte Ende 7 des Griffstückes i ist ein. Blechring 8 gesetzt, der von der Kappe 5 gehalten wird -und mit seitlich abgebogenen Randteilen, 9 das untere Ende der Griffschale ro hält, außerdem mit einem Ansatz i i den unteren Teil eines Schlitzes 12 im Griffstück abdeckt, durch welchen das eine Nase 13 bildende Ende eines' Sp,annlhebelsr4greift,, das in seinen Längsschlitz 15 des rohrförmigen Kolbenansatzes 3 ragt. In idie Nase 13 des Spannheibels 14, der gleichzeitig den Abzugsbügel bildet, ist ein Querbolaen i6 .eingesetzt, auf dessen seitlich vorstehenden Enden. Ringe 17 gelagert sind, die in Nuten-i8 im Griffstück laufen. Der Schlitz 15 ist am unteren Ende des rohrförmigen Ansatzes 3 geschlossen, so daß ein Anschlag für die Nase 13 des Spannhebels .14 vorhanden, ist. Der Schlitz 12 des Griffstückes setzt sich nach oben in eine Nut fort, in, der eiirre Abzugsklinke 19 auf deinem Bolzen 20 gelagert ist. Dias eine-Ende dieser Abzugsiklinke greift -mit einer Nase 21 in den Schlitz 15 und springt bei gespannten Luftkolben in seltne Rast 22 ein. Die Abzugsklinke 19 steht unter Wirkung einer Feder 23. Ihr oberes Ende 24 steht in der Rast 25 des Abzugsdrückers 26. Über dem Abzugsdrücker 26 ist eine Riegelplatte 27 im Rahmen 28 der Luftpistole geführt, die mit einem Ausschnitt 29 versehen ist, durch den ein Ansatz 3o des Abzugsdrückers 26 greift. Dieser Ansatz hat eine Nut 31, die in gleicher Ebene -mit dem vorderen Steg 32 der Riegelplatte liegt. Der hintere Steg 33 tritt bei geöffnetem Lauf in eine Auskehlung des Rahmens 28 und dabei in den Bereich einer Nase 34 des Laufkopfes 35. -Dieee Verschiebung wird durch eine Feder 36 hervorgerufen, die an einem Vorsprung 37 der Riegelplatte 27 abgestüzt ist. Die Nase 34 am Lauf 35 hat eine Kerbe 38, in die ein gefederter Sperrbolzen 39 einspringt. Die Spannstange 14 ist am Laufkopf 35 angelenkt und der Lauf auf einem Bolzen 41 schwenkbar gelagert.
  • Bei der Ausführungsforen nach Fig. 6 ist an Stelle des Sperrbolzens 39 eine Sperrklinke 42 vorgesehen, an der der Lauf mittels eines Bolzens 43 verriegelt wird.
  • Nach Fig. 7 hat der Abzugsdrücker 26 eine Nase 44 in die eine -Druckpunktschraube 45 eingesetzt ist. An dieser Nase greift auch die Abzugsdrückerfeder 46 an. In die - Bewegungsbahn der Nase 44 ist eine doppelarmige, unter Wirkung einer Feder 46 stehende Klinke einschwenkbar, deren einer Arm 47 bei geöffnetem Lauf die Nase 44 desAbzugsdrückers 26 unterstellt und diesen festlegt, während bei geschlossenem Lauf der Laufkopf 3 5 durch Einwirkung auf den Arm 48 die Klinke so steuert, daß der andere Arm 47 den Abzugsdrücker freigibt.
  • Zum Spannen des Luftkolbens 2 wird der Lauf aus der gezeichneten Lage in die mit unterbrochenen Linien angedeutete Lage geschwenkt. Dabei bewegt sich der als Spannhebel 14 dienende Abzugsbügel in die mit unterbrochenen. Linien dargestellte Lage, wobei seine Nase 13 deal Luftkolben mitnimmt und die Feder 4 gespannt wird. Das untere Ende der Spannstange 14 ist dabei in dem Schlitz 12 und den Nuten 18 des Griffstückes geführt, wobei durch die Rollen: 17 ein leichter Gang entsteht. Sobald die Rast 22 die Nase 21 der Abzugsklinke iq erreicht hat, springt diese ein und hält den Luftkolben 2 in der gespannten Stellung, wenn beim Schließen des Laufes die Spannstange 14 in ihre Ausgangslage zurückkehrt. Der Lauf wird durch den Sperrbolzen 39 bzw. die Sperrklinke 42 verriegelt. Die Nase 21 der Abzuggklürke 19 ist in der Rast 22 so gestellt, daß sie durch den Druck der Luftkolbenfeder 4 herausgedrängt wird, sobald ihr Ende 24 aus der Rast 25 des Abzugsdrückers entlassen wird. Die Abzugsstange 14 und der Ansatz i i am Ring 8, der gleichzeitig die Griffschale io hält, decken den Schlitz 12 im Griffstück weitgehend ab. Die Riegelplatte 27 bzw. die Klinke 47, 48 werden vom Lauf selbsttätig gesteuert und verriegeln den Abzug so lange, bis der Lauf wieder geschldssen ist. Ein vorzeitiges Abziehen bei geöffnetem Lauf, wodurch Beschädigungen der Waffe und Verletzungen des Schützen verursacht werden können, ist damit unmöglich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftpistole mit Luftzylinder und Luftkolben im Griffstück sowie am Lauf angelenkter, den Abzugsbügel bildender Spannstange und Sicherung des Abzuges beim Spannen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem freien Ende am Luftkolben (2,3) angreifende Spannstange (14) ,mittels auf seitlichen Ansätzen (z6) gelagerter Rollen (17) in seitlich vom Durchtrittsschlitz (12) des Griffstückes (i) angeordneten Längsnuten(i8) geführt ist.
  2. 2. Pistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstange (14) so gebogen ist, daß sie mit ihrem unteren Teil den Führungsschlitz (i i) in geschlossenem Zustand teilweise abdeckt.
  3. 3. Pistole nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsdrücker (26) mittels :eines durch den Lauf beim Kippen gesteuerten Gliedes (27, 47) bei abgekipptem Lauf in bekannter Weise gesperrt und das Sperrgli@ed beim Schließen des Laufes selbsttätig ausgerückt wird.
  4. 4. Pistole nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied aus einer Riegelplatte (27) besteht, die unter Wirkung einer Feder (36) bei geöffnetem Lauf in einen Schlitz (31) des Abzuges eintritt und mittels einer Nase (34) des Laufes (35) in die Freigabestellung gesteuert wird.
  5. 5. Pistole nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied aus einer doppelarmigen Klinke besteht, deren einer Arm (47) bei geöffnetem Lauf in bekannter Weise eine Nase (44) des Abzuges (26) unterstellt und durch den Lauf (35)- beim Schließen an dein anderen Arm (48) in die Freigabestellung gesteuert wird.
  6. 6. Pistole nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnase (44) am Abzugsdrücker (26) gleichzeitig zurAufnahme einer Druckpunktschraube (45) dient, die sich an einem federnden Anschlag am Rahmen (28) abstützt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 150 475, 444 295; USA.-Patentschriften Nr. 2 3o6 668.
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