DE377628C - Rauchblasevorrichtung fuer Imker - Google Patents
Rauchblasevorrichtung fuer ImkerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K55/00—Bee-smokers; Bee-keepers' accessories, e.g. veils
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Description
Die Erfindung betrifft Rauchblasevorrichtungen für Imker, 'welche für die Benutzung von
Zigarren eingerichtet sind und bei denen Vorsorge getroffen ist, besonders auch den von der
Brennstelle nach außen aufsteigenden, für das Vertreiben der Bienen besonders wirksamen
Rauch durch den von der Blasevorrichtung kommenden Luft- oder Rauchstrom mitzunehmen
und gegen die Arbeitsstelle zu blasen.
ίο Bei den bisher bekannten derartigen Zigarrenspitzen
für Imker ist die mit dem Mundstück unmittelbar verbundene Rauchblasevorrichtung
parallel zur Achse der zum Befestigen der Zigarre dienenden Spitzentülle oberhalb der
letzteren und somit auch oberhalb der Zigarre angeordnet. Die beim Gebrauch der Vorrichtung
in der Tülle befestigte Zigarre ragt bei dieser Einrichtung verschieden weit vor dem
Düsenende der Blasevorrichtung vor, wobei besonders nach dem ersten Anzünden der
Zigarre der Abstand ziemlich groß ist, so daß der Imker seine Augen z. B. einer Wabe, auf
der er die Königin suchen oder den Stand der Eierlage untersuchen will, nicht genügend
»5 nähern kann_ Außerdem kann, wenn der Imker
nicht aufpaßt, das anfängliche weite Vorragen des brennenden Endes der Zigarre aus der
Spitze Veranlassung zur Beschmutzung der Bienenwaben durch Herabfallen der Zigarrenasche
geben.
Um dies zu vermeiden, ist nach der Erfindung die für Zigarren eingerichtete Rauchblasevorrichtung
so ausgebildet, daß sich die Zigarre in annähernd senkrechter Stellung unterhalb
der Düsenaustrittsmündung der Rauchblasevorrichtung befindet, wobei durch eine die Zigarre
umgebende Leithülse der von der Brennstelle aufsteigende Rauch der Blasdüse unter gleichbleibenden
Verhältnissen zugeführt wird. Teils durch die senkrechte Stellung der Zigarre, teils
durch die Umhüllung derselben wird die Beschmutzung der Waben mit Zigarrenasche vermieden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Rauchvorrichtung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι einen senkrechten Schnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie IH-III der Abb. 2.
In Abb. 4 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansicht dargestellt.
B77628
Abb. 5 zeigt eine Rückansicht der Leithülse der in Abb. 4 dargestellten Vorrichtung,
Abb. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Abb. 5.
An die Mitte eines kurzen Blasrohres r, welches die gerade Verlängerung des Mundstückes
2 bildet, setzt sich abwärts in rechtem oder stumpfem Winkel das Hängerohr 3 an,
an dessen unterem Ende der Spitzenkopf 4 angebracht ist, während vor der Ansatzstelle
des Hängerohres 3 am Ende des Blasrohres 1 i eine sich nach außen öffnende leichte Ventilklappe
5 in bekannter Weise in der Befestigungsmuffe einer zum Blasrohr gleichgerichteten Blasdüse
6 angeordnet ist. Der Spitzenkopf 4 ent- ! hält neben der Verbindungsmuffe für das Hänge- I
rohr die nach oben gewendete Zigarrentüllc 7, in welche die Zigarre 8 steil aufragend befestigt
werden kann. Die Zigarre ist von einer Leit- i hülse 9 umgeben, deren rückwärtiger aus Blech |
bestehender Teil mittels zweier Laschen 10 an '·
dem oberen und unteren Ende mit dem Hänge- , rohr 3 verbunden und durch zwei am unteren
Ende angebrachte Stützflügel 11 am Spitzenkopf undrehbar gehalten wird. Der vordere
Teil der Leithülse ist ganz oder teilweise aus Drahtgaze, einem anderen Siebgewebe oder gelochtem
Blech hergestellt, und diese vordere Hälfte ist an der einen Längsseite mittels Scharniere 13 aufklappbar mit dem rückwärtigen
Teil verbunden. An der anderen Längsseite ist eine lösbare Verbindung beider Teile vorgesehen, welche beispielsweise aus
einem aus Draht gebogenen Riegel 14 besteht, der in Führungsbüchsen 15 der Randfassung 16
des Siebgewebes der vorderen Längshälfte verschiebbar ist und mit beiden Enden in Schließ-•
büchsen 17, 18 herausziehbar eingreift, die am rückwärtigen Blechkörper der Hülse oben bzw.
an einer einen unteren Ausschnitt dieses Blech- I körpers abdeckenden Scharnierklappe 19 angebracht
sind. Die letztere dient dazu, die Ein- j stecktülle der Zigarrenspitze für das Einbringen '
der Zigarre nach Aufklappen des Vorderteiles [ der Leithülse leichter zugänglich zu machen. |
Die durchbrochene Ausbildung des vorderen j Längsteiles der Leithülse ist nötig, um der j
Zigarre eine genügende Luftmenge zuzuführen, damit das Verkohlen des Deckblattes an der
Außenseite vermieden wird, welches sich bei ungenügendem Luftzutritt ergibt, wenn die
Zigarre innerhalb einer derartigen nicht unverhältnismäßig weiten Hülse abbrennt. Da beim |
Gebrauch der Vorrichtung die Leithülse oben etwas nach vorn überhängt, so sammelt sich
der von der Brennstelle nach oben abströmende Tabakrauch in dem rückwärtigen dichten rinnenförmigen
Teil der Leithülse und steigt vom oberen Ende dieser Hülle aufwärts, um in den unmittelbaren Bereich der Blasdüse 6 zu kornmen,
so daß er von dem aus dieser ausgeblasenen Luft oder Rauchstrom mitgerissen und auf die
Arbeitsstelle geblasen wird.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 bis 6 ist die Leithülse in der Längsrichtung nicht
aufklappbar geteilt, sondern als geschlossener, vorn ganz oder teilweise aus Drahtgaze, hinten
ganz aus Blech bestehender Zylinder ausgebildet. Die Leithülse wird von einem Haltebügel
20 getragen, der in geeigneter Weise am Hängerohr 3 bzw. Spitzenkopf 4 undrehbar so
befestigt ist, daß der gerade mittlere Teil dieses Haltebügels der Achsenrichtung der Zigarrentülle
bzw. der Zigarre parallel gestellt ist. An der Rückseite der Leithülse sind zwei Längsleisten
21 angeordnet, welche entweder aus dem Blechkörper der Hülse herausgestanzt oder in
anderer Weise angebracht sind. Diese Leisten umfassen die beiden Längsränder des Haltebügels
20 oberhalb eines sie stützenden Absatzes 22 so, daß sich die Hülse nach oben zu
von dem Haltebügel abziehen läßt. Es ist hierdurch möglich, die Zigarre nach dem Abnehmen
der Leithülse bequem in die Spitzentülle einzusetzen und anzuzünden und erst dann
wieder die Leithülse in ihre Gebrauchsstellung über die Zigarre überzuschieben.
Claims (4)
1. Für Zigarren eingerichtete Rauchblasevorrichtung für Imker, bei welcher der von
der Brennstelle aufsteigende Rauch durch den aus der Blasevorrichtung ausgestoßenen
Rauchstrom mitgenommen wird, gekennzeichnet durch eine die aufrecht in eine hängepfeifenartige
Zigarrenspitze eingesteckte Zigarre umgebende Leithülse (9), über deren
oberer Öffnung die Düse der Rauchblasevorrichtung ausmündet.
2. Rauchblasevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandung der Leithülse zum Teil aus Drahtgewebe oder gelochtem Blech besteht.
3. Rauchblasevorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leithülse der Rauchvorrichtung aus zwei durch Scharnier und Drahtriegel lösbar verbundenen
Teilen besteht.
4. Rauchblasevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leithülse mit Führungen (21) auf eine parallel zur Zigarre am Hängerohr der Spitze befestigte
Tragschiene aufgeschoben ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH65565D DE377628C (de) | 1922-07-29 | 1922-07-29 | Rauchblasevorrichtung fuer Imker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH65565D DE377628C (de) | 1922-07-29 | 1922-07-29 | Rauchblasevorrichtung fuer Imker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377628C true DE377628C (de) | 1923-06-22 |
Family
ID=7438619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH65565D Expired DE377628C (de) | 1922-07-29 | 1922-07-29 | Rauchblasevorrichtung fuer Imker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377628C (de) |
-
1922
- 1922-07-29 DE DESCH65565D patent/DE377628C/de not_active Expired
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