DE93802C - - Google Patents

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DE93802C
DE93802C DENDAT93802D DE93802DA DE93802C DE 93802 C DE93802 C DE 93802C DE NDAT93802 D DENDAT93802 D DE NDAT93802D DE 93802D A DE93802D A DE 93802DA DE 93802 C DE93802 C DE 93802C
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DE
Germany
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needles
petinet
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fingers
chair
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/22Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung hat den Zweck, bei Herstellung von regulären Petinetstrümpfen und dergleichen auf dem Cottonwirkstuhl an beiden Seiten der Nadelreihe ca. 10 Stuhlnadeln vor der Einwirkung der Petinetvorrichtung zu schützen, so dafs an den Rändern des Waarenstückes glatte Randstreifen von ca., 10 Maschen Breite entstehen.
Die Petinetvorrichtung besitzt für jede Stuhlnadel eine Petinetnadel und für jede Fontour eine Kette von zwei auf die Petinetnadeln wirkenden Musterschienchen b, welche mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind. Die Petinetnadeln, welche in die Vertiefungen der Musterschienchen treten, heben in bekannter Weise die Maschen von ihren Stuhlnadeln ab, während die über den Erhöhungen liegenden Petinetnadeln durch diese so weit zurückgedrängt werden, dafs sie die Maschen ihrer Stuhlnadeln nicht aufnehmen können.
Sind die abzunehmenden Maschen von den Stuhlnadeln an die Petinetnadeln abgegeben, so rücken äie Musterapparate sämmtlicher Fontouren um eine Nadeltheilung zur Seite und die die Maschen enthaltenden Petinetnadeln geben ihre Maschen wie beim Mindern an die Nachbarstuhlnadeln ab. Hierbei würden jedoch die Randnadeln manchmal keine Maschen haben, und es würde an dem Waarenstück kein fester Rand entstehen, weshalb man während des Musterns mehrere Stuhlnadeln an den Enden der Nadelreihen vor Einwirkung der Petinetnadeln schützen mufs. Erreicht wird dies hier, indem ca. 10 Stuhlnadeln an jeder Seite so weit zurückgedrückt werden, dafs sie ihre Maschen nicht an die Petinetnadeln abgeben können. Zur Erreichung dieses Zweckes sind auf der um χ drehbaren Schiene βλ , Fig. 1, die Finger e°23 in Schlitzen verschiebbar angeordnet, welche durch die Schienen e2 e3 mit dem sogenannten »Patent« verbunden sind und daher beim Mindern mit hereinrücken.
Beim Mustern werden in dem Moment, wo vom Abschlagkamm die Maschen der Stuhlnadeln auf die Petinetnadeln 2 geschoben werden, die Schienen e2 um χ so weit gedreht, dafs die Finger e°23 die äufseren, vor ihnen' liegenden Stuhlnadeln N0 von den Petinetnadeln abdrücken (Fig. 2 und 3) und so verhindern, dafs deren Maschen auf die Petinetnadeln gelangen.
Während des kurz hierauf folgenden Zupressens der Stuhlnadeln müssen dieselben jedoch von den Fingern e°23 wieder freigegeben sein.
Damit beim Mindern die Finger e°23 nicht gegen die Nadeln gedrückt werden, ist ein Hebel e10 um X2 drehbar angeordnet, Fig. 3 und 4, der ·— wenn die Kurbel s zur Seite gedreht wird — mit seinem unteren Theil gegen die abgeschrägte Fläche der Stange en trifft und diese Stange nach links verschiebt
(Fig· 5)· ■ "
Die auf der Stange en steckende Gabel u
schiebt die an dem die Finger e°23 durch die Hebelverbindung e6 e5 e4 e\ beeinflussenden
Hebel e8 befindliche Rolle e7 so weit zur Seite, dafs sie von dem auf der Hauptwelle n> steckenden Excenter e9 nicht mehr getroffen werden kann (Fig. 5).
Es könnte hier die Frage auftauchen, ob die Anwendung der Finger e°23 nothwendig ist und ob man nicht die glatten Streifen durch die Petinetvorrichtung selbst erzielen könnte. Diese Frage ist aber zu verneinen; denn . es müfsten in diesem Falle so viele Schienchen oder Stäbchen b in Anwendung kommen, als der herzustellende Strumpf Maschenreihen enthält, was ca. gegen 900 sind, die eine Musterkettenlänge von io m ergeben würden. Wenn man jedoch die glatten Randstreifen dadurch fertigt, dafs man mit den Fingern e°23 circa 10 Nadeln an jedem Rand des Waarenstückes nach vorn drückt, hat man nur so viel Petinetstäbchen b nöthig, als der Musterapparat Maschenreihen umfafst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung für den Cottonwirkstuhl zur Herstellung mit der Naht entlang laufenden glatten Streifen an geminderten Petinetstrümpfen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Beschränkung der Anzahl der die Petinetnadeln beeinflussenden Musterschienchen die für die Randbildung erforderlichen Randstuhlnadeln von beim Mindern hereinrückenden Finger e°23 während des Musterns nach vorn gedrückt werden, ihre Maschen also nicht an die Musterdecknadeln abgeben können, während des Kulirens, Pressens und Minderns dagegen von diesen Fingern unberührt bleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE93802C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4331301A1 (de) * 1993-09-15 1995-06-01 Karl Reither Venturiwäscher mit zwei einstellbaren Venturikehlen
US5826800A (en) * 1993-09-15 1998-10-27 Reither; Karl Venturi cleaning system with two adjustable venturi grooves

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4331301A1 (de) * 1993-09-15 1995-06-01 Karl Reither Venturiwäscher mit zwei einstellbaren Venturikehlen
US5826800A (en) * 1993-09-15 1998-10-27 Reither; Karl Venturi cleaning system with two adjustable venturi grooves

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