DE925393C - Spinn- und Krausmaschine fuer Haare und Pflanzenfasern - Google Patents

Spinn- und Krausmaschine fuer Haare und Pflanzenfasern

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DE925393C
DE925393C DEF8938A DEF0008938A DE925393C DE 925393 C DE925393 C DE 925393C DE F8938 A DEF8938 A DE F8938A DE F0008938 A DEF0008938 A DE F0008938A DE 925393 C DE925393 C DE 925393C
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DE
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spinning
strand
rope
hair
machine
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DEF8938A
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English (en)
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Ernst Dr Fehrer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/06Curling; Twisting filling materials into ropes or cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spinn- und Krausmaschine für Haare und Pflanzenfasern Es sind bereits Spinn- und Krausmaschinen für Haare, Pflanzenfasern u. dgl. bekannt, die aus einer Hechel, einer Zubringervorrichtung, einem Spinn-und Krausaggregat -sowie einer Aufwickeltrommel bestehen, wobei der rotierende Krausteil ohne Strangvorschubeinrichtung belassen ist. Während die Haare, Pflanzenfasern od. dgl. in der Zubringervorrichtung eine rein fortlaufende, geradlinige Bewegung erhalten, werden sie von einem bestimmten Punkt an, dem Spinnfinger, einer zusätzlichen Drehbewegung unterworfen. Diese Drehbewegung verursacht eine Verdrillung des bis dahin losen Haar-oder Faserbandes zu einem Seil, wodurch naturgemäß eine dem Verdrillungsgrad entsprechende Verkürzung des Bandes bzw. Seiles eintritt, weshalb die im Spinnaggregat vorgesehenen, zur reinen Fortführung des Seiles dienenden Organe eine seiner -Verkürzung entsprechende langsamere Fördergeschwindigkeit gewährleisten müssen. Es ist selbstverständlich, daß die auftretende Verkürzung vor allem von der jeweiligen Dicke des Bandes bzw. Seiles abhängt, weshalb es notwendig ist, die Fördergeschwindigkeiten in der Zubringervorrichtung und im Spinnaggregat gegeneinander zu verändern. Zu diesem Zweck werden die Walzenpaare oder sonstigen Förderorgane stufenlos regelbar angetrieben. Nun wird das gesponnene Seil von einem sich mit dem Spinnkopf drehenden, etwa in dessen Rotationsachse liegenden Haken od. dgl., dem Krauseisen, oder einer als Krauseisen dienenden Walze an zur Kräuselung zusätzlich einer weiteren gleichsinnigen Drehung unterworfen, wobei das Verhältnis der Drehgeschwindigkeiten des Spinn-und Krausteiles etwa i : 2 lautet. Naturgemäß hat die Kräuselung eine weitere, beträchtlich größere Verkürzung des Stranges zur Folge, so daß die Fließgeschwindigkeit des gesponnenen Seiles zu der des gekrausten Seiles im ungefähren Verhältnis von i : 3 steht. Beide Verhältnisse sind jedoch nicht konstant, sondern hängen wiederum vor allem von der Seildicke ab. Da das von der Hechelmaschine und der Zubringervorrichtung gelieferte Haarband aber keinesfalls ein Seil vollkommen gleichmäßiger Dicke ergibt, wäre sowohl eine Veränderung der Abzugsgeschwindigkeit des gekrausten Stranges als auch der Krausdrehgesch-,vindigkeit während des Laufes der Maschine notwendig.
  • Es ist, wie bereits erwähnt, schon vorgeschlagen worden, den Krausteil ohne eigene Strangvorschubeinrichtung zu belassen und den Abzug des gekrausten Stranges an Stelle des sonst üblichen Vorschubantriebes im Krausteil ausschließlich durch die zufolge Abbremsung gegenüber letzterem nacheilende Aufwickeltrommel vorzunehmen, so daß sich eine selbsttätig regelnde variable Strangabzugsgeschwindigkeit ergibt. Dennoch aber wird das allenfalls zu starke oder zu lockere Krausen des Stranges je nach der sich ändernden Seildicke (im ersten Fall besteht die Gefahr des Reißens, im zweiten Fall wird eine nur korkzieherartig gewundene Krause gebildet) nicht völlig verhindert, da bei dieser Ausführung die Drehgeschwindigkeit des Krausteiles keine gleichzeitige Veränderung erfährt und der Spinnteil keinen diesbezüglichen Ausgleich zuläßt. Wird nämlich bei. gleichbleibender Drehgeschwindigkeit des Krausteiles ein stärkeres Seilstück gekraust, so wäre zufolge der auftretenden Verkürzung unabhängig vom Abzug des Stranges ein rascherer Seilnachschub vom Spinnteil her erforderlich, wogegen bei einem dünneren Seilstück eine langsamere Zufuhr zur Stelle des Krausbeginnes erfolgen müßte, d. h. es treten bereits im Spinnteil schädliche Spannungen oder Anstauungen des Stranges auf, denen die bisher bekannten Konstruktionen des Spinnkopfes mit gleichmäßig angetriebenen, festgelagerten Förderwalzen und einem hakenförmigen Krauseisen oder einer sogar ebenfalls angetriebenen, als Krauseisen dienenden Ziehwalze keinesfalls Rechnung tragen.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung einer Spinn- und Krausmaschine, bei der eine stets richtige Kräuselung gewährleistet und ein Reißen des Stranges praktisch vollkommen vermieden ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß im Spinnkopf ein als Schiene mit einer die Spinnkopfdrehachse schräg schneidenden Krauskante ausgebildetes Krauseisen sowie vor diesem eine in Radialschlitzen verschiebbar gelagerte Strangführungsrolle vorgesehen und vorzugsweise der Antrieb des Krausaggregates während des Laufes stufenlos regelbar ausgebildet ist.
  • Bereits durch die besondere Ausbildung des Krauseisens wird eine selbsttätige Regelung der Zufließgeschwindigkeit im Verhältnis zur Abfließgeschwindigkeit im Spinnteil in engeren Grenzen erreicht, da die schräg zur Abzugsrichtung liegende Krauskante durch Veränderung der Ablaufstelle eine Verlängerung oder Verkürzung des gesponnenen bzw. gekrausten Stranges zuläßt. Kommt nämlich ein dickeres Strangstück zur Verdrillung und wird daher der Zug im noch nicht gekrausten Strang stärker, so rutscht der Strang längs der schrägen Krauskante zu der einer Verkürzung des ungekrausten Seiles entsprechenden Ablaufstelle. Bei Verdrillung eines dünneren Strangstückes hingegen verschiebt sich die Ablaufstelle, da der Zug im ungekrausten Seil nachläßt, in Gegenrichtung, womit die Spannung im Seil annähernd konstant gehalten, d. h. die Gefahr des Reißens des Stranges oder des zu lockeren Krausens verhindert wird.
  • Die Strangführungsrolle, die bei der Rotation des Spinnkopfes durch die Zentrifugalkraft in den kadialschlitzen nach außen gedrückt wird, kann sich bei ändernder Seilspannung verschieben und damit die Entfernung zwischen Krauseisen und Förderwalzenpaar bei dicker werdendem Seil verkürzen, bei dünner werdendem Seil verlängern, was ebenfalls wesentlich zur Überwindung der geschilderten Folgen der unvermeidlichen Änderung der Seil-bzw. Strangdicke beiträgt. Schließlich können grobe Schwankungen in der Seildicke außerdem noch durch die Veränderung der Drehgeschwindigkeit des Krausaggregates berücksichtigt werden, so daß eine wirkliche gleichmäßige Kräuselung erzielbar ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Längsschnitt durch eine Spinn- und Krausmaschine und Fig. a das Schaubild der Strangführung im Spinnkopf im größeren Maßstab.
  • Ein am Einlaßtisch i vorgesehenes, endloses Förderband a führt das aufgelegte Haar- oder Fasermaterial zur Auflockerung einer Hecheltrommel3 zu, von der es über einen schrägen Zuführungsschacht 4 zur Zubringervorrichtung (Rollengang) gelangt. Der Boden 4a des sich gegen die Zubringervorrichtung weitenden, mindestens aber mit parallelen Seitenwänden 4b versehenen Zuführungsschachtes 4 liegt in Flucht des bereits annähernd geraden Teiles der Auswurfparabel der Hecheltrommel3. Dies entspricht bei einer Trommelumfangsgeschwindigkeit von ungefähr 8 m/Sek. einem Neigungswinkel a des Schachtbodens von etwa 3a°. Die Zubringervorrichtung besteht aus mehreren Walzenpaarenä mit dazwischenliegenden, sich stetig verjüngenden, d. h. in Förderrichtung schmaler werdenden Förderrinnen 6.
  • Am Ende der Zubringervorrichtung befindet sich der sogenannte Spinnfinger, ein verengtes Binnenstück mit einer gewichtsbelasteten Klappe 7, die von oben auf das Haarband drückt. Von hier aus wird das lose Haarband im Spinnaggregat mit Hilfe des rotierenden Spinnteiles 8 zu einem Seil zusammengedreht.
  • Der Spinnkopf, 811 weist ein mit umlaufendes Walzenpaar 9, 9a zur Weiterbeförderung des Seiles bzw. Stranges auf, wobei die eine geriffelte Walze9 beispielsweise über ein Planeten- und ein Sonnenrad zusätzlich angetrieben wird (dieser Antrieb ist der Einfachheit halber nicht dargestellt). Von diesem Walzenpaar 9, 911 läuft der Strang über eine in Radialschlitzen io des Spinnkopfes 811 verschiebbar gelagerte Ausgleichsrolle i i und weiter zum Krauseisen.
  • Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, ist das Krauseisen als Schiene 12 ausgebildet, deren Krauskante 12a die Drehachse des Spinnkopfes schräg schneidet. Bei dicker werdendem Seil wird aus den bereits geschilderten Gründen die Spannung im noch nicht gekrausten Strang vor der Krausschiene größer, und der Strang rutscht nach links (mit vollen Linien gezeichnete Lage) ; kommt eine dünnere Seilstelle zur Kräuselung, verschiebt sich die Ablaufstelle nach rechts (strichliert dargestellt). Um die korrespondierenden Fließgeschwindigkeiten in der Zubringervorrichtung und im Spinnteil während des Laufes der Maschine stufenlos verändern zu können, werden die Walzen 5 bzw. 9 über einen Riementrieb mit Konusscheiben (nicht eingezeichnet) angetrieben.
  • Im Krausteil 13, der sich etwa doppelt so schnell wie der Spinnteil dreht, erhält das Seil bzw. der Strang (in Fig. i strichpunktiert angedeutet) keinerlei Vorschubantrieb mehr, und die Rolle 14 dient lediglich zur Führung. Der Antrieb des Krausteiles selbst erfolgt über die Konusse 15, 16 mit Hilfe des Riemens 17, womit die einfachste stufenlose Drehzahlregelung erreicht wird.
  • Das Aufwickelaggregat besteht aus einem als Bremse wirkenden, frei drehbaren Flügelrad 18, auf dessen Welle eine Scheibe i9 sitzt, an der die Aufwickeltromme12o leicht abnehmbar angeflanscht ist. Die Aufwickeltrommel ist antriebslos und wird nur durch den gekrausten Strang vom Krausteil bei seiner Rotation mitgenommen.
  • Zwischen Krausteil und Aufwickeltrommel ist eine Kupplung- bzw. Sperrein-richtwng vorgesehen, die nach dem Abstellen der Maschine ein Voreilen der Aufwickeltrommel gegenüber dem auslaufenden Krausteil, wodurch der Strang wieder abgewickelt würde, selbsttätig verhindert. Zu diesem Zweck ist am Krauskopf 13a ein Haken 2i angeordnet, der nur entgegen der Drehrichtung des Krausteiles verschwenkbar ist und mit einem Anschlagwinkel 23 der Trommelstirnfläche zusammenwirkt. Dreht sich der Krausteil schneller als die Aufwickeltrommel (Normalfall), so kann der Haken sich verdrehen und über den Anschlagwinkel 23 abgleiten. Im umgekehrten Fall aber (Trommel will sieh schneller drehen) schlägt der Anschlagwinkel am Haken an, der sich seinerseits wieder an die Seitenfläche des Krauskopfes mit seinem zurückgebogenen Hakenschenkel anlegt und ein Vordrehen der Trommel unmöglich macht.
  • Der um die Aufwickelfläche der Trommel 20 umlaufende Auslegearm 13b des Krausteiles 13 besitzt eine Strangablaufvorrichtung, die aus einer Führungsrolle 24 und einem im Bereich der entfernteren Trommelhälfte gehaltenen Führungsblech 25 besteht. Der zunächst über das Führungsblech geleitete Strang füllt zuerst die eine Trommelhälfte und gleitet nach Erreichung des maximalen Aufwickeldurchmessers selbständig vom Führungsblech ab und wickelt sich auf der anderen Trommelhälfte auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:' Spinn- und Krausmaschine für Haare und Pflanzenfasern, bestehend aus Hechel, Zubringervorrichtung, Spinn- und Krausaggregat sowie einer Aufwickeltrommel, wobei das rotierende Krausaggregat ohne Strangvorschubeinrichtung belassen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Spinnkopf (8a) ein als Schiene (12) mit einer die Spinnkopfdrehachse schräg schneidenden Krauskante (12a) ausgebildetes Krauseisen (12) sowie vor diesem eine in Radialschlitzen (io) verschiebbar gelagerte Strangführungsrolle (i i) vorgesehen und vorzugsweise der Antrieb des Krausaggregates während des Laufes stufenlos regelbar ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 507 591 514 055, 539223.
DEF8938A 1952-04-30 1952-04-30 Spinn- und Krausmaschine fuer Haare und Pflanzenfasern Expired DE925393C (de)

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DEF8938A DE925393C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Spinn- und Krausmaschine fuer Haare und Pflanzenfasern

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DEF8938A DE925393C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Spinn- und Krausmaschine fuer Haare und Pflanzenfasern

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DE925393C true DE925393C (de) 1955-03-21

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE507591C (de) * 1927-08-27 1930-09-18 Zimmermann Heinrich Vorrichtung zum Drehen und Aufwickeln der Krause an einer Rosshaar-Spinn-Kraus- und -Aufwickelmaschine
DE514055C (de) * 1927-08-27 1930-12-06 Zimmermann Heinrich Einrichtung an Rosshaarspinnmaschinen mit Hechelmaschine zum Ordnen des Werkstoffstranges

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE507591C (de) * 1927-08-27 1930-09-18 Zimmermann Heinrich Vorrichtung zum Drehen und Aufwickeln der Krause an einer Rosshaar-Spinn-Kraus- und -Aufwickelmaschine
DE514055C (de) * 1927-08-27 1930-12-06 Zimmermann Heinrich Einrichtung an Rosshaarspinnmaschinen mit Hechelmaschine zum Ordnen des Werkstoffstranges
DE539223C (de) * 1927-08-27 1931-11-23 Zimmermann Heinrich Einrichtung an Rosshaarspinnmaschinen mit Hechelmaschine zum Ordnen des Werkstoffstranges

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