DE624045C - Oberschlagtreiber fuer Webstuehle - Google Patents

Oberschlagtreiber fuer Webstuehle

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DE624045C
DE624045C DEJ49512D DEJ0049512D DE624045C DE 624045 C DE624045 C DE 624045C DE J49512 D DEJ49512 D DE J49512D DE J0049512 D DEJ0049512 D DE J0049512D DE 624045 C DE624045 C DE 624045C
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DE
Germany
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synthetic resin
driver
winding
finished
mandrel
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Expired
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DEJ49512D
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English (en)
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JAROSLAWS ERSTE GLIMMERWAREN F
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JAROSLAWS ERSTE GLIMMERWAREN F
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

  • Oberschlagtreiber für Webstühle Schützentreiber für Webstühle, die durch Vereinigen von Kunstharz mit einer Fülleinlage aus Faserstoff, Gewebe o. dgl. unter Druck hergestellt sind, sind bekannt. Es ist auch ein Verfahren bekannt, derartige Treiber so herzustellen, daß man Faserstofflagen, z. B. Papier- oder Stoffgewebelagen, welche mit Kunstharz bedeckt oder getränkt sind, auf einen Dorn einfachster Querschnittsform, z. B. einen kreisrunden Dorn, zu einem Ring oder Rohr aufwickelt, die dann durch Druck und Wärme in die endgültige Querschnittsform des Treibers gebracht werden.
  • Während dieses Verfahren z. B. für Unterschlagt:eiber ovalen Querschnitts gute Resultate ergibt, hat sich gezeigt, daß dies bei den bekannten Oberschlagtreibern nicht der Fall ist. Beim Aufwickeln der Gewebebahnen nach dem alten Verfahren zu einem Ring oder Rohr muß der entsprechende Wickeldorn gefettet werden, um ein Abziehen des Wickelkörpers vom Dorn nach der Fertigstellung zu ermöglichen. Dieses Fett ist hinterher nicht mehr vollständig zu entfernen und wirkt einer innigen Verbindung der Innenflächen beim Umformen des Ringes in die endgültige Querschnittsform entgegen. Die Vereinigungsfläche in der Mittellinie des Unterteils neigt daher bei den bekannten Oberschlagtreib,ern zum Aufspalten. Das bekannte Verfahren hat auch den Nachteil, daß durch das Verformen des Ringes in die durchaus abweichende Gestalt des Oberschlagtreibers infolge des hohen Preßdruckes leicht einzelne Lagen verschoben oder zerrissen werden. Dies tritt besonders an der Stelle der größten Verformung, also an dem Bogen des Überganges vom Querschnitt an den Spindellöchern zum Querschnitt am Schützenanschlag, ein. Festigkeit und Lebensdauer des fertigen Treibers werden dadurch herabgesetzt.
  • Gegenstand eines älteren Patents ist ein Verfahren, einen Oberschlagtreiber auch durch Aufwickeln von mit Kunstharz bedeckten oder getränkten Faserstofflagen auf einen Dorn herzustellen, wobei dem Treiber schon beim Aufwickeln durch Einfügen von zusätzlichen Schichten, die aus mit -ungehärtetem Kunstharz bedeckten oder getränkten Faserstofflagen bestehen, die annähernde Gestalt des fertigen Treibers gegeben wird.
  • Zweck der Erfindung ist, sowohl die Oberschlagtreiber für Webstühle so herzustellen, daß sie die Nachteile der bekannten Treiber nicht aufweisen, als auch das Verfahren des älteren Patents zu vereinfachen und zu verbessern.
  • Gemäß der Erfindung wird -den Treiberrohkörpern schon beim Aufwickeln' der Kunsthaxzfaserstoffbahn auf einen Dorn durch Einfügen eines oder mehrerer Klötze die annähernde Gestalt der fertigen Treiber gegeben. Diese Klötze können z. B. aus Leichtmetallen, Hqlz o. dgl. gefertigt sein.' Insbesondere können sie aber auch aus ,einer. gen; oder teilweise gehärteten, gepreßten Hartgewebeplatte herausgearbeitet oder aus einer Kunstharzpreßmasse, z. B. aus einer Gewebeschnitzelmasse, durch Pressen hergestellt sein. Den Klötzen können auch Schichten aus mit ungehärtetem Kunstharz bedeckten oder getränkten Faserstofflagen beigegeben werden, die mit den Klötzen beim Aufwickeln der Gewebebahn eingefügt werden.
  • Es hat sich weiter gezeigt, daß man auch als Wickeldorn einen Stab oder Klotz aus ganz öder teilweise gehärtetem, geschichtetem Kunstharzhartgewebe oder aus Kunstharzpreßmasse, insbesondere aus einer Gewebeschnitzelmasse, oder aus Leichtmetall, Holz usw. benutzen kann. -Erfindungsgemäß verbleibt der Wickeldorn im fertigen Treiber. Das Riemenloch kann durch mechanische Bearbeitung im Wickeldorn angebracht oderbei geeigneten Baustoffen auch eingepreßt sein.
  • In besondere. Fällen, z. B. wenn Leichtmetalle als Baustoff verwendet werden, empfiehlt es sich, Wickeldorn lind Einlage aus einem Stück herzustellen.
  • Die Abbildungen zeigen in schematischer Darstellung Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Gemäß Abb. i wickelt man um einen Klotze, z. B. um ,einen geschichteten Hartgewebestab,; eine mit ungehärtetem Kunstharz behandelte Gewebebahn b einige Male herum und läßt an der Stelle, wo der Unterteil c aufgebaut werden soll, einen Hartgewebeklotz d, der aus einer Hartgewebeplatte herausgearbeitet worden ist, einlaufen. Alsdann setzt man das Aufwickeln der Gewebehalm b fort, bis die Höhe e exreicht- ist. Das Riemenloch/ wird nach Fertigstellung des Treibers in den Hartgewebestah a neingefräst.
  • In Abb. a ist der Stab a, um den die ersten Gewebebahnen b gewickelt sind, aus einer Kunstharzgewebeschnitzelmasse gepreßt, und das Riemenloch f ist schon eingepreßt. Zum Aufbau des Unterteiles c werden hier drei Stücke dl, d2 und d3 eingefügt, die aus einer Hartgewebeplatte herausgeschnitten oder aus einer Schnitzelmasse gepreßt sein können. Die Teile d., und d3 seinerseits oder der Teil d2 andererseits können aber auch aus Schichten aus mit ungehärtetem Kunstharz behandelten ,Gewebelagen bestehen.
  • Das beschriebene Verfahren läßt sich durch sinngemäße Anwendung auch auf andere als die nach den Abbildungen anwenden. Die gewickelten Rohkörper werden in an sich bekannter Weise mittels den fertigen Treibern ,entsprechender Formen in der Hitze gepreßt, um noch ungehärtetes Kunstharz zu härten und die Dichte zu erhöhen. Aus diesem Grunde wird beim Wickeln der Treiberrohkörper etwas größer gehalten als der fertige Treiber.
  • Der Erfindungsgedanke sowie der Zweck der Klötze und Schichten nach dem Verfahren sind grundsätzlich anderer Natur als die Einlagen, die man schon bei gewickelten Treibern aus Kunstharzfaserstoffen zur Verstärkung an beliebigen, im Betrieb besonders stark mechanisch beanspruchten Stellen, bei-. spielsweise am Schützenanschlag, vorgeschlagen hat. Die zusätzlichen Teile des neuen Verfahrens dienen demgegenüber dazu; schon beim Aufwickeln der Gewebelagen die annähernde Gestalt des fertigen Oberschlagtreibers zu erhalten. Sie sitzen im Innern des Treibers, nicht an den mechanisch hoch beanspruchten Stellen, wie z. B. am Schützenanschlag oder an den Spindellöchern.
  • Wie schon erwähnt, bietet das neue Verfahren gegenüber dem des älteren Patents 616 170, eine Vereinfachung und' Verbesserung. Während man nach letzterem z. B. die einzelnen Schichten zuschneiden mußte, wird durch die Verwendung der vorgeformten Klötze eine Arbeitsersparnis erzielt. Auch lassen sich die fertigen. Klötze leichter einfügen als die einzelnen oder mehr oder weniger fest zusammenhängenden Gewebeschichten. Die Benutzung eines. Wickeldorns, der im Treiber verbleibt, bietet den großen Vorteil, daß das Riemehloch f, vor allem wenn es nach Fertigstellung des Treibers in den Hartgewebestab a eingefräst wird, stets genau an die richtige Stelle kommt. Bei dem bekannten Verfahren, also beim Wickeln auf einen Dörn, der später herausgezogen wird, wird der Dorn beim Pressen leicht aus seiner richtigen Lage gedrückt und dadurch das Riemenloch oft ungenau.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen eines Oberschlagtreibers für Webstühle durch Aufwickeln von mit Kunstharz bedeckten oder getränkten Faserstofflagen auf einen Dorn zu Rohkörpern, die mittels den fertigen Treibern entsprechender Formen in der Hitze gepreßt werden, wobei noch ungehärtetes Kunstharz in den gehärteten Zustand übergeht; dadurch gekennzeichnet, daß dem Trei_berrohkörper schon beim Aufwickeln durch- Einfügen eines oder mehrerer Klötze, gegebenenfalls unter Beigabe von Schichten aus mit ungehärtetem Kunstharz behandelten Faserstofflagen, die annähernde Gestalt des fertigen Treibers gegeben wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Venwendung eines im fertigen Treiber verbleibenden Wickeldorns, der vornehmlich aus geschichtetem Kunstharzhartgewebe oder aus einer Kunstharzpreßmasse, im besonderen aus einer Gewebeschnitzelmasse, besteht.
DEJ49512D 1934-04-18 1934-04-18 Oberschlagtreiber fuer Webstuehle Expired DE624045C (de)

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DE624045C true DE624045C (de) 1936-01-10

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