DE940676C - Vorrichtung zum Zusammenpressen von Holzrahmen fuer Fenster, Moebelteile u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenpressen von Holzrahmen fuer Fenster, Moebelteile u. dgl.

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DE940676C
DE940676C DEF13137A DEF0013137A DE940676C DE 940676 C DE940676 C DE 940676C DE F13137 A DEF13137 A DE F13137A DE F0013137 A DEF0013137 A DE F0013137A DE 940676 C DE940676 C DE 940676C
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DEF13137A
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Friedrich Fentzahn
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/14Clamps for work of special profile
    • B25B5/142Clamps for work of special profile for windows and frames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammenpressen von Holzrahmen für Fenster, Möbelteile u. dgl. Holzrahmen für Fenster, Möbelteile, Geräte u. dgl. werden bislang üblicherweise unter Zuhilfenahme von Schraubzwingen oder einfachen Spindelpressen hergestellt, mit denen die frisch verleimten Rahmenhölzer festgespannt und zusammengedrückt werden. Dieses Verfahren ist sehr zeitraubend und umständlich, da es schwierig ist, die Spannmittel so anzusetzen, daß das rahmenartige Werkstück eine genau rechteckige Form erhält und nicht windschief 'ausfällt. Spindelpreßvorrichtungen haben zudem den Nachteil, daß sie nur für Rahmengrößen von begrenzter Unterschiedlichkeit verwendbar sind.
  • Zur Erleichterung der Arbeit des Zusammenpressens von Holzrahmen ist bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, welche aus einem auf einer Grundplatte starr angebrachten Winkelrahmenstück als festes Widerlager und aus Druckeinrichtungen besteht, die auf die dem Winkelrahmenstück abgekehrten Rahmenhölzer einwirken. Als Druckeinrichtungen dienen hydraulisch oder pneumatisch angetriebene Kolbenpressen, die in der Anschaffung kostspielig sind und für die Erzeugung des notwendigen Druckmittels erhöhte Betriebskosten verursachen. Die Kolbenpressen sind so angeordnet, daß je ein Druckzylinder mit einer am freien Kolbenstangenende befestigten Druckplatte der Mitte des einen Schenkels des starren Winkelrahmenstückes gegenübersteht. Wenn die Druckplatte mit der einen Hälfte auf einen wesentlich größeren Widerstand trifft als mit der anderen Hälfte, dann besteht wegen der einseitigen stärkeren Beanspruchung die Gefahr des Schieflaufens des Druckkolbens oder des Schrägstellens der Druckplatte mit 'der höchst unerwünschten Folge, daß die Schenkel des rahmenartigen Werkstückes in nicht genau paralleler Lage zusammengepreßt werden. Die vorbekannte Preßvorrichtung ist zudem nur für begrenzte Rahmengrößen verwendbar, so daß die Aufwendung der erheblichen Anschaffungskosten sich für Tischlereibetriebe, in denen Holzrahmen in unterschiedlichen Größen gefertigt werden müssen, im allgemeinen nicht lohnt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Druckeinrichtungen als von Hand zu betätigende, an beliebigen Stellen der aus einer Holzplatte, vorzugsweise Sperrholzplatte, gefertigten Grundplatte mittels Schrauben od. dgl. leicht lösbar anzubringende, mit Hilfe von in der Hubrichtung verlaufenden Langlöchern in ihren Tragfüßen nachstellbare und genau ausrichtbare Exzenterpressen ausgebildet sind, deren Exzenterscheiben am Umfang eine solche Erhebungskurve aufweisen, daß sich auf dem größten Teil .des Umfanges bzw. hei einer fast vollen Drehung ein Hub der entgegen der Kraft von Rückholfedern parallel verschiebbar durch doppelte Gleitstangen geführten Druckplatten ergibt, und deren jeweiliger Handbetätigungshebel am oberen Ende der zugehörigen Exzenterwelle und oberhalb der zugehörigen Druckplatte angeordnet ist.
  • Eine in dieser Weise ausgebildete Rahmenpreßvorrichtung gestattet es, die Exzenterpressen an jeder beliebigen Stelle der Grundplatte anzubringen und somit die Vorrichtung rasch und ohne große Umständlichkeiten für unterschiedlich große Rahmen einzurichten.. Da jede der Druckplatten durch zwei Gleitstangen geführt ist, kann es bei ordnungsgemäß montierten Exzenterpressen nicht vorkommen, daß die Druckplatten nach der einen oder anderen Seite ausweichen, was ungenaue Rahmenformen ergeben würde: Von erheblicher Bedeutung für die Erfindung ist nicht zuletzt die Ausrüstung der Preßvorrichtung mit baulich einfachen, von Hand zu bedienenden Exzenterpressen.
  • Für das Zusammenpressen von Rahmen in einem Winkel von zwei Seiten oder, z. B. bei der Ferti-. gung von Stuhlsitzen in Trapezform, von drei Seiten sind Exzenterhebel-Preßeinrichtungen in der Holzindustrie seit langem bekannt und gebräuchlich; solche Exzenterpreßeinrichtungen sind aber wegen ihrer großen Abmessungen für Rahmenpreßvorrichtungen mit einem auf einer Grundplatte starr befestigten Winkelanschlagrahmen ungeeignet. Durch die mit der Erfindung geschaffene gedrungene Form der Exzenterpressen und dank der trotz kleiner -Außenabmessungen der Pressen ermöglichten großen Vorschubstrecken sind erst die Voraussetzungen für die Anwendung von Exzenterantrieben bei Rahmenpreßvorrichtungen mit festen Winkelanschlagrahmen erfüllt worden.
  • Bei Benutzung der im Sinne der Erfindung ausgebildeten Rahmenpreßvorrichtung kann die Fertigungszeit von Holzrahmen auf etwa ein Viertel der Zeit verringert werden, die bislang benötigt wurde für die Herstellung von Holzrahmen mittels Schraubzwingen oder Spindelpressen. Die mit der erfindungsgemäßen Rahmenpresse bearbeiteten Holzrahmen zeichnen sich aus durch eine äußerst genau rechteckige und maßhaltige Form, so daß sie keiner Nachbearbeitung mehr bedürfen. Die Erfindung bringt somit einen beachtlichen Beitrag zur Rationalisierung der Arbeitsmethoden bei der Holzrahmenherstellung.
  • Zweckmäßigerweise können jedem der den Druckplatten der Exzenterpresse zugekehrten Rahmenhölzer des Werkstückes, zumindest aber dem langen Rahmenholz zwei Exzenterpressen derart zugeordnet werden, daß die Druckplatten jeweils an oder in der Nähe der beiderseitigen Enden der Rahmenhölzer angreifen. Dabei ist die Handbetätigung der Druckvorrichtungen leichter durchführbar, als wenn über nur eine Druckvorrichtung ein - entsprechend größerer Druck auf die ganze Länge des Rahmenholzes ausgeübt werden muß. Außerdem gelingt es bei Anwendung mehrerer kleiner Pressen besser, formgenaue Holzrahmen herzustellen, als wenn gegen jedes Rahmenholz nur eine Druckvorrichtung wirkt.
  • Weitere Einzelheiten für die vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Rahmenpresse werden nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die schaubildliche Ansicht der Rahmenpresse in teilweise abgebrochener Darstellung; Fig. a bringt die schaubildliche Ansicht -eines Teilquerschnittes durch eine für das Zusammenpressen vori Fensterrahmen mit Wasserschenkeln bestimmte Vorrichtung; in den Fig. 3 und q. werden-in größerem Maßstab Einzelheiten der Rahmenpresse dargestellt, und die Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen eine der zur Rahmenpresse gehörenden Exzenterpressen in Vorderansicht, Seitenansicht, im Grundriß und in schaubildlicher Ansicht.
  • ' An der aus einer Holzplatte, vorzugsweise einer Sperrholzplatte, gefertigten Grundplatte i sind die Schenkel a, 3 eines Winkelrahimens so angeordnet, daß die Außenflächen der Schenkel mit den Außenkanten der Grundplatte abschließen. Zur Befestigung der Schenkel des Winkelrahmens an der Grundplatte dienen Gewindebolzen q., die sich mit Köpfen 5 gegen die Oberseite der Schenkel anlegen und von unten her durch Schraubenmuttern 6 angezogen werden. Für die Aufnahme der Haltemuttern sind an der Unterseite der Grundplatte Ausnehmungen 7 vorgesehen _ (s. Fig. 3).
  • Mit B ist der zusammenzupressende Rahmen bezeichnet. -Das Werkstück kann beispielsweise ein Fensterrahmen, der Rahmen eines Möbelstückes, eines Gerätes od. dgl. sein. Das rahmenförmige Werkstück 8 wird unter Einfügung von Zwischenleisten 9,_ io auf die Grundplatte i flach aufgelegt und gegen die Zwischenleisten zur Auflage gebracht. Vor dem langen Schenkel 2 des Winkelrahmens werden an den Enden des zusammenzupressenden Rahmens 8 zwei Zwischenleisten 9, 9 eingefügt. Diese weisen an ihren dem Werkstück zugekehrten Flächen j e eine Längsnut i i auf, die den Zweck hat, das aus dem Rahmenholz austretende Ende des Zapfens 12 aufzunehmen, der die Rahmenhölzer verbindet (vgl. Fig. q.). Die vor dem kurzen Schenkel 3 des Winkelrahmens befindliche Zwischenleiste io ist so bemessen, daß sie über die ganze oder nahezu ganze Länge des Rahmenholzes am kurzen Schenkel des Werkscückes, aber nicht mehr über die Stirnkanten der das kurze Rahmenholz beiderseits einfassenden Längsschenkel reicht, weil sonst ein festes Zusammenpressen der Schenkel des zu bearbeitenden Holzrahmens nicht möglich wäre.
  • Um die Prellvorrichtung zum Zusammenpressen von Fensterrahmen benutzen zu können, die einen Wasserschenkel 1q. mit vorspringender Nase 1q.' haben, empfiehlt es sich, an der Grundplatte i vor der Zwischenleiste io eine Aussparung 13 zur Aufnahme der Wassersdhenkelnase 1q.' des auf die Grundplatte aufgelegten Fensterrahmens 8 zu schaffen.
  • Das Zusammenpressen der Rahmenhölzer erfolgt erfindungsgemäß mittels mehrerer kleiner Exzenterpressen. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind vier Exzenterpressen vorgesehen, die so angeordnet sind, daß je zwei Pressen an den Enden des langen Rahmenholzes und die beiden anderen Pressen an den Enden des kurzen Rahmenholzes des zusammenzupressenden Holzrahmens 8 angreifen. Es ist selbstverständlich ohne weiteres möglich, mit einer größeren oder kleineren Anzahl von Exzenterpressen zu arbeiten,, beispielsweise mit drei Exzenterpressen, von denen eine gegen die Mitte des kurzen Rahmenholzes und die beiden anderen, wie beim gezeichneten Ausführungsbeispiel, gegen die Enden des langen Rahmenholzes angesetzt werden.
  • Jede einzelne dieser Exzenterpressen ruht auf einer Trägerplatte 15, die zwecks Erzielung eines festen Sitzes auf der Grundplatte i an ihrer Unterseite mit Riefen 16 versehen oder in anderer geeigneter Weise aufgerauht ist, daß zwischen Exzenterpresse und Grundplatte nach der Verbindung beider Teile eine gute Haftreibung besteht. An der Trägerplatte ist ein Profileisen 17 befestigt, welches ein mit den Schenkeln nach oben gekehrtes U-Profil darstellt, bei dem der eine Schenkel über den Steg hinaus nach unten verlängert und zu einem Befestigungsflansch 17' rechtwinklig abgebogen ist. Der Flansch ist mit Hilfe von Nieten i:8, Schrauben oder durch Anschweißen an der Trägerplatte lösbar oder unlösbar festgelegt. In je zwei einander gegenüberliegenden Löchern ig an den hochstehenden Schenkeln des Profileisens 17 sind zwei Gleitstangen 2o verschiebbar geführt. Diese tragen an ihren dem verlängerten Schenkel des U-Profils 17 abgekehrten: Enden gemeinsam eine Druckplatte 21, die durch Vernieten oder Verschweißen mit den Stangen fest verbunden ist. In einer mittleren Bohrung 23 des Steges des Profileisens 17 und in einer Bohrung 24 der Trägerplatte 15 ist senkrecht zur Trägerplätte stehend eine Exzenterwelle 22 drehbar gelagert. Letztere ist auf dem zwischen seinem Spurzapfen 22' und dem in die Bohrung 23 eingreifenden zylindrischen Abschnitt liegenden Teil ebenso wie an dem über die Schenkel des U-Profils 17 und die Druckplatte 21 hinausragenden oberen Ende bei 25 bzw. 26 vierkantig gestaltet. Der obere Vierkant 26 bildet die Ansatzstelle für einen mit entsprechender Vierkantbohrung versehenen Handbetätigungshebel27. Auf den mittleren Vierkantabschnitt25 ist eine Exzenterscheibe 28 aufgeschoben. Sie liegt mit ihrer Unterseite gegen die Trägerplatte 15 an und ist oben durch eine Distanzscheibe 29 gegen den Steg des U-Profils 17 abgestützt. Durch Drehen der Exzenterwelle 22 kann man die Druckplatte 2i vermittels der Exzenterscheibe 28 in Richtung des Pfeiles x (Fig. 7) nach außen bewegen. Fig. 7 zeigt die Druckplatte in der äußersten Verschubstellung, in welcher die Druckplatte von der Ausgangsstellung aus die Hubstrecke a zurückgelegt hat.
  • Die Rückführung der Gleitstangen 20 mit der Druckplatte 21 in die Ausgangsstellung, in welcher die Druckplatte gegen den kurzen Schenkel des U-Profils 17 anliegt, erfolgt kraftschlüssig durch Schraubenfedern 30, von denen je eine um einen zwischen den hochstehenden Schenkeln des U-Profils liegenden mittleren Abschnitt der Stangen herumgewunden ist. Die Federn 30 sind mit ihrem einen Ende gegen eine durch Splint 31 an der Stange festgelegte Scheibe 32 und mit ihrem anderen Ende gegen den in der Verschubrichtung der Druckplatte vornliegenden Schenkel des U-Profils abgestützt. Beim Vorschieben der Gleitstangen und der an ihr befestigten Druckplatte werden die Federn 30 gespannt. Sie drücken die Gleitstangen mit der Druckplatte sogleich in die Ausgangsstellung zurück, wenn die Exzenterscheibe 28 mit Hilfe der Exzenterwelle 22 und des Handhebels 27 so gedreht wird, daß die Exzenterscheibe mit einem Umfangsabschnitt von kleinerem Radius der Druckplatte gegenübersteht oder vollständig außer Berührung mit der Druckplatte kommt.
  • Die Erhebungskurve am Umfang der Exzenterscheibe 28 ist so ausgebildet, daß die Exzenterscheibe in jeder eingestellten Preßlage durch Selbsthemmung sicher festgehalten ist und eine Vorschubbewegung der Druckplatte bei einer Drehung des Achsbolzens um etwa 27o bis 31o° stattfindet. Auf diese Weise wird trotz baulich kleinerer Abmessung der Exzenterpresse die verhältnismäßig große Hubstrecke a erzielt. Hierfür muß aber der Handhebel 27 im freien Abstand oberhalb der hochstehenden Schenkel des Profileisens 17 und der Oberkante der Druckplatte 21 so angeordnet sein, daß er ungehindert über diese Teile hinweggedreht werden kann.
  • Die vorbeschriebenen Exzenterpressen werden in der Weise auf der Grundplatte i befestigt, daß letztere an den jeweils erforderlichen Stellen durchbohrt wird. Die Bohrlöcher können - ähnlich wie bei den Bohrungen für den Durchtritt der Halteschrauben 4 der Winkelrahmenschenke12, 3 - im unteren Teil erweitert ausgeführt werden. Als Befestigungsmittel für die Exzenterpressen dienen Schraubbolzen 33, für deren Durchtritt in der Trägerplatte 15 in Richtung der Vorschubbewegung der Druckplatte 2i verlaufende Langlöcher 34 vorgesehen sind. Die Halteschrauben 33 werden durch die Langlöcher 34 und die Bohrungen in der Grundplatte hindurchgeführt und, nachdem die Exzenterpressen so.eingestellt sind, daß ihre Druckplatten eine zu den ihnen gegenüberliegenden Schenkeln des Winkelrahmens genau parallele Lage einnehmen, an der Unterseite durch Haltemuttern festgezogen, die in den erweiterten Abschnitten der Bohrungen Platz finden. Durch die Langlöcher 34 in den Trägerplatten 15 wird das Ausrichten der Exzehterpressen erheblich erleichtert.
  • Es ist ohne -weiteres möglich, die Exzenterpressen je nach Breite und Höhe der zusammenzupressenden Rahmen an jeder beliebigen Stelle der Grundplatte i anzubringen, indem man an entsprechenden Stellen der Grundplatte Durchtrittsöffnungen für die Halteschrauben 33 bohrt.
  • Zwischen die Druckplatten 2r der Exzenterpresseri und die Rahmenhölzer des zu pressenden Rahmens 8 werden zweckmäßig in gleicher Weise wie bei den festen Widerlagern des Winkelrahmens 2; 3 Zwischenleisten g', io'-aus Holz oder anderem geeigneten Material eingefügt. Die-an den Enden des langen Schenkels des Werkstückes eingelegten Zwischenleisten g' werden vorteilhaft genau wie die ihnen gegenüberliegenden Zwischenleisten g mit Nuten zur Aufnahme der beim Zusammenpressen des rahmenartigen Werkstückes austretenden Enden der Verbindungszapfen 12 der Rahmenhölzer ausgeführt. Die Zwischenleisten g' und io' können mit den Druckplatten 2i der Exzenterpressen auch fest oder lösbar verbunden werden. Hierfür :sind an jeder Druckplatte zwei nach der dem Exzenter zugekehrten Seite hin konisch erweiterte Bohrungen 3.5 vorgesehen, an denen die Zwischenleisten mit Schrauben oder Nieten angebracht werden können.
  • Die erfindungsgemäße Rahmenpresse kann ohne große Umständlichkeiten und, ohne daß hierfür besondere Einrichtungen benötigt werden, in kürzester Zeit für unterschiedliche Größen 'des rahmenförmigen Werkstückes eingerichtet werden. Ihre Anwendung steigert die Arbeitsleistung beim Herstellen von Holzrahmen aller Art auf ein Mehrfaches des bisher Erreichbaren und bietet die Gewähr dafür, daß die mit ihr fertiggestellten Rahmen eine genau rechteckige Form erhalten und nicht windschief ausfallen. Wenn die Rahmenhölzer des zu bearbeitenden Werkstückes mit Hilfe der Rahmenpresse ordnungsgemäß zusammengepreßt sind, was nur i bis 2 Minuten dauert, werden die Rahmenhölzer in bekannter Weise durch Einschlagen von Sternnägeln in der zusammengepreßten Lage festgelegt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zusammenpressen von Holzrahmen für Fenster, Möbelteile, Geräte u. dgl. mil einem auf einer Grundplatte starr angebrachten Winkelrahmenstück als festes Widerlager und mit auf die diesem Winkelrahmenstück abgekehrten Rahmenhölzer einwirkenden Druckeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtungen als von Hand zu betätigende, an beliebigen Stellen der aus einer Holzplatte, vorzugsweise Sperrholzplatte, bestehenden Grundplatte (i) mittel Schrauben (33) od. dgl. leicht lösbar anzubringende, mit Hilfe von in der Hubrichtung verlaufenden Langlöchern (34) in ihren Tragfüßen (r5) nachstellbare und genau ausrichtbare Exzenterpressen (2r, 28) ausgebildet sind, deren Exzenterscheiben (28) am Umfang eine solche Erhebungskurve aufweisen, daß sich auf dem größten Teil des Umfanges bzw. bei einer fast vollen Drehung ein Hub der entgegen der Kraft von Rückholfedern (3o) parallel verschiebbar durch doppelte Gleitstangen (2o) geführten Druckplatten (2r) ergibt, und deren jeweiliger Handbetätigungshebel (27) am oberen Ende der zugehörigen Exzenterwellc (22) und oberhalb der zugehörigen Druckplatte (2r) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß in der Grundplatte (i) vor den kurzen Schenkel (3) des festen Winkelrahmens (2, 3) eine Ausnehmung (i3) zur Aufnahme der Nase (r4') des Wasserschenkels (r4) eines zusammenzupressenden Fensterrahmens gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der den Druckplatten (2r) der Exzenterpressen zugekehrten Rahmenhölzer des Werkstückes (8), zumindest aber dem langen Rahmenholz, zwei Exzenterpressen derart zugeordnet sind, daß die Druckplatten (2i) jeweils an oder in der Nähe der beiderseitigen Enden der Rahmenhölzer angreifen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenleisten (g bzw. g'), die beim Preßvorgang zwischen die langen Rahmenhölzer des Werkstückes (8) und den langen Schenkel (2) des Winkelrahmens bzw. die Druckplatten (2i) der Exzenterpressen eingelegt werden, mit Nuten (ii) zur Aufnahme der beim Zusammenpressen des Rahmens austretenden Enden der Verbindungszapfen (r2) versehen sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 878 10o.
DEF13137A 1953-11-03 1953-11-03 Vorrichtung zum Zusammenpressen von Holzrahmen fuer Fenster, Moebelteile u. dgl. Expired DE940676C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0006537A1 (de) * 1978-06-24 1980-01-09 Peter Strasser Einspannrahmen für die Herstellung rechteckiger Rahmen, insbesondere Bilderrahmen
DE3505439A1 (de) * 1985-02-16 1986-08-21 Robert 5446 Engeln Wolff Rahmenspannvorrichtung
DE3513906A1 (de) * 1985-04-17 1986-10-30 Carlheinz 8484 Grafenwöhr Geuss Spannvorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878100C (de) * 1951-10-20 1953-06-01 Leo Luebke Vorrichtung zum Zusammenpressen, insbesondere frischverleimter und rahmenartig verbundener Seitenteile von Schubfaechern, Tischschubladen u. dgl.

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