DE91094C - - Google Patents

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DE91094C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B7/00Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams

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  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Glühstift mit Schwefeläther-Heizung zur Herstellung von Holzbrandmalerei, bei welchem die Einrichtung getroffen ist, dafs die durch die Handwarme erzeugten und an der Spitze des Griffels austretenden, beziehentlich entzündeten Schwefelätherdämpfe eine Drahtschleife bis zur Rothglut erhitzen, so dafs mit diesem Draht bei Berührung desselben auf dem Holze die gewünschten Brandspuren entstehen.
Bei den bisher gebräuchlichen sogenannten Holzbrandapparaten wird ein Platindraht mittelst der Stichflamme eines mit der Hand bethätigten Spiritus- oder dergleichen Gasgebläses erhitzt. Diese Anordnung hat den Nachtheil, dafs, weil zwei Einrichtungen nöthig sind, auch beide Hände des Arbeitenden thätig sein müssen; sobald dem Gebläse nicht die erforderliche Verbrennungsluft zugeführt wird, erlischt die Flamme und das Glühen des Platindrahtes hört auf.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht ein schnelles Arbeiten dadurch, dafs ein stets gebrauchsfähiges Gebläse direct mit dem Halter der Drahtschleife verbunden ist; der Schwefeläther eignet sich wegen der bereits durch die Handwärme erzielten Verdampfung vorzüglich als Füllung bezw. Heizmittel.
Die Handhabung ist folgende:
Der nach allen Seiten geschlossene Cylinder a wird nach Entfernen der Schlufsschraube b etwa bis zur Hälfte mit Schwefeläther gefüllt; ein Eindringen des flüssigen Aethers in das Abzugsrohr c mufs vermieden werden.
Nach dem Schliefsen des Cylinders a durch die Schraube b wird der ein Hahnküken bildende Zapfen d der Stellvorrichtung e so gedreht, dafs die nach dem Anfassen des Cylinders α sich in demselben bildenden Dämpfe in das Rohr c strömen können. Diese Dämpfe treten durch die Oeffnungy der in das. vordere Ende des Rohres c eingesetzten Düse g in das Freie und brennen nach Entzündung mit blauer Flamme, dadurch die an der auswechselbaren Spitze h befestigte Drahtschleife i in lebhaftes Glühen versetzend.
Soll die Vorrichtung aufser Gebrauch gesetzt werden, so genügt eine Vierteldrehung der durch den Stift k begrenzten und mittelst Gabel / geführten Stellvorrichtung e, durch welche das Hahnküken d geschlossen wird.
Durch die beschriebene Einstellung des Hahnkükens d kann die Gasausströmung im Rohre c derart geregelt werden, dafs man beliebig helle und dunkle Striche der Malerei in beliebig langen Zeiträumen herstellen kann.
Damit ein Einströmen des flüssigen Schwefeläthers in das Rohr c während der Ruhestellung vermieden wird, ist auf der unteren Seite ein Fufs m angebracht, durch welchen eine sichere Lage des Cylinders α gewährleistet wird.
Fig. ι der Zeichnung stellt die Vorrichtung im Aufrifs geschnitten dar,, in Fig. 2 dagegen im Grundrifs, während Fig. 3 den Querschnitt bedeutet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Glühstift mit Schwefeläther-Heizung, in dessen Hohlkörper (a) der Schwefeläther durch die Handwärme' verflüchtigt und an der Spitze (g) zur Erhitzung einer Drahtschleife (i) verbrannt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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