DE9301C - Neuerungen an elektrischen Lichtern - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Lichtern

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DE9301C
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Fürst TA LLEYR AND PERIGORD VON SAG AN und W. Fitz-Charles mac-Carty in Paris
Publication of DE9301C publication Critical patent/DE9301C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/0069Vessels; Closing of vessels

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Kuppeln oder Globen, welche gewöhnlich das elektrische Licht umgeben. Bekanntlich ist das elektrische Licht so intensiv, dafs es für den Anblick des menschlichen Auges äufserst nachtheilig wäre, wenn es nicht abgeschwächt oder seine Leuchtkraft vermindert würde. Aus diesem Grunde wurden bis jetzt nur Kuppeln aus geschliffenem oder Milchglas benutzt. Diese lassen jedoch eine gewisse Anzahl der Strahlen nicht durchdringen, wodurch eine gewisse Quantität des erzeugten Lichts vollständig verloren geht, was einem entsprechenden Verlust des zur Erzeugung nöthigen Aufwandes an Kraft und Material gleichkommt.
Durch unsere Experimente haben wir gefunden, dafs das von einer hohlen, mit Wasser oder einer anderen durchsichtigen Flüssigkeit gefüllten Kuppel umgebene Licht dem darauf gerichteten Auge bedeutend gemildert erscheint, und in keiner Weise nachtheilig oder auch nur unangenehm ist, während sämmtliche Strahlen ungehindert durch solche Kuppeln durchdringen und die benachbarten Gegenstände sogar heller erleuchten, als wenn die Strahlen direct darauf fallen würden.
Indem wir den Wänden unserer Kuppeln verschiedene Formen geben, können wir die Strahlen sammeln und sie sämmtlich nach einer gewissen Richtung lenken, wir können beispielsweise das gesammte Licht in der Höhe des Apparates horizontal ausstrahlen lassen, oder wir können es in der Form eines Kegels nach unten oder nach oben werfen u. s. w.
Die hohle Kuppel 23, Fig. 1 und 2, wird durch die Füllöffnung 24, welche später auf beliebige Weise geschlossen werden kann, mit Wasser gefüllt. Sie ruht auf einem Ringe 25, Fig. 2 und 3, welcher aus zwei, durch ein Gelenk verbundenen Theilen gebildet ist und vermittelst einer Schraube geschlossen werden kann. Die eine Hälfte des Ringes bildet ein Stück mit dem zweiarmigen, ebenfalls an dem Ständer ι, Fig. ι, verstellbaren und durch eine Schraube 27 daran festgehaltenen Stück 26.
Obgleich nur vier verschiedene Formen der Kuppel gezeigt sind, können diese Formen unendlich vielfach variirt werden, um verschiedene Effecte hervorzubringen. Diese Effecte können sogar dadurch modificirt werden, dafs eine einzige Kuppel in verschiedenen Höhen in Beziehung auf die Stellung des Lichts an dem Ständer befestigt wird.
Die Details können vielfach abgeändert werden, ohne die Grundidee der Erfindung zu beeinträchtigen.
In Fällen, wo das Wasser in den hohlen Kuppeln gefrieren könnte, werden dieselben mit Alkohol, Aether oder einer anderen nicht gefrierenden Flüssigkeit gefüllt.
Um verschiedene Farbeneffecte hervorzubringen, können die Kuppeln mit gefärbter Flüssigkeit gefüllt werden.
Pa ten τ-Anspruch:
Die Ausstattung elektrischer Lampen mit Glasglocken von doppelten Wänden, bei welchen der Raum zwischen den doppelten Wänden mit Wasser oder einer anderen passenden, gefärbten oder farblosen Flüssigkeit gefüllt ist und deren Wölbung passend gewählt wird, je nachdem das Licht auf gewisse Punkte concentrirt oder zerstreut werden soll.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
Klasse 21.
Fürst TALLEYRAND PERIGORD von SAGAN und WILLIAM FITZ-CHARLES MAC-CARTY in PARIS.
Neuerungen an elektrischen Lichtern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Februar 1879 ab.
DENDAT9301D Neuerungen an elektrischen Lichtern Active DE9301C (de)

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