DE93078C - - Google Patents

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DE93078C
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friction wheel
pedal
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
    • B62M1/32Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by directly driving the wheel axle, e.g. by using a ratchet wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Antriebvorrichtung für Fahrräder, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs an beiderseitig drehbar angeordneten Trethebeln ein Reibradsegment, durch parallele Stangen gelenkig verbunden, beim Niedertreten des Trethebels durch Eingreifen des Reibradsegmentes in ein an dem Treibrad sitzendes Reibrad das Rad bewegt, beim Hochgehen oder Stillstand des Trethebels aber durch Drehen der Gelenkstangen das Reibsegment ausgerückt wird.
Durch die beiliegende Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Antriebvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 den Antrieb von oben gesehen im vergröfserten Mafsstab.
Zu beiden Seiten, und zwar im vorderen Theile des Gestelles eines Fahrrades ist im Punkt α ein zweiarmiger, nach aufsen federnder Führungsarm b drehbar gelagert, welcher mit einem Reibradsegment f durch parallele Stangen g gelenkig verbunden ist. Letztere sind um die Punkte e und m drehbar.
An den Führungsarmen b ist vermittelst der Streben c der Tritt d befestigt und bildet so den Trethebel.
Beim Heruntergehen desselben greift das Reibradsegment f in das am Treibrad befindliche Reibrad h ein und bewegt sich, ausgerückt, ohne Berührung des Reibrades wieder nach oben.
Zur genauen Einstellung des Reibradsegmentes sind die den Stangen g als Widerlager dienenden Stellschrauben / an den Lappen k angebracht. Der an dem Gestell angebrachte Stift i bringt beim höchsten Stand des Trethebels die Stangen g und dabei das Reibradsegment f wieder in die zum Eintritt nöthige Stellung.
Das Treibrad h dient zugleich in Gemeinschaft mit einem Bremsband oder Bremsklotz n, welcher vermittelst der Winkelhebel 0 und ρ und Stangen q von der Lenkstange aus bethätigt wird, als Bremse. An die Kurbel r sind Stangen angelenkt, welche die Trethebel in Wechselwirkung halten. Die Bethätigung des Fahrrades geschieht nun wie folgt:
Wird der Trethebel herunterbewegt, so greift das Reibradsegment f in das Reibrad h ein, dreht dasselbe in der Pfeilrichtung und bewegt somit auch das Treibrad. Hat der Trethebel die tiefste Stellung erreicht, so rückt sich das Reibradsegment durch Drehen der Gelenkstangen g aus, was auch in jeder beliebigen Stellung beim Stillstand des Trethebels erfolgt. Beim Hochgehen des Trethebels bleibt das Reibradsegment f so lange ausgerückt, bis der feststehende Stift i den Gelenkstangen g wieder die ursprüngliche Stellung giebt und das Reibradsegment f von neuem in das Reibrad h eingreifen kann. Da dies beiderseitig in Wechselwirkung geschieht, so erfolgt hieraus eine stete Umdrehung des Treibrades. Wird auf den Trethebel kein Druck ausgeübt, so
kann das Treibrad ohne Berührung der in Ruhe befindlichen Tretvorrichtung leer kufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Antriebvorrichtung mit Trethebeln für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Trethebel mit einem Reibradsegment ff) durch parallele Stangen (g) gelenkig verbunden ist und beim Niedertreten des Trethebels durch Eingreifen des Reibrad Segmentes in ein an dem Treibrade sitzendes Reibrad (h) das Rad bewegt wird, beim Hochgehen oder Stillstand des Trethebels aber durch Drehen der Gelenkstangen (g) das Reibradsegment ausgerückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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