DE467760C - Maschinenelement als zwanglaeufiges Steuerungsmittel fuer Stauchmaschinen u. dgl. - Google Patents

Maschinenelement als zwanglaeufiges Steuerungsmittel fuer Stauchmaschinen u. dgl.

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DE467760C
DE467760C DEN27676D DEN0027676D DE467760C DE 467760 C DE467760 C DE 467760C DE N27676 D DEN27676 D DE N27676D DE N0027676 D DEN0027676 D DE N0027676D DE 467760 C DE467760 C DE 467760C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/16Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for interconverting rotary motion and oscillating motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Maschinenelement als zwangläufiges Steuerungsmittel für Stauchmaschinen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Maschinenelement als zwangläufiges Steuerungsmittel, beispielsweise an selbsttätigen Stauchmaschinen, für die Herstellung von schaftlosen oder ganz kurzschäftigen Preßlingen. die zum Zentrieren der Werkstifte im Gesenk einer Haltezange bedürfen. Da im Augenblick des Stauchbeginns die Zange sich so schnell und soweit öffnen muß, daß sie vom Stauchstempel nicht beschädigt wird, ist bei den bisher dazu verwandten Steuerungsmitteln die Arbeitsgeschwindigkeit begrenzt. Ein weiterer I`Tachteil der bekannten -Einrichtungen ist die mangelhafte Verstellbar keit der Bewegungslänge des Ausweffergestänges, die, in der Regel nach dem jeweilig größten Ausstoßbedürfnis bemessen, bei kürzeren Preßlingen mit entsprechendem Spiel und daher um so geräuschvoller arbeitet, je höher die Geschwindigkeit wird.
  • Erfindungsgemäß wird zur Steuerung des Auswerfergestänges ein verstellbarer Winkelhebel benutzt, der mit dem einen Ende auf dem Rand der Zwillingsdaumenscheibe rollt und an dem anderen, kurvenförmig ausgebildeten Ende von zwischen den Scheiben angeordneten Rollen bewegt wird. Die Bewegung der Haltezange wird von einer auf einer Scheibenaußenseite angebrachten Kurve in axialer Richtung abgeleitet, während auf der anderen Scheibenaußenseite ein Kurbelzapfen oder Exzenter zum Einziehen des Werkstoffes befestigt wird, wodurch sich mit wenigen Bauteilen eine einfache Ausführung ergibt. Hierdurch wird für das Auswerfergestänge jede vorkommende Art hin und her gehender Bewegung unter Zwanglauf und stoßfreiem Wechsel erzielt. Der für die Übertragung der Haltezangenbewegung verwandte Winkelausschlag einer starren Welle ist so gering, daß die Massenwirkungen klein bleiben und mit hohen Betriebsgeschwindigkeiten gearbeitet werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Das erste Beispiel zeigt die Anordnung und Ausbildung des Winkelhebels für einfache Hinundherbewegung des Gestänges mit verstellbarem Hub. Beim zweiten Beispiel findet während der Hin- oder Herbewegung zeitweiser Stillstand und teilweiser Richtungswechsel statt. Es stellen dar: Abb. T die Vorrichtung für einfache Hinundherbewegung mit verstellbarem Hub im Aufriß, Abb. 2 dieselbe Vorrichtung in der Seitenansicht, Abb. 3 dieselbe Vorrichtung im Grundriß, Abb. q. die Anordnung der Zangensteuerung und des Kurbelzapfens zum Einziehen des Werkstoffes, Abb. 5 die Vorrichtung für zeitweisen Stillstand und teilweise Umkehr der Schwingbewegung während des Hin- oder Herganges. Der aus den Schenkeln i und 2 (Abb. i bis 3) sich zusammensetzende Winkelhebel ist derart geteilt, daß jeder der beiden Arme für sich um den Stützpunkt 3 schwingen kann. Mit der am verlängerten Kurvenarm q. angebrachten Stellschraube 5, welche sich einer> seits auf den Rollenarm 2 und anderseits auf den ortsfesten Anschlag 6 stützt, läßt sich die Größe des Spreizwinkels a einstellen. Zwischen den zwei in Größe, Gestalt und Lage übereinstimmenden und durch eine Nabe miteinander verbundenen Daumenscheiben 7 ist die Rolle 8 drehbar gehalten, so daß sie mit der Zwillingsscheibe umläuft. Die der letzteren zugekehrte Fläche des Armes i ist mit einer Arbeitskurve versehen, die nach unten in den Zwischenraum der beiden Daumenscheiben hineinragt. An dem heraustretenden- Teil ist das Gestänge g angelenkt. Im Ende des Hebelarms 2 ist der beiderseits durchgehende Bolzen io befestigt, und auf jeder Seite befindet sich eine Rolle i i, die auf den Rändern der Zwillingsscheibe laufen. Die Wirkungsweise ist folgende: Die Arbeitskurve des Armes i ist so ausgebildet, daß die umlaufende Rolle 8 beim größten auszuführenden Hub erst auftrifft, nachdem sie die durch Drehachsenmitte und Stützpunkt 3 des Winkelhebels gehende Linie überschritten hat. Damit die beiden am andern Arm befindlichen Rollen der damit einsetzenden größten Hubbewegung zu folgen vermögen, ist der Rand der Doppelscheibe entsprechend abgeschnitten. Wenn der Hub beendet und die Rolle 8 wieder frei ist, steigt die Randkurve der Zwillingsscheibe an, und das Gestänge wird in die Anfangsstellung zurückgezogen. Soll der Hub verkleinert werden, so braucht man nur die Tiefe des Eindringens der Arbeitskurve des Armes r in den Zwischenraum durch Drehen der Stellschraube 5 in dem gewünschten Maße einzustellen.
  • Die dem Gestell (Abb. q.) zugekehrte Fläche der Zwillingsscheibe trägt den konzentrisch zur Drehachse angeordneten Steigungskranz 1a, auf welchem die am Hebel 13 befestigte Rolle 14 läuft. Der deutlichen Darstellung wegen ist der Winkelhebel für das Ausstoßgestänge nicht eingezeichnet. Die Schwingbewegung des Rollenhebels 13 wird durch die an der Gestellwange gelagerte Welle 15 auf den Hebel 16 übertragen. Dieser ist mit der Haltezange in bekannter Weise verbunden. Die Feder 17 bewirkt, daß die Rolle 1q. der Steuerungskurve des Steigungskranzes folgt und bietet außerdem Sicherheit gegen übermäßige Schließspannung der Zange. Der Kurbelzapfen 18 für den Einzug des Werkstoffes, der sich auf der Außenseite befindet, kann naturgemäß nur bei fliegender Anordnung der Zwillingsscheibe angebracht werden. Im anderen Falle läßt er sich durch ein Exzenter ersetzen.
  • Die Vorrichtung für zeitweisen Stillstand und teilweise Umkehr der Schwingbewegung während des Hin- oder Herganges kommt für die Herstellung solcher Preßlinge zur Anwendung, die mehrfacher Drücke bedürfen. Dabei kann sich für das Ausstoßgestänge die Ausführung der -verschiedenartigsten Bewegungen ergeben, denn es kommt vor, daß das Werkstück zwischen den einzelnen Stauchvorgängen mehr oder weniger im Gesenk vorgeschoben und gegen die nachfolgende Pressung gehalten oder gelüftet werden muß, sowie auch, daß der Ausstoßdorn selbst einen Teil der Staucharbeit zu verrichten hat. Die widerstandsfähige Bauart der Vorrichtung macht sie auch für die unmittelbare Ausübung von Preßdrücken geeignet. In Abb. 5 ist ein Beispiel veranschaulicht, wie solche Aufgaben durch Anordnung mehrerer auf die Steuerungskurve des Winkelhebels nacheinander einwirkender Rollen in einfacher Weise zu lösen sind.
  • Die verschiedenen Wegstrecken des Gestänges sind der Einfachheit halber durch Eintragung der zugehörigen Schwingwinkel dargestellt. Die gesamte Hubbewegung erstreckt sich auf den Winkel I bis V, wobei I als Anfangsstellung angenommen ist. Durch die Rolle a wird der Hebel zunächst nach II bewegt, und bei der Ankunft, wo sie waagerecht steht und frei wird, befindet sich die sie überragende größere Rolle b bereits mit der verlängerten Hubkurve y-x in Berührung. Die Einlaufkurve ist so ausgebildet, daß sie in der Stellung II konzentrisch zur Drehachse der Antriebscheibe verläuft. Dadurch findet so lange ein Stillstand der Hubbewegung statt, bis die Rolle b an die bei x beginnende Hubkurve kommt, mit deren Durchlaufen die Stellung V erreicht wird. Darauf wird der Hebel durch An'steigung der Randkurve der Zwillingsscheibe nach III zurückgebracht und durch die nachfolgende Rolle c bis IV wieder vorgetrieben, um von hier durch die Randkurve der Scheibe in die Anfangsstellung zurückzukehren. Zur Vervollständigung der Zwangläufigkeit ist der Arm i beiderseits mit Versteifungsrippen versehen, deren kurvenförmige Anschlagfläche ü verhindert, daß die Rollen i i auf der Rückzugkurve 7 der Zwillingsscheibe springen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In den Zwischenraum einer Zwillingsdaumenscheibe einschlagender Winkelhebel, dessen einer Arm mit einer Arbeits kurve versehen ist, auf die eine mit der Daumenscheibe umlaufende Rolle im Sinne der Hinbewegung einwirkt, während der andere rollentragende Arm vom Daumen-oder Nockenrand der Umlaufscheibe herbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Arme für sich um den Scheitelpunkt schwingbar und die Schwingweite des Kurvenarms durch Veränderung des Spreizwinkels (a) einstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Außenflächen der Zwillingsdaumenscheibe mit einem konzentrischen Steigungskranz (12) zur Erzielung und Übertragung einer in Richtung der Drehachse liegenden Schwingbewegung versehen ist.
  3. 3. Kurvenfiihrung zur Erzielung zeitweisen Stillstandes oder teilweiser Umkehr der Schwingbewegung während des zwangläufigen Hin- oder Herganges von Winkelhebeln, deren einer mit einer Arbeitskurve versehener Arm in den Zwischenraum einer Zwillingsdaumelischeibe einschwingt, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Arbeitskurve mehrere mit der Daumenscheibe umlaufende und in geeignetem Abstand von der Drehachse gelagerte Rollen nacheinander im Sinne der Hinbewegung einwirken, während der andere rollentragende Arm vom Daumen-oder N ockenrand in Ruhe gehalten und herbewegt wird.
DEN27676D 1927-08-09 1927-08-09 Maschinenelement als zwanglaeufiges Steuerungsmittel fuer Stauchmaschinen u. dgl. Expired DE467760C (de)

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