DE920396C - Wertstempelapparat - Google Patents

Wertstempelapparat

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DE920396C
DE920396C DET977D DET0000977D DE920396C DE 920396 C DE920396 C DE 920396C DE T977 D DET977 D DE T977D DE T0000977 D DET0000977 D DE T0000977D DE 920396 C DE920396 C DE 920396C
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DE
Germany
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locking
lever
coupling
stamp apparatus
setting
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Expired
Application number
DET977D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Komusin
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/36Details
    • B41K1/38Inking devices; Stamping surfaces
    • B41K1/40Inking devices operated by stamping movement

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Wertstempelapparat Die Erfindung betrifft einen Wertstempelapparat, der beliebig einstellbare Werte auf eine Unterlage, wie beispielsweise einen Brief oder einen Scheck, stempelt. Derartige Wertstempelapparate werden vielfach zum Freimachen von Briefen verwendet, die Stempelungen. dienen somit als Ersatz für käufliche Wertzeichen. Die Benutzung derartiger Wertgtempelapparate muß daher auf einen bestimmten, vorher eingestellten und bezahlten Wertbetrag begrenzt werden.
  • Bei den bekannten Wertstempelapparaten ist diese Voreinstellung auf einen bestimmten Werthetrag nur unter Verwendung besonderer Schablonen od. dgl. oder unter Verwendung besonderer Einstellschlüssel möglich. Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Einrichtungen für die Voreinstellung des Apparates auf einen bestimmten Wertbetrag, welche zugleich die Abrechnung des Benutzers mit derjenigen Stelle, welche die Voreinstellung vornimmt, z. B. mit der Post, erleichtert.
  • Gemäß der Erfindung besitzt der Wertstempelapparat ein über eine Skala bewegliches Einstellglied, welches derart mit einer Sperrvorrichtung, die unter dem Einfluß eines die verstempelten Beträge aufnehmenden Zählwerkes fortgeschaltet wird, gekuppelt ist, daß es nur bei einer Bewegung aus seiner Nullstellung heraus eine Voreinstellung der Sperreinrichtung bewirkt. Diese zwangläufige Kupplung gemäß der Erfindung ermöglicht es, daß das Einstellglied selbst an denn Apparat angebracht sein kann, so da.B besondere Hilfsmittel für die Einstellung der sogenannten Vorgabe nicht erforderlich sind. Das Einstellglied kann hierbei mit einer Anzeigevorrichtung versehen sein, die den jeweils eingestellten Vorgabebetrag zur Anzeige bringt. Auch kann ein Zählwerk vorgesehen sein, das alle Vorgabeeinstellungen aufsummt.
  • Für die zwangläufige Kupplung gemäß der Erfindung wird zweckmäßig ein einschaltbares Kupplungsglied vorgesehen, welches mit Sperreinrichtungen ausgerüstet ist, die zwangläufig entweder nur eine Einstellung unter Vorgabe oder eine Benutzung des Apparates gewährleisten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i die Einrichtung zur Einstellung der Vorgabe im Schnitt, Fig. 2 eine Einstellscheibe der Einstellvorrichtung, Fig. 3 eine Anzeigevorrichtung, Fig.4 die Einstellvorrichtung in Ansicht von vorn, Fig. 5 die Einstellvorrichtung in Seitenansicht, Fig.6 einen Längsschnitt durch den Wertstempelapparat, Fig. 7 den Wertstempelapparat in Ansicht von oben, Fig. 8 a'bis 8 c eine Sperreinrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. g eine Ansicht des Wertstempelapparates von oben, Fig. io eine Seitenansicht des Wertstempelapparates, Fig. i i a und i i b eine Sperreinrichtung, Fig. 12 und 13 die Umlaufsperre des Wertstempelapparates in verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Das gesamte Getriebe des Wertstempelapparates ist in einerri aus zwei Platten 1, 2 (Fng. g, io) und den Verbindungsstücken 235 gebildeten Rahmen gelagert. Dieser Rahmen wird von einem Gehäuse 3 umschlossen, dessen eine Seitenwand 3a herausnehmbar ist.
  • Mit einer zwischen den beiden Rahmenplatten 1, 2 gelagerten Achse 4 dreht sich eine Drucktrommel 5 (Fig. 7), die auf ihrem Mantel auswechselbare Druckstöcke trägt. Diese Trommel 5 dient als Antriebsorgan für die verschiedenen Einrichtungen des Wertstempelapparates.
  • Während jedes Umlaufes der Drucktrommel 5 werden die an dem einstellbaren Wertdrucker eingestellten Werte in einem Zählwerk igi (Fig. i und 9) aufgesummt. Die Fortschaltung des Zählwerkes igi bewirkt eine mit der Drucktrommel 5 gekuppelte Schalttrommel 125 (Fig.6 und 7).
  • Das Gesamtzählwerk igi (Fig. i) sitzt auf einer Achse 168, die in den Rahmenplatten, i und 2 gelagert ist. Die Zahlenrollen der unteren Werteinheiten können sowohl mittels der Zahnräder 179 bis 182 unmittelbar seitens der Schalttrommel 125 als auch durch die Triebe in Abhängigkeit voneinander fortgeschaltet werden. Die Zahlenrollen 178 und folgenden der oberen Werteinheiten werden in bekannter, nicht näher dargestellter Weise lediglich mittels im Innern der Zahlenrollen angeordneter Fortschaltegetriebe durch die jeweils vorgeordnete Zahlenrolle fortgeschaltet.
  • Der Leerlauf der Drucktrommel 5 muß genau begrenzt sein. Hierzu dient in bekannter Weise eine Umlaufsperre (Fig. 6, 7, 12 und 13). An einem U-förmigen Lagerwinkel 284 (Fig. 12, 13) der Rahmenplatte 2 ist mittels einer Achse 285 ein Sperrhebel 28o vertikal verschwenkbar gelagert (Fig. 6, 12, 13). Eine Feder 283 ist bestrebt, die Sperrnase 281 des Hebels 28o gegen die eine Stirnwand der Drucktrommel 5 zu pressen, in der sich eine Öffnung 297 befindet. Auf einer in den Rahmenplatten gelagerten Achse 279 ist eine Mitnehmerscheibe 286 längs der Achse verschiebbar angeordnet. Auf diese Mitnehmerscheibe 286 wirkt ein Druckknopf 278 mit seinem Schaft 289 ein. Die Mitnehmerscheibe 286 ist mittels Zapfen 287 mit einem mit der Achse 279 verstifteten Anschlaghebel 291 gekuppelt. Den Hebel 291 hält eine Feder 298 (Fig. 6) für gewöhnlich in einer Lage, in der sich der Hebel 29i an der Nase 282 des Sperrhebels 28o abstützt. Die um die Achse 279 gelegte Feder 288 ist bestrebt, die Mitnehmerscheibe 286 von dem Anschlaghebel 291 wegzuschieben und damit den Sperrknopf 278 nach außen zu schieben. Wird der Druckknopf 278 niedergedrückt und die Mitnehmerschei.be 286 entgegen der Einwirkung der Feder 288 verschoben, dann nimmt sie den Sperrhebel 28o mit, so. daß er in die in Fig. 13 gezeigte Lage übergeführt wird. Hierbei gibt die Sperrnase 282 den Anschlaghebel 29z frei. Die Feder 298 verdreht daher den Anschlaghebel 29i, so daß dieser hinter die Nase 282 tritt und den Sperrhebel 280 entgegen der Einwirkung seiner Feder 283 festhält. Dadurch bleibt die Sperrnase 281 des Hebels 28o aus der Nut 297 der Drucktrommel 5 ausgehoben. Die Drucktrommel kann sich ungehindert drehen. Die Verriegelung des Sperrhebels 28o an dem Anschlaghebel 291 wirrt mittels des an der Achse 2g5 drehbar gelagerten Auslösehebels 2g3 (Fig. 6) wieder aufgehoben. Gegen Ende eines Umlaufes der Drucktrommel 5 trifft der Zapfen 13o der mixt der Drucktrommel gekuppelten Schalttrommel i25 auf den Auslösehebel 293 und verschwenkt diesen. Hierbei stößt der Arm 294 des Auslösehebels 293 gegen den Anschlaghebel 291. Der Anschlaghebel 291 und die Achse 279 werden gedreht. Der Hebel 291 gibt die Nase 282 des Sperrhebels 28o frei. Der Sperrhebel 28o kehrt unter dem Einfluß seiner Feder 283 in die in Fig. 18 dargestellte Ruhelage zurück, in der die Sperrnase 28i an der Stirnwand der Drucktrommel anliegt. Sobald die Trommel 5 ihre Ruhestellung erreicht, fällt die Sperrnase 281 in die Nut 297 ein und sperrt dadurch die Trommel 5 gegen weitere Verdrehung.
  • Bei der durch den Arm 294 des Auslösehebels 293 bewirkten Verdrehung der Achse 279 wird die über die Zapfen- 287 mit dem. Anschlaghebel 291 gekuppelte Mitnehmerscheibe 286 ebenfalls verdreht, so daß ihr Ausschnitt 29o in der Bewegungsbahn des Sperrhebels 28o liegt. Diese Verdrehung wird so lange aufrechterhalten, bis die Drucktrommel 5 ihren Umlauf beendet hat und wieder gesperrt wird. Erst in dieser Stellung verläßt der Zapfen 130 den Auslösehebel 293, und der Arm 29q. gibt den Anschlaghebe1291 frei. Da von dem Augenblick der Entriegelung des Sperrhebels 28o bis zu der erneuten Sperrung der Drucktrommel 5 der Ausschnitt 29o der Mitnehmerscheibe 286 in der Bewegungsbahn des Sperrhebels 28o liegt, kann dieser .durch eine neue Betätigung des Druckknopfes 278 nicht noch einmal beeinflußt werden. Der Druckknopf macht lediglich eine Leerbewegung. Auch wenn der Druckknopf während der ganzen Zeit des Umlaufes der Drucktrommel 5 niedergedrückt gehalten wird, wird die Trommel mit Sicherheit am Ende des Umlaufes wieder gesperrt, da der Sperrhebel 28o bei seiner Entriegelung in den Ausschnitt 29o der Mitnehmerscheibe 286 eintritt. Nunmehr erst kann nach Loslassen des Druckknopfes 278 durch ein erneutes Niederdrücken desselben die Trommel für einen weiteren Umlauf entsperrt werden. Auf die bisher beschriebene Umlaufsperre erstreckt sich der Erfindungsschutz nicht, sondern auf die folgend beschriebene Vorgabeeinstellung.
  • In den Abwinkelungen 211, 212 (Fig. 1) der zwischen den Rahmenplatten angeordneten Verbindungsbrücke 235 ist eine Achse 213 gelagert, auf der die seitlich verschiebbare Kupplungshohlachse 216 sitzt. Diese trägt an ihren beiden Enden je ein Kronenrad 218 und 21g. Ein Stift 215 der Achse 213, der in einem Schlitz 217 der Hohlachse 216 liegt, kuppelt die Achse 213 mit den Kronenrädern 218, 21g. Diese können wechselweise mit entsprechenden Kronenrädern 22o und 221 in Eingriff gelangen, die lose auf der Achse 213 sitzen. Das Kronenrad 221 ist mit einem Zahnrad 222 fest verbunden und das Kronenrad :22o mit einem Zahnrad 223, das mit dem Zahnrad 193 eines Gesamtwertzählwerkes 191 im Eingriff steht. Mit der Achse 213 sind eine Sperrscheibe 224 und eine Skalenscheibe 224a fest verbunden. Die Skalenscheibe 224a (Fig. 2) trägt die Zahlenwerte der Vorgabeeinheiten; hinter einem Fenster 226 des Gehäuses 3a ist der jeweilig erscheinende Wert ablesbar.
  • In das Stirnrad 222 des Kronenrades 221 greift ein Zahnrad 227 ein, das zusammen mit seinem Kegelzahnrad 228 auf einer im Winkel 211 lagernden Achse 229 sitzt. Auf der Achse 229 sitzt ferner ein Zahnrad 230, welches ein Zählwerk 231, den sogenannten Kontrollzähler, für die eingestellten Vorgaben antreibt. Schließlich trägt die Achse 229 an ihrem Ende eine Scheibe 233 (Fig. 3), deren Marke 232 längs eines an dem Gehäuse 3 angebrachten Zahlenkranzes 234 bewegt werden kann.
  • In dem Verbindungsstück 235 ist eine Achse 236 drehbar gelagert. Sie trägt an dem einen Ende das Kegelrad 237, welches mit dem Kegelrad 228 im Eingriff steht, und an ihrem anderen Ende als Handhabe einen Knopf 238 mit einem Arm 239 (Fig. 4, 5). Auf der Achse 236 ist ein Anschlaghebel 240 frei beweglich gelagert, der einen federnden Zapfen 241 trägt. Dieser Anschlaghebel 24o kann über einen die Vorgabeeinheiten anzeigenden Zahlenkranz 242 hinweg bewegt werden, und der Zapfen 2q.1 kann in eines der den Zahlenkranz 242 umsäumenden Löcher 2¢1a eingesetzt werden. Hierbei dient der Zapfen 241 als Anschlag für den Arm 239 bei einer Verdrehung des Einstellknopfes 238, damit Fehleinstellungen dieses Knopfes vermieden werden. Oberhalb des Einstellknopfes 238 ist horizontal verschwenkbar ein Kupplungshebel 243 angeordnet, der mit seinem vorderen, zu einer Handhabe ausgestalteten Ende in einer von zwei Rasten 24q.' und a44b der Platte 235 liegt. Das andere, kopfförmig ausgebildete Ende 245 des Kupplungshebels 243 liegt oberhalb der Hohlachse 216 (Fig. 1) zwischen den beiden Kronenrädern 218 und 219. Durch eine Verschwenkung des Kupplungshebels 243 werden wahlweise die Räder 218, 221 oder 219, 220 miteinander gekuppelt.
  • Damit der Kupplungshebel 243 einerseits nur in einer bestimmten Stellung der Drucktrommel 5 und andererseits nur in einer bestimmten Stellung der als Vorgabeanzeiger dienenden Scheibe 233 verschwenkt werden kann, trägt eine von der Drucktrommel gesteuerte Schalttrommel 125 eine Rast 141 (Fig. 6). Nur in der Ruhestellung der Drucktrommel 5 liegt die Verlängerung 246 (Fig. 7) des Kupplungshebels 243 dieser Rast 141 gegenüber, so daß der Hebel ungehindert verschwenkt werden kann. Ferner ist das Kegelrad 237 (Fig. 1) mit einer Scheibe 247 verbunden, die einen Einschnitt 248 besitzt (Fig.8). Auf dein Umfang dieser Scheibe 247 liegt ein Zapfen 25o eines an zier Platte 235 drehbar gelagerten Hebels 249 auf. Ein doppelarmiger Anschlaghebel 251 sitzt drehbar an dem Hebel 249; beide Hebel 249, 251 werden von einer am Anschlaghebel 251 befestigten Feder 252 gegen die Scheibe 247 gezogen. Ist die Scheibe 247, wie in Fig. 8 c dargestellt, aus der Ruhelage verdreht, dann liegt der Anschlagarm 251 vor dem Kupplungshebel 243 und verhindert seine Umschaltung. Erst wenn der Einstellknopf 238 in seine Ausgangsstellung auf Null und dabei auch der Markierungsstrich 232 (Fig. 3) der Scheibe 233 in die Nullstellung zurückgeführt worden ist, befindet sich die Rast a48 der Scheibe 247 unterhalb des Zapfens 250; dadurch kann das Hebelpaar 249-251 unter dem Zug der Feder 252, wie in Fig. 8 a dargestellt, in die Rast 248 einfallen, so daß der Anschlaghebel 251 den Kupplungshebel 243 freigibt. Wird nach einer Verschwenkung des Kupplungshebels 243 die Scheibe 247 aus ihrer Ruhelage verstellt, dann bleibt zunächst, trotz der Verstellung des Hebels 249, der Anschlaghebel 251 unter dem Hebel 243 liegen (Fig. 8b). Sobald jedoch der Kupplungshebel 243 wieder zurückgestellt ist, wird der Hebel 251 unter der Wirkung seiner Feder 252 verschwenkt, so daß er den Kupplungshebel 243 erneut verriegelt.
  • Die Wirkung und Arbeitsweise der Vorgabeeinrichtung ist folgende: Die Vorgabe erfolgt um bestimmte Werteinheiten. Dabei ist der Wertbegriff dieser Einheiten abhängig davon, von welcher Zahlenrolle des Gesamtzählwerkes 191 mittels der Zahnräder 193, 223 die Sperrscheibe 224 gesteuert wird. Ist das Zahnrad 193 mit der fünften Zahlenrolle (Fig. i) -des Gesamtzählwerkes verbunden, welche Einheiten von je ioo RM anzeigt, dann erfolgt auch die Einstellung der Vorgabe um Einheiten von je ioo R12. Die Einstellskala 242 der Platte 235 besitzt 15 verschiedene Einstellmöglichkeiten. Es können also durch die Vorgabe Beträge bis zu i 5oo RM voreingestellt werden. Befinden sich die Drucktrommel 5 und die mit ihr durch Zahnräder verbundene Schalttrommel i25 in ihrer Ruhestellung sowie andererseits der Einstellknopf 238 und der Vorgabeanzeiger 233 in ihrer Nullstellung, dann kann bei 1'erschwenkung des Kupplungshebels 243 aus der Rast 244a in die Rast 244b das Ende 246 des Kupplungshebels 243 in die Aussparung 141 der Schalttrommel 125 (Fig.6, 7) eintreten und der vordere Teil des Hebels über den in die Rast 248 gesenkten Anschlaghebel 251 (Fig. $ a) hinweggleiten. Hierdurch wird gleichzeitig die Schalttrommel i25 gegen Drehung gesperrt. Bei dieser Einschaltung verschiebt der Kopf 2q.5 des Kupplungshebels 2q.3 die Kupplungshohlachse 2i6 (Fig. i) ; das mit dem Zahnrad 222 verbundene Kronenrad 221 wird mit dem Kronenrad 2i8 und damit mit :der Achse 213 gekuppelt, welche die Scheiben 224, 224" trägt. Soll ein Betrag von 5oo RM eingestellt werden, dann wird zunächst der Stift 241 in das der Zahl 5 der Skala 242 zugeordnete Loch 241a eingesetzt. Sodann wird der Einstellknopf 238 gedreht, bis sein Arm 239 an dem Stift 241 seinen Anschlag findet. Diese Drehbewegung teilt sich über die Achse 236, die Kegelräder 237 und 238 dem Zahnrad 227 mit. Das Zahnrad 227 schaltet mittels des auf der gleichen Welle 229 angeordneten Zahnrades 23o den Kontrollzähler 231 um die fünf Einheiten fort. Die auf der Welle 229 sitzende Anzeigescheibe 233 wird ebenfalls eingestellt. Ferner verdreht das mit dem Zahnrad 227 gekuppelte Zahnrad 222 über die Kronenräder 221, 218 die Hohlwelle 216. Diese nimmt mittels des in ihren Schlitz 217 ragenden Stiftes 2i5 die Achse 2i3 mitsamt der Sperrscheibe 224 und der Zahlenscheibe 224a mit. Die Sperrscheibe 224 wird somit um fünf Vorgabeeinheiten = 5oo RM aus ihrer jeweiligen Stellung verdreht. Dies kann die Null- oder Sperrstellung sein oder auch eine beliebige andere Stellung, wenn nämlich ein früher eingestellter Vorgabebetrag noch nicht ganz verbraucht war. Der sich aus der Neueinstellung ergebende neue Gesamtvorgabebetrag wird von dem Zahlenkranz 22411 an einem Fenster 226 gewissermaßen als Kassenbestand angezeigt. Die Harke 232 des Vorgabeanzeigers 233 hingegen ist auf die Zahl 5oo des am Gehäuse 3 angebrachten Zahlenkranzes 234. welche der gerade neu eingestellten Vorgabe entspricht, eingestellt. Der Vorgabeanzeiger 233 zeigt somit in Übereinstimmung zu der jeweiligen Einstellung des Knopfes ä38 die gerade eingestellte Vorgabe an. Die Scheibe 224a zeigt den Gesamtvorgabebetrag an, der in jedem Augenblick verstempelt werden kann. Der Kontrollzähler 231 addiert alle Vorgabeeinstellungen. Hierbei wird der Kontrollzähler jeweils nur um den Ziffernwert der Vorgabeeinheiten, im Beispiel also um fünf Schritte fortgeschaltet; an dem Ablesefenster des Zählers können die den Wertbegriff der Vorgabeeinheiten ergänzenden Nullen, im Beispiel oo, fest angebracht werden. Hierdurch werden die Ausmaße des Kontrollzählers 231 klein gehalten, und es kann derselbe Zähler bei Apparaten für verschiedene Werteinheiten verwendet werden.
  • Bei der Einstellung der Vorgabe mittels des Knopfes 238 wird die Scheibe 247 ebenfalls um die fünf Einheiten verdreht; hierdurch wird der Zapfen 25o des Hebelpaares 249, 25i aus der Rast 248 auf die Oberfläche der Scheibe 247 gehoben und der unter dem Kupplungshebel 243 liegende Anschlaghebel 25 i dabei unter Spannung seiner Feder 252 gedreht (Fig. 8b). Wird jetzt nach vollzogener Einstellung der Vorgabe der Kupplungshebel 243 wieder in die Rast 244a zurückbewegt, wodurch die Sperrung der Schalttrommel 125 aufgehoben wird, dann gleitet er über den Anschlaghebel 251 hinweg und gibt diesen frei, so daß der Hebel 251 sich wieder sperrend vor den Kupplungshebel 243 legt.
  • Durch die Zurückstellung des Kupplungshebels 2.I3 in die Rast 244a wird auch die Kupplung der Kronenräder 221, 218 ;gelöst, und es werden die Kronenräder 220, 219 (Fig. i) gekuppelt. Damit gelangt das mit der Zahlenrolle 178 des Gesamtzählwerkes igi verbundene Zahnrad 193 über das Zahnrad 223, die Kronenräder 220, 219, die Hohlwelle 2i6, den Stift 215 mit der Achse 213 und damit schließlich mit der Sperrscheibe 224 in formschlüssige Verbindung. jede Fortschaltung des Gesamtzählwerkes igi um eine Einheit von ioo RM, d.'h. jede Fortschaltung der fünften Zahlenrolle 178, wird über die Zahnräder 193, 223 auf die Sperrscheibe 224 übertragen, die hierdurch rückläufig bewegt wird. War die Sperrscheibe durch fünf Vorgabeeinheiten aus ihrer Ruhelage verstellt, dann gelangt sie nach Verstempelung von 5oo RM wieder in die Null- und Sperrlage zurück. Zwangläufig wird hierbei auch die Anzeigescheibe 224a in die Nullstellung zurückbewegt; der jeweilige Stand des noch verstempeibaren Wertbetrages kann jederzeit am Fenster 226 abgelesen werden. Dagegen bleibt der Vorgabeanzeiger 232, 233 stehen; er zeigt unverändert den Wert der zuletzt eingestellten Vorgabe an.
  • Nach Ingebrauchnahme des Wertstempelapparates kann auch vor Erschöpfung der eingestellten Vorgabe eine neue Vorgabe eingestellt werden. Hierzu muß zunächst die bestehende Vorgabe am Vorgabeanzeiger 233 gelöscht werden. Der Einstellknopf 238 wird deshalb aus seiner ersten Vorgabestellung von 5oo in die Nullage gedreht. Hierbei wird auch der Vorgabeanzeiger 233 über die beiden Kegelräder 228 und 237 zwangläufig in seine Nüllstellung zurückgeführt. Da sich der Kontrollzähler 231 nur in additiver Weise schaltet, bleibt die in umgekehrter Richtung erfolgende Drehung des Antriebes 230 ohne Schaltwirkung auf den Kontröllzähler.
  • Bei dieser Drehung des Knopfes 238 wird auch die Scheibe 247 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht, so daß die Rast 248 unter den Zapfen 250 gelangt, der in sie unter der Wirkung der Feder 252 eintritt (Fig. 8a). Hierdurch gelangt der Anschlaghebel 251 aus der Bahn des Kupplungshebels 243. Der Kupplungshebel 243 wird somit erst nach der Löschung der alten Vorgabe im Vorgabeanzeiger 233 zur Überführung in die Kupplungsstellung für die Einstellung einer neuen Vorgabe freigegeben. Nachdem diese im Vorgabeanzeiger 233 erfolgt ist, kann eine neue Vorgabe in oben beschriebener Weise eingestellt werden. Während jede neue Vorgabe stets nur mit ihrem Wert im Vorgabeanzeiger 233 angezeigt wird, erscheint im Bestandsanzeiger 22q.° der Vorgabewert unter Umständen um den Betrag erhöht, der aus der vorangegangenen Vorgabe noch nicht verbraucht ist. Stehen im Bestandsanzeiger 224a beispielsweise noch Zoo RM als unverstempelte Vorgabeeinheiten und beträgt die neue Vorgabe wiederum 5oo RM, so zeigt der um die neuen fünf Einheiten geschaltete Bestandsanzeiger 22411 als Bestand 5oo -I- 200 = 7oo an. Damit bei der Einstellung wie bei der Löschung der Vorgabe der Knopf 238 immer nur in der richtigen Drehrichtung gedreht werden kann, trägt die Achse 236 ein Sperrad 253 (Fig. 4, 5). In dieses Sperrrad greift ein doppelseitiger, an der Platte 235 drehbar gelagerter Sperranker 254 mit einer seiner Sperrnasen 255 ein. Der Kupplungshebel 243 steuert mittels einer Feder 256 den Anker 254. Zur Löschung der Vorgabe verbleibt der Kupplungshebel 243 in der Rast 244a, d. h. in einer Lage, in der die Kronenräder 219, 220 miteinander im Eingriff stehen. Der untere Ankerarm 255 liegt daher durch die an ihm befestigte Feder 256 sperrend in den Zähnen des Sperrades 253. Der Knopf 238 kann jetzt nur für die Löschung entgegen der Uhrzeigerbewegung gedreht werden. Wird .der Kupplungshebel 243 nach dem Löschvorgang in die Kupplungsstellung, d. h. in die Rast 2446 umgeschaltet, dann wird der Sperranker 254 mittels der Feder 256 geschwenkt; der obere Sperrarm 255 tritt in das Sperrad 253 ein. Nun ist eine Drehung des Knopfes 238 nur im Sinne der Uhrzeigerbewegung möglich, wie sie für die Einstellung einer neuen Vorgabe erforderlich ist.
  • Der Einstellknopf 238 und der Kupplungshebel 243 sind unter einer Verschlußklappe 271 (Fig. 9, io) angeordnet. Die Klappe 271 trägt einen Zapfen 271a (Fig.4), der in der Verschlußstellung der Klappe 271 in entsprechende Ausbohrungen des Knopfes 238 greift und ihn somit in seiner Lage festhält. Ein Ansatz 2716 der Klappe 271 ermöglicht ein Schließen der Klappe nur, wenn der Kupplungshebel 243 sich in seiner Ausgangsstellung in der Rast 244a befindet. Die Klappe 271 wird in ihrer Verschlußstellung zweckmäßig mittels einer durch entsprechende Osen gezogenen Plombenschnur gesichert.
  • Auf dem Umfang der Sperrscheibe 224 liegt unter der Einwirkung einer Feder 259 (Fig. 6, 11) die Nase 258 eines drehbaren Hebels 257 auf. Das obere Ende des Hebels 257 ist mit einer Schubstange 261 verbunden, die in einem Lager 262 seitlich verschiebbar geführt wird. Das freie Ende dieser Schubstange 26i stößt gegen einen Anschlaghebel 292, der mit der Achse 279 der Umlaufsperre fest verbunden ist.
  • Sobald die eingestellte Vorgabe verbraucht ist und das Gesamtzählwerk igi die Sperrscheibe 224 über die Zahnräder 193, 223 in ihre Nullstellung, das ist ihre Sperrlage, zurückgedreht hat, liegt die Rast 225 der Sperrscheibe 224 vor der Nase 258 des Hebels 257. Dieser Hebel Tällt unter der Wirkung seiner Feder 259 in die Rast 225 ein und verschiebt gleichzeitig die Schubstange 261.
  • Diese Verschiebung der Schubstange 261 erfolgt während des letzten Teils des Umlaufes der Drucktrommel 5. In diesem Augenblick ist die Achse 279 durch die Einwirkung des Armes 29q. (Fig. 6) auf dem Anschlaghebel 291 verschwenkt. Der Sperrhebel 28o (Fig. 12, 13) ist entriegelt und bereitet die Sperrung der Drucktrommel vor. Sobald die Drucktrommel 5 und die Schalttrommel 125 ihre Ruhestellung erreichen, in der die Sperrnase 281 in die Aussparung der Drucktrommel 5 einfällt, wird zwar der Hebel 293 freigegeben und damit die Einwirkung seines Armes 294 auf den Anschlaghebel 291 aufgehoben, die Achse 279 kann jedoch durch ihre Feder 298 nicht in ihre Anfangsstellung zurückgedreht werden, da die Sehubstange 261 sperrend in der Bahn des Anschlaghebels 292 liegt. Infolgedessen bleibt auch die Scheibe 286 in der verdrehten Lage, in der ihr Einschnitt 290 vor dem Sperrhebel 28o liegt. Wird jetzt der Druckknopf 278 niedergedrückt, dann bleibt der Sperrhebel 28o unbeeinflußt. Die Trommel 5 kann nicht entsperrt werden, der Apparat ist mithin nach Erschöpfung der Vorgabe gesperrt. Erst die Einstellung einer neuen Vorgabe gibt ihn wieder zur Benutzung frei. Hierbei wird die Sperrscheibe 224 in der bereits beschriebenen Weise aus ihrer Sperrstellung herausgedreht. Der Hebel 257 gleitet dabei mit seiner Nase 258 unter gleichzeitiger Spannung der Feder 259 auf die Mantelfläche der Sperrscheibe 224 und zieht zwangläufig die Schubstange 261 zurück. Der Anschlaghebel 292 wird damit freigegeben, und die Achse 279 wind mit den Hebeln 29i, 292 und der Scheibe 286 in die Ausgangsstellung zurückgedreht. Jetzt erst kann der Druckknopf 278 über die Scheibe 286 den Sperrhebel 280 verschwenken und die Nase 281 aus der Nut 297 der Trommel 5 herausheben. Der Apparat ist wieder frei zur Benutzung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wertstempelapparat mit einer verstellbaren Sperreinrichtung, welche unter dem Einfluß eines die verstempelten Beträge aufsummenden Zählwerkes in die Sperrlage bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein über einer Skala bewegliches Einstellglied (238, 239) derart mit der Sperrvorrichtung (224) gekuppelt ist, daß es nur bei einer Bewegung aus seiner Nullstellung heraus eine Vßrverstellung der Sperreinrichtung bewirkt. 2. Wertstempelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (238, 239) mit einer Anzeigevorrichtung (233) fest gekuppelt ist, welche an einer Außenwand des Apparates die jeweilige eingestellte Vorgabe zur Anzeige bringt. 3. Wertstempelapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (238, 239) mit einem Zählwerk (231) gekuppelt ist, welches nur die Bewegungen des Einstellgliedes aus seiner Nullstellung heraus aufsummt. 4. Wertstempelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (22q.) mit einer Anzeigevorrichtung (224a) verbunden ist, welche an einer Außenwand des Apparates den jeweils nicht verbrauchten Vorgabebetrag zur Anzeige bringt. 5. Wertstempelapparat nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine lösbare Kupplungsvorrichtung (243), welche nur für die Bewegung des Einstellgliedes aus seiner Nullstellung heraus eine Kupplung des Einstellgliedes mit der Sperreinrichtung bewirkt. 6. Wertstempelapparat nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß von der Welle (236) des beweglichen Einstellgliedes (238) Sperrmittel (2q.7, 251) gesteuert werden, welche eine Verstellung der Kupplungsvorrichtung (2q.3) in seine das Einstellglied (238, 239) mit der Sperrscheibe (224) kuppelnde Lage nur in der Nullstellung des Einstellgliedes (238, 239) ermöglichen. 7. Wertstempelapparat nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch einen Anschlagstöpsel (2q.1), welcher zur Begrenzung der Einstellung des Einstellgliedes (238, 239) an beliebigen Stellen innerhalb dessen Einstellbereiches in entsprechende Aussparungen (241a) eingesetzt werden kann. B. Wertstempelapparat nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung des Kupplungsteiles (243), daß die Verschlußkappe (271) für die Einstellvorrichtung nur dann in die Verschlußlage gebracht werden kann, wenn sich die Kupplung in der entkuppelnden Stellung befindet. 9. Wertstempelapparat nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (2q.3) Sperreinrichtungen (246, 141) steuert, welche für die Dauer der zu der Einstellung einer Vorgabe erforderlichen Kupplung des Einstellgliedes (238, 239) mit der Sperrscheibe (224) eine Inbenutzungnahme des Apparates verhindern. io. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 5 und 9, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Sperreinrichtungen (2q.6, 2q.1), daß während der Außerruhestellung des Apparates die für die Einstellung einer Vorgabe erforderliche Kupplung des Einstellgliedes (238, 239) mit der ,Sperrscheibe (22q.) unterbunden ist. i i. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (2q.3) zwischen zwei seine beiden Arbeitsstellungen festlegenden Rasten (244a und 244b) beweglich ist und mit einem Verriegelungsglied (25q.) verbunden ist, welches in jeder seiner beiden Arbeitsstellungen eine Drehung des Einstellgliedes (238, 239) nur in dem jeweils zulässigen Drehsinne ermöglicht. 12. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 5 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (238) und das als Handhabe ausgebildete Ende des Kupplungshebels (243) (Fig. 4, 9) unter einer Verschlußklappe (27i) angeordnet sind, welche Einrichtungen (271a, 2715 trägt, die das Einstellglied (238) in der jeweiligen Lage festhalten und die ein Schließen der Klappe nur in der Stellung des Kupplungshebels (2q.3) ermöglichen, in der der Apparat zur Benutzung freigegeben ist. 13. Wertstempelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Erschöpfung der eingesteiltenVorgabe denApparat sperrende Sperrvorrichtung (22¢) auf eine von Hand auslösbare Umlaufsperre, welche nach jeder Inbenutzungnahme des Apparates diesen zwangläufig sperrt, derart einwirkt, daß eine Auslösung der Umlaufsperre von Hand unterbunden wird. 14. Wertstempelapparat nach Anspruch i und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der den Apparat nach jeder Benutzung selbsttätig sperrende Sperrhebel (28o) von einem Druckknopf (278) durch Verschieben einer Mitnehmerscheibe (286) beeinflußt wird, welche drehbeweglich angeordnet ist und einen Einschnitt (29o) trägt, der nach einer Verdrehung der Mitnehmerscheibe vor den Sperrhebel (28o) tritt. 15. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe mit Anschlaghebeln (291) verbunden ist, an denen sich der Sperrhebel (28o) nach seiner Auslösung seitens der von dem Druckknopf (278) gesteuerten Mitnehmerscheibe (286) für die Dauer einer Benutzung des Apparates verriegelt und worauf ein von dem Schaltgetriebe (i25) des Apparates gesteuerter Hebel (293) derart einwirkt, daß gegen Ende jedes Maschinenganges die Verriegelung des Sperrhebels (28o) aufgehoben und hierdurch die Sperrung des Apparates vorbereitet wird. 16. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei der zur Vorbereitung der Sperrung erfolgten Verschwenkung des Anschlaghebels (291) die Mitnehmerscheibe (286) derart verdreht wird, daß bis zur Aufhebung dieser Verschwenkung eine Beeinflussung ,des Sperrhebels (28o) seitens des Druckknopfes (278) unmöglich gemacht ist. 17. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (286) mit einem weiteren Anschlaghebel (292) verbunden ist, auf welchen ein von der Sperrscheibe (22q.) gesteuerter Arm (26r) derart einwirkt, daB beim Eindrehen der Sperrscheibe (224) in die Sperrstellung die Mitnehmerscheibe (286) in die eine Einwirkung des Druckknopfes (278) auf den Sperrhebel (28o) unterbindende Stellung gedreht wird. 18. Wertstempelapparat nach Anspruch i und 5, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Kupplungsvorrichtung (243, 216, 218, 219), daß je nach der Arbeitsstellung des Kupplungsgliedes (243) die Sperrscheibe (224) entweder mit dem Einstellglied (238, 239) zur Einstellung einer neuen Vorgabe oder mit dem von einer Zahlenrolle (278) eines Zählwerkes (igi) gesteuerten Trieb verbunden ist. i9. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 5, 18, dadurch gekennzeichnet, daB das Zählwerk (igi) die durch Betätigung des Einstellgliedes (238, 239) aus ihrer Ruhestellung vorverstellte Sperrscheibe (224) in ihre Ruhe- und Sperrstellung zurückschaltet. 20. Wertstempelapparat nach Anspruch 1, 5, 18 und i9, welcher neben einer mit einem auf beliebige Zahlenwerte einstellbaren Wertdruck ausgerüsteten Drucktrommel (5) eine mit entsprechend einstellbaren Zahlenkränzen (132) ausgerüstete Schalttrommel (i25) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlenkränze (132) der Schalttrommel (125) bei Inbenutzungnahme des Apparates das Zählwerk (igi) für die Steuerung der Sperrscheibe (224) fortschalten.
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