DE925628C - Pruefvorrichtung fuer Zahlen und arithmetische Operationen auf Buchhaltungsmaschinen - Google Patents

Pruefvorrichtung fuer Zahlen und arithmetische Operationen auf Buchhaltungsmaschinen

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DE925628C
DE925628C DEC4296A DEC0004296A DE925628C DE 925628 C DE925628 C DE 925628C DE C4296 A DEC4296 A DE C4296A DE C0004296 A DEC0004296 A DE C0004296A DE 925628 C DE925628 C DE 925628C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Überprüfung der Richtigkeit von Zahlen und der arithmetischen Operationen, die von Buchhaltungsmaschinen vorgenommen werden, insbesondere aber nicht ausschließlich von Recherai- und Tabelliermaschinen.
Die sogenannte Probe mit g für Multiplikationen ist allgemein bekannt; sie wird auf die vier arithmetischen Grundoperationen angewendet, und es ist möglich, obwohl die Anwendung weniger leicht ist und die gegen Fehler erreichte Sicherheit geringer sein kann, eine ähnliche Probe mit einer von 9 verschiedenen ganzen Ziffer der Basis η durchzuführen, die man Probe mit % nennen kann. Bei dieser letzten Probe errechnet man zu jedem Ausdruck der auszuführendem Operation ein Symbol, das den Rest der Division dieses Ausdrucks durch η darstellt, und man führt mit diesen Symbolen eine zur ersten Operation parallele Operation durch. Das Ergebnis der Hilfsoperation für die Symbole mit einem Vielfachen von η muß mit den Symbolen des Ergebnisses der Hauptoperation übereinstimmen.
Es ist schon vorgeschlagen worden, eliektromechanische Vorrichtungen herzustellen, die das Ergebnis der Hauptoperation durch eine Hilfsoperation an Symbolen automatisch kontrollieren können.
Wenn das Symbol nach der sogenannten Methode der Kontrolle durch 11 gebildet ist, stellt es tatsächlich, wie man es feststellen kann, den Rest der Division durch 11 der zu kontrollierenden Zahl dar. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, dabei das Symbol durch abwechselnde Addierung und Subtrahierung der nacheinanderfolgenden Ziffern zu bilden. Wenn durch diese Addierung das Resultat
den Wert ίο übersteigt, wird der Wert ii oder ein Vielfaches von ii abgezogen, damit eine Zahl zwischen ο und io als Resultat erhalten wird. Wenn das Resultat durch die Subtrahierung negativ wird, wird ii oder ein Vielfaches von- π 'dazu addiert, um dasselbe Ziel zu erreichen. Ein Symbolwert zwischen ο und io wird selbsttätig erhalten, wenn für die Addierung und Subtrahierung der nacheinanderfolgendeini Ziffern ein einziges Zählrad verwendet wird, das während einer ganzen Umdrehung elf Schritte macht, deren jeder eine Zahl von ο bis io angibt (io wird durch X bezeichnet), wobei das Rad bei der Addierung in einer Richtung und bei der Subtrahierung in der anderen Richtung gedreht
wird. . '. - . .
Unten wird ein Beispiel gegeben, wie die Kontrolle der Multiplikation 1932 mit 97 dank einer mit den Symbolen ausgeführten HilfsOperation nach dieser früher vorgeschlagenen Methode durchgeführt wird:
Hauptoperation Symbole
1932 Symbol: (2 + 9) — (3 + 1) = 7
X~97 'Symbol: 7 — 9 + 11 =- 9
13524
17388
Operation mit den Symbolen
7 X 9 = 63 187404 Symbol: (4 + 4 + 8)—(0 + 7 + 1) = 8
Um diese Operation zu prüfen, benutzt also die früher vorgeschlagene Vorrichtung die Symbole 7 und 9 des Multiplikanden und des Multiplikators, multipliziert sie miteinander und untersucht, ob Übereinstimmung zwischen dem Hilfsoperationsergebnis 63 und dem Symbol 8 des Hauptoperationsergebnisses bis auf ein Vielfaches von 11 (55) ( genau vorhanden ist.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, daß ein nach der Methode Kontrolle durch 11 gebildetes Symbol die Registrierung jeder Zahl auf der Zählkarte oder auf dem Zählband begleitet und gleichfalls zur Kontrolle der Genauigkeit ihrer Registrierung und gegebenenfalls späterer Übertragungen dient.
Ein weiterer Vorschlag bestand darin, dabei die Symbole gleichzeitig zur automatischen Kontrolle der Genauigkeit der Übertragungen auf den Buch-Tialtungsunterlagen und zur Kontrolle der von der Maschine ausgeführten Operationen dienern zu lassen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Kontrolle nach einem Verfahren, daß der Methode Kontrolle durch 11 in dem Sinne ähnlich ist, daß sie die Berechnung der Symbole erlaubt und diese Symbole für die Prüfung der Operationen benutzt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, die aus einer Symbolerrechnungsvorrichtung mit mehreren verschiedenen Einführungswegen besteht, von denen jeder die Einführung der entsprechenden Dezimalziffern der auf der· Karte oder dem Band registrierten Zahl sichert, wobei ein Faktor, der Gewicht genannt wird, jeder Spalte zugeteilf ist und je nach Spalte verschieden ist; diese Vorrichtung' multipliziert den Wert jeder der auf der Karte oder auf dem Band abgetasteten Dezimalziffern mit "dem Gewicht der entsprechenden Spalte, in welcher sich diese Ziffer befindet, und addiert alle durch die vorhergehende Multiplikation gebildeten Einzelprodukte in einem System, in dem alle Ziffern niedriger als die Symbolbasis η sind, um ein Symbol zu erhalten, das niedriger als η ist, indem das größtmögliche Vielfache von η vom Ergebnis der Berechnung abgezogen worden ist.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf mehrere, p, unterschiedliche Vorrichtungen, welche jede für sich die Anwendung der Probe mit η realisieren, indem verschiedene und angemessen gewählte Werte»!, n2 .. .np jeweils einer der p Vorrichtungen zugeteilt sind.
Die Erfindung bezieht sich vornehmlich auf die Kombination einer ersten Vorrichtung, die selbsttätig die Probe mit M1 für die zu prüfende arithmetische Operation der Buchhaltungsmaschine durchführt, mit einer zweiten unterschiedlichen Vorrichtung, die ebenso die Probe mit M2 ausführt, und einem Auswertungsorgan (zum Aussenden eines Warnsignals, zum Drucken eines Kennzeichens, zum Anhalten der Maschine usw.), welche den durch wenigstens eine der beiden Vorrichtungen nachgewiesenen Fehler offenbart.
Für praktische Ansprüche bei der Ausführung der. Vorrichtungen hat die Erfindung insbesondere zum Gegenstand eine Kombination von zwei unterschiedlichen Vorrichtungen der vorerwähnten Art, in welchen nx und M2 von der Form 2k —1 sind, beispielsweise % = 3 und M2 = 7 gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Die unterschiedlichen Vorrichtungen haben also notwendigerweise jeweils ein erstes zyklisches Zählwerk mit der Grundzahl oder Basis w (d. h. ein Zählwerk, das 'die Zahlen von ο bis W1 angeben kann, und wenn es auf e steht und die Zahl η eingeführt wird, wieder auf ο zurückkommt), in das einer von den Ursprungsausdrücken der Operation eingeführt wird (z. B. ein Multiplikator für den Fall der Multiplikation); ein zweites analoges Zählwerk für den anderen Ursprungsausdruck (z.B. Miultipliibanid); ein drittes analoges Zählwerk für den Ausdruck Resultat (z. B. Produkt); eine Einrichtung, die mit den in die beiden ersten Zählwerke eingeführten Ziffern eine der Hauptoperation parallele Operation ausführt unter Abzug des größtmöglichen Vielfachen von n; eine Vorrichtung, die (z. B. durch Subtraktion) das von dieser Vorrichtung gelieferte Ergebnis mit der durch das dritte Zählwerk angezeigten Ziffer vergleicht und das Auswertungsorgan betätigt.
Einige von diesen Elementen können ganz oder teilweise vereinigt sein. Andererseits können zusätzliche Elemente (z. B. ein zyklisches Registrierwerk für den Rest, wenn die zu prüfende Operation eine Division ist), hinzugefügt werden. Die Ausdrücke der zu prüfenden Operation können auf die Buchhaltungsmaschine übernommen werden, und zwar über Registrierzählwerke oder durch unmittelbare Ablesung auf der Lochkarte.
Die zyklischen Zählwerke für die Errechnung der Symbole können verschiedener Art sein, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Es kommen insbesondere mechanische Radzählwerke 5 oder elektromagnetische Zählwerke in den Buchhaltungsmaschinen in Beträcht. Sie können Wähler mit Schrittschaltung sein oder Zählwerke mit elektromagnetischen Relaisverbindungen. In der Hauptsache werden in diese zyklischen Zählwerke
ίο die verschiedenen Ziffern entweder nacheinander oder, was besser ist, gleichzeitig eingeführt.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wendet man ein Prinzip an, bei welchem vorzugsweise Impulse benutzt werden, die von einem in der Buchhaltungsmaschine befindlichen Verteiler stammen und jeweils für die ,möglichen Werte der auf der Karte oder in einem Zählwerk registrierten Dezimalziffern kennzeichnend sind.
Das Rechenwerk für das Errechnen des Symbols einer gegebenen Zahl enthält gemäß der Erfindung einen Verteiler für die aufeinanderfolgenden Dezimalwerte, einen Abwägezähler, d. h. einen Zähler, der zyklisch zur gewählten Basis η die Ziffern der zu prüfenden Zahl für jeden von den möglichen Dezimalwerten addiert, indem er ihnen ein gemäß der Stelle der Ziffer in: der Zahl verschiedenes Gewicht verleiht, einen Vervielfältiger, der das Produkt aus jedem von den Werten mit der entsprechenden errechneten Zahl unter Abzug vom Multiplikator des größtmöglichen Vielfachen der genannten Basis η herstellt, und ein Registrierwerk für das Resultat, welches zyklisch zur Basis die von dem Vervielfältiger gelieferten Ergebnisse addiert.
Als praktische Ausführungsformen umfaßt die Anordnung nach der Erfindung eine Vorrichtung zur Prüfung der Additionen; eine Vorrichtung zur Prüfung der Subtraktionen; eine Vorrichtung zur Prüfung der Multiplikationen; eine Vorrichtung zur Prüfung sowohl der Multiplikationen wie der Additionen. Diese gleiche Vorrichtung kann auch nacheinander Prüfungen von Multiplikationen vornehmen, die in dem Rhythmus aufeinander folgen, wie sie von der Buchhaltungsmaschine ausgeführt werden, und, sobald diese Multiplikationen abgeschlossen sind, eine Additionsoperation für die aufeinanderfolgenden Produkte aus diesen Multiplikationen prüfen.
Nach ähnlichen Richtlinien kann auf Grund der beschriebenen Elemente ein Fachmann eine Prüfvorrichtung für Divisionen schaffen, da diese Operation das Gegenteil zur Multiplikation darstellt. Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine Vorrichtung zur Prüfung der Richtigkeit der Eintragung von Ziffern auf Registrierkarten für Buchhaltungsmaschinen oder auf anderen Buchhaltungsunterlagen.
Wenn es sich um Maschinen für bestimmte praktische Zwecke handelt, z. B. für die Ausrechnung von Lohnlisten od. dgl., enthält das Registrierwerk' für das Resultat einer Operation nach der Erfindung außerdem einen Zählwerksteil, der nur den Hauptteil des Resultates (nämlich praktisch die Abrundung) zurückhält, während der Rest, also die Pfennige, oder ein vernachlässigbarer Teil in der Lohnsumme hier nicht erscheint.
Die Erfindung wird im besonderen bei einem Ausführungsbeispiel auf die Prüfung der Operation a X b = c + d angewendet, wo α und b zwei miteinander zu multiplizierende Ausdrücke darstellen, während c der Hauptteil des Produktes und d der Rest ist.
Die Erfindung besteht in einer Kontrollvorrichtung, die durch die Probe mit M1 und M2 eine Folge von Operationen der obenerwähnten Art nacheinander prüft, nämlich a X b = c + d, ά X V = c' + d', α" χ b" = c" + d" usw., und welche die Kontrollsymbole der genannten Hauptteile der Resultate c,c'... in zwei entsprechende zyklische Zählwerke einführt, die die Basen M1 bzw. n2 haben,' und zwar im Hinblick auf die Kontrolle der Registrierung der Summe c + c' + c" + usw., die durch die Buchhaltungsmaschine hergestellt und von ihr auf einer passenden Buchungsunterlage registriert wird. Auf diese Weise erhält man eine Prüfung der Lochung oder einer ähnlichen Registrierung auf der Karte.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen.
Abb. ι ist ein Prinzipschema einer Kontrollvorrichtung für Zahlen,
Abb. 2 ein ähnliches Schema einer Kontrollvor- go richtung für Addition und Subtraktion,
Abb. 3 ein ähnliches Schema einer Kontrollvorrichtung für aufeinanderfolgende Multiplikationen und für eine kurz wiederholte Addition der abgerundeten Produkte;
Abb. 4, die sich aus den Abb. 4 a., 4b und 4c zusammensetzt, zeigt ein ausführliches Schaltungsschema zur Abb. 1;
Abb. 5 stellt graphisch die Zeiten dar, zu denen die Nockenkontakte der Abb. 4 in Tätigkeit treten.
Abb. ι veranschaulicht schematisch in ausgezogenen Linien als Rechtecke die wesentlichen Elemente eines Rechenwerkes für das Symbol einer gegebenen Zahl, mit welchem diese Zahl nach bekannten Richtlinien kontrolliert werden kann. Es ist hier bei E die Gesamtanordnung der Buchhaltungsmaschine ersichtlich, und das Rechenwerk enthält, wie bereits gesagt, einen Abwägezähler C, einen Vervielfältiger X und ein Registrierwerk 6*. Um die Rolle und die Arbeitsweise dieser Elemente zu erläutern, betrachtet man zweckmäßig ein konkretes Beispiel. Es sei angenommen, daß das Rechenwerk auf der Basis 7 arbeitet und daß es ein Symbol errechnen soll, welches den Rest aus der Division eines Produktes durch 7 darstellt, das durch die Multiplikation jeder Ziffer der zu prüfenden Zahl mit dem der entsprechenden Dezimalstelle der Zahl zugeteilten Gewicht erhalten wird und daß die zu prüfende Zahl 8 272 843 ist. Bekanntlich gilt
io° = ι
ι o1 = (Vielfaches von 7) + 3
102 == ( - - 7) + 2
103 = ( - - 7) + 6
104 = ( . - 7) + 4
105 = ( - - 7) + 5
106 = ( - - 7) + ι
Die sukzessiven Reste 3, 2... werden als Gewichte für die Bildung des Symbols benutzt, und zwar
3x1+4x3+8x2+2: 5
d. h. die Summe der Produkte aus jeder einzelnen Ziffer der Zahl mit dem erwähnten Rest der entsprechenden Stelle, eine Summe, von der man das größtmögliche Vielfache der gewählten Basis abzieht.
Um dieses Ergebnis zu erhalten, benutzt man den Verteiler der Buchhaltungsmaschine, der nacheinander die Dezimalziffern 9, 8, 7 ... 1,0 in Form von Impulsen liefert, die in entsprechenden Augenblicken oder Punkten auf bestimmte Leitungen ausgesendet werden, wodurch sie die sukzessiven Teilmultiplikationen steuert, deren Teilprodukte am Ende der Operation addiert werden. Bei der oben als Beispiel angeführten Zahl werden die einzelnen Ziffern der Zahl in den entsprechenden Punkten mit den folgenden Gewichten multipliziert: Im Punkt 9 : o, im Punkt 8:2+1, im Punkt 7:4, im Punkt 6:0, im Punkt 5:0, im Punkt 4:3, im Punkt 3 : i, im Punkt 2:5 + 6 (Äquivalient zu 4 bei der Basis 7), im Punkt 1:0, im Punkt ο : ο.
Im Punkt 8 z. B. wird der Wert 8 in zwei Kartenspalten abgelesen; infolgedessen werden in den Abwägezähler C durch die betreffenden Ableseimpulse Gewichte oder Werte 1 und 2 eingeführt. Im Punkt 7 kommt eine Kartenspalte für das Gewicht 4 in Betracht usw. Der Vervielfältiger führt Multiplikationen von dem Wert des Punktes (nämlich beispielsweise und nacheinander 9, 8,7 ...) mit dem Abwägeresultat, das von C für jeden Punkt geliefert wird (z. B. 8 X (2+ 1), 7 X 4) aus, jedoch unter Abzug, falls möglich, von einem Wert 7 vom Multiplikator. In dieser Beziehung ist es zwecklos, mit 8 zu multiplizieren, weil 8 = 7 + 1; es genügt also die Multiplikation mit 1. Die Multiplikation mit 7 ist gleich der Multiplikation) mit o, ebenso die Multiplikation mit ,9 gleich der Multiplikation mit 2. Das Registrierwerk 3 addiert dann zyklisch diese aufeinanderfolgenden Produkte zur Basis 7, wobei das größtmögliche Vielfache von 7 abgezogen wird.
Ein solches Rechenwerk kann im allgemeinen nicht für sich allein, wenn seine Basis beliebig ist, bestimmte Fehler bei der Eintragung einer beliebigen! Zahl vermeiden; wenn beispielsweise an einer Stelle statt einer 8 eine 1 registriert ist, erhält man das gleiche Symbol, falls die Basis 7 ist. Es ist vorteilhaft, zwei Rechenwerke zu benutzen, von denen das eine z. B. auf der Basis 7 und das andere auf einer verschiedenen Basis, z. B. 3, arbeitet. Das zweite Rechenwerk, das mit dem ersten und mit Zubehörteilen die Prüfvorrichtung bildet, ist in Abb. ι gestrichelt dargestellt. Es wird parallel in a! durch die gleichen Angaben betätigt, die in a in das erste Rechenwerk eingeführt werden. Die beiden Teilsymbole, die nach .S1 und 5Ί gelangen, werden in bekannter Weise z. B. durch Addition öder mit einer Korrespondmztafel kombiniert, um in U das endgültige Symbol zu bilden, das mit dem wird das Symbol durch die Summe der Produkte gebildet
in r auf der Registrierkarte abgelesenen Symbol verglichen wird. Für den Fall einer bei der Vergleichung festgestellten Differenz hat U ein Auswertungsorgan für den nachgewiesenen Fehler, das dann in Tätigkeit tritt. In bestimmten Fällen jedoch kann man unter ausschließlicher Benutzung der hier beschriebenen Mittel gemäß einer Abwandlung der Erfindung, die in gleicher Weise für die Prüfung der Operationen gilt, ins Auge fassen, daß man sich mit der Prüfung auf einer einzigen Basis η mit einem einzigem Vorrichtungssatz S, X, C begnügt; diese Prüfung kann als- ausreichend angesehen werden, wenn z. B. η = ii oder η = 31 ist.
Das Schema der Abb. 1 ist ein Prinzipschema, und die dargestellten Einleiterverbindungen sind in Wirklichkeit Vielfachverbindungeni mit mehreren Leitern. Das Organ I führt in 6" Komplementwerte zu der gewählten Basis (nämlich negativ zu dieser Basis) ein, wenn dies erwünscht ist, und kann in dem Registrierwerk vS1 enthalten sein.
Abb. 2 zeigt ein Schema des Prüfungsprinzips für ein aus analogen Elementen hergestelltes Addier- oder Siuibtrattierwerk. Beim 'ersten Maschinenspiel von Punkt 9 zum Punkt ο kommen in O1 und σ2 die beiden zu addierenden Angaben an, die jeweils in eine Kette, insgesamt also zwei Ketten, eintreten, die mit dem Index 1 bzw. 2 versehen sind. Außerdem sind ebenso wie bei der Abb. 1 vorzugsweise noch zwei andere analoge Ketten vorgesehen, die auf einer anderen Basis arbeiten, aber nicht dargestellt sind, um die Zeichnung nicht zu verwirren. Der Ausgang von S 2 wird nach vS*i im Punkt 11 des gleichen Spiels, der nach dem Punkt ο noch hinzukommt, zurückgeführt, um das die Summe (oder dank der Tätigkeit des Organs I im Falle der Subtraktion die Differenz) darstellende Symbol zu bilden. Das in t abgelesene Resultat wird während eines zweiten Spiels nach Si gebracht, wodurch I in Tätigkeit tritt, und es soll >S"i auf ο zurückfuhren; im entgegengesetzten Fall wird ein Auswertungsapparat U gesteuert.
Abb. 3 zeigt ein Prinzipschema für die Prüfung von aufeinanderfolgenden Multiplikationen und einer Endaddition der Hauptteile der Produkte. Es sei noch erwähnt, daß das Schema, abgesehen von E, vorzugsweise durch/eine zweite analoge Gesamtanordnung der gleichen Vorrichtungen, die dann auf einer anderen Basis arbeiten, ergänzt ist. Die zu prüfenden Operationen sind a X b = c + d, a! X V = c' + d', und c + c' und ... = », wobei m einen Betrag darstellt, dessen Lochung geprüft wird. S 2, ist das Registrierwerk, in welchem das Symbol von m zyklisch addiert wird. Die Vorgänge sind folgende:
In einem ersten Spiel von Punkt 9 zum Punkt 0 wird das Symbol von ainii und das Symbol von b in S2. gebildet; dann werden in dem nach dem Punkt ο hinzukommenden Punkt 11 diese Werte im
Sinne der Pfeile f auf den Vervielfältiger X ι gebracht, der ihr Produkt bildet; das Symbol des Produktes α b geht mit durch / geändertem Vorzeichen nach Si. In einem zweiten Spiel von den Punkten 9 bis ο geht das von der Buchhaltungsmaschine gelieferte Symbol von c über X1 nach S1 1 und gleichzeitig nach S3, und zur selben Zeit geht das Symbol von d nach S 2; dann wird im Punkt 11 die Multiplikation der Symbole d X 1 in dem Vervielfältiger ausgeführt, der sein Resultat ebenfalls an Si gibt. Es ist dann in 6*1 die gesamte Operation mit den Symbolen:
durchgeführt. Wenn Si nicht auf ο zurückgebracht wird, tritt ein Organ U für die Auswertung des nachgewiesenen Fehlers in Tätigkeit. S3 arbeitet gesondert als Addierwerk für die dort eingeführten Werte; ein solches Addierwerk ist an sich bereits bekannt.
Die Abb. 4 a, 4 b, 4 c, deren Vereinigung die Abb. 4 ergibt, lassen deutlicher die Art erkennen, auf welche die verschiedenen Organe C, X1S, I ausgeführt werden. Sie sind 'hier durch strichpunktierte Linien umgrenzt.
Die Karte läuft zwischen einer Walze 13 (Abb. 4 c), die von einem umlaufenden Unterbrecher 14 intermittierend unter positiver Spannung gehalten wird, und den Bürsten b 1 bis b 12 hindurch. Es ist angenommen, daß das Symbol einer Zähl mit zwölf Ziffern zu bilden ist, wodurch aber die Erfindung keineswegs eingeschränkt werden soll. Jede Spalte der Registrierkarte, in welcher eine Lochung vorhanden ist, erregt in einem entsprechenden Punkt eines von den beteiligten Relais 21 bis 32, durch welches der Stromkreis geschlossen wird. Diese Relais schließen sogleich ihre Kontakte mit dem Index α bis g. Unter der Stelle für jede Spalte I bis; XII ist in einem Kreis der Wert des entsprechenden Gewichtes der Spalte angegeben. Eine positive Spannung kommt über den Nockenkontakt C ι am rechten Ende des Stromkreises in 15 an, und geht in eine Kontaktkette, die bis zum linken Ende reicht. Wenn kein Relais· 21 bis 32 erregt wird, so erscheint die Spannung auf der Leitung 40, da der Strom in gerader Linie über die Kontakte mit dem Index α (2ία bis 32α) verläuft; wird eines von den Relais erregt, so wird die Spannung, wie es aus den Verbindungen ersichtlich ist, auf einen von den Leitern 41 bis 46 verschoben. Die Größe der Verschiebung ist die Größe des Wertes des Gewichtes, welche der dem erregten Relais zugehörigen Dezimalstelle entspricht. Werden zwei Relais gleichzeitig erregt, so addieren sich die Ver-Schiebungen zyklisch, d. h., zwei Verschiebungen um 3 ergeben eine Verschiebung um 6, zwei Verschiebungen um 4 ergeben 1 (äquivalent mit 8 — 7) > usw. Auf diese Weise entsteht die Abwägezählung der registrierten Ziffern entsprechend ihrer Größe.
Um auf das obengenannte Beispiel zurückzukommen, wo die auf der Karte registrierte Zahl 000 008 272 843 ist, erscheint also für Punkt 9 die Spannung in 40; für Punkt 8 werden die Relais 23 und 2y erregt; dies bedeutet eine Verschiebung um 3, und die Spannung erscheint über 21a bis 23 a, 24 c bis 2Jc, 28 d bis 32 c? auf der Leitung 43; für Punkt 7 wird allein das Relais 25 erregt, und die Spannung tritt in der Leitung 44 auf usw.
Die Leitungen 40 bis 46, die aus dem Abwägezähler C austreten, speisen dann den Vervielfältiger X (Abb. 4 b). Der Vervielfältiger wird andererseits durch zehn Leitungen 50 bis 59 gespeist, die ihrerseits die positive Spannung von dem Verteiler Dr der Buchhaltungsmaschine oder von einem anderen geeigneten Verteiler erhalten. In jedem der obenerwähnten Punkte wird eine von diesen Leitungen für einen kurzen Augenblick unter Spannung gesetzt. Die Leitungen 56 bis 50 speisen die Relais 66 bis 60, die jedes für sich und nacheinander während der Punkte 6 bis ο erregt werden; die Leitungen 59 bis 57 erregen ebenfalls die Relais 62 bis 60 während der Punkte 9, 8 und 7; es ist ja 7 äquivalent mit o, 8 mit 1 und 9 mit 2. Durch die Kontakte der Relais 60 bis 62 und die entsprechenden Verbindungen mit den Eingangsleitungen 40 bis 46 und den Ausgangsleitungen 70 bis 76 wird die Multiplikationstafel für die gewählte Basis 7 hergestellt, wie es ohne weiteres ersichtlich ist. Für den Punkt 8 z. B. wird das Relais 61 erregt, und die Spannung, die gemäß dem geschilderten Beispiel in der Leitung 43 auftritt, wird über den Kontakt 61 c auf die Leitung 73 übertragen. Es sei hervorgehoben, daß es bei dieser Multiplikation keinen Übertrag gibt; die Multiplikation ist zyklisch auf der Basis 7, so daß z. B. 3 X 3 eine 2 ergibt.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß das Relais 62 gleichzeitig durch dieLeitungen52 und 59 erregt wird. Um Rückströme zu vermeiden, sind Gleichrichterzellen 67 und 68 eingeschaltet. Das gleiche gilt für die Relais 60 und 61. An Stelle dieser Gleichrichterzellen können auch Zwischenrelais oder andere gleichwertige bekannte Mittel benutzt werden.
Die der Leitung 15 aufgedrückte positive Spannung erscheint nach Durchgang durch C und X auf einer von den Leitungen 70 bis 76 wieder; sie stellt eine entsprechende Ziffer ο bis 6 dar, und zwar für jeden Augenblick oder Punkt des Spiels. Das Registrierwerk 61 (Abb. 4 a) erhält diese Spannungen wahlweise über Relais 81, 82, 84, durch welche der Stromkreis zum Minuspol geschlossen wird. Es ist klar, daß man ein beliebiges bekanntes Registrierzählwerk mit der Basis 7 zur Bildung des Symbols verwenden kann. Nichtsdestoweniger werden zur Vereinfachung und auch zur Erleichterung der Ausführung des Polwechslers / die in das Registrierwerk eingeführten Ziffern gemäß der Erfindung nach dem binären System umgewandelt. Zu diesem Zweck stellt das Relais 81 den Wert 1, das Relais 82 den Wert 2 und das Relais 84 den Wert 4 dar. Eine auf einem der Leiter 70 bis y6 (z. B. 75) auftretende Spannung geht über die Kontakte der Relais 94, 92, 91 und betätigt diejenigen Relais (in diesem Falle 84 und 81), von denen die Summe der entsprechenden Werte (also 4+1) gleich dem Wert der eingeführten Ziffer ist. Die Gleichrichterzellen 96
bis ιοί (hier also 98 und 99) lassen eine passende Steuerung zu. Die Kontakte der Relais 91, 92 und 94 sind nach Art einer Verschiebungstafel des auftretenden Gewichts 1, 2, 4 untereinander verbunden, um die eingeführten Ziffern addieren zu können, wie es- noch geschildert wird. Die Relais 81, 82, 84 besitzen zwei Kontaktsätze: -einerseits die einfachen Kontakte a, die als ,Haltekontakte dienen, deren Stromkreise durch einen Nockenkontakt C 2 geschlossen und geöffnet werden, andererseits Wechselkontakte b, die in der gezeichneten Stellung dazu dienen, die Relais 83, 85, 86 über den Nockenkontakt C 3 mit Spannung zu versehen. Das oder die erregten Relais entsprechen den Relais 8ir 82 bzw. 84. Die erregten Relais 83, 85, 86 halten sich vorläufig über ihren Haltekontakt / durch einen Stromkreis, der durch den Nockenkontakt C4 geöffnet oder geschlossen wird und erregen über die entsprechenden geschlossenen Kontakte 83 a-, 85 a, 860 der gleichen Relais die.Relais 91, 92, 94. Die Erregung eines Relais 81, 82, 84 hat also die Erregung eines entsprechenden Relais 91, 92, 94 zur Folge, wodurch die gewünschte Verschiebung für die in das Registrierwerk eintretende" folgende Ziffer hervorgerufen- wird. Die Relais 83,. 85, 86 betätigen Wechselkontakte 83b, 83 c, 83 d, 83 e, 85 b, 85 c und 86 b, die in der aus dem Schema ersichtlichen Weise mit den Klemmen des Verteilers, die den Ziffern ο bis 6 entsprechen, verbunden sind, so daß an der Klemme 110 eine Spannung erhalten wird, deren zeitliches Auftreten von dem Wert des durch die Vorrichtung gebildeten Symbols abhängt,
Sollen die Ziffern mit negativen Vorzeichen, d. h.
als Komplement zur gewählten Basis 7, eingeführt werden, so genügt es, das Relais 95 zu erregen, das seine Wechselkontakte umstellt. Um das Komplement zu η — ι bei einer im binären System mit der Basis η geschriebenen Zahl zu erhalten, genügt es, die Ziffern ο und 1, also im vorliegenden Falle die erregten und die nicht erregten Relais zu vertauschen. Der Polwechsler / erhält auf diese Weise eine äußerst einfache Form.
In Fig."5 sind die Schließzeiten der Nockeiikontakte graphisch dargestellt. Die Zeiteinheit f entspricht der Dauer eines Punkts, in' dessen größtem Teil ein Zahn des Unterbrechers 14 auf seinen Kontakt drückt und ihn schließt. Die Schließzeiten der Kontakte werden derart geregelt, daß die aufeinanderfolgenden !Erregungen und das Abschalten ~der Relais in normaler Weise vor sich gehen kaiin. An Stelle der Nockenkontakte können auch Verbindungen von Verzögerungsrelais treten. Die an einer Klemme 110 erhaltene Ziffer wird mit einer auf einer anderen Basis (z. B. 3) durch Addition oder durch eine passende Korrespondenztafel erhaltenen'analogen Ziffer zur Bildung z.B. eines Buchstabens verbunden, um das endgültige Symbol herzustellen. Der Umkehrer MA (Abb. 4 a) wird bei der Verwendung eines Rechenwerks der Abb. ι normalerweise nicht benutzt. Er ist vielmehr für den Fall der Abb. 3 vorgesehen und wird gemäß, dem Maschinenplan betätigt, um die Rückkehr einer in dem Registrierwerk gebildeten Ziffer zum Vervielfältiger zu bewirken.
Abgewandelte Ausführungsformen können in Betracht kommen für den Abwägezähler und für den Vervielfältiger, auch können Ergänzungsorgane zur Anpassung an die Prüfung der Operationen hinzugefügt werden.
Wenn - die Vorrichtung C und X und 6" für die Durchführung der Prüfung der Operationen auf Buchhaltungsmasc'hinen zur Anwendung kommen, so können die Leitungen 50 bis 59 in entsprechender Abwandlung mit den Impulsen gespeist werden, die der Verteiler liefert. .

Claims (12)

  1. PATENTANSPKÜCHE:
    i. Anordnung mit einer Einrichtung für die Errechnung des Symbols einer Zahl, die durch Marken in mehreren Spalten, von denen jede einer unterschiedlichen Dezimalstelle entspricht, auf einem Registrierungsträger für Buchhaltungsmaschinen -registriert ist, wobei das . Symbol zur Prüfung der auf dem Träger registrierten Zahl benutzt wird, und mit einer Vergleichseinrichtung, die eine vorhandene Un-. gleichheit des errechneten Symbols mit dem registrierten Symbol anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Symbolerrechnungsvorrichtung mit mehreren verschiedenen Einführungswegen besteht, von denen jeder die Einführung der entsprechenden Dezimalziffern der auf der Karte oder dem Band registrierten Zahl sichert, wobei ein Faktor, der Gewicht genannt wird,, jeder Spalte zugeteilt ist und je nach Spalte verschieden ist, und diaß sie ferner den Wert jeder der auf der Karte oder auf dem Band abgetasteten Dezimalziffern mit dem Gewicht der Spalte, in welcher sie sich befindet, multipliziert und alle durch" die vorhergehende Multiplikation gebildeten Einzelprodukte in einem System, in dem alle Ziffern niedriger als die Symbolbasis η sind, addiert, um ein Symbol zu erhalten, das niedriger als η ist, indem das größtmögliche Vielfache von η vom Ergebnis der Berechnung abgezogen worden ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie.Mittel umfaßt, die, wenn sich eine und dieselbe Ziffer in mehreren Spalten ' einer abgetasteten Zahl befindet, die diesen Spalten entsprechenden Gewichte auf einem Zählwerk mit der Basis η addieren, um einen Multiplikator zu erhalten, der, mit dem numerischen Wert der genannten Ziffer multipliziert,' eines von den Einzelprödukten liefert.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge-' kennzeichnet; daß das Symbol einer registrierten und elektrisch analysierten Zähl errechnet wird und daß die Mültiplikationsoperationen mit den Gewichten" der Spalten und die Summierung für • das Erhalten des Symbols durch elektrische Mitteraus'gef ührt werden.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2 in einer Buchhaltungsmaschine mit Mitteln für
    die Beförderung und Abtastung von Registrierbelegen (z. B. Karten), welche zeitlich geregelte, abgetastete Zahlenwerte darstellendeS'tromstöße liefern, gekennzeichnet durch folgende Teile: ein erstes Rechenwerk (C), das die Abtaststromstöße der genannten Zahlenwerte erhält und mehrere Additionskontaktketten von einer an sich bekannten Form enthält, die mit einer Kapazität η arbeiten und für jeden Wert der
    ίο betreffenden Zahl einen Faktor, Summe der Spaltengewichte für die die in Betracht gezogene Ziffer enthaltenden Spalten, liefern; einen Vervielfältiger (Z) auf der Basis« — ι, der jeden abgetasteten Wert der Zahlenziffer mit dem entsprechenden Faktor nacheinander multipliziert und die entsprechenden Einzelprodukte an η Ausgänge liefert; ein zweites Rechenwerk^), das die durch den Vervielfältiger gelieferten Einzelprodukte auf einem Zählwerk mit der Basis n, ohne Übertrag von einer Stelle zur anderen, addiert und das Prüfungssymbol liefert.
  5. 5. Vorrichtung für die Errechnung eines Symbols nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte erste Rechenwerk (C) mehrere Serien Relaiskontakte (21a bis 32 g) in einer Serie pro Dezimalstelle oder Redhenwerkstelle auf der Basis η enthält, und zwar in solcher Weise, daß, wenn eine einer bestimmten Dezimalstelle angehörende Kontaktserie betätigt wird, eine Verstellung der zu den η Rechenwerkausgängen (40 bis 46) führenden Schaltungen stattfindet, wobei diese Verstellung dem der in Betracht gezogenen Dezimalstellen zugeteilten Spaltengewicht gleichwertig ist.
  6. 6. Vorrichtung zur Errechnung eines Symbols nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn eine oder mehrere Kontaktserien im genannten ersten Rechenwerk als Folge eines eine oder mehrere Rechenwerkstellen betreffenden Abtaststromstoßes betätigt werden, ein Stromstoß in einem dem Abtaststromstoß entsprechenden Zykluspunkt auf einer der Ausgangsleitungen des Rechenwerkes zur Verfügung steht, wobei diese Leitung das Gewicht darstellt, das der Spalte entspricht, welche den Abtaststromstoß erhalten hat, oder die um das höchste Vielfache der Basis η verminderten Summe der Spaltengewichte darstellt, die den Spalten entsprechen, von denen jede einen Abtaststromstoß zum genannten Zykluspunkt erhalten hat.
  7. 7. Vorrichtung zur Errechnung eines Symbols nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vervielfältigungsvorrichtung folgende Teile enthält: η Eingänge (40 bis 46), welche die durch das erste Rechenwerk kontrollierten Stromstöße erhalten, η Ausgänge (70 bis 76) der Kontrollkontakte und Verbindungen, die zwischen den Eingängen und Ausgängen nach einer Multiplikationstabelle, deren Faktorenwerte den Wert η nicht überschreiten, hergestellt werden, ferner Relais (60 bis 66), die die genannten Kontrollkontakte steuern und durch Stromstöße zu denselben Zeitpunkten wie die zugehörigen Abtaststromstöße gesondert gespeist werden, wobei die Anordnung derart ist, daß für jeden an einem Eingang erhaltenen Stromstoß die Vorrichtung zu demselben Zeitpunkt an einem Ausgang einen Stromstoß liefert, welcher ein Produkt darstellt, dasi von demErgebnis der Multiplikation des numerischen Wertes des genannten Eingangsstromstoßes mit dem durch den genannten Eingang dargestellten Faktor herrührt, wobei dieses Ergebnis um das größtmögliche Vielfache von η vermindert wird.
  8. 8. Vorrichtung zur Errechnung eines Symbols nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Rechenwerk (S) folgende Teile enthält: eine Gruppe geschlüsselter Registrierungsrelais (81, 82, 84), eine Gruppe Kontrollrelais (83, 85, 86), die durch die Registrierungsrelais gesteuert werden, einen Verstellungskörper, der zwischen den Ausgängen des Vervielfachers und der Registrierungsrelais geschaltet ist und mehrere durch Relais« (91, 92, 94) wahlweise gesteuerte Kontaktserien enthält, welche Relais (91, 92, 94) durch die genannten Kontrollrelais gesteuert werden, wobei die Anordnung derart ist, daß am Ende der Abtastung einer Zahl der Erregungsstand der geschlüsselten Registrierungsrelais das Symbol der genannten Zahl darstellt, welche durch die Berechnung auf der Basis η der durch die Multiplikation gelieferten Produkte erhalten wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Errechnung eines Symbols nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Schlüsselung der Registrierungsrelais angenommene Schlüssel das Dualsystem ist und daß die maximale Registrierungskapazität der genannten Relais der für die ganze Vorrichtung angenommenen Basis gleich ist.
  10. 10. Vorrichtung zur Errechnung einer Symbolziffer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollrelais des zweiten Rechenwerkes (S) gleichfalls die Kontakte (83 b bis 83 e, 86 b) steuern, die in Entschlüsselungsstromkreisen eingeschaltet sind, die von Stromstößen durch den Maschinenverteiler gespeist werden, und daß das erste Rechenwerk zu allen Punkten des Maschinenspiels von Stromstößen (z. B. durch C1) gespeist wird, und zwar derart, daß die Entschlüsselungsstromkreise den Durchgang eines zeitlich geregelten, das der geannten Zahl entsprechende Symbol darstellenden Strom-Stoßes nach der Zahlenabtastung erlauben.
  11. 11. Vorrichtung zur Errechnung einer Symbolziffer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Relaiskontakte (95) die Umschaltung der Erregung der Kontrollrelais derart wahlweise steuern, daß dieselben am Ende der Operation entweder den wahren Wert eines Symbols oder seinen Komplementwert zu der Basis η darstellen.
  12. 12. Vorrichtung zur gleichzeitigen Errechnung von zwei eine Zahl begleitenden Symbolen
    zum Zweck der Überschreibungsprüfung oder der Ergebnisprüfung in einer auf Karten oder in einem Rechenwerk registrierte Zahlen behandelnden Buchhaltungsmaschine, die zwei Werke zur Errechnung von Symbolen enthält, die für eine und dieselbe Zahl gleichzeitig arbeiten, aber je eine von einander verschiedene Symbolbasis benutzen, dadurch gekennzeichnet, daß diese zwei Werke nach einem der Ansprüche 4 bis 11 angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    1 9605 3.55
DEC4296A 1950-07-20 1951-06-05 Pruefvorrichtung fuer Zahlen und arithmetische Operationen auf Buchhaltungsmaschinen Expired DE925628C (de)

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