DE9264C - Vorrichtung an Plätteisen zur Heizung derselben mittelst eines Gemenges von Leuchtgas und atmosphärischer Luft. J. R. Lindler und J. Schweiger & ed. föst in Wien. Vertreter: - Google Patents

Vorrichtung an Plätteisen zur Heizung derselben mittelst eines Gemenges von Leuchtgas und atmosphärischer Luft. J. R. Lindler und J. Schweiger & ed. föst in Wien. Vertreter:

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DE9264C
DE9264C DENDAT9264D DE9264DA DE9264C DE 9264 C DE9264 C DE 9264C DE NDAT9264 D DENDAT9264 D DE NDAT9264D DE 9264D A DE9264D A DE 9264DA DE 9264 C DE9264 C DE 9264C
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J. MOELLER in Würzburg, Domstrafse 34
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/02Externally-heated hand irons; Hand irons internally heated by means other than electricity, e.g. by solid fuel, by steam

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Description

1879.
Klasse_84.—-
J. RUDOLPH LINDLER, J. SCHWEIGER und ED. FÖST in WIEN.
Vorrichtung an Plätteisen zur Heizung derselben mittelst eines Gemenges von Leuchtgas
und atmosphärischer Luft.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1879 ab.
Das Princip des »Gasheiz-Plätteisens« ist folgendes:
Die plättende Sohle eines hohlen, aus Metall hergestellten Plättkörpers wird von innen durch die Verbrennung eines Gemenges von Leuchtgas und atmosphärischer Luft continuirlich erhitzt.
Zur zweckmäfsigen, allen Anforderungen Genüge leistenden Erzielung dieser Wirkung ist vorliegendes Plätteisen aus nachstehenden Bestandtheilen zusammengesetzt, welche in folgender Weise zusammenwirken:
I. Der Plättkörper P.
Seine Form ist eine ellipsoidische; am vorderen, geschlossenen Körperende dreikantig, am hinteren, offenen Ende eben begrenzt. Eine beliebige, auf beide Seiten gleich vertheilte Anzahl von Zuglöchern Z sowie die rosettenförmig im vorderen Winkel je einer Seitenfläche angebrachten Oeffnungen bewirken einen genügenden Zug zur Ausströmung des brennenden Gases aus den Brennlöchern der Brennzunge.
Der Sohlenansatz 61 dient zur Befestigung der Brennzunge.
II. Das Gaszuleitungsrohr R.
Es dient in Verbindung mit einem am Candelaber aufzusteckenden Kautschukschlauch zu der Zuleitung des Leuchtgases zum trichterförmigen Eingange der Brennzunge und besteht aus vier durch Schraubengewinde verbundenen Bestandtheilen:
1. dem leicht nach aufwärts gekrümmten, zur Verbindung mit dem Kautschukschlauch dienenden Theil a;
2. dem Kniestück b, welches bei f zum Zwecke festen Einpassens in die hierzu bestimmte Oeffnung des hinteren Handgriff-Fufses eben eingefeilt ist;
3. dem halbkreisförmig nach abwärts gebogenen Theil c; und
4. der konisch zulaufenden Düse d.
III. Die Brennzunge Z.
Dieselbe besteht aus zwei ebenfalls durch Schraubengewinde verbundenen Theilen:
1. dem zur Befestigung der Brennzunge mittelst zweier Schrauben ί an der Sohlplatte dienenden, mit dem Trichter t versehenen Bestandtheil e. Dieser Trichter t bewirkt die Mischung des Leuchtgases mit der atmosphärischen Luft, indem das aus der in den Trichter hineinragenden Düse d ausströmende Leuchtgas die atmosphärische Luft ansaugt und sich mit derselben im Trichter mischend in die Zunge tritt;
2. der eigentlichen Brennzunge, welche als der wesentlichste Bestandtheil bezeichnet werden mufs. Ihre aus den Zeichnungen ersichtliche Form ist eine aus einem cylindrischen Hals in die zungenartig übergehende, mit gegen das vordere Ende sich verjüngendem elliptischen Querschnitt. Knapp unterhalb der durch eine Randleiste verstärkten Peripherie der Zunge ist dieselbe mit einer beliebigen, jedoch ziemlich grofsen Anzahl Löcher, den Brennlöchern y, versehen, aus welchen das in die Zunge geleitete Gasgemenge sowohl vermöge der konischen Form der Zunge als auch vermöge der Wirkung der Zuglöcher heftig ausströmt, und, wenn angezündet, die Sohle des Plätteisens in kürzester Zeit erhitzt.
IV. Das Schutzgitter G. Dasselbe hat aufser jenem der Zierde noch den Zweck, die Zunge zu schützen und ist mittelst der Schraube .S2 an dem Plättkörper zu befestigen.
V. Der Handgriff H.
Derselbe ist mit vier Schrauben an dem Plättkörper befestigt, sein hinterer Fufs hat an seiner Basis eine Oeffnung zur Aufnahme des Kniestückes b.
Es liegt somit ein Plätteisen vor, dessen innere Construction als neu und praktisch angesehen werden kann, weil das Heizen mit einer brennbaren Luftart, bestehend aus einem Gemenge von Leuchtgas und atmosphärischer Luft, von innen während des Gebrauches mittelst einer Brennzunge, also continuirlich, erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem oben beschriebenen Plätteisen die Anordnung und Construction der Brennzunge.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9264D Vorrichtung an Plätteisen zur Heizung derselben mittelst eines Gemenges von Leuchtgas und atmosphärischer Luft. J. R. Lindler und J. Schweiger & ed. föst in Wien. Vertreter: Active DE9264C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157575B (de) * 1960-05-04 1963-11-21 Schuler L Ag Presse mit einem zwei Werkzeuge aufweisenden schwenkbaren Werkzeugtraeger

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