DE921657C - Sternradgetriebe - Google Patents

Sternradgetriebe

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DE921657C
DE921657C DEC7299A DEC0007299A DE921657C DE 921657 C DE921657 C DE 921657C DE C7299 A DEC7299 A DE C7299A DE C0007299 A DEC0007299 A DE C0007299A DE 921657 C DE921657 C DE 921657C
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star gear
springs
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gear according
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DEC7299A
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CHRONOS WERK
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CHRONOS WERK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Sternradgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf ein Sternradgetriebe, wobei eine sich gleichmäßig oder nahezu gleichmäßig drehende Antriebswelle eine angetriebene Welle oder einen angetriebenen Maschinenteil derart in Drehung versetzt, daß dabei die Winkelgeschwindigkeit bei jeder Umdrehung wechselt zwischen einem oder mehreren Größtwerten und einem oder mehreren Kleinstwerten, die mitunter auch Null sein können. Es treten dabei Beschleunigungs- und Verzögerungsdrehmomente auf, die um so größer sind, je größer die Massenwirkung der mit der angetriebenen Welle verbundenen Teile ist; dadurch werden die Antriebswelle und der Antriebsmotor ungleichmäßig belastet, und es treten mehrmals pro Umdrehung Kraftwechsel auf zwischen den Teilen, die die Bewegung von der Antriebswelle auf die getriebene Welle übertragen. Der Verschleiß wird dadurch beschleunigt, und sobald dadurch ein Spiel eingetreten ist, treten beim Kraftwechsel Stöße auf, die auf den Verschleiß eine progressive Wirkung haben und zur Überlastung und zum Bruch der entsprechenden Teile führen können.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beheben durch Anordnung eines Kraftausgleichers, der bei jeder Beschleunigung der angetriebenen Welle auf diese unter Arbeitsabgabe eine beschleunigende Wirkung und bei jeder Verzögerung unter Arbeitsaufnahme eine verzögernde Wirkung ausübt.
  • In der Zeichnung ist ein Sternradantrieb nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt durch die Achse des Sternrades; Abb. 2 ist eine Draufsicht auf das Sternradgetriebe. Die stillstehende Achse I ist an ihrem nicht gezeichneten oberen Ende in einem festen Rahmen befestigt und an ihrem unteren Ende mit einem Flansch Ia versehen, der mittels eines Kugellagers Ib das Speichenkreuz 2 unterstützt, das mit irgendwelchen angetriebenen Teilen in Verbindung steht.
  • Mit dem Speichenkreuz sind durch die Nabe 3 das Sternrad 4 und eine Kurvenscheibe 5 verbunden. Die Antriebswelle 6 treibt durch die Kurbel 7 mit Kurbelzapfen 7a das Sternrad 4 an. Für das Sternrad ist in diesem Beispiel eine Malteserkreuzform mit sechs Schlitzen gewählt; so daß bei jeder Umdrehung der Antriebswelle das Sternrad um 6o° weitergeschaltet wird und dann wieder einige Zeit stillsteht. Die Bewegung erfolgt dabei bekanntlich jedesmal mit einer von einem gewissen Anfangswert zunehmenden Beschleunigüng, die dann nach Erreichen eines Größtwertes schnell abnimmt und übergeht in eine schnell zunehmende Verzögerung, die dann wiederum nach Erreichen eines Größtwertes abnimmt bis auf einen gewissen Endwert, womit die neue Ruhelage erreicht wird.
  • Während der Beschleunigungsperiode wirkt der Kurbelzapfen antreibend und während der Verzögerungsperiode bremsend auf das Sternrad; der Übergang ist ziemlich kurz und ruft Kraftwechsel und Stöße zwischen Kurbelzapfen und Sternrad hervor. Erfindungsgemäß ist nun die Kurvenscheibe 5 vorgesehen, die zusammenarbeitet mit Rollen 8, drehbar gelagert in Hebeln 9, die sich einerseits um Festpunkte Io drehen und andererseits unter Einwirkung von Zugfedern II stehen, welche die Rollen gegen die Scheibe 5 drücken. Kurbel und Sternrad sind gezeichnet in der Stellung beim Bewegungsanfang: Die Rollen befinden sich dann in maximaler Entfernung von der Achse I, und die Federn üben ihre größte Zugkraft aus. Nach einer kleinen Drehung des Sternrades fangen die Federn an, sich zu entspannen, die Rollen wirken dabei antreibend auf das Sternrad und führen eine Entlastung der Antriebskurbel und demnach des Antriebsmotors herbei. Im Augenblick, wo die Verzögerung anfängt, befinden sich die Rollen auf dem kleinsten -Halbmesser der Kurvenscheibe und wirken von da ab bremsend auf das Sternrad. Die Schroffheit des Kraftwechsels zwischen Kurbelzapfen und Sternrad wird bei richtiger Wahl der Abmessungen der Federn, der Rollenhebel und der Kurvenscheibe ganz bedeutend gemildert, so daß stoßartige Erscheinungen durchaus vermieden werden. Durch die Gleichmäßigkeit der Arbeitsleistung kann der Antriebsmotor viel kleiner bemessen werden, und die Reibungsverluste im Antrieb werden auch bedeutend kleiner.
  • Die Vorteile, die hier am Beispiel einer bestimmten Form des Sternrades gezeigt wurden, sind natürlich auch für alle anderen Formen gültig, die eine ungleichförmige Bewegung der angetriebenen Teile hervorrufen.
  • Die Kraftwirkung kann anstatt durch Zugfedern auch durch irgendeine andere Art von Federn oder durch Kolben in Verbindung mit Flüssigkeitsdruck oder Gasdruck ersetzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Sternrädgetriebe, wobei eine sich gleichmäßig oder nahezu gleichmäßig drehende Antriebswelle eine angetriebene Welle oder einen angetriebenen Maschinenteil derart in Drehung versetzt, daß dabei die Winkelgeschwindigkeit bei jeder Umdrehung wechselt zwischen einem oder mehreren Größtwerten und einem oder mehreren Kleinstwerten, die mitunter auch Null sein können, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Kraftausgleichers, .der bei jeder Beschleunigung der angetriebenen Welle auf diese unter Arbeitsabgabe eine beschleunigende Wirkung und bei jeder Verzögerung unter Arbeitsaufnahme eine verzögernde Wirkung ausübt.
  2. 2. Sternradgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß fest verbunden mit dem Sternrad (4) eine Kurvenscheibe (5) vorgesehen ist, die derart mit Rollen (8), Hebeln (9) und Zugfedern (ii) zusammenarbeitet, daß die Federn sich während jeder Beschleunigungsperiode entspannen und während jeder Verzögerungsperiode spannen.
  3. 3. Sternradgetriebe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt der Zugfedern irgendeine andere Art von Federn benutzt werden kann.
  4. 4. Sternradgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsabgabe bzw. Arbeitsaufnahme des Kraftausgleichers durch Flüssigkeitsdruck oder durch Gasdruck erzielt wird.
DEC7299A 1953-03-19 1953-03-19 Sternradgetriebe Expired DE921657C (de)

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DEC7299A DE921657C (de) 1953-03-19 1953-03-19 Sternradgetriebe

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DEC7299A DE921657C (de) 1953-03-19 1953-03-19 Sternradgetriebe

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DE921657C true DE921657C (de) 1954-12-23

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ID=7014096

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DEC7299A Expired DE921657C (de) 1953-03-19 1953-03-19 Sternradgetriebe

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DE (1) DE921657C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1750091B1 (de) * 1968-03-28 1971-01-14 Inst Cernoj Metallurg Vorrichtung zur periodischen Drehung von Antriebsgliedern an Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1750091B1 (de) * 1968-03-28 1971-01-14 Inst Cernoj Metallurg Vorrichtung zur periodischen Drehung von Antriebsgliedern an Maschinen

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