DE926508C - Verfahren und Vorrichtung zur rationellen Fertigung von orthopaedischen Fussstuetzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur rationellen Fertigung von orthopaedischen FussstuetzenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur rationellen Fertigung von orthopädischen Fußstützen Fußstützen beliebiger Gestaltung wurden bekanntlich bisher nach Abnahme' eines Fußabdruckes aus geeignetem Metall, insbesondere Aluminiumblech, von der Hand getrieben und geformt. Diese Fu#ßstützenarten stellten sich im handwerklichen Verfahren sehr teuer. Für ein Paar Fußstützen betrug die Herstellungszeit vor der Rationalisierung durch handwerkliche Arbeit etwa 4o Minuten, während durch die Verwendung mittels Vorrichtung (Weichmatern) nur noch ein Zeitaufwand von etwa 2 Minuten pro Paar erforderlich ist. Das Formen von Hand konnte nur durch orthopädisch geschulte Fachkräfte ausgeführt werden, -wogegen das Pressen orthopädischer Fußstützen , durch Weichmatern (Proßformen) von Hilfskräften ohne Anlernzeit sofort ausgeführt werden kann. Außerdem bleibt die Güte des Materials erhalten. Bei der handwerklichen Herstellungsweise durch Formen mit dem Hammer wurden die Stützfedern zu hart, und der Fachmann konnte die von Hand getrieben,en Fußstützfedern nur geringfügig nachkorrigieren, da das Material durch Handtreiben schon vorzeitig zu stark beansprucht wurde. Früher war daher öfter eine Neuanschaffung der Fußstützen erforderlich, da das Material, geschwächt, leicht zu Brüchen neigte. Dies* verursachte für die fußleidende Bevölkerung oft großen Zeitverlu-st und für die Sozial#,ersicherungskassen vor allen Dingen laufendwesentliche Mehrbelastungen ihrer Ausgaben. Es wurde auch viel Material unnötig vergeudet.
- Durch die Erfindurg#sind die angeführten Nachteile behoben, indem sie ein Verfahren und eine-Vorrichtung betrifft, durch welche eine rationelle Fertigungsmöglichkeit von Fußstützen dadurch gegeben ist, daß dieselben maschinell hergestellt werden, und,-zwar vorzugsweise aus Aluminium bzw. Aluminium blech oder entsprechenden Legierungen.
- Das Meterial in der angewandt-en neuen Verarbeitungsw-eise erfährt keine, . oder, nur eine geringstmögliche Strukturveränderung. Die Haltbarkeit solcher,'vornehm*lich durch Maschinendruck unter Verwendung von Weichmutern(Preßformen) hergestellten Fußstützen ist bedeutend erhöht,-- die Herstellungszeit auf ein Mindestmaß heTabüc#sdtit und wird durch diese Fal,--toren üb#erdies gle#ich-. zeitig auch eine, ganz erhebliche Verbilligting-,-der Fußstützen gegeben, Im wesentlichen kennzeichnet dus neue Herstel-, lungsverfahren ein maschinelles' Priegsen- dufch Weichmatern als Preßformen, welche in einer eigens hergestellten Form entstehen und- als normal-.. fußrecht geformte, fast fertige-orthopädischeStützfedern bezeichnet werden.
- Für die Ausübung dies-es Verfahrens ist eine Preßform als Weichmater gebildet, deren Teile nach einem gemäß jahrelangen Erfahrungen zu einer normalfußrecht geformten, l#ioimtyp-E#. . g12-schlagenem Modell gegossen und bearbeitet wer&n. Dabei wird eine übersprengung vorgenommen, welche bei. der Rückfederung der fast fertigen orthopä,dischen Stützfeder (Formling) bedacht, ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Aus,führungsforin zur Darstellung gebracht.
- Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch eine Weichmater als Preßform zur Herstellung einer bestimmten Fußstützentype; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht einer mit Wei#hmaterform erzeugten Fußstütze, und Abb. 3 ist eine Drauf sichtauf die Fuß-stutze.
- Mit i ist das Oberteil und mit :2 das Unterteil der als Preßform dienenden Weichmater bezeichnet. Beide Teile arbeiten wie üblich als in eine Presse eingesetzte -. -sich zu- und voneinander bewegende Preß-formkärper. Dieselben werden gebildet durch mehrere nacheinander erfolgende Modellabgüsse bis zu den fertigen Weichinatern, für welches Abgießen als erstes ein Fußstutzenmodell verwendet wird, das auf Grund von jahrelangen Erfahrungen nornialfußrecht als Normtype herausgebildet wurde und dann, mit Ankern und einem isolieren-den Anstrich verseheri, die erste Form erzeugt. Ein solches geschlagenes Modell gilt als das maßgebende- für eine normalfußrecht geformte orthopädische Fußstütze, von der eine ganze Reihe gepreßter Fuß,stützen 3 mit kleinen Formabweichungen als normalfußrecht geformte Stützfedern entstehen.
- Au# diese Weise ist es ermöglicht, rationell und mittels Maschine alle Arten von orthopädischen Fußstützen zu erzeugen, an denen nach dem Pressen nur kleine geringe Korrekturen, unter Um-.ständen von dem Fachhandwerk der Bandagisten und den Fachwerkstätten der Kliniken sowie, Orthopädiemechanikern vorzunehmen sind. Die durch Weichmatern erzeugten orthopädischen Fußstützen besitzen eine größere Haltbarkeit, weil das-Material in seiner Stärke sowie in unveränderter- Güte erhalten bleibt.
Claims (2)
- PATE NTANS PR ÜCH F - i. Verfahren zur rationellen Feetigung von oTth6,pä.d,i#sch,en Fußistützen, daduTch gekennzeichnet, daß mittels einer in eine Presse eingesetzten Weichmater als Preßform orthopä?d#ische Fußstützen (Forml-inge) iiimöhi.nell erzeugt wer-den"welche aJs Miittenfoir#m#liinge oder Aasgangsetucke iin-ne#rh-ailb. einer Fußts#tutz,entype ,eine Anzahl von Formabweiciliungen erhilalten können.
- 2. Vor(richtung zur Ansübung:dies. Verfahrens zurrationellien Fertigung von. Fußstützen nach Anspruch,i, dadurch gekennzeichnet, daß'-eine normalfußredlit geformte Normtype als ein B-1#ecjhmod,611 geschlagen und gestaltet ilst, welches, mit einem Isoheranstrich versehen, .eine Grundform darstellt, nach welcher durch Umkehräbigusse und erforder!.lich# BeaTbeitung ,die Teile zu einer Weichmiaiter als Preß-fo#r-m zum maschinellen Prestsen von cirthopädisdhen Fußsitätzen gebildet sind. 3. Vorrichtung zur -rationellen Fertigung von Fußistützen nechden Anspruchen-,i und 2, da-,durch geikennzeidlinet, daß die mitteAis Weichmaterpreßfoem maschinell erzen#gtenFußstiitzen (Fermlinge) von gleichmäßiger Materilalstärkt, Güte und, Festigkeit sind.
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1950
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