DE92124C - - Google Patents
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- DE92124C DE92124C DENDAT92124D DE92124DA DE92124C DE 92124 C DE92124 C DE 92124C DE NDAT92124 D DENDAT92124 D DE NDAT92124D DE 92124D A DE92124D A DE 92124DA DE 92124 C DE92124 C DE 92124C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
- F23H9/08—Revolving-grates; Rocking or shaking grates the bars being rocked about their longitudinal axes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feüerüngsanla&n.
JAMES REAGAN in PHILADELPHIA.
Schüttelrost.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Schüttelrost, welcher aus einer Reihe von mit Oeffnungen
versehenen Roststäben und einer Reihe von dazwischengefügten Rüttelhaken besteht,
wobei Vorkehrungen für die übereinstimmende ■Rüttelbewegung der letzteren getroffen sind.
Die Erfindung besteht darin, dafs an den Roststä'ben in der Längsrichtung eine mittlere,
der Länge nach sich erstreckende Verstärkungsrippe vorgesehen ist, welche seitliche herabhängende
Flügel hat, wobei diese Rippen und Flügel mit dazwischenliegenden Querrippen versehen sind. Die obere Fläche der Roststäbe,
in welcher sich die Oeffnungen oder Schlitze zum Zutritt der Luft befinden, ist von
gekrümmter Form, um ein schnelles Entfernen der Asche oder Schlacken zu gestatten, wenn
die Rüttelhaken bethätigt werden.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Reihe von entfernbaren Blöcken, welche in
Verbindung mit Quertragestangen zur Anwendung kommen, die die vorderen und hinteren Enden der eigentlichen Roststäbe
tragen, um die Ausdehnung und Verkürzung des Rostes und seiner Theile bei den verschiedenen
Hitzegraden auszugleichen und ein Werfen zu verhüten.
Eigenartige Seitenstangen dienen dem doppelten Zweck, als Roststab möglichst viel Luft
dem Feuer zuzuführen, sowie die Schwingstangen für die Rüttelhaken zu tragen. Diese
Bauart eignet sich ganz besonders für Schiffskessel.
Zweck der Erfindung ist die Herstellung eines Rostes, welcher bei nur geringer Abänderung
in der Form an Feuerbüchsen jeder Art für stationäre Lokomotiv-, Schiffskessel und andere Feuerungen angebracht werden
kann, wobei jeder Theil des Rostes ohne Auseinandernähme desselben entfernt und ausgewechselt
werden kann.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht des neuen Rostes, bei welchem in dem hinteren
Theil die Rüttelhaken ihre regelrechte Stellung einnehmen, während dieselben vorn zum Aufschütteln
des Feuers bethätigt sind,
Fig. 2 der Grundrifs eines Theiles der Fig. 1, welcher ein Paar Roststäbe und die dazwischenliegenden
Rüttelhaken zeigt, während die übrigen Stäbe und Rüttelhaken der Deutlichkeit halber
fortgelassen sind,
Fig. 3 ein senkrechter Längsschnitt zur Veranschaulichung der Rüttelhaken und ihrer Bewegungsmittel,
Fig. 4 ein senkrechter, nach einer anderen Schnittebene als in Fig. 3 geführter Längsschnitt,
Fig. 4 a ein Querschnitt durch die Fig. 4,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines der durchbrochenen Roststäbe,
Fig. 6 die obere Ansicht,
Fig. 7 die untere Ansicht desselben,
Fig. 8 ein Längsschnitt nach der Linie x-x der Fig. 6,
Fig. 9 die Endansicht der Fig. 5,
Fig. ίο ein Querschnitt nach der Linie y-y
der Fig. 6 in vergrößertem Maafsstabe, bei welchem der untere Theil der Längsrippe abgebrochen
ist,
Fig. ioa ein Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsform des Roststabes,
Fig.. Ii der Grundrifs der an einander
stofsenden Roststabenden,
Fig. 12 die Seitenansicht derselben,
Fig. 13 eine Seitenansicht der querlaufenden
Rostbrücke,
Fig. 14 eine Ansicht der Aufsenseite des
vorderen bezw. hinteren Rostträgers,
Fig. 15 die Innenseite des Rostträgers,
Fig. 16 die Endansicht desselben,
Fig. 17 ein Schnitt nach der Linie xl-xx in
Fig. 14,
Fig. 18 ein Schnitt nach der Linieyx-yx in
Fig. 14,
Fig. ig eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform des vorderen und hinteren
Rostträgers in einer mit Vorkehrungen für die weitgehendste Ausdehnung und Verkürzung des
Rostes versehenen Bauart,
Fig. 20 die obere Ansicht der Fig. 19 mit einer Reihe eingelegter entfernbarer Blöcke,
Fig. 21 die untere Ansicht des Rostträgers, Fig. 22 ein Schnitt nach der Linie x2-x2 in
Fig- 19^
Fig. 23 die Endansicht der Fig. ig,
Fig. 24 die Vorderansicht der entfernbaren Blöcke,
Fig. 25 die Endansicht derselben,
Fig. 26 der Grundrifs eines der an den Kanten des Rostträgers verwendeten kleineren
Blöcke,
Fig. 27 ein Längsschnitt einer Ausführungsform des Rostes für einen Schiffs- oder anderen
Kessel, wobei bestimmte Theile des Rostes in Ansicht dargestellt sind und der Kesselmantel
theilweise weggelassen ist,
Fig. 27 a der Längsschnitt des vorderen oder hinteren Rostträgers,
Fig. 27 b der Querschnitt durch die durchbrochenen Roststäbe,
Fig. 28 die Vorderansicht mit theilweiser Weglassung der Kesselstirnwand, so dafs ein
Theil der Roststabquerschnitte sichtbar wird,
Fig. 29 ein Schnitt, nach der Linie x3-x3 der
Fig. 27, sowie eine Ansicht der Rüttelhaken und ihrer Wellen,
Fig. 30 der Grundrifs der Rostbrücke allein,
Fig. 31 ein Schnitt nach der Liniey^-y1 der
Fig. 30, welcher die Aussparungen an den Enden der Brückenstange zum Tragen und Festlegen der Roststäbe veranschaulicht,
Fig. 32 eine Seitenansicht der Rostbrücke und der zugehörigen Theile, welche auch die
Tragweise derselben zeigt,
Fig. 33 ein Schnitt nach der Linie ^- \ der
Fig-.32'
Fig. 34 eine schaubildliche Ansicht eines
Stückes eines der seitlichen Roststäbe, der gleichzeitig als Roststab und Träger dient, wobei
die Art der Verbindung der Enden , der Rostbrücke erkennbar ist,
Fig. 35 eine Seitenansicht eines der seitlichen Roststäbe, welcher mit Lagern zum Tragen
der Wellen für die Rüttelhaken versehen ist,
Fig. 36 ein Aufrifs,
Fig. 37 der Grundrifs von Fig. 35,
Fig. 38 der Grundrifs des rechten und linken Trägerblocks zur Aufnahme der entfernbaren
Seitenstäbe für Schiffskesselroste,
Fig. 39 die Endansicht hierzu,
Fig. 40 der Grundrifs hierzu und
Fig. 41 ein Füllungsstück, welches in die an den Seitenstäben über den Lagern vorgesehenen
Aussparungen eingeführt wird.
Der Rost (Fig. 1) ist von rechteckiger oder
anderer Form und besteht aus den Seitenstäben 2 und den vorderen und hinteren Trägern 3, welche durch Eckfüfse 4 und
Mittelfüfse 4* getragen werden.
Die Querbrücke 5 (Fig. 2, 3, 4 und 13) ist in der Mitte angeordnet und wird durch
Zwischenfüfse 4* getragen.
Die der Länge nach eingelegten Roststäbe 6 (Fig. 5 bis 10) sind mit einer Mittelrippe 7
versehen, welche von dem oberen Theil des Stabkörpers 8 herabhängt. Längs des Stabes
sind zu beiden Seiten der Rippe 7 Wangen 9 ausgebildet. Zwischen den Wangen g und
der Rippe 7 ist in Abständen eine Reihe von Querrippen 10 vorgesehen.
Die Curvenflächen 12 des Roststabes gehen
oben in die Krone 14 über, welche einen anderen Krümmungsmittelpunkt hat als die
Flächen 12, derart, dafs bei der Krone jede flache Oberfläche vermieden ist und die Ansammlung
von Asche auf den Spitzen der Roststäbe verhindert wird.
Nach Fig. ι ο a ist der Obertheil 12 * des
Roststabes abgeschrägt etwa unter einem Winkel von 450 zu der Senkrechten; die schrägen
Seiten treffen dabei an der Spitze 13* zusammen.
Schlitze 15 (Fig. 6 und 7) sind versetzt der
Länge nach an dem Roststab angeordnet, wobei sich die Schlitze nach oben zuspitzen, so
dafs eine Art von Düsen gebildet wird, welche zum Zusammenführen der Luftströme auf der
Krone des Stabes dient. Diese Luftströme werden über die oberen Theile der Roststäbe
fortgeleitet und über das ganze Feuer vertheilt.
Auch wird die durch den Stab tretende Luft stark erhitzt, ehe sie die obere Schicht des
Feuers durchströmt. Die Roststäbe 6 erhalten Ansätze oder Oesen 16 (Fig. 3 und 4), welche
von den Enden herabhängen und mit Schlitzen
versehen sind, durch welche Stifte greifen, um die Roststäbe in ihrer Lage zu halten. In der
Kante der Rippe 7 sind zum freien Durchlafs der Welle 18, auf welcher die Rüttelhaken
22 angebracht sind, Ausschnitte 17 vorgesehen (Fig. 4).
Die Wellen 18 sind an diesen Stellen rund,
während die .Zwischenstangen ig vierkantig sind und mit der Unterkante der Rippe 7 in
Berührung stehen, wobei die Roststäbe, wenn die Wellen ig bewegt werden, eine leichte
Bewegung nach aufwärts und in ihrer Längsrichtung erhalten. Die an einander stofsenden
Enden der Roststäbe'20 und 21 greifen dort,
wo sie auf der Rostbrücke aufliegen, über ein-' ander (Fig. 11 und 12), so dafs man mit einem
Rechen oder Schürhaken erforderlichenfalls frei darüber hinwegfahren kann.
Die Rüttelhaken 22, welche an den Wellen 18 befestigt sind (Fig. 3), sind aus kurzen Stücken
hergestellt, haben eine ebene Oberfläche und sind von einem Ende zum andern hohl mit
offener Spitze und Sohle. Jede Seite derselben enthält innen und aufsen gekerbte
Kanten oder Ansätze mit dazwischenliegenden Lufträumen. Diese Anordnung von Vorsprüngen
und Zwischenräumen trennt die den Brennstoff tragende Oberfläche jedes Rüttelhakens
in kleine Felder von Metallstegen und in viele schmale Zwischenräume, um das Durchfallen
des Brennstoffes in den Aschenkasten zu verhüten, dabei jedoch einen freien und reichlichen
Luftumlauf durch die Rüttelhaken hindurch ermöglichend.
Die Rüttelhaken sind mit vierkantigen Enden hergestellt, ausgenommen diejenigen, welche
nächst dem Brückenbalken '5 und an den vorderen und hinteren Trägern 3 angebracht sind.
Hier sind die angrenzenden Enden 23 bogenförmig gestaltet, um mit den bogenförmigen
Leisten 24 der Träger und den ■ gekrümmten oder bogenförmigen Leisten 25 des querliegenden
Brückenbalkens zusammenzuwirken.
Die Rüttelhaken 22 haben nach unten gerichtete Ansätze, welche offene Schlitze zur
Aufnahme der vierkantigen Stangen 18 und 19
bilden, und sind an denselben mittelst durch Oeffnungen in den Ansätzen getriebener und
sich gegen die Unterkanten der Stangeu legender Splintkeile befestigt. In dem vorderen und
hinteren Querträger sind in Absätzen auf der ganzen Länge des Trägers Löcher 26 angeordnet,
durch welche ein freier Luftumlauf ermöglicht wird. Ebenso ist der Brückenbalken
zu demselben Zweck mit Oeffnungen 27 (Fig. 1 3) versehen.
Die inneren Theile des Trägers 3 (Fig. 2, 15 und 16) sind mit Leisten 28 versehen,
welche in Verbindung mit ähnlichen an jeder Seite desBrückenbalkens 5 befindlichen Leisten 29
(Fig. ι 3) dazu dienen, die längsliegenden Roststäbe
6 zu tragen. Letztere liegen auf den Leisten auf und werden durch Stifte in ihrer
Lage gehalten, während der Eingriff der Rippe 7 mit dem Einschnitt 28* (Fig. 15) auf jeder
Leiste ein seitliches Verschieben der Roststäbe 6 verhindert.
Führungen oder Ansätze 30 sind von den vorderen und hinteren Trägern 3 nach unten
gerichtet; durch diese Ansätze tritt ein Ende der Träger 33, wobei diese Stangen die
Wellen 18 und ig tragen, während das andere
Ende der Träger 33 in geeigneter Weise mittelst Tragklammern oder ähnlicher an dem
Brückenbalken angebrachter Vorrichtungen getragen wird (Fig. 4).
In manchen Fällen ist es wünschenswerth, für eine vermehrte Ausdehnung mehrerer Rosttheile
gegen einander Vorkehrungen zu treffen für den Fall, dafs die Endträger 3 (Fig. 2 und 3)
sich so weit verziehen sollten, dafs die Leisten 24 der Bewegung der angrenzenden Flächen der
Rüttelhaken hinderlich sind. Auch kann es wünschenswerth sein, die Endträger 3 zu entfernen
und auszuwechseln; zu diesem Zweck werden dieselben wie aus Fig. 19 bis 23 ersichtlich
eingerichtet. Der Trägerkörper 40 ist hiernach winklig gestaltet und mit der seitlichen
Schenkelwand 42 und dem nach unten gerichteten Theil 43 versehen (Fig. 22). Die
Seitenwand 42 erhält in Längsreihen angeordnete Löcher 41 (Fig. 20 und 21), durch welche
der Bolzen oder ein anderes Befestigungsmittel 45 tritt; dasselbe führt auch durch die
Ansätze 44 des Blockes 43* (Fig. 22) und wird durch Splintkeile 46 (Fig. 20) festgehalten. An
den Blöcken 43* sind vorspringende Leisten 47 vorgesehen, welche den Roststab 6 tragen.
Diese Leisten 47 entsprechen dabei den Leisten 2g (Fig. 2), während die gekrümmten Leisten 48
dieselbe Aufgabe erfüllen wie die ähnlich angeordneten Leisten 24 und 25 (Fig. 2). Der
Endblock 49 ist in ähnlicher Weise mit vorstehenden Leisten 50 ausgestattet (Fig. 26) und
aus dem Grunde kürzer gehalten, um den.. Rost zu seiner gewünschten. Breite zu ergänzen.
Die Blöcke 43* und 49 können bei dieser Einrichtung leicht entfernt und wieder eingesetzt
werden, für den Fall ein Schadhaftwerden oder Werfen durch aufserordentliche Hitze eintritt,
und um die Ausdehnung und Verkürzung des Rostes zu gestatten, sind die Endträger 40
mit nach unten reichenden Angüssen versehen, welche auf vorspringenden Trägern des Aschenfalls
der Feuerung ruhen.
Bei Verwendung des Rostes für Feuerrohrkessel mit Innenfeuerung, wie Cornwall-Lancashire-Kessel
u. s. w. finden Füfse 51, 52 von gekrümmter Form (Fig. 27) Verwendung, auf
welchen der eigentliche Rost gelagert ist. Die
Fufsuntertheile können zur Ausfüllung von etwa angebrachten Wellungen eingerichtet oder
bei glatten Kesseln durchweg von gleichem Durchmesser hergestellt werden (Fig. 17 und 28).
Der Zwischenfufs 53 trägt den Brückenbalken 54, dessen Construction aus Fig. 30 zu ersehen
ist. Derselbe besteht aus einem länglichen Rippenkörper oder Stegtheil 55, der beiderseits
mit Rippen 56 versehen ist.
Die Seitenstäbe 57 (Fig. 27 und 29) haben im Allgemeinen das Aussehen der in den Fig. 6,
9 und 10 dargestellten Stäbe mit erhöhter Krone, Mittelsteg, herabhängenden Wangen
und Querrippen. Der nach unten gerichtete Steg 58 (Fig. 27b) hat jedoch einen nach aufsen
gerichteten Vorsprung oder Nabentheil 59, in welchem Lager 60 (Fig. 27) ausgebildet sind,
welche aus quer durch den Roststab sich erstreckenden Oeffnungen und aufrechten Schlitzen 61 bestehen; diese Schlitze erstrecken
sich von den Lagern nach der Stabspitze (Fig. 29 und 34), wobei ihre Innenwände mit
T-förmigen Aussparungen versehen sind (Fig. 34), dazu bestimmt, die Füllstücke 62 (Fig. 41) aufzunehmen,
welche nach dem Einsetzen der Stangen 18 eingeführt werden, um das Ansammeln
von Asche auf den Lagern zu verhindern.
Bei Feuerungen mit gewellten Wandungen erhalten die Seitenstäbe 57 an der der Form
der Feuerwände angrenzenden Aufsenseite wellenförmige Vorsprünge 57* (Fig. 37), welche
lose in die Wellenform passen, um dieselbe zur Verhütung des Durchfallens von Kohle
auszufüllen. Beim Einbau des Rostes in einer Feuerung mit glatten Wandungen und gleichmäfsigem
Durchmesser fallen die gewellten Vorsprünge fort.
Die Stäbe sind mit einer Verstärkung oder einem T-förmigen Ansatz 58* (Fig. 34) versehen,
welcher in die T-förmige Aussparung des Brückenbalkens 54 (Fig. 27) greift; die einmal eingelegten Stäbe werden hierbei derart
festgehalten, dafs eine seitliche oder der Länge nach erfolgende Bewegung verhindert wird. Die
äufseren Enden der Seitenstäbe 57 greifen in ähnlicher Weise in die T-förmigen Aussparungen
64 der Tragblöcke 63 (Fig. 38, 39 und 40). Diese T-förmigen Aussparungen sind jedoch
nur an den rechten und linken Blöcken 63 vorgesehen, welche die Seitenstäbe tragen,
während die zur Aufnahme der dazwischenliegenden Roststäbe dienenden Blöcke 43 *
wie früher beschrieben gestaltet sind (Fig. 38).
Die Ausstattung der Seitenstä'be 57 mit in versetzten Reihen angeordneten OefFnungen der
erhöhten Krone, dem Verstärkungssteg und den Rippen ist Veranlassung, dafs hierdurch auch
für diese Stäbe alle Vorzüge der in den Fig. 9 bis 11 dargestellten Roststäbe zutreffen und
gleichzeitig Lager für die die Rüttelhaken tragenden Wellen gebildet werden.
Die verschiedenen Theile des Rostes können mit geringer Mühe zusammengestellt und aus
einander genommen werden. Ferner kann ein solcher Rost leicht eingelegt werden.
Der Rost wird mittelst eines rechtwinklig gekröpften oder' Winkelhebels 64 (Fig. 27),
der an der Stirnwand des Kessels angebracht ist, gekippt. Ein Hin- und Herbewegen der
Verbindungsstangen 32 bewirkt, dafs sich eine kippende oder schwingende Bewegung den
Rüttelhaken mittheilt (Fig. 1 und 27). In Fig. 1 sind die vorderen Rüttelhaken in nach vorn
gekippter Stellung, diejenigen des hinteren Theiles in Normalstellung dargestellt. Wenn
das Feuer zu schüren oder durchzuschütteln ist, kann eine leichte Bewegung der Rüttelhaken
durch den Hebel und die Gelenkstangen 3 1 veranlafst werden.
Wenn die Rüttelhaken 22 in Normalstellung sind, befinden sich die Kronen der Roststäbe 6
nur wenig über den Rüttelhaken, so dafs die heifse Luft, welche aus den Kanälen 15 der
Roststäbe 6 ausströmt, infolge der räumlichen Lage und der versetzten Anordnung der Kanäle
15 über alle Theile der Rüttelhaken und Roststäbe geleitet wird und so eine stets unmittelbare
Sauerstoffzuführung zu dem auf den Roststäben und Rüttelhaken lagernden Brennstoff
erfolgt.
Wenn aus irgend einem Grunde die Entfernung eines Roststabes erwünscht ist, kann dies durch
einfaches'Abheben desselben von den Tragleisten geschehen, ohne den übrigen Rost aus
einander nehmen zu müssen.
Bei der Anbringung des Rostes in der Feuerung eines Kessels mit Innenfeuerung werden
zuerst die Füfse 51 und 52 eingesetzt und
hierauf die Querträger auf denselben aufgelegt; darauf werden die Seitenstäbe 57 mit den in
die Aussparungen der Blöcke und des Brückenbalkens eingreifenden Enden eingebracht (Fig. 27
und 28). Hierauf werden die Stangen 18, welche die Rüttelhaken tragen, durch die
Schlitze 61 gesteckt, bis ihre Lagerzapfen auf den Lagern 60 aufliegen, und schliefslich die
Füllstücke 62 eingesetzt. Der Roststab 6 ist nunmehr in seiner Lage zwischen den Rüttelhaken,
mit seinen Enden auf den Leisten der Blöcke und des Brückenbalkens festgelegt.
Die Oberfläche oder Krone des Rostsfebes 6 kann event, gehärtet -seih^ Bei Anwendung
dieses Rostes für Lokomotivkessel ist es nur nöthig, die Füfse, Tragbänder oder anderen
Träger fortzulassen und die Seitenstäbe mittelst an den Feuerbüchsenwandungen des Kessels
befestigter Stützen in ihrer Lage zu halten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schüttelrost für stationäre Lokomotiv- und Schiffskessel, dadurch gekennzeichnet, dafs die Roststäbe 6, deren Lagerung auf den Endträgern und einer Querbrücke bei durch Temperaturunterschiede hervorgerufenen Längenänderungen die Bewegung der Roststäbe ermöglicht, in ihrer gewölbten Kronenfläche mit Längsreihen von düsenartigen Oeffnungen (15) versehen sind, welche zu beiden Seiten einer Mittelrippe (7) angeordnet sind, und dafs die zwischen den Roststäben (6) angeordneten beweglichen Rüttelhaken (22), welche gemeinsam mit den Roststäben bewegt werden können, gleichfalls Aussparungen zum Durchgang der Luft erhalten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92124C true DE92124C (de) |
Family
ID=363685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92124D Active DE92124C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92124C (de) |
-
0
- DE DENDAT92124D patent/DE92124C/de active Active
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