DE92569C - - Google Patents

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DE92569C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/04Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with three or more rollers one above the other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Wäschemangel kennzeichnet sich dadurch, dafs infolge der eigenthümlichen Anordnung der Walzen derselben diese stets in derselben Richtung gedreht wird und dafs bei ihr ein doppelplattiger Tisch für die Wäsche vorgesehen ist.
In der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. ι und 2 eine Seitenansicht der Mangel, Fig. 3 eine Vorderansicht und Fig. 4 einen Schnitt durch den Tisch und die arbeitenden Theile derselben.
In zwei Seitentheilen A A' ist .der Tisch und die Walzen gelagert. Die Walzenanordnung besteht aus zwei fest gelagerten Walzen, einer oberen B und einer unteren C, und einer beweglich gelagerten Walze D. Diese letztere Walze D dient lediglich als Druckwalze. Sie wird durch Hebel E und Gewichte F gegen die Mangelwalzen B und C geprefst. Da sich diese Druckwalze D in dem Schlitz G verschieben läfst und die auf ihr wirkende Druckkraft durch Verschieben des Gewichtes1 F auf dem Hebel E eingestellt werden kann, so kann man auf diese Weise den gegen die Mangelwalzen B und C ausgeübten Druck in jeder Weise reguliren. Statt der Hebel und Gewichte für die Erzeugung des Druckes kann man auch eine Feder anwenden.
Hinter der Druckwalze ist in einem gewissen Abstand ein glatt ausgehöhltes Gegenlager H für die Wäsche als Führung angebracht, welches dieselbe sicher der unteren Mangelwalze C zuführt.
Die Bewegung der drei Walzen geschieht von der oberen Mangelwalze B aus, auf welcher ein Stirnrad sitzt, in das ein Getriebe eingreift, das mit einem Schwungrade / in Verbindung steht, von welchem mittelst Kurbel die Maschine in Bewegung gesetzt wird. Die drei Uebertragungs-Räder KL M sind sämmtlich lang gezahnt, um die erforderliche gleichmä'fsige Drehung der Walzen zu ermöglichen und eine durch die Stärke der Wäsche verursachte Abhebung der Druckwalze zuzulassen.
Die Zuführungsplatte JV des Tisches schliefst oben unmittelbar an die Druckwalze D an, während die Platte O von der unteren Mangelwalze C ausgeht. Die Platte O ist zweckmäfsig nach unten schräg abfallend angeordnet, damit sich die Wäsche auf derselben besser fortbewegt.
Beim Mangeln wird nun das Schwungrad I stets in einer Richtung gedreht. Der Einleger legt hierbei die Wäsche auf den Tisch M zwischen die obere Mangelwalze B und die Druckwalze D. Von diesen beiden Walzen wird sie darauf erfafst und mitgenommen. Sie legt sich nun gegen das Gegenlager H und wird von hier zwischen die Druckwalze D und untere Mangelwalze C hindurch auf den unteren Tisch O geführt und von dort wieder nach dem oberen Tisch N zwischen die obere Mangelwalze und die Druckwalze.
Hat man so die Wäsche zwischen die Walzen mehrere Male hindurchgleiten lassen, dann ist sie vollständig glatt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Wäschemangel mit Rückführung, gekennzeichnet durch drei Walzen (B, C und D) in solcher Anordnung, dafs zwei von ihnen (B C) fest gelagert über einander liegen und als Mangelwalzen dienen, während die dritte (D) zwischen diesen beiden (B C) beweglich gelagert ist und als Druckwalze dient, und dafs die -Rückführung (H) hinter der Druckwalze (D) liegt, so dafs die Wäsche selbstthätig von der oberen Mangelwalze (B) und Druckwalze (D) durch die Führung (H) zwischen die Druckwalze (D) und die untere Mangelwalze (C) geführt wird.
    Bei der durch Anspruch ι gekennzeichneten Mangel ein doppelplattiger Tisch, dessen obere, horizontale Platte (N) zur Aufnahme des in die Walzen (B D) gleitenden Stoffes und dessen untere schräg nach unten geführte Platte (O) zur Empfangnahme des die Walzen (D C) verlassenden Stoffes dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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