DE929940C - Kartoffelroder - Google Patents

Kartoffelroder

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Publication number
DE929940C
DE929940C DET5342A DET0005342A DE929940C DE 929940 C DE929940 C DE 929940C DE T5342 A DET5342 A DE T5342A DE T0005342 A DET0005342 A DE T0005342A DE 929940 C DE929940 C DE 929940C
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DE
Germany
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drum
potato harvester
harvester according
drums
potato
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Expired
Application number
DET5342A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Tielbuerger
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/14Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens
    • A01D17/16Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens with a conveyor spiral

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 7. JULI 1955
τ 5342 in 145 c
Kartoffelroder
Die Erfindung betrifft einen Kartoffelroder, bei welchem der Damm durch ein Scharblech in zwei mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufende Trommeln gefördert wird. Die bisher bekannten Kartoffelroder dieser Art haben den Nachteil, daß sie einen zu großen Kraftbedarf erfordern, so daß sie nur von Schleppern gezogen werden können, also für kleinere und mittlere Betriebe nicht zu verwenden sind. Sie haben daher aus diesen und anderen Gründen bisher keinen Eingang in die Praxis finden können.
Die Erfindung bringt eine neue Lösung dieses Problems. Sie besteht im wesentlichen darin, daß am Trommelanfang in Drehrichtung hinter dem Scharblech ein schräg nach hinten ansteigendes, feststehendes Blech angeordnet ist, dessen Außenkante, in Trommelachsrichtung gesehen, etwa konzentrisch zum Trommelmantel verläuft und das bei großer Drehgeschwindigkeit der ersten Trommel den ausgehobenen Damm zurückhält. Dabei wird der Damm zwischen diesem Blech und der Trommelwand zerrieben und die Erde spritzt bzw. fällt aus der Trommel heraus, so daß der schwere Damm gleich am Anfang bis auf die Kartoffel nahezu ganz abgestoßen wird. Diese Wirkung wird dadurch wesentlich gesteigert, daß die vordere Trommel mit erhöhter Geschwindigkeit umläuft. Auf diese Weise ist es möglich, den Kraftbedarf der Maschine niedrig zu halten, so daß sie von Pferden gezogen werden kann. In dieser Richtung wirkt auch ein weiteres Merkmal, das darin besteht, daß die schnell umlaufende Trommel halb so lang ist wie die anschließende Trommel, während das Blech zweckmäßig mit einer Gummileiste versehen wird, so daß keine Verletzungen der Kartoffeln auftreten können. Die Maschine zeichnet sich durch einfache Kon-
struktion und damit Betriebssicherheit aus und läßt sich auch so billig herstellen, daß sie von kleineren und mittleren Betrieben gekauft werden kann.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 die Maschine, von hinten gesehen, ohne Fahrgestell,
Fig. 3 die Trommel 2, von vorn gesehen, ohne Fahrgestell,
Fig. 4 den Kartoffelauswurf in schematischer Darstellung des Antriebes,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Blech in der schnell umlaufenden Trommel,
Fig. 6 einen waagerechten Schnitt durch dieses. Blech.
Der Kartoffeldamm wird durch das Scharblech 1 ausgehoben und in an sich bekannter Weise in die anschließende Siebvorrichtung geschoben. Die Siebvorrichtung setzt sich vorzugsweise zusammen aus der Trommel 2, die mit höherer Geschwindigkeit umläuft als die Trommel 3 und halb so lang ist wie diese. Die Kartoffeln gelangen mithin erst in-die schnell umlaufende Trommel 2. In dieser Trommel ist in Drehrichtung hinter dem Scharblech 1 ein nicht mit umlaufendes Blech 4 angeordnet, das schräg nach'hinten ansteigt und das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) an dem vertikalen Holm S und dem horizontalen Holm 6 des Maschinenrahmens befestigt ist. Dieses Blech 4 läuft, in Trommelachsrichtung gesehen, etwa konzentrisch zum Trommelmantel an dieser Stelle (Fig. 3) und ist mit einer Gummileiste 7 versehen (Fig. 5 und 6), so daß der Kartoffel damm im wesentlichen mit dem überstehenden Teil dieser Gummileiste in Berührung kommt. Der Kartoffeldamm muß also beim Eintreten in die schnell umlaufende Trommel zwischen der Trommelwand und der Leiste 4, 7 hindurch und wird dabei restlos zerrieben, wobei die Erde fast ganz in diesem Teil die Trommel bereits verläßt. Der schwere Damm belastet mithin die Trommel nur ein kleines Stück. Um den Siebeffekt in der schnell umlaufenden Trommel noch zu erhöhen, sind hier die Stäbe 8 (Fig. 1) als parallele Ringstäbe ausgebildet.
Durch die Eigenart der Problemlösung ist die Maschine billig in der Herstellung, einfach in der Konstruktion und damit betriebssicher und kann von Pferden gezogen werden, so daß auch kleine und mittlere Betriebe sie anschaffen können. Bei Pferdebespannung ist es jedoch zweckmäßig, auf der Maschine einen Aufbaumotor anzubringen, der am Maschinenrahmen befestigt werden kann und die Aufgabe hat, die Trommel anzutreiben, wodurch eine wesentliche Erleichterung für die Pferde erzielt wird.
Von der schnell umlaufenden Trommel 2 gelangen die Kartoffeln in die doppelt so lange, langsam umlaufende Trommel 3, in der die restliche Absiebung der Kartoffeln stattfindet. In diesem Trommelteil sind weiterhin Leitroste 22 (Fig. r und 2) angebracht, die so grobmaschig ausgebildet sind, daß die Knollen hindurchfallen, das Kraut dagegen mitgenommen und nach hinten aus der Trommel gefördert wird.
Die so abgetrennten und gesiebten Früchte gelangen dann in die Förderkästen 9 am Ende der Trommel 3, die aus in Achshöhe schräg von oben nach unten verlaufenden Seitenwänden 10 gebildet werden. Diese Förderkästen sind so klein gehalten, daß sie nur zum Aufnehmen der Knollen dienen können, so daß an dieser Stelle die Trennung des Krautes von den Kartoffeln erfolgt. Die Abschlußwand' dieser Förderkästen wird von einem Blech 11 gebildet (Fig. 2 und 4), das am Maschinenrahmen befestigt ist, nicht umläuft und etwa bis zur halben Höhe der Trommel reicht. Von hier ab fallen die Früchte aus den Förderkästen über das Abfallblech 12 in Körbe 13 od. dgl., die unter dem Abfallblech 12 auf der Bühne 14 aufgestellt werden. Die Körbe werden von den Arbeitskräften, sobald sie voll sind, in auf' dem Feld aufgestellte Wagen geschüttet, während der mitfahrende Bedienungsmann sofort einen anderen Korb aufstellt. Dieser Bedienungsmann hat dabei noch soviel Zeit, eventuell sich fest- setzendes Kraut und das auf die Leitroste 22 geförderte Kraut zu entfernen.
Fig. 4 zeigt weiterhin ein Ausführungsbeispiel des Trommelantriebs. Auf der Hauptwelle 15 ist das Zahnrad 16 angebracht, das somit die langsam umlaufende Trommel 3 über die Naben 19 und Speichen 20 antreibt. Die vordere, schnell umlaufende Trommel 2 dagegen ist auf der auf der Hauptwelle drehbar gelagerten Nabe 17, an der das kleinere Zahnrad 18 befestigt ist, mittels der Speichen 21 angebracht. Beide Zahnräder werden entweder von der Zapfwelle eines Schleppers oder vom Aufbaumotor aus angetrieben.
Um die Hauptwelle 15 ist im Bereich der Trommeln 2 und 3 ein Blechmantel 23 angeordnet, der ein Bewickeln der Welle mit Kraut wirksam verhindert.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Kartoffelroder, bei welchem der Damm durch ein Scharblech ausgehoben und zwei hintereinander angeordneten, unabhängig voneinander umlaufenden Siebtrommeln zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der ersten Trommel in Drehrichtung hinter dem Schar (1) ein schräg nach hinten ansteigendes, feststehendes Blech (4) angeordnet
. ist, dessen Außenkante, in Trommelachsrichtung gesehen, etwa konzentrisch zum Trommelmantel verläuft.
2. Kartoffelroder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech (4) mit einer überstehenden Gummileiste (7) versehen ist.
3. Kartoffelroder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere, schneller umlaufende Trommel halb so lang ist wie die anschließende zweite Trommel.
4. Kartoffelroder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der Trommeln ein an dem Maschinenrahmen befestigter Aufbaumotor vorgesehen ist.
5· Kartoffelroder nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der langsam umlauf enden Trommel aus in Achshöhe schräg nach unten gerichteten Seitenwänden (io) bestehende Förderkästen angebracht sind, die bis zur halben Höhe der Trommel von einer feststehenden Abschlußwand (ii) abgedeckt sind.
6. Kartoffelroder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (15) im Bereich der Trommeln (2, 3) von einem Blechmantel (23) umgeben ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 619 095, 83 796.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509522 6.55
DET5342A 1951-11-25 1951-11-25 Kartoffelroder Expired DE929940C (de)

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DET5342A DE929940C (de) 1951-11-25 1951-11-25 Kartoffelroder

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DET5342A DE929940C (de) 1951-11-25 1951-11-25 Kartoffelroder

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DE929940C true DE929940C (de) 1955-07-07

Family

ID=7544987

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DET5342A Expired DE929940C (de) 1951-11-25 1951-11-25 Kartoffelroder

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE83796C (de) *
DE619095C (de) * 1935-09-23 Paul Panknin Sieb- und Hubrad fuer Kartoffelerntemaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE83796C (de) *
DE619095C (de) * 1935-09-23 Paul Panknin Sieb- und Hubrad fuer Kartoffelerntemaschinen

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