DE93034C - - Google Patents
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Landscapes
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 : Landwirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1896 ab.
Längste Dauer: la. Dezember 1909.
Bei Verwendung der Rübenerntemaschine nach Patent Nr. 84575 und den zu diesem
gehörenden Zusatz-Patenten zum Heben von Cichorie, Mohrrüben oder von Rübenstecklingen
für die Samenzucht hat sich ergeben, dafs einzelne dieser Früchte nicht gehoben werden, weil die Zinken der Gabeln im Verhältnifs
zu dem Durchmesser der Früchte zu weit- aus einander stehen. Aufserdem können
derartige Früchte von geringem Durchmesser durch die gewöhnlichen Gabelzinken sehr leicht
verletzt werden, was namentlich für die Rübensiecklinge
von grofsem Nachtheil ist.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, sollen Gabeln mit flachen und breiten Zinken verwendet
werden, so dafs die Fläche der breiten Zinken die Erde gegen die Früchte drückt und mit denselben heraushebt, ohne die Früchte
zu verletzen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand.
In Fig. ι ist eine Ansicht, ein Längsschnitt und Querschnitt einer solchen Gabel mit breiten
Zinken dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Theil des Gabelrades mit den in Fig. 1 gezeichneten Gabeln.^
Die Gabelzinken d sind spatenartig gestaltet,
besitzen Versteifungsrippen e und nach innen sich erweiternde Lücken f, so dafs in die
letzteren etwa eindringende Steine oder dergl. sich nicht festklemmen können. Aufserdem
ist die Gabel an den Enden der Lücken f, also bei g, wie dies aus dem Längsschnitt
hervorgeht, messerartig zugeschärft, so dafs in den Lücken etwa sich ansammelndes Rübenkraut
durchschnitten wird und nicht hinderlich werden kann.
Es braucht aber der Gabelschaft mit den flachen Zinken nicht unbedingt aus einem
Stück zu bestehen, man kann vielmehr jeden Theil für sich herstellen und die Theile in
geeigneter Weise verbinden, was insofern von Bedeutung ist, als man den Gabelschaft aus
Gufs, die Zinken hingegen aus Stahlblech herstellen kann. Der Zwischenraum zwischen je
zwei Gabeln wird ebenfalls nicht gröfser gewählt als die Lücken f und mufs sich nach
innen auch erweitern, damit ein Festklemmen irgend welcher harter Gegenstände zwischen
je zwei Gabeln vermieden wird.
Die Zinken der Gabeln können auch eckig, abgerundet oder zugespitzt sein. Mit Rücksicht
darauf, dafs die Breite der einzelnen Gabelzinken im Verhältnifs zu dem Durchmesser
der zu hebenden Früchte grofs ist, ergiebt sich, dafs jede Zinke in Form eines Spatens
zur Wirkung gelangt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform der Rübenerntemaschine nach Patent Nr. 84575, dadurch ge-kennzeichnet, dafs die Gabelzinken spatenartig gestaltet sind, die Verbindungsstelle derselben zugeschärft ist und der durch die Zinken gebildete Zwischenraum nach innen sich erweitert, zu dem Zweck, die Zinken wie einen Spaten zur Wirkung gelangen zu lassen, das sich zwischen den Zinken ansammelnde trockene Kraut zu durchschneiden, ein Festklemmen von Steinen zwischen den Zinken zu verhindern und Wurzeln von geringerem Durchmesser, wie Mohrrüben oder dergl., heben zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE84575T | 1894-12-13 | ||
| DE93034T | 1896-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93034C true DE93034C (de) | 1897-08-10 |
Family
ID=33512127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189693034D Expired DE93034C (de) | 1894-12-13 | 1896-10-23 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93034C (de) |
-
1896
- 1896-10-23 DE DE189693034D patent/DE93034C/de not_active Expired
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