DE213440C - - Google Patents

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DE213440C
DE213440C DENDAT213440D DE213440DA DE213440C DE 213440 C DE213440 C DE 213440C DE NDAT213440 D DENDAT213440 D DE NDAT213440D DE 213440D A DE213440D A DE 213440DA DE 213440 C DE213440 C DE 213440C
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DE
Germany
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hub
wheel
frame
joints
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DENDAT213440D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
    • B62M9/16Tensioning or adjusting equipment for chains, belts or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
• 20. März 1883
die Priorität
Es sind bereits Einrichtungen zur Abnahme des hinteren Laufrades von Fahrrädern bekannt, bei denen die das Laufrad tragende Nabe auf der mit dem Kettenrad verbundenen Nabe derart aufsitzt, daß sie sich mit dem Laufrad von der mit dem Kettenrad verbundenen Nabe abschieben läßt, ohne daß die Lage der Triebkette verändert wird.
Die Erfindung besteht darin, daß bei derartigen Einrichtungen die Rahmenstreben der Hinterradgabeln, die auf der den Kettenrädern gegenüberliegenden Seite des Fahrradrahmens sich befinden, mit dem Hauptrahmen mittels um eine gemeinsame Achse drehbarer Gelenke verbunden sind, so daß der von :den beiden Rahmenstreben gebildete Rahmenteil nach Lösen der ihn mit der Radachse verbindenden Befestigungsschrauben um jene den beiden Gelenken gemeinsame Achse zur Seite geschwungen werden kann.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich vor den bekannten Einrichtungen durch seine Einfachheit und leichte Handhabung aus.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι im Längsschnitt die Einrichtung der Nabe,
Fig. 2 und 3 Einzelteile derselben,
Fig. 4 in Einzelansicht die scharnierartige Einrichtung der beweglichen Rahmenteile an den Gelenken und
Fig. 5 in Seitenansicht ein Fahrrad mit der Einrichtung nach der Erfindung.
Die Nabe des Triebrades besteht in bekannter Weise aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Teilen, und zwar einem inneren Teil, welcher in dem Rahmenwerk des Fahrrades wie eine gewöhnliche Nabe angeordnet ist, und aus einem äußeren Teil, welcher die eigentliche Tragnabe des Laufrades bildet und auf dem inneren Teil derart angebracht ist, daß er sich leicht abziehen und wieder befestigen läßt.
α ist der innere Teil der Nabe, welcher in üblicher Weise auf den Kugellagern b an der Achse c umläuft. Auf diesen Teil a, welcher das Kettenrad d trägt, ist der äußere Teil e konzentrisch aufgeschoben. Dieser Teil e bildet die eigentliche Nabe des Rades und ist mit den Bunden e1 für die Befestigung der Speichen des Rades in üblicher Weise versehen. Die Nabe β . liegt mit ihrer dem Kettenrad d. benachbarten Endfläche gegen einen Bund a1 der Innennabe a an, während sich gegen ihr anderes Ende eine Mutter f anziehen läßt, die auf das mit Schraubengewinde versehene Ende der Nabe a aufge-
schraubt ist. Der Bund a1 und das ihm benachbarte Ende der Nabe e sind mit ineinandergreifenden Klauen «2, e2 (Fig. 2 und 3) versehen, die beim Zusammensetzen die beiden Teile in der Drehrichtung miteinander . verkuppeln. Das andere Ende der Nabe e und die Nachbarfläche der Mutter f sind konisch abgeschrägt, so daß die Nabe e auf der Nabe α, auf der sie mit leichter Reibung sitzt, genau zentriert ist.
Die Streben h und i, die auf der dem Kettenantrieb gegenüberliegenden Seite des Rahmens g sich befinden, sind in der durch Fig. 4 angedeuteten Weise drehbar angeordnet.
Bei j und k sind nämlich Gelenke vorgesehen, deren Achsen genau in dieselbe Gerade fallen, so daß beide Gelenke also eine gemeinsame Drehachse haben. Nach Abnahme der Schrauben, die an der Nebenachse c sitzen und die Enden der beweglichen Rahmenteile in Stellung halten, können letztere um die Scharniere j,-k zurückgelegt werden und gestatten dadurch das Abziehen des hinteren Rades, ohne daß die Triebkette überhaupt berührt zu werden braucht. Nach Zurückklappen der Teile kann nämlich die Mutter / leicht abgeschraubt werden, worauf sich das Rad mit dem äuße
ren Nabenteil e ohne weiteres abnehmen läßt.
Beim Wiedereinsetzen des Rades verfährt man in umgekehrtem Sinne.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Abnehmen des hinteren Laufrades von Fahrrädern, bei der die das Laufrad tragende Nabe auf der mit dem Kettenrad verbundenen Nabe derart aufsitzt, daß sie sich mit dem Lauf fad von der mit dem Kettenrad verbundenen Nabe ohne Veränderung der Lage der Triebkette abschieben läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenstreben (h, i) der Hinterradgabeln, die auf der den Kettenrädern gegenüberliegenden Seite des Fahrradrahmens sich befinden, mit dem Hauptrahmen (g) mittels um eine gemeinsame Achse drehbarer Gelenke (j, k) verbunden sind, so daß der von den beiden Streben gebildete Rahmenteil nach Lösen der ihn mit der Radachse verbindenden Befestigungsschrauben um jene den beiden Gelenken gemeinsame. Achse zur Seite geschwungen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213440D Active DE213440C (de)

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DE (1) DE213440C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4842291A (en) * 1987-07-22 1989-06-27 Hartmann Dirck T Enclosed multiple speed drive for low maintenance chain driven bicycles
DE4017913A1 (de) * 1990-06-02 1991-12-05 Freudenberg Carl Fa Rotationskoerper

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4842291A (en) * 1987-07-22 1989-06-27 Hartmann Dirck T Enclosed multiple speed drive for low maintenance chain driven bicycles
DE4017913A1 (de) * 1990-06-02 1991-12-05 Freudenberg Carl Fa Rotationskoerper

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