DE93243C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M3/00—Construction of cranks operated by hand or foot
- B62M2003/006—Crank arrangements to overcome dead points
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kurbelantrieb für Fahrräder u. dgl.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um die Umdrehungsgeschwindigkeit
des Treibrades von Fahrrädern zu vergröfsern, ohne zugleich die Umdrehungsgeschwindigkeit
der Kurbelwelle, an welcher die Kraft angreift, zu vergröfsern. Dabei ist die Vorrichtung möglichst einfach und erzeugt
wenig Reibung.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht dieser Antrieb vorrichtung, wobei gewisse'
Theile zur Vermeidung von Unklarheiten fortgelassen sind; Fig. 2 ist ein theil weiser
Horizontalschnitt; Fig. 3 und 4 sind senkrecht auf einander stehende Schnitte durch die Hauptlager;
Fig. 5 ist die Ansicht eines Theiles der Gestellschenkel, wodurch die Verbindung mit
dem festen Radkranz gezeigt wird; Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch diesen Theil des
Gestelles.
A ist das Gestell des Fahrrades bis auf die Strebenvereinigung bei der Kurbelwelle. An
dieser Stelle sind die Gestellstreben gegabelt, so dafs sie eine Reihe von Armen auf jeder
Seite bilden, die durch Schweifsung oder durch Büchsen A1 vereinigt sind, welche die Laufringe
B der Hauptlager aufnehmen (Fig. 3 und 4). Diese Laufringe sind in die Büchsen A1
eingeschraubt, um sie darin einstellbar oder auswechselbar zu machen. Um dieselben darin
festzuhalten, sind die Büchsen an der unteren Seite aufgeschnitten und besitzen dort zwei
parallele Ansätze a1, durch welche ein Bolzen b
gesteckt wird, wodurch die Büchsen zusammengezogen werden können, um die Laufringe
festzuklemmen. ^Um die Kurbelwelle und das damit verbundene Triebwerk leicht entfernen
zu können, ist die Trennungsfuge der Büchse verhältnifsmäfsig weit gemacht und ein gegabeltes
Füllstück C in die Oeffnung eingesetzt. Dieses Füllstück wird durch den Bolzen und
durch Nasen c an seiner Stelle festgehalten.
Die Kurbelwelle durchdringt beide Büchsen und ist mit zwei Paar gegen einander gekehrten
konischen Ringen versehen', welche zur Ausgleichung der Abnutzung einstellbar sind. Die
Kurbeln E sind aufsen neben den Lagern auf der Welle befestigt, wodurch ein Rad mit
schmaler Trittbreite erzeugt wird.
Das Getriebe besteht in der vorliegenden Form im wesentlichen aus dem verhältnifsmäfsig
grofsen festen Zahnkranz, welcher am Gestell in geeigneter Weise befestigt ist und in
welchen ein verhältnifsmäfsig kleines Getriebe eingreift, das an dem Ende des fest mit der
Kurbelachse verbundenen Hebels drehbar gelagert ist und mit demselben rotirt, so dafs,
wenn die Kurbelwelle gedreht wird, das Getriebe eine verhältnifsmäfsig hohe Umdrehungsgeschwindigkeit
in derselben Richtung erhält. Zum Antrieb des Laufrades dient wie gewöhnlich bei dergleichen Fahrzeugen ein Kettenrad,
welches von dem Getriebe durch ein Zwischengetriebe bewegt wird, das gewöhnlich aus
einem Paar Kettenräder und einer Treibkette besteht.
Diese Elemente können in verschiedener Weise mit einander verbunden sein, aber, wie
die Zeichnung zeigt, wird die ganze Antriebvorrichtung zwischen den gegabelten Theilen
des Gestelles gelagert, wodurch ein gutes Aus-
sehen und die Möglichkeit erreicht wird, das Getriebe in einem passenden Gehäuse einzuschliefsen,
um es vor Staub etc. zu schützen.
Der feste Zahnkranz ist hier z. B. an der Innenseite der gegabelten Gestellstreben befestigt
, zu welchem Zweck in die Streben schmiedeiserne Stücke F mit Ausklinkungen/
eingesetzt sind, in denen der Zahnkranz G durch Schrauben f1 und an den Futterstücken
F sitzende Lappen f2 befestigt ist, so
dafs der Zahnkranz praktisch in der Ebene der Streben untergebracht ist und die Trittbreite
nicht im mindesten vergröfsert wird.
An der inneren Seite, unmittelbar neben dem Lager, trägt die Kurbelwelle einen oder
mehrere Hebel H, welche vorteilhaft einander gegenüberstehen und an den Enden Büchsen
oder Laufnuthen für Kugellager h mit gegen Abnutzung einstellbaren konischen Ringen h1
besitzen. In den Lagern sind kleine Wellen I untergebracht und tragen diese an einem Ende
Getriebe K, welche in den festen Zahnkranz eingreifen, während sich auf dem anderen
Ende Kettenräder L befinden, über welche eine Treibkette läuft. Letztere geht auch über
ein gröfseres Rad M, dessen Achse mit der der Kurbelwelle zusammenfällt, welches Rad
mit einem zweiten Kettenrade oder einem Kranz von Zähnen verbunden ist, um welche
die nach dem Treibrade führende Kette gelegt ist.
Die Lager zur Unterstützung des Rades M bestehen aus einem festen Hohlkegel N an dem
einen und einem einstellbaren Hohlkegel 2V1 am anderen Ende, welcher sich in eine Höhlung
der Hebel H hineinschrauben läfst, die die kleinen Getriebe und Kettenräder tragen. Die
Nabe des Rades M ist mit kegelförmigen Enden N'2 versehen; zwischen diesen und den
Hohlkegeln NN1 ist eine Anzahl Kugeln zur
Erzeugung reibungsloser Lagerung angeordnet.
Die an den Kurbeln ausgeübte Kraft wird auf die mit der Welle rohrenden Hebel übertragen,
wodurch auch die kleinen Getriebe rotiren, die mit dem festen Zahnkranz in Eingriff
sind, so dafs ihre Bewegung mittelst der kleinen Kettenräder auf das gröfsere Rad und
weiter auf das Treibrad der Vorrichtung übertragen wird. Da die Hebel einander gegenüberstehend
angeordnet sind, so heben sich die Drucke auf das Gestell und den festen Zahnkranz auf, wodurch die Reibung der über
das grofse Kettenrad laufenden Treibkette gering wird, da dieselbe nur in ein Paar Zähne auf
jeder Seite des grofsen Rades eingreift.
Claims (2)
1. Antriebvorrichtung für Fahrräder oder von Hand betriebene Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,dafs
auf der Kurbel- oder Antriebwelle ein doppelarmiger Hebel fest angeordnet ist, welcher an seinen entgegengesetzten
Enden je ein Stirnrad und ein mit diesem verbundenes Kettenrad trägt, welche beiden ersteren in einen feststehenden,
zur Kurbelachse concentrischen Zahnkranz eingreifen und über welche letzteren beiden eine Treibkette geführt ist, die zwecks
Uebertragung der Bewegung ein auf der Kurbelachse lose drehbar angeordnetes Kettenrad, von dem die Bewegung weiter
geleitet werden kann, auf zwei gegenüberliegenden Punkten berührt.
2. Antriebvorrichtüng für Fahrräder oder dergl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Lageraugen des Gestelles für die Kurbelwelle aufgeschnitten und der Schlitz
so weit ist, dafs die Kurbelwelle nach Entfernung der Lagerschalen durch ihn entfernt
werden kann, wobei zur Ausfüllung des Schlitzes ein besonderes Füllstück angeordnet
sein kann.
Hierzu, 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93243C true DE93243C (de) |
Family
ID=364688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93243D Active DE93243C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93243C (de) |
-
0
- DE DENDAT93243D patent/DE93243C/de active Active
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