DE932844C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen und ueber die Leitungen zu ladenden Batterien - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen und ueber die Leitungen zu ladenden Batterien

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DE932844C
DE932844C DES34178A DES0034178A DE932844C DE 932844 C DE932844 C DE 932844C DE S34178 A DES34178 A DE S34178A DE S0034178 A DES0034178 A DE S0034178A DE 932844 C DE932844 C DE 932844C
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circuit arrangement
choke coil
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sections
bridge
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DES34178A
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Konrad Dipl-Ing Schueler
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/08Current supply arrangements for telephone systems with current supply sources at the substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen und über die Leitungen zu ladenden Batterien Sind über eine dem Fernsprechverkehr dienende Verbindungsleitung mit mehreren Abzweigstellen, die sich gegenseitig bzw. Endstellen oder Ämter durch Betätigen ihrer Induktoren anrufen und sprechen können, und umgekehrt, Batterien an den Abzweigstellen oder an besonderen Schaltstellen zu laden und werden diese Batterien. zur Ladung in eine der Sprechadern eingeschaltet, so ist es, notwendig, .die Ladcestromquelle an dem. einem Ende der in Brücke zu :den Sprechadern zu legen und am anderen Ende die Leitungsadern über eiche Abschlußbrücke miteinander zu verbinden, derart, daß der Anruf und der Sprechverkehr nicht behindert werden. Eine Abschaltung des Ladestromes durch den Rufstrom während jedes über die Verbin@düngsleitung geführten Gesprächs ist nicht möglich, da ein Teilnehmer mittels, seines Induktors häufig nur einen Anruf, aber keinen Schlußruf gibt. Selbst dann, wenn die Abgabe eines Schlußrufes Vorschrift ist, kann die Abschaltung des Ladestromes nicht durchgeführt werden, da anrufende Teilnehmer häufig, wenn sich der gewünschte Teilnehmer nicht innerhalb einer bestimmtem Zeit meldet, den Anruf wiederholen. Eine zweite Induktorbetätigung würde sich dann wie ein Schlußruf auswirken und die Wiedereinschaltung des Ladestromes veranlassen. Hinzu kommt, daß bei Coderufzeichen der anrufende Teilnehmer seinen Induktor; je nachdem, welche Abzweigstelle geirufen werden :soll, verschieden oft betätigt. Bei starkem Sprechverkehr, wie er -beispielsweise bei Streckenfernsprechern der Eisenbahre vorkommt, ist es ferner nicht zulässig,daß,d'erLadestrom häufig Lind manchmal für längere Zeit unterbrochen wird; weil dann nicht die Gewähr- gegeben isst, daß die Batterien immer die Spannung besitzen, die zur Ausführung der Schaltvorgänge erforderlich ist. Sollen z. B. :die Batterien Warnlampen, an.. Wegkreuzungen der Eisenbahn speisen, so muß die Spannung :der Batterien immer derart sein, daß sichtstarke Signale gegeben wer-den können, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Batterien über die Verbindsungstleitunig jederzeit zu laden., gleichgültig, ob über diese eine Sprechverbindung besteht oder von einer Abzweigstelle ein Anruf durch Betätigen des Induktors gegeben wird. Der Ladestrom .darf hierbei weder den -Sprechverkehr noch dä:s, Arbeiten der Anrufempfangseinrichtung an den Abzweiglstellen beeinträchtigen. Die Wecker an den in Brücke zur Verhindungsleitung liegenden, Abzweigstellen müssen lautstarke Signale gebe,,.
  • Die Erfindung ermöglicht die Ladung von in eine Ader einer Verbindungsleitung mit mehreren Abzweigs.tellen einzuschaltenden Batterien dadurch, daß hinter der im Zuge der Ve@bindungs:leitungletzten. Einschaltstelle für zu ladende Batterien eine vorn, Ladestrom durchflossene Brocke zwischen den Sprechadern angeordnet ist und eine Hilfsstromquelle die Gleichstromvormagnetisierung der in dieser Brücke liegenden: Drosselspule verhindert.
  • Die Gleichstromvormagnetisierung der Drossele spule in der Abschlußbrückekann durch magnetische oder elektrische Kompensation verhindert werden.
  • Eine magnetische Kompensation der Gleichstromvormagnetisierun!g wird erreicht, indem der der Hilfsstromquielle entnommene Strom über eine Gegenwieldung zu: der in, der Abschluß'brücke liegenden Wicklung der Drosselspule fließt.
  • Die elektriische Kompensation 'kann dadurch erzielt werden, .daß die Hilfsstromquellle in: Reihe mit einer gleichstromvormagnetisierten, den Wechselstrom (Sprechstrom, Rufstrom) sperrender, Hilfsd'rosse1,spule parallel zur Abschluß,droisselspule geschaltet ist und letztere damit in einer stromllosen Brücke zwischen die den Ladestrom führenden Adern liegt.
  • Bei Unterteilung einer Verbindungsleitung in mehrere Gleichstromabschnitte ist ;gemäß weiterer Ausbilidung der Erfindung an den zwei Abschnitte- miteinander verbindenden Koppelstellen eine Drosselspule angeordnet, .deren Gleichstromvormagnetisierung verhindert wird durch die über die Adern der beiden Abschnitte fließenden Ladeströme. Die Unterteilunig der Verbindungsleitung kann aus betriebilichen Gründen notwendig, werden und bringt :dann zusätzlich eine höhere Betriebsrs:icherheit bei der Ladung der Batterien mit sich.
  • In den Zeichnungen, sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Veranschaulicht sind nur- die für das Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlichen Schalltmittel und Stromkreise. 'Nicht gezeigt ist z. B. die Schaltung der dem Sprechverkehr dienenden Abzweigstellen. Es können OB-Fernisprechapparate oder als Sender und Empfänger dienende magnetische Lautsprecher benutzt. werden. Ebenso isind an den Schaltstellen für die Einschaltung von zu ladenden Batterien alle erforderlichen, den Batterien. vorzuschaltenden Hilfseinrichtungen weggelassen worden und auch die von diesen Batterien. zu speisenden Schaltmittel, z. B. Warnlampen oder andere Signal und Steuergeräte.
  • Die Schaltstellern zur Einschaltung der Batterien können mit den Abzweigstellen vereinigt oder von diesen getrennt sein. Es zeigt Fig. i die grundsätzliche Schailtung einer Verbind'ungsleitung mit Vershinderung der Gleichstromvormagnetisierung einer Drosselspule in der Abschlußbrücke durch magnetische Kompensation, Big. 2 die .grundsätzliche Schaltung einer Verbindungsleitung mit Verhinderung der Gleichstromvormagnetisierung einer Drosselspule in der AbschlluBibrücke -durch elektrische Kompensation; 'Fis. 3 zeigt eine in mehrereAbschnitte unterteilte Verbindungsleitung mit Koppelstellen zwischen den einzelnen Abschnitten; an jeder Koppelstelle ist eine für beide Abschnitte gemeinsame Drosselspule angeordnet, deren Gleichstromvormagnetisierung durch magnetische Kompensation verhindert ist; Fig. 4 zeugt eine in mehrere Abschnitte unterteilte Verbindungsleitung mit Koppelstellen zwischen den einzelnen Abschnitten; an jeder Koppelstelle ist eine für beide Abschnitte gemeinsame Drosselspule artgeordnet, deren Gleichstromvormagnetisierung dadurch verhindert ist, daß durch Reihenschaltung der von eigenen Stromqueblen :gespeisten Ladestromkreise der gekoppelten Abschnitte die Drosselspule in einer stromlosen Brücke zwischen den den Ladestrom führenden Adern liegt.
  • Die Fig. i und 2 veranschaulichen den grundsätzlichen Erfindungsgedaniken, durch Anwendung einer Hilfsstromquelle die Gleichstromvormagnetisierung einer Drosselspule zu verhindern., welche in der Abschlußbrücke angeordnet ist, die am Ende der Verbindungsleitung oder hinter der im Zuge .der Verbindungsleitung letzten Einschaltstelle für zu ladende Batterien liegt. Über diese Abschlußbrücke fließt der Ladestrom für die bei Bedarf in die eine oder die andere Sprechader einzuschaltenden Batterien.
  • Die Zahl der an eurer Verbindungsleitung liegen-,den Abzweigstellen wird durch die der Erfindung zugrunde liegende Sehaltu@ngisanordnung ebenso wie auch. die Zahl der zur Ladung in die Leitungsadern eingeschalteten, Batterien nicht begrenzt. Es ist ferner gleichgültig - wie aus der späteren Beschreibung der Fig. 3 und 4 hervorgeht - ob die Batteriere sämtlich in einer Ader oder teils in die eine, teils in die andere Ader eingeschaltet werden. Zweckmäßig wird es jedoch sein, in beide Adern gleich viele Batterien zu legen, um die Symmetrie der Fernsprechleitung zu wahren. Es sei angenommen, daß die Ladestromquelle E i i an einem Ende der Verbindungsleitung und, die Hilfsstro:mquelle E i2 in der Abyschlußbrücke Br i i eingeschaltet sind. Es fließt folgender Ladestrom: i. -f- Eii, D'rii, Bii, Dri2I, Bi--, -Eii. Die Drosselspule Drii ist derart ausgebildet, da,ß sie trotz Gleichstromvormagnetisierung weder den Sprechverkehr über die Verbindungsleitung noch den gegenseitigen Anruf durch Wechselstrom behindert. Eine gleiche Dros,sdl!spule könnte auch in der Abschlußibrücke Br i i angewendet werden. Diese Drosselspulen sind aber, wenn sie trotz der Gleichstromvor.magnetisierung sowohl das Fließen eines Induktorwechselstromes als auch des Sprechstromes über die Verbindungsleitung nicht beeinträchtigen sollen, in besonderer Weise auszubilden. Bei Anwendung der Vershinderung der Gleich,stromvormagnetisierung einer Drosselspule in der Abschlußbrüdke- einer Verbindungsleitung können kleine Drosselspulen ohne Luftspalt verwendet werden. Das ergibt, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, eine beträchtliche Ersparnis. Die Drossel'spuleDr 12 ist im Verhältnis zu der mit Vormagnetisierung betriebenen Drosselspule klein und kann mit nur geringem Aufwand an Kosten und Material hergestellt werden, würde allerdings durch den Ladestrom im Stromkreis i sowohl den Sprechstrom als auch den Rufstrom beträchtlich dämpfen. Durch eine magnetische Kompensation wird eine wirksame Gleichstromvormagnetisierung vermieden, indem eine Gegenwicklung II dieser Drosselspule Dr 12 in einem von einer Hil-fsstromquelle E 12 gespeisten Stromkreis liegt: 2. +E12,Dr12II,Rii,Dr13,-E12.
  • Die Wirkung des Stromes über Dr 121I hebt die Wirkung d'es Stromes über Dr 12I auf. Eine Beeinträchtigung des von irgendeiner der Abzweigstellen TN i i, TN 12 usw. zum Anruf einer anderen Abzweigstelle ausgesandten Rufstromes, wie auch des Sprechstromes, findet nicht statt. Eine dauernde oder auch nur vorübergehende Abschaltung des Ladestromes, um den gegenseitigen Anruf zu sichern, ist nicht erforderlich.
  • Bei Fig. 2 wird die Entstehung einer Gleichstromvormagnetisierung dadurch unmöglich gemacht, daß die Abschlußdrosselspule Dr22 in einer stromlasen Brücke Brei liegt. Nach Einschaltung der Ladestromquellen E 21 und E.2.2 entsteht folgender Stromkreis 3. + E2i, Dr2I, B2,1, R2i, DY23, -E22, + E22, Btx, -E21.
  • Infolge der Einschaltung der Hilfsstromquelle E22 in Brücke zwischen die Adern a2 und b2 fließt über die ebenfalls in Brücke zu den Adern liegende Drosselspule Dr22 kein Strom.
  • Die Fig. 3 zeigt die Anwendung der in Fig. i im Prinzip ,gezeigten Verhinderung der Gleichstromvormagnetisierung einer Drosselspule durch magnetische Kompensation bei einer in mehrere Abschnitte unterteilten Verbindungsleitung. Dargestellt ist eine Unterteilung in zwei Abschnitte A 31 und A 32. Der Abschnitt A 31 wird links durch die Endstelle ESt 3 i gleichstrommäßig abgeschlossen, während sich rechts weitere nicht eingezeichnete Ladeabschnitte anschließen. Die Endstellen, z. B. ESt31, weichen in ihrer Schaltung nicht von den der Koppelstellen KSt 31, KSt 32 usw. ab. Prinzipiell könnte man auch hier eine Drosselspule entsprechend Dr i i (Fig. i) bzw. Drei (Fig. 2) einsetzen. Doch da diese Spulen mit erträglichem Aufwand nicht so niederohmig ausgeführt werden können, daß sie dem Gleichstrom einen den Hetriebsverhältrnissen entsprechend geringen. Widerstand entgegensetzen bei ausreichendem Wechselstromwiderstand, wird auch in den Endstellen, z. B. ESt3r-, von der Kompensationsschaltung Gebrauch gemacht.
  • Je zwei Abschnitte sind über eine Koppelstelle miteinander verbunden, wie beispielsweise die Abschnitte A 31 und A32 durch die Koppelstelle KSt 31. Jeder Abschnitt verfügt über eine Lade-und Hilfsstromquelle. Für den Abschnitt A 31 befindet sich die Ladestromquelle E 32 in der Endstelle ESt 31 und die Hilfsstromquelle E 33 in der Koppelstelle KSt 31. Die Ladestromquelle E 34 des Abschnittes A 32 befindet sich in der Koppelstelle KSt 31 und die Hilfsstromquelle E 35 in der Koppelstelle KSt 32. Den Ladestromquellen selbst sind selbstregelnde Widerstände W 33,W 34 usw. vorgeschaltet. Nach Einschaltung der Ladestromquellen fließt Gleichstrom über alle Abschnitte, gleichgültig, ob Batterien zur Ladung eingeschaltet sind oder nicht: Wie aus der Schaltungsanordnung der Schaltstelle Sch33 ersichtlich ist, liegt in der b-Ader bei nicht eingeschalteter Batterie B 31 der widerstand R 31 zwischen den Kontakten; i und 2 parallel zu dem Kondensator C 33, der den Widerstand R 31 wechselstrommäßig überbrückt. Das gleiche ist bei allen ,anderen Schaltstellen der Fall. Wenn die Batterie B31 zu laden ist, wird der Schalter S35 umgelegt, die Kontakte i und 2 werden geöffnet und 3 und 4 geschlossen. Es bestehen folgende Gleichstromkreise 4. In der Endstelle ESt 31: + E 31, W 31, K 31I, Dr 31I; 5, 6, Dy 32, -E31- 5. Im Abschnitt A 31: + E32, Sch 32, -E33, + E33, W33, K 32I, Dr 33I, 7, Sch 31, 8, Dr 31 1I, K3111, W32, -E32.
  • 6. Im Abschnitt A 32: + E 34, 3, B 31 , 4, Sch 35 , E35, W35, K331 Dr351, 9, Sch34, io, Dy33I1, K 32 II, W34, -E34.
  • Die Wicklungen I und II von Dr 31, Dr 33 und Dr 35 sind derart in die Gleichstromkreise eingeschaltet, daß sich die Wicklungen der über sie fließenden Gleichströme einander aufheben; sie sind also nicht gleichstromvormagnetisiert. Infolgedessen verhindern Drosselspulen ohne Luftspalt mit verhältnismäßig kleinen geometrischen Abmessungen das Fließen von Sprech- und Rufstrom über die Brücken, in denen sie eingeschaltet sind. Die Abzweigstelle TN31 kann beispielsweise die Abzweigstelle TN 33 durch Betätigen ihres Induktors anrufen. Der Induktorstrom fließt über den Kondensator C32 an der Koppelstelle KSt31. Die Wecker an den Abzweigstellen jedes Abschnittes geben ein lautstarkes Signal, und auch der Sprechverkehr wird durch, die Ladebrücken in den Koppelstellen und in den Endstellen nicht beeinträchtigt.
  • In jeder End- und Koppelstelle ist ein Überwachungsrelais vorgesehen, so an der Endstelle ESt 31 das Relais K31 und an den Koppelstellen KSt 31 und KSt 32 die Relais K 32 und K 33. In ESt31 liegt eine Relaiswicklung im Stromkreis 4 und die zweite im Stromkreis 5. Im letzteren liegt auch die Wicklung 1 des Relais K 32 in der Koppelstelle KSt31, während im Stromkreis 6 die Wicklung II des letztgenannten -Relais eingeschaltet ist. Die Relais Kar, K32 und K33 sind Differenzrelais. Bei gleichzeitigem Stromfluß über ihre beiden Wicklungen heben sich die Wirkungen dieser Ströme auf, und der Anker verbleibt in Ruhe.
  • Angenommen sei; daß :der Abschnitt A 32 der Verbindungsleitung gestört .ist dadurch, daß eine der Adern unterbrochen wird oder ein Kurzschluß zwischen der a- und der b-Ader eintritt. Im erstgenannten Fall ist der Stromkreis unterbrochen. Über K3211 und K331 fließt kein Strom. Beide Relais sprechen ,an und schalten ,in ihren Koppelstellen ein Signal ein.
  • Bei einem Kurzschluß der beiden Adern in diesem Abschnitt wird über die Wicklung I des Kontrollrelais K33 ,in .der Koppelstelle KSt32 ein stärkerer Strom fließen als über die Wicklung II desselben Relais; K33 spricht an und gibt Alarm. Entsprechend fließt über die Wicklung II des Differenzrelais K32 in der Koppelstelle KSt31 ein stärkerer Strom als über die Wicklung I, es spricht ebenfalls an und gibt Alarm. In beiden Koppelstellen werden nun durch Umlegen von Schaltern die in dem Ladestromkreis liegenden Stromquellen abgeschaltet, so daß kein Gleichstrom mehr über den Abschnitt A 32 fließt. Bei Unterbrechung einer oder beider Adern können die an jeder Seite der Unterbrechungsstelle liegenden Abzweigstellen sich noch gegenseitig und auch die in den benachbarten Abschnitten liegenden Abzweig stellen anrufen und auch in Sprechverkehr treten. In der Koppelstelle KSt 31 wird nach der Alarmgabe der Schalter S34 umgelegt, die Kontakte fo und ii geöffnet und der Kontakt 12 geschlossen. Die Ladestromquelle E 34 ist :damit von der a-Ader abgeschaltet, und die Drosselspule Dr 34 liegt somit in folgendem Stromkreis: 7. -I- E34, Dr 34, 13, 12, Dr 3 3 1I, K 32 II, W34, -E34.
  • Damit fällt Relais K32 .ab, da über seine Wicklung II jetzt wieder der gleiche Strom fließt wie über die Wicklung I, denn der Gleichstromwiderstand der Drosselspule Dr 34 entspricht angenähert dem des abgeschalteten Leitungsabschnittes. Ebenso wird auch die während der beim Auftreten der Störung durch verschieden starken Stromfluß über die Wicklungen I und II der Drosselspule Dr33 eingetretene Gleichstromvormagnetisierung wieder beseitigt. Bis zum Betätigen des Schalters S34 ist sowohl der Anruf als auch der Sprechverkehr durch die Vormagnetisierung von Dr 33 beeinträchtigt.
  • Das gleiche erfolgt an der Koppelstelle K St 32. Der- Schalter S36 wird umgelegt, die Kontakte 9 und 14 werden geöffnet und Kontakt 15 geschlossen. Die Wicklung I der Drosselspule Dr35 und die Wicklung I des Differenzrelais K33 liegen in einem Stromkreis B. -I- E3.5,- W35, K33 I, Dr351, 15, 16, Dr36, -E35.
  • K33 fällt ab, und die bei Eintritt der Störung aufgetretene Gleichs.tromvormagnetisierung der Drosselspule Dr35 wird wieder .aufgehoben. Wenn an einer Koppelstelle die in den betreffenden Ladestromkreisen jedes der verbundenen Ab- schnitte -liegenden Stromquellen auszuschalten sind, werden z. B. an der Koppelstelle KSt 31 die Schalter S33 und S34 betätigt. Die Kontakte 7, io, ff und 13 öffnen, 12 und 17 schließen. Über keine der beiden Wicklungen der Drosselspule Dr33 und des Überwachungsrelais K32 fließt Strom. An der Koppelstelle KSt32 spricht in diesem Fall, da über die Wicklung I von Dr35 und K33 kein Strom mehr fließt, K33 :an und gibt-Alarm. Durch Umlegen des Schalters S36 wird die Stromquelle E35 vom Abschnitt A 32 abgeschaltet und auf den über die Drosselspule Dr36 verlaufenden Stromkreis 8 geschaltet. Die bei der Unterbrechung des Stromkreises 6 eingetretene Glei.chstromvormagnetisierung :der Drosselspule D7 35 wird durch :den .noch bestehenden Ladestromkreis, den die Stromquelle E36 in dem an a 3 und b 3 angeschlossenen nicht dargestellten Ladestromkreis A 33 speist, beseitigt, und Relais K 33 fällt ab, da seine beiden Wicklungen wieder von gleich starkem Strom durchflossen werden.
  • Fi:g.4 zeigt bei einer in mehrere Abschnitte unterteilten Verbindungsleitung, wovon zwei Abschnitte dargestellt sind, die Verhinderung einer Gleichstromvormagne.tisierung der in Brücke zur Verbindungsleitung liegenden Drosselspulen durch elektrische Kompensation. In den Koppelstellen sind die Ladestromkreise aller Abschnitte in Reihe geschaltet: 9. -f- E41, W41, 21, 22, Dr42, Sch 42, 23, 24, B41, 2:5, 26, b4, weiter durch die sich daran anschließenden Abschnitte A43 usw., a4,27, W46 - E46, + E46,:28, - E45, -I- E45, W45,:29, Sch 45, Sch 44, 30, W44, -E44, + E44, 3i, -E43, -I- E43, W43, 32, Sch41, 33, W42, -E42, -+ E42, 34, -E41-In Brücke zwischen den Punkten 34-35 31-23 und 28-26, also" zwischen der an jeder End- bzw. Koppelstelle den Ladestrom führenden Sprechader und der zweiten den Ladestrom führenden Ader, liegen eine Drosselspule und ein Kontrollrelais, derart, daß in der Endstelle ESt4i die Drosselspule Dr41 und das Relais K4I, in 'der Koppelstelle KSt4i, Dr43 und K42 und in KSt42, Dr45 und I43 in Reihe geschaltet sind. Die Brücken, in denen diese Schaltmittel liegen, sind bei normalem Betrieb stromlös. Die Drosselspulen sind nicht gleichstromvormagnetisiert, beeinträchtigen daher nicht den gegenseitigen Anruf der Abzweigstellen und den Sprechverkehr. Die Relais K41, K42 und K43 sind nicht erregt. Es sei jetzt der Fall betrachtet, daß in demAbschnitt A43, der an ä4 und b4 angeschlossen ist, eine Störung .auftritt. Die b-Ader sei beispielsweise gebrochen, und damit wird der Stromkreis 9 geöffnet. Es: fließt Strom über die Brücke zwischen den Punkten 26 und 28 in der Koppelstelle KSt42, der zur Folge hat, daß das Relais K43 anspricht und Alarm gibt. Ebenfalls wird die Drosselspule Dr45 vormagnetisiert, wodurch der Sprechverkehr beeinträchtigt wird. Das Überwachungspersonal prüft, welcher 'an KSt42anschließende Abschnitt gestört ist. Es legt, da die Störung in A43 liegt, den Schalter S47 um, 27 und 36 werden geöffnet, 37 geschlossen. Am Punkt 26 ist jetzt ein den Abschnitt A43 ersetzender Gleichstromweg angeschaltet: io. -f- E46, 28, Dr45, K43, 26, Dr46, 38, 37, W46, - E46.
  • Da dieser Stromweg dem Gleichstrom etwa den gleichen Widerstand entgegensetzt wie Abschnitt A43, ist die Brücke 26-28 stromlos, die Gleichstromvormagnetisierung von. Dr45 ist beseitigt, und j43 fällt ab. Eine Beeinträchtigung des Sprechverkehrs und des Rufstromes der betreffenden Abzweigstellen findet nicht mehr statt.
  • Sollte außerdem der Abschnitt A 42 gestört sein, so spricht in der Koppelstelle KSt42 das überwachungsrelais K43 und in .der Koppelstelle KSt41 das Relais K42 an. In KSt42 wird der Schalter S46 umgelegt, 29 und 38 werden geöffnet und 39 geschlossen. Da jetzt 36 und 38 offen sind, sind die beiden Stromquellen E45 und E46 der Koppelstelle KSt42 abgeschaltet. Durch Umlegen des Schalters S44 in KSt41 und Öffnen der Kontakte 3o und 4o erfolgt eine Abschaltung der Ladestromquelle E44 vom Abschnitt A 42 und die Einschaltung dieser Stromquelle in einen über Dr43, K42 und Dr44 verlaufenden Stromkreis. Der Stromwegüber Dr44 entspricht gleichstrommäßig dem des abgeschalteten Abschnittes A4?" so daß die Brücke 23-3i wieder stromlos ist. K42 fällt ab, und die mit Eintritt der Leitungsstörung einsetzende Vormagnetisierung der Drosselspule Dr43 ist beseitigt.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen in einer Ader einer Verbindungsleitung mit mehreren Abzweigstellen zu ladende Batterien eingeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der im Zuge der Verbindungsleitung letzten Einschaltstelle für zu ladende Batterien (B i x, B 2 x) eine vom Ladestrom durchflossene Brücke (Br i i, Br 21) zwischen den Sprechadern angeordnet ist und eine Hilfsstromquelle (E i2, E 22) .die Gleichstromvormagnetisierung der in dieser Brücke liegenden Drosselspule (Dr 12, Dr 22) verhindert.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromvormagnetisierung der Drosselspule durch eine magnetische Kompensation aufgehoben wird (Fig. i, 3).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der Hilfsstromquelle (E i2) entnommene Strom über eine Gegenwicklung (Dr 12 1I) zu,der in der Abs:chlußbrücke (Br i i) liegenden Wicklung (Dr 12 I) der Drosselspule fließt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwicklung (Dr 121I) in einem Ortsstromkreis (2) liegt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gleichstromvormagnetisierung der Drosselspule (Dr22) .durcl eine elektrische Kompensation verhindert wird (Fig. 2, 4).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstromquelle (E:22) über eine gleichstromvormagnetisierte, den Wechselstrom (Sprech- und Rufstrom) sperrende Hilfsdrosselspule (Dr23) parallel zur Drosselspule (Dr22) geschaltet ist und letztere dadurch in einer .stromlosen Brücke zwischen die den Ladestrom führenden Adern liegt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei in Abschnitte unterteilten Verbindungsleitungen an jeder zwei Abschnitte (A31 und A32, A41 und A42) verbindenden Koppelstelle (KSt31, KSt4i) icine beiden Abschnitten gemeinsame Drosselspule (Dr33, Dr43) angeordnet ist, deren Gleichstromvormagnetisierung durch den über jeden der Abschnitte (A 3 i, A32, A41, A42) fließenden, einer abschnittseigenen Stromquelle entnommenen Ladestrom verhindert wird (Fig. 3, 4). B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wicklung (I, II) der Drosselspule (D- r33) im Ladestromkreis (5, 6) einer der gekoppelten Abschnitte (A 31, A 32) liegt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Koppelstelle (KSt4i) die Ladestromkreise der gekoppelten Abschnitte (A41, A42) hintereinandergeschaltet sind und die in einer stromlosen Brücke liegende Drosselspule (Dr43) zwischen den in einer Ader (a40-a4) der Verbindungsleitung eingeschalteten Ladestromquellen (E43, E44) beider Abschnitte (A41, A42) und der zweiten Ader (b 4o-b 4) der Verbindungsleitung liegt. io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder End- und Koppelstelle (KSt31, KSt4i) den Ladestromquellen (E33, E 34,E 43,E 44) jedes Abschnittes (A31, A32, A4i, A42) ein selbstregelnder Widerstand (W33, W34, W43, W44), z. B. Eisenwasserstoffwiderstand, vorgeschaltet ist. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, .dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Koppelstelle (KStV, KSt4i) ein Relais (K32, K42) angeordnet ist, das ein bei Störung eines der benachbarten Abschnitte (A31, A32, A41, A42) ein Signal einschaltet.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (K32) ein Differenzrelais ist und je eine Wicklung desselben in Reihe mit jeder Wicklung der Drosselspule (Dr33) liegt (Fig. 3).
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 und i i, dadurch gekennzeichnet, .daß das Kontrollrelais (K42) in Reihe mit der Drosselspule (Dr43) in der stromlosen Brücke liegt.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und, 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abschaltung (durch S34) der Ladestromquelle (E34) von einem. Abschnitt (A32) die in der Brücke (W34, K3a II, Dr33 II) liegende Gegenwicklung (II) zu der,in der Abschlußbr@ücke des anderen Abschnittes _ (A 3 r) liegenden Wicklung (I) der Drosselspule (Dr 33) in einen eine wechselstromsperrendeHilfsdrosselspule (Dr 34) enthaltenden Ortsstromkreis (7) eingeschaltet wird (Fig. 3).
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch, 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abschaltung der Ladestromquelle (E44) (durch S44) von einem Abschnitt (A42) ein den abgeschaltefen Ladestromkreis gleichstrommäßig entsprechender Hilfsweg mit einer den Wechselstrom sperrenden Hilfsdrosselspule (Dr44) :hergestellt wird.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14 und 15, .dadurch gekennzeichnet; daß bei Abschaltung der Ladestromquellen (E33 und E34, E43 und E44) von beiden an einer Koppelstelle miteinander verbundenen Abschnitten (A 3 i und A32; A 4i und A42) die diese Abschaltung bewirkenden Schaltmittel (S33 und S34, S¢3 und S44)- die Hilfsdrosselspule (Dr33, Dr43) abschaltet.
DES34178A 1953-07-04 1953-07-04 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen und ueber die Leitungen zu ladenden Batterien Expired DE932844C (de)

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DES34178A DE932844C (de) 1953-07-04 1953-07-04 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen und ueber die Leitungen zu ladenden Batterien

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