DE926816C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE926816C
DE926816C DEA14627A DEA0014627A DE926816C DE 926816 C DE926816 C DE 926816C DE A14627 A DEA14627 A DE A14627A DE A0014627 A DEA0014627 A DE A0014627A DE 926816 C DE926816 C DE 926816C
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DE
Germany
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arm
multiplier
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Expired
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DEA14627A
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English (en)
Inventor
John Lydfors
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DIXMA AB
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DIXMA AB
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/48Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using non-contact-making devices, e.g. tube, solid state device; using unspecified devices
    • G06F7/52Multiplying; Dividing
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Description

  • Rechenmaschine Die Erfindung betrifft eine Rechenmaschine zur Ausführung von abgekürzten Multiplikationen mit einem Zählwerk, in welches der Multiplikand auf beliebige Weise eingeführt werden kann, und einem ':41,ultiplika.to,rweirk, durch das beim Einstellen des Multiplikators die Bewegungen des Schaltwerkes steuernde Abfühlürgane eingestellt werden.
  • Maschinen, welche nach dieser Multi:plikationsmethode arbeiten, sind bereits bekannt, wobei :die Ziffernreihe »o« bis »9« in zwei Gruppen unterteilt wird, d. h. eine erste Gruppe, welche die Ziffern »o« bis ».L« oder »5« enthält, und eine zweite Gruppe, welche die Ziffern »5« oder »6« bis »g« enthält. Die Arbeitsweise der Maschine ist davon abhängig gemacht, ob es sich um eine Ziffer in der ersten oder der zweiten Gruppe handelt, wobei normalerweise im .additiven Sinn gerechnet wird, wenn der Multiplikator eine der ersten Gruppe zugehörige Ziffer enthält, und im subtraktiven Sinn, wenn es sich um eine Ziffer der zweiten Gruppe handelt. Die die Rechenvorgänge steuernden Glieder sind hinsichtlich der Arbeitsweise und der Konstruktion von diesen Verhältnissen abhängig.
  • Die Rechenmaschine nach der Erfindung unterscheidet sich von den bisher bekannten Maschinen dieser Art hauptsäch,Lich dadurch, daß sie mit vier Zifferngruppen arbeitet, wobei die erste Gruppe mindestens die Ziffer »o« und die vierte Gruppe mindestens die Ziffer »g« enthält. Vorzugsweise enthält die zweite Gruppe die Ziffern »i« bis »5« und die dritte Gruppe,die Ziffern »6« bis »8«.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch ermöglicht, da,ß das Multiplikatorwerk gemäß den Ziffern des Multiplikators einstellbare Organe besitzt, deren jedes mit einem Übertragungsglied zusammenwirkt ' und,derart :ausgebildet isst, dlaß es .das Übertragungsglied in Abhängigkeit davon verstellt, zu welcher von vier Gruppen: der Ziffern »o« bis »9«, von denen die erste Gruppe mindestens die Zahl »o« und -die vierte Gruppe mindestens die Zahl »g« enthält, die einges@tel:lte Ziffer gehört, wobei ein schrittweise s iohaftbares und die Stellungen der verschiedenen Übertragungsglieder nacheinander abfühlendes Abfühlglied vorgesehen ist, um !die Winkellagen und Drehbewegungen der Übertragungsglieder auf eine Regelvorrichtung zu übertragen, welche dazu ,bestimmt -ist, die- die Rechenoperation ausführenden Teile dieir Rechenmaschine in Abhängigkeit von. der Gruppe zu verstellen, zu welcher die .eingestellte Ziffer gehört.
  • In- den. Zeichnungen ist eine, Ausführungsfarm des Erfindungsgegenstandes beispielsweise d'arge@stellt, -,vobe:i lediglich diejenigen Teile der neuen Rechenmaschine wiedergegeben sind, die zum Verstän@dhis der Erfindung erfoTderl;ch sind'.
  • Fig. i ist ein Grund@riß der Maschine; Fsg.2 ist eine Draufsicht der Schrittschaltvorrich@tung für das Abfühlglied in größerem Maßstab; Fig. 3 ist ein Schnitt des Multipli'kator@verlzes nach d ie@r Linie 3-3 .der Fig. i in größerem Maßstab-; Fig. 4 zeigt das N-'I,ultiplikatorNverk in Draufsicht; Fig. 5 zeigt die Regelvorrichtung im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fi,g. i in größerem Maßstab; Fig. 6 zeigt .das Umsteuergetriebe in Vorderansicht; Fiig.7 zeigt eine Einzelheit der Schrittsch.altvornichtung in Vomderansich:t; Fig. 8 zeigt das Zählwerk in Seitenansicht entsprechend der Linie 8-8 der Fig. i ; Fig. 9 zeigt eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Pig. 2 in Seifenansicht.
  • Das Multiplikatorwerk (Fig.3 und 4) umfaßt eine Mehrzahl von Registrierscheiben i, die einzeln entsprechend den verschiedenen! Ziffern des Multipl.ikato,rs einstellbaz und auf einer gemeinsamen Welle 2 angeordnet sind. Die Scheiben i werden dabei um gewisse entsprechende Winkel gedreht, z. B. mittels Tasten oder Armen 3, die an den Scheiben befestigt sind, wie bei Rechenmaschinen vom Typ Odfiner. Die Redhenmaschineenthält ein Zählwerk, in welches der Multiplikand auf beliebige Weise eingeführt werden. kann. Die Scheiben. i werden einzeln so, gedreht, daß sie zusammen den Multiplikator angeben, und sie haben den Zweck, unter Vermittlung je eines Übertragungsgliedes, eines -,lbfühlgliedes -und' einer Regelvorrichtung die Umdrehung .des Zählwerkes bei der Durchfivhrung -einer Multiplikation in der einen oder anderen Richtung zu steuern. Für jede Umdirehun:g des Zählwerkes wird die für den Augenblick wirksame Scheibe i einen Schritt in dier Richtung auf die eine oder andere Endlage gedreht. Für den genannten Zweck we.i,sen dse Scheiben i je einen gebogenen Schlitz 4 auf, der verschiedene Teile besitzt, die in verschiedenen radialen Entfernungen vorn der Mitte der Scheibe liegen und die verschiedenen Gruppen der Ziffern »o« b=is »g« entsprechen. Ein Ende eines dreiarmigen, zum Abtasten des SdMitzes 4 dienernden Übertragungsgliedes 5 wird von dem Schlitz 4 geführt, in den es mit e@i-nem Stift 6 eingreiift. Das Übertragungsglied 5 ist um eine Welle 7 drehbar, und die beiden Anme8 und 9 des Gliedes wirken mit einem Abfühlglied io zusammen, wenn .das letztere, das drehbar und verschiebbar auf einer para,Ilel zu den Wellen 7 und 2 verlaufenden Welle i i angeordnet ist, in eine entsprechende Lagegebracht -,vird. Jeder Scheibe i ist auf diese Weise ein Übertragungsglied 5 zugeordnet, während das Abfühlglied io allen Scheiben gemeinsam ist. Das Abfühlglied io kann zusammen mit einer Einstelleinrichtung (Fig.2) für das Multiplikatorwerkgekuppelt und schrittweise geschaltet werden, was beispielsweise in der gleichen Weise erfolgen kann wie bei den gewöhn-Yichen Einstelleinrichtungen von Rechenmaschinen, wie dies unten näher beschnieben wird'. Das Abfühlglied 1o kann nacheinander die Stellungen der verschiedenen Übertragungsgl.ieder 5 abfühlen.. Die Welle i i kann eine Schwenkbewegung quer zu ihrer Achse ausführen, so, daß sie in bezug auf .das Abfühl@glied io in eine Wirkungslage eingestellt werden kann, die in Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellt ist. Die Welle i i kann aber auch in eine unwirksame Lage verschoben werdien, welche in Eig. 3 durch die stnichpunktie@rte Linie 12 angedeutet ist.
  • In Fig. 4 ist angenommen, daß das Abfühlglied io mit dem Übertragungsglied 5 der äußersten Scheibe i zusammenwirkt, so. daß .es bei einer Bewegung Ader Welle i i aus der Stellung 12 in die in Fig. 3 dargestellte Stellung die Drehlage dieses Übertragungsgliedes 5 abfühlt, indem es mit liessen Armen 8 und g zusammenwirkt. Die Scheiben i können in eine der durch den Schlitz 4 .bestimmten beiden Endlagen mittels eines Stiftrades 13 zurückgeführt werden, welches im Takt mit .dem Rechenwerk der Maschnrne bei der Multiplikation in derjenigen Drehrichtung angetrieben wird, die, jeweils vom Abfüuhlglied und der unten beschriebenen Regelvorrichtung (Fig. 5) bestimmt wird. Das Stiftrad 13 wirkt hierbei mit einer Zahnreihe 14 an der Scheibe i derart zusammen, .daß, wenn die Scheibe i um einen Schrittgedreht wird, jedesmal das Zählwerk eine Addition oder Subtraktion ausgeführt hat. Das Stiftrad 13 kann zusammen mit dien Abfühlglied io ,schrittweise verschohen werden (Fig. 6), so da)- nur die für :den Augenblick arbeitende Scheibe i vom Stiftrad 13 beein:flußt wird. In dem einen Ende des Abfühlgliedes io ist ein Schlitz 15 vorgesehen, durch welchen eine Welle 16 geführt iist, die parallel zur Welle 2 verläuft und sich an allen Scheiben i vorbei erstreckt. Die Welle 16 kann damit von dem Abfühlglied io quer zu ihrer Längsrichtung verschoben werden, unabhängig davon, bei welcher Scheibe i das Abfühlglied gerade steht. Mit Hilfe der Welle 16 wird die Winkelverstellung des Abfühlgliedes io in eine Drehbewegung einer Welle 17 umgewandelt, die parallel zur Welle 16 verläuft und mittels zweier Arme 18 und ig (Fig. q.) miit den Enden dier Welle 16 fest verbunden ist.
  • Fi:g.5 ist ein Aufriß der Regelvorrichtung, die dazu dient, die Elemente der Maschine zu verstellen, welche die Multiplikation in Abhängigkeit von d'er Zifferngruppe, in welche die eingestellte Ziffer fällt, Diese Vorrichtung umfa,ß:t einen verhältnismäßig langen Arm 2o, der starr mit der Welle 17 verbunden ist und an seinem äußeren Ende einen Stift 2i trägt. Beim Gebrauch :der Maschine kann dieser Arm 20 vier verschiedene Stellungen :einnehmen, die dein verschiedenen radialen Entfernungen der verschiedenen Teile,des Schlitzes q. (Fig. 3) in dier Scheibe i entsprethen. Dies ist eine Folge :davon, daß die Welle 17 über die Glieder 5 und io und die Arme 18 und ig mit dem Schlitz 4. gekuppelt ist.
  • Die Eigenart des dürge:stellten Ausführungsbeispiels beruht rauf, d@aß die Schlitze: d. der Scheiben i vier Teile aufweisen, die sich in verschiedenen radialen Entfernungen von d:crScbeibenaähse befinden und die miteinander durch Zwischenteile verbunden sind. In. Fig. 3 nimmt die Scheibe- i eine der Zahl »o« entsprechende Stellung ein, und der Stift 6 befindet sich am :einen Ende des Schlitzes 4.. Dann folgt ein mit 22 bezeichneter Abschnitt des Schlitzes 4.. In diesem befindet sich der Stift 6, wenn die Scheibe i eine Stellung einnimmt, welche einer der Zahlen »i« bis »5« entspricht. Im Abschnitt 23 steht der Stift 6 bei :den Scheibenstellungen für die Zahlen »6« bis »8«, und im letzten Teil 2.1 des Schlitzes befindet sich der Stift 6, wenn die Scheiblenstellung der Zahl »g« entspricht. Wenn beisp,ielswelis"e die Zahl »3« in eine Stelle des I42@ultiplihatorw@erke@s eingetragen wird, dann wird die betreffende Scheibe i so. gedreht, daß der Stift 6 in den Teil 22 des Schlitzes q. eintritt. Beim Eintragen der Zahl »7« tritt .der Stift 6 in :den Teil 23 des Schlitzes ,I usw. Auf diese Weise werden die Zahlen der Reihen »o« bis »g« in vier Gruppen unterteilt, d. h. in eine. erste Gruppe, welche nur die Zahl »o« enthält, in eine zweite Gruppe, welche die Zahlen »i« bis »5« enthält, in eine dritt.: Gruppe, welche die Zahlen »6« bis »8« enthält, und in eine nur die Zahl »g« umfassende vierte Gruppe.
  • Der am Arm 2o befindliche Stift 21 kann deshalb ebenfalls vier verschiedene Stellungen einnehmen, die in Fig. 5 mit 221, 222, 223 und 224 bezeichnet sind entsprechend den vier Teilen des Schlitzes 4.. Wenn der Stift 21 aus der Stellung 221 oder 222 in die Ste1lUng 223 oder 224 bewegt wird oder umgekehrt, wird ein Arm 25 betätigt, der einen in die Bahn des Stifts 21 ragenden Vorsprung 26 aufweist und starr mit einer Welle 27 verbunden ist. Die Arme 2o und 25 werden für die verschiedenen Fälle gemäß folgendem Schema verstellt. Nachdem der Multiplikator in die Reihe der Scheiben i (Fig.3) eingeführt worden ist, befindet sich das Abfühlglied io unter der zuletzt eingestellten Scheibe i, d. h. der Scheibe, welche die Einer des Multiplikators angibt. Beim Anheben des Abfühlgliede.s io zum Abfühlen des Übertragungsgld,edels 5 wird der Arm 2o aus der Lage 22i in eine andere Lage gedreht, wann nicht die genannte Scheibe die Ziffer »o« angibt; im letzteren Fall verbleibt der Arm in der Lage 221. Wenn d-iie Scheibe i eine der Ziffern »i« bis »5« darstellt, wird der Arm 20 in die Lage 222 geführt, während er die Lage 223 für die Ziffern »6«, »7« :und »8« einnimmt. Wenn die Scheibe i die Ziffer »g« darstellt, wird der Arm 2o vorwärts in die Lage224 geführt. Bei :der Bewegung des Armas 2o ajus der Lage 221 in die Lage 222 ,wird der Arm. 25_ nicht beeinflußt.
  • Die Maschine führt eine der an der Scheibe i reigi:strierten Ziffer entsprechende Anzahl Ad -ditionen aus, wobei die Anzahl Additionen von der Anzaihl Stufen bestimmt wird, um welche die Scheibe i vom Stiftrad 13 zurückgeführt werden muß, bis sie die der Ziffer »o« entsprechende Lage, d. h. die in Fig. 3 gezeigte Lage einnimmt. Beim Erreichen dieser Lage wird nämlich der Arm 20 durch Vermittlung des Übertragungsgliedes 5 und des Abfühlgliedes io in die Lage221 zurückgeführt, wobei der Arm 2o den Stromkreis des Motors der Rechenmaschine unterbricht, so: daß die Maschine stehenbleibt. In dem Fall, in dem die Scheibe eine der Ziffern »6« bis »8« bzw. »g« registriert, wird der Arm 20 über d ie Zage 222 in die Lage: 223 bzw. 224 geführt, und hierbei erhält der Arm 25 VOM Stift 21 einen Hubimpuls. Dieser Impuls wird teils für die Umkehrung des Rechenwerkes und, damit des Stiftrades 13 und teils für eine besondere Eintragung in einer abschließenden Stufe des Rechenvorganges ausgenutzt. In diesem Fall «-irl die Scheibe i mittels des Stiftrades 13 schrittweise in diie »Lageg« geführt, und bei jedem Schritt der Drehung ,der Scheibe i führt das Rechenwerk eine Subtraktion aus. Wenn der Stift 6 in der mit 24 bezeichneten »Lage g« ankommt, führt das Rechenwerk noch eine Subtraktion aus, worauf .die Rechenmaschine zum Stehen gebracht wird. Die genannte Scheibe i, die sich also nach beendigtem Rechcnvoirgang in der »Lage g« befindet, wird erst nach Beendigung des ganzen Multiplikationsverl:aufes mittels einer Nullstellanordnung in die Nullage zurückgeführt.
  • Die Wirkungsweise der 'Maschine soll nachstehend in Verbindung mit einem Rechenbeispiel erläutert werden, wobei die Zahl »2771« als Multiplikator .angenommen wird. Der Multiplikand, dessen Zahlenwort die Art der Rechenoperation an sich nicht beeinflußt, wird in bekannter Weise in das Einstell"verk der Rechenmaschine eingeführt. Der Mu.ltipligkatür wird mit Hilfe der Arme 3 in üblicher Weise in das Multiplikatorwerk eingetragen, so daß vier Scheiben i die Stellungen einnehmen, die den Zahlen »2«, »7«, »7« und »1« entsprechen. Gleichzeitig mit der Eintragung der Zahlen in das Multiplikatorwerk wird dias Abfühlgli:ed io gekuppelt, .so d,aß dieses, wenn. die Eintragung .beendigt ist, unterhalb des Übertragungsgliedes 5 der zuletzt eingestellten Scheibe i liegt. Das Abfühlglied io liegt daher in dem angenommenen Beispiel unterhalb .der Scheibe, welche die Zahl »i« darstellt, und die Welle i i des Abfühlgliedes io befindet sich in der in Fig. 3 mit 12 bezeichneten Stellung. Beim Anlassen der Maschine wird die Welle i1 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung gehoben. Das Abfühlglied io fühlt dann dien Wert der Zahl »i« ab, wenn es mit dem Übertragungsglied 5 in Eingriff kommt. Der Stift 6 dieses Gliedes 5 befindet sich bei dieser Scheibe im Teil 22 .dies Schlitzes 4, was zur Folge .hat, daß das Abfühliglied io bei der Ausführung der Al).fühloperation die Welle 16 um einen Schritt au.s der dargestellten Lage nach unten bewegt, während der Arm 2o (Fig. 5) um einen Schritt im Gegenuhrzeigersinn versehwenkt wind, so daß der Stift 2 i des Armes 2o die Stellung 222 einnimmt. In dieser Stellung des Armes 2o wird das Rechenwerk der Maschine in die Wirkungslage für eine Addition gebracht und -die Wedle des Stiftrades 13 mit einem Antriebsglied gekuppelt. Im vorliegenden Fall dreht sich das Stiftrad im Gegenuhrzeigersinn (Fi:g.3). Hier wirkt nun das Stiftrad mit einem der Zähme 14 der Scheibe i zusammen und dreht die Scheibe in die Ausgangslage zwrück, d. h., diese Scheibe wird um einen Schritt .in .die Null- stellung zurückgeb,raoht, wobei die Maschine, der registrierten Zahl »i« entsprechend, eine Addition ausführt. Das Abfühlglied io befindet sich jetzt noch im E.inäriff mit dem Übertragungsglied 5, und infolgedessen bewirkt die Verstellung dieses Gliedes 5 in die Nulletellungeine Verstellung :des Armes 2o, derart, daß der Stift 2i erneut die Stellung 22i einnimmt. Dadurch kommt das Rechenwerk in .die unwirksame Stellung, wodurch der erste Schritt der Rechenoperation beendigt ist.
  • Der zweite Schritt wird durch das Senken der Welle ii in die Stellung i2 bewirkt, worauf das Abfühlglied io auf die nächste Scheibe i geschaltet wird, welche auf die Zahl »7« eingestellt ist. Das Glied io gelangt,dann in die Ahfühlstellung für das dieser Scheibe entsprechende Übertragungsglied 5; dessen Stift 6 sich im Teil 23 des Schlitzes 4 befindet. Der Arm 2o "vird so verstellt, daß der Stift 21 aus der Lage 22r in die Lage 223 bewegt wird. Während .dieser Bewegung ist der Stift 2i in Eingriff mit dem Vorsprung 26 des Armes 25 kommen und hat den letzteren .einmal aus dem durch ,die verschiedenen Stiftstellungen bestimmten Weg herausbewegt.
  • Diese Winkelverstellung des Armes 25 wird einerseits dazu verwendet, das Stiftrad 13 im Uhrzeigersinn anzutreiben, und in zweiter Linie dazu, d'as Rechenwerk für Subtraktion mnit einer zusätzlichen Eintragung zu kuppeln. Die Scheibe i, welche der Zahl »7« zugeordnet ist, wird @diaher durch das Stiftrad 13 um zwei Schritte. i.n. der Richtung weitergeschaltet, die der Richtung entgegengesetzt ist, welche bei der zuerst angeführten Multiplikationsoperation .ausgeführt wurde, wobei das Rechenwerk zwei negative Eintragungsimpulse empfängt. Infolgedessen kommt der Teil24 ,des Schlitzes 4, welcher der Zahl »9« zugeozdnet ist, in Eingriff mit d em Stift 6. Dies bewirkt, daß der Arm 2o um .einen weiteren Schritt nach links (Fig. 5) verstellt wird, wobei der Stift 21 die Stellung 224 einnimmt und das Rechenwerk eine zusätzliche negative Eintragung ausführt.
  • Wenn der Arm 25 in die in Fig. 5 dergestel'lte Lage zurückkommt, was der Fall ist, sobald der Arm 2o in eine seiner Außenlagen gelangt isst, geschieht eine schrittweise Schaltung des Ahfühlgliedes io, .so,daß dieses auf die nächste Scheibe, i eingestellt wird, d. h. im vorliegenden Beispiel auf diejenige Scheibe, welche der nächsten Zahl »7« entspricht. Der Stift 21 wird infolgedessen aus der Stellung 224 wieder in die Stellung 223 bewegt. Die Scheibe i wird dann durch das Stiftrad 13 um zwei Stufen in gleicher Weise wie die vorangehende Scheibe i weitergeschaltet, so. d.aß der Stift 6 mit dem Teil 24 des Schlitzes 4 zusammenwirkt. Dadurch wird :der Stift 21 aus der Stellung 223 in .die Stellung 224 bewegt, ohne den Arm25 zu betätigen. DasRechenwerk empfängt daher zwei negative Eintragungsimpulse, welche den beiden Vorwärtsschritten der Scheibe i entsprechen. Das Rechenwerk empfängt .aber keinezwsätzlichenEintragungsimpulse, da der Arm a5 während dieses Arbeitsspiels in seiner Stellung verharrte. Nunmehr findet eine weitere schrittweise Schaltung des Abfühlgliedes io .statt, so .daß -es in die Stellung gebracht wird, in der es das Übertragungsglied 5 der zuerst eingestellten Scheibe i abfühlt, welche beim angenommenen Beispiel der Zahl »2« entspricht. Dabei wird der Stift 21 aus der Stellung 224 in die Stellung 222 bewegt, wobei er den Arm 25 betätigt. Das Stiftrad 13 wird daher im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und das Rechenwerk empfängt zuerst zwei positive Impulse entsprechend den schrittweisen Bewegungen der Scheibe i in die Nullstellung und dann einen zusätzlichen Impuls, weil der Arm 25 verstellt worden ist. Sobald die Scheibe i ihre Nullstellung erreicht hat, wird der Arm 2o in die in Fi:g. 5 gezeigte Stellung 22i bewegt, und der Arm 25 .kehrt in seine Ausgangslage zurück. Die Multiplikation ist damit beendigt und die Rechenmaschine zum Stillstand gebracht worden.
  • Um die Wirkungsw eise der Maschine weiterzuerläutern, soll nun der letzte Schritt des Rechenvorganges für die Multiplikation mit .einem Multiplikator beschrieben werden, dessen höchster Zahlenwert durch irgendeine der Zahlen »6« bis »9« gebildet wird. Hier kann der Stiftei die Ausgangsstellung 223 oder 224 einnehmen, er wird aber immer die Stellung 224 als Endstellung einnehmen, wenn die Scheibe i in. die Stellung 24 geschaltet ist. Das Rechenwerk arbeitet nur mit negativen Eintragungen, d. h. Substraktionen, da die Scheibenstellungen, für die Ziffern »6« bis »9« eine Umkehrung .des Rechenwerkes und dadurch :des Stiftrades 13 bewirken. Demnach muß das Rechenwerk eine beendigende Addition in der im Verhältnis zu dem Multiplikator nächsthöheren Stelle ausführen. Die genannte Addition erhält man einfach dadurch, daß :das schrittweise geschaltete Abfühlglied io, wenn es indie Ausgangslage zurücl#-,gefühzt ist, d. h. nach Multiplikation mit der in d :er höchsten Stelle des Multiplikators stehenden Ziffer, durch einen festen Anschlag betätigt wird, der so angeordnet ist, daß der Arm 2o durch das Abfühlglied io in die Stellung 2,21 bewegt wird. Dadurch wird d,cr Arm 25 betätigt, und man -erhält eine zusätzliche positive Eintragung. So z. B. empfängt das Rechenwerk, wenn der Multiplikator die Zahl »999« ist, eine negative Eintragung in der Einerstelle des Multiplikators, keine Eintragungen für die folgenden Ziffern, aber eine zusätzliche positive Eintragung in der im Verhältnis zu -dem Multiplikator nächsthöheren Stelle. Die Regelvorrichtung Der Arm 20 ist mit dzei verschiedenen Führungsschlitzen 28, 29 und 30 versehen. Der Schlitz 28 dient dazu, das Stiftrad 13 umzukehren. Der Schlitz 29 hat den Zweck, .den Motor für die Betätigungstrommel und eine Sperreinrichtung für einen zusätzlichen Einzelumlauf der Betätigungstrommel zu steuern. Der Schlitz 30 :dient zur Einstellung des Rechenwerkes für positive oder negative Operationen.
  • Der Schlitz 29 führt einen Arm 31, der mit einem Arm 32 verbunden und um die Welle 27 .drehbar ist. Der Arm 32 liegt hinter dem Arm 25, und jeder dieser Arme kann beim Anheben. einen einen Kontakt tragenden Arm 33 so betätigen, d.aß :die Kontakte eines Sehalters 34 geschlossen wexden, während ein normalerweise geschlossener Schalter 35 geöffnet wird. Der Schalter 35 kann auch durch die Drehung eines Exzenters 36 geöffnet werden. Wenn der Arm 20 entgegen dem Uhrzeigersinn im Winkel verstellt und der Stift 21 aus der Lage 221 in die Labe 224 bewegt wird, dann wird -der Arm 25 auf Grunddes Eingriffes des Stiftes 21 mit dem Vorsprung 26 an diesem Arm angehoben. Hierdurch wird der Schalter 34 geschlossen, und ein Verriegelungsarm 37, der um eine Welle 38 schwingbar ist und unter der Wirkung einer Feder 39 steht; wird entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt und in Eingriff mit dem Außenende des Armes 25 gebracht, so d.aß er den Arm in: einer oberen Lage hält. Dies erfolgt jed!esmal, wenn der Stift 21 unter dem Vorsprung 26 hinweggeht. Wenn sich jedoch der Arm 20 in der Lage 222 oder 223 befindet, wird auch der Arm 32 auf Grund des Schlitzes 29 in gehobener Lage gehalten, so da.ß der Sehalter 34 geschlossen gehalten wird. Sobald der Stift 21 in die Lage 22I oder 22d. :gelangt ist, wird der Arm 32 gesenkt, während der Arm 25 von dem Verriegelungsarm 37 in der oberen Lage gehalten wird, in welcher der Kontakt 34 geschlossen ist. Hierdurch wird ein zusätzlicher Einzelumlauf ,der Betätigungstrommel über die Anzahl Umläufe hinaus erhalten, die durch den Schlitz 29 und den Arm 32 bestimmt wird'. Der Arm 25 wird nach diesem zusätzlichen Einzelumlauf durch einen umlaufend-en Stift 40 freigegeben, welcher synchron mit der Betätigungstrommel angetrieben wird und dazu bestimmt ist, einen Arm 41 nach links (Fig. 5) zu verschieben. Dieser Arm 41 ist bei 42 gelenkig mit dem unteren Teil 43 des Verriegelungsarmes 37 verbunden und wird durch einen Stift 44 im Winkel verschwenkbar geführt, der in einen Schlitz 45 am Ende eines Armes 46 eingreift, welcher mit dem Armsystem 31, 32 starr verbunden ist. Nur werui der Arm 32 seine untere Lage einnimmt, liegt der Arm 41 im Weg des Stiftes 40. Wenn der Stift 40 auf den Arm 41 trifft, wird der Verrie:gelungsarm 37 entgegen dem Uh.rzeigersinn außer Eingriff mit dem Arm 25 gebracht, der unter dem Einfluß des den Kontakt tragenden Armes 33 nach unten in die in Fig. 5 wiedergegebene Ruhelage fällt. Hierdurch wird der Motorstromkreis bei 34 unterbrochen und die Betätigungstrommel stillgiesetzt.
  • Der am oberen Ende des Armes 2o befindliche Führungsschlitz 30, welcher ,das Rechenwerk von positiver auf negative Operation einstellt, wirkt mit einem Stift 45 am Ende eines auf einer Welle 47 befestigten Armes 46 zusammen. Die Welle 47 trägt, wie dies aus Fig. 8 hervorgeht, einen Arnm48. Ein Schlitz am Ende :dieses Armes wirkt mit einem Stift5o an einer Endwand 51 einer Kippvorrichtung zusammen, die um einen Stift 52 schwingbax ist und die Wellen 53 und 54 der Rechenräder 55 und 56 des Rechenwerkes für positives bzw. negatives Arbeiten trägt.
  • Der im Arm 2o .befindliche Führungsschlitz 28 (Fig. 5), der :dazu dient, das Stiftrad 13 uMzukehren, verstellt einen .auf einer Welle 58 sitzenden Arm 57, der mit dem einen Ende 59 eines Winkelarmes (Fi,g.6) gekuppelt ist, welches in eine Öffnung 6o im Arm 57 eingreift.
  • Wie .in Fig. 6 gezeigt, ist der Arm 59 um eine Welle; 61 schwingbar und mit einem Arm 62 verbunden, .der nach unten gerichtet und so angeordnet ist, daß er in tune Ringnut 63 indem angetriebenen Teil 64 einer Kupplung eingreift, die in dem Umkehrgetriebe für das Stiftrad 13 Vorgesehen ist, wobei die :angetriebenen Teile des Getriebes aus Zahnzädern 65 und 66 bestehen, die auf einer Welle 67 in entgegengesetzten. Richtungen drehbar sind. Der l@upplun.:gsteil64 kann mit Hilfe des Armes 62 auf der dass Stiftrad 13 tragenden Welle 67 axial verschoben und in Eingriff mit einem der Zahnräder 65 oder 66 gebracht werden. Das Zahnrad 65 kämmt mit einem Zwischenrad, 68 (Fig. 3), das mit :einem Zahnrad 69 kämmt, welches auf der Welle :2 befestigt isst, die von dem Hauptmotor der Maschine angetrieben wird. Die Welle 2 trägt neben den Nockenscheiben i die Betätigungstrommel, :die von der Welle 2 angetrieben werden kann. Das Zahnrad 66 kämmt unmittelbar mit einem Zahnrad 70, das auf der Welle :2 befestigt ist.
  • Das Stiftrad 13 (Fig. 6) ist auf der Welle 67 axial verschiebbar, aber in bezeug .auf die Welle nicht drehbar. Eine Führungsrippe 71 auf der Welle 67 ,greift in einen Schlitz in dem Stiftrad 13. Die Verschiebung erfolgt mit Hilfe eines Bügels 72, der mit einem Tabulator:schlitten 73 fest verbunden ist, :der an dem einen Ende mit Fanggliediern 74 und 75 für diie :seitliche Verschiebung des Abfühlgliedes io versehen isst, welches jedoch von der Welle i i (Fig. 3) getragen wird.
  • Gemäß den Fig. 2 und 7 ist der Tabulatorschlitten 73 mit einer Reihe von Zähnen 76 versehen, die mit unter Federwirkung stehenden Klinken 77 und 78
    zwr Zwei.schrittfortschaltung während der Ver-
    schiebung des Schlittens unter .der Wirkung einer
    Feder 79 zusammenwirken. Der Schlitten wird
    mittels eines Hebels 8o freigegeben, dfer mit der
    Klinke 78 verbunden ist. Auf .diese Weise 'kann .der
    Schlitten 73 in aufeinanderfolgende Stellenwert-
    lagen :geb:radh:t werden, wenn die Mul:tiplwkato:r-
    ziffern in das Multiplikatorwerk eingebracht
    werden. Mit Hilfe einer SCh.altlfllnke 8i, die mit
    einer Reihe von Zähnen 82 zusammenwirkt, kann
    der Schlitten schrittweise in die in Fig. 7 wieder-
    -,%-ebene Ausgangsstellung entgegen .der Wirkung
    der Feder 79 zurückgeführt werden. Die Bewegung
    des Schlittens erfolgt um einen Schritt gegen
    die Ausgangsstellung nach jeder vollständigen
    Rechenoperation in- einer Stellenwertlage. Die
    Schailtklinke 81 wird durch einen Arm 83 betätigt,
    welcher mit .einem Arm 8.5 (F.i;g. 9) :gelenkig ge-
    kuppelt ist. Die Schaltklinlee 8i ist fedbrbetätigt
    und wird dan.einer Führungskante 86 geführt, welche
    die Kante einer Öffnung 87 in einer Bodenplatte 88
    bildet. Der Schlitten 73 wird m;it Hilfe von zwei
    Stiften 89 :und 9o geführt, die durch einen Schlitz
    9i in -dieser Bodenplatte 88 (Fig. 7) hindurch-
    greifen.
    Wie .aus Fig. 9 ersichtlich,, ist eine Scheibe 92
    auf der Welle 2 frei angeordnet und mit einem
    Führu gs:schlitz 93 verwehen, der in solcher Weise
    gestaltet ist, d:aß :ein voller Hub: je Umlauf erhalten
    wird. Ein Stift 9¢ an dem Ende :des Armes. 85
    greift in den Schlitz 93 ein, welcher :der Schalt-
    klinke 81 ,gestattet, :d!en Schlitten 73 um einen
    Schritt zu verschieben. Der Führungsschlitz 93 :der
    Scheibe 92 verstellt auch einen Arm 95 mittels
    eines Stiftes 96. Dieser Arm 95 ist auf einer Welle
    97 verkeilt, die parallel zur Welle 2 angeordnet -und
    mit einem Paar von Armen 98 (Fig. 3 und: 4.) ver-
    b:unden ist, welche die Welle i i -tragen, die dazu
    bestimmt ist, :das Abfühlgli:ed io in die -abfühlende
    bzw. nicht abfühlende Lage zu bewegen. Die
    Scheibe 92 kann mittels eines besonderen Motors
    gedreht werden, .dessen Stromkreis durch den in
    Fig. 5 wiedergegebenen Schalter 35 gesteuert wird.
    Wenn der Schlitten 73 seine Auisgangslage ein-
    nimmt, wird :eine Vorrichtung betätigt, die dann
    den. .in Fig. 5 gezeigten Exzenter 36 :dreht und -da-
    durch den Schalter 35 öffnet. In dieser Ausgangs-
    stell:ung :des Schlittens kommt das Ab:fühlglied io
    in der Abfühl.lage -in. Eingriff mit einem Anschlag-
    stift 99 (Fig. 3 und 4.), der in solcher Weiise an-
    geordnet ist, daß das Abfühlgiied io die .in Fig. 3
    gezeigte Lage und damit der Arm 2o die in Fig. 5
    gezeigte Lage, .d. h. nach einer vollständigen Ar-
    beitsperiode, einnimmt.
    Gemäß Fig. i umfaßt das Tastenbrett zehn
    Tasten ioo z:ur Einstellung :der Betätigungstrommel
    und .eine Sondertaste ioi, mit welcher die Maschine
    angelassen wird. Die Beträge in .der B:etätigungs-
    trommel sind durch eine Beobadhtungsöffnunig io2
    sichtbar, .und :das von dem Rechenwerk gelieferte
    Prod :ukt :erscheint in .einer Öffnung 103. Die Ein-
    steldhebel 3 der Nocken:sdheibe i sind in Schlitzen
    104. bewegbar.
    Der Multiplikand wird mit Hilfe der Tasten ioo
    und der Multiplileato,r mit Hilfe der Hebel 3 unter
    schrittweiser Verschi@ehung dies Schlittens 73 reit
    Hilfe des Hebels 8o eingebracht. Gleichzeitig mit
    dem Einbringen des Multiplikators ist das Abfüh.l-
    glied io. in die Lage rechts :unten den Arm 5 für die
    zuletzt eingestellte Scheibe i verschoben worden,
    wobei sich die Welle ii in der Nichtabfühllage 12
    befindet. Beim Niederdrücken der Taste ioi wird
    der Antriebsmotor angelassen und :die Welle I i
    mittels der Scheibe 92 in die Abfühllage gehoben,
    wobei :das Abfühl.glied 1o dann mit dem Arm 5 in
    Eingriff kommt und der Arm 2o im Winkel ver-
    stellt wird, vorausgesetzt, d'aß sich der Stift 6 in
    einem der Teile 22 :bis 24. :des Schlitzes q. ,hefi.ndet.
    Der Multiplikand wird hierdurch in das Rechen-
    werk eingebracht und die Welle 67 dies Stiftrades
    13 in einer Richtung gedreht, die durch .dies Um-
    kehTgetriebe (Fig. 6) gesteuert wixid. Das Abfühl-
    gLied io befindet sieh noch -im Eingriff mit -:dem
    Arm 5, und infodged:essen verursacht die Winkel-
    verstellung des Armes 5 eine Verschiebung des
    Armes 2o, so daß dieser eine der Endstellungen
    221 Und 224. einnimmt. Hierdurch wird die Be-
    tätigungstrommel stillgesetzt, und die Rechen-
    operation ,ist in. diesem Stellenwert beendet. Auf
    Grund des Umstandes, d@aß der Schalter 35 in
    diesem Augenblick geschlossen ist, wird der nächste
    Schritt :durch Senken der Welle i i eingeleitet,
    worauf die Schmittverschieb:ung .des Schlittens 73
    erfolgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Rechenmaschine zur Ausführung von ;abgekürzten Multiplikationen mit einem Zählwerk, in welches der MuiltipEkand auf beliebige Weise eingeführt werden kann, und einem Multiplikatorwerk, :dadurch gekennzeichnet, daß das Multi;plikatorwerk gemäß den Ziffern des Multiplikators einstellbare Organe (i) besitzt, deren jedes mit einem (5) zusammenwirkt und derart ausauebdldet ist, daß es :das Übertragungsglied (5) in Abhängigkeit :davo:n vens.tellt, zu welcher von vier Gruppen der Ziffern »o« bis »9«, von :denen die erste Gruppe mindestens die Zahl »o« und ,die, vierte Gruppe, mindiestens die Zahl »9« enthäf, die :eingestellte Ziffer gehört, wobei ein :schrittweise schaltbares und diie Stellungen der verschiedenen Übertragungsglieder (5) nacheinander abfühlendes Abfühlglied (io) vorgesehen ist, -um die Winkellagen und Drehhewegungen der Übertrag ungsglieder (5) auf eine Regelverrichtung zu übertragen, welche dazu bestimmt ist, die d lie Rechenoperation ausführenden Teile der Rechenmaschine in A:bhängigkeit von .der Gruppe zu verstellen, zu welcher :die eingestellte Ziffer gehört.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, d'aß die gemäß den Zifferndes Multiplikators einstellbairenm. Organe als drehbeire Nocken.scheiben (i) ausgebildet sind, die nacheinander mit einem schrittweise schaltbaren Stiftrad (i3) zusammenwirken können, welches dazu bestimmt ist, die Scheiben (i) in .eine von zwei Endlagen zurückzuführen.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch a, .dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (i) je einen gebogenen Schlitz (q.) aufweisen, der aus vier verschiedenen Teilen besteht, welche vcrsehie deine radiale Entfernungen von, der Mitte der Scheiben (i) haben.
  4. 4.. Rechenmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß dass Abfühlglie@d (io) schrittweise geschaltet werden kann.
  5. 5. Rechenmaschine nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (io) zusammen mit .dem Stiftrad (i3) geschaltet werden. kann.
  6. 6. Rechenmaschine nach einem d:er vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Re@ge@lvo,rrichtung einen verrkegelbaren Stromschalter (3d., 35) aufweinst, welcher zur Erzielung einer zusätzlichen positiven oder negativen Eintragungsoperation in Abhängigkeit der Zifferngruppe, zu welcher die eingestellte Ziffer des Multiplikators gehört, bestimmt ist.
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