DE920388C - Mittel zur Haarbehandlung - Google Patents
Mittel zur HaarbehandlungInfo
- Publication number
- DE920388C DE920388C DEW6151A DEW0006151A DE920388C DE 920388 C DE920388 C DE 920388C DE W6151 A DEW6151 A DE W6151A DE W0006151 A DEW0006151 A DE W0006151A DE 920388 C DE920388 C DE 920388C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hair
- swelling
- bisulfite
- mixture according
- formamide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61Q—SPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
- A61Q5/00—Preparations for care of the hair
- A61Q5/04—Preparations for permanent waving or straightening the hair
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K8/00—Cosmetics or similar toiletry preparations
- A61K8/18—Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
- A61K8/19—Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
- A61K8/23—Sulfur; Selenium; Tellurium; Compounds thereof
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K8/00—Cosmetics or similar toiletry preparations
- A61K8/18—Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
- A61K8/30—Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
- A61K8/40—Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
- A61K8/42—Amides
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Birds (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Cosmetics (AREA)
Description
Die sogenannte Kaltwelle des Haares hat seit mehreren Jahren starken Anklang gefunden. Die
erfolgreichsten Arten dieser Dauerwellen gründen sich auf die Verwendung von Ammoniumthioglykolat als
quellendes und reduzierendes Mittel und auf Kaliumbromat als neutralisierendes oder oxydierendes Mittel.
Das Verfahren bei der Kaltwelle des Haares besteht darin, daß man das quellende Mittel, wie Ammoniumthioglykolat,
auf das Haar aufbringt, das Haar in Lockenwickler wickelt und die Einwirkung für die
gewünschte Zeitdauer fortsetzt (gewöhnlich weniger als ι Stunde), dann das Ammoniumthioglykolat mit
Kaliumbromat neutralisiert und schließlich das Haar mit Wasser wäscht und trocknet.
Zahlreiche sorgfältige Versuche haben gezeigt, daß Thioglykolsäure und Ammoniumthioglykolat, wie
Thiole allgemein, ziemlich toxisch sind. Fälle von durch den Kontakt erzeugter Dermatitis, Sehnervenentzündung
und anderen ernsten Vergiftungserscheinungen sind in der Literatur berichtet worden. Der
Geruch der Thiole ist allgemein unerwünscht, und Thioglykolsäure und Ammoniumthioglykolat bilden
keine Ausnahme. Infolgedessen besitzen die heute erhältlichen Kaltwellenpräparate den Nachteil einer
hohen Toxizität und eines unangenehmen Geruchs.
Man hat lösliche Bisulfite, einschließlich Natriumbisulfit,
bereits als Haarquellmittel verwendet, doch ist ihre Wirkung bei Raumtemperatur langsam und
hemmt daher ihre Verwendung. Augenscheinlich beschränkt sich ihre Quellwirkung auf die leichte Quellwirkung
des Wassers.
Man hat auch andere Mittel oder Zusammenstellungen von Mitteln verwendet, doch sind diese entweder
in ihrer Wirkung zu stark, oder sie haben andere Nachteile, wie unangenehmen Geruch.
Die Erfindung zielt nun dahin, eine Mischung zum kalten Quellen des Haares herzustellen, die die Vorteile
des Ammoniumthioglykolats besitzt, ohne die
Nachteile seiner hohen Toxizität und seines unangenehmen Geruchs aufzuweisen.
Ferner wird durch die Erfindung ein Mittel zum Kaltwellen des Haares oder zum Glätten desselben vorgeschlagen,
welches relativ ungiftig, schnell wirkend und geruchlos ist.
Die aktiven Bestandteile der Mischung nach der
Erfindung bestehen aus einer wäßrigen Lösung eines Alkalibisulfits als reduzierendem Mittel und einem
ίο Quellmittel. Das Quellmittel hat die allgemeine
Formel
X —C —N,
worin X Wasserstoff, CH3 oder NH2 und R sowie
R' Wasserstoff, Alkanol oder Alkyl bedeutet, wobei jede Alkanol- oder Alkylgruppe nicht mehr als
4 Kohlenstoff atome enthält.
Haar besteht aus Keratin, das hauptsächlich relativ langkettige Polyamiden enthält, die durch Disulfidbindungen
in der Quere gebunden sind. Bei dem Wellen von glattem Haar oder dem Glätten von gekräuseltem
Haar muß man zunächst die Disulfidbindungen auflösen und dann die so veränderte Faser
quellen. Es wurde gefunden, daß ein lösliches Bisulfit, z. B. ein Alkalibisulfit, für diesen ersten Schritt besonders
nützlich ist. Natriumbisulfit und Natriummetabisulfit, Na2S2O5 (welches in Gegenwart von
Wasser zu NaHSO3 hydrolysiert), wurden als besonders
wirksam befunden.
Wie üblich, wird die in die gewünschte Form gelegte, gequollene und chemisch reduzierte Haarfaser
zur Entfernung des reduzierenden Mittels mit einem Oxydationsmittel, wie Kaliumbromat, neutralisiert.
Das entstehende Neutralisierungsprodukt und das Quellmittel werden mit Wasser entfernt. Die so gelegte
Faser nimmt die erteilte Form dauerhaft an und bleibt unbegrenzte Zeit so fixiert.
Wenn auch der pH-Wert der Mischung nicht wesentlich
ist, so wurde doch gefunden, daß bei einem pH-Wert von ungefähr 7 die Quellwirkung bei Raumtemperatur
einen Höchstwert und infolgedessen die Behandlungszeit einen Mindestwert hat. Infolgedessen
erscheint es zweckmäßig, den pH-Wert der Mischung auf eine Größenordnung zwischen 6,5 und
7,5 einzustellen. Gegebenenfalls kann ein Puffer, wie Ammoniumacetat, oder die geeignete Mischung von
sauren Alkaliphosphaten hierzu verwendet werden. Wenn der pH-Wert etwa 10,5 übersteigt, so wird durch
die Einwirkung des Alkalis zusammen mit der Quellwirkung das Haar so außerordentlich gequollen, daß
die Mischung als Enthaarungsmittel wirkt. Das Alkalibisulfit wird vorzugsweise in einer
wäßrigen Lösung zusammen mit dem Quellmittel angewendet. Die anzuwendende Höchstmenge an
Bisulfit wird durch seine Löslichkeit in Gegenwart des Quellmittels begrenzt. Der Zusatz des Quellmittels
verursacht einen Niederschlag in einer gesättigten Alkalibisulfitlösung, so daß ungefähr 10 Gewichtsprozent
die praktische Grenze an Bisulfit darstellen, die mehr als genügend ist, um die Disulfidbindungen
zu reduzieren. Die Menge des Quellmittels kann ebenfalls beträchtlich bis zu seiner Löslichkeitsgrenze
in der Mischung variiert werden. Zum Beispiel liegt der Höchstgehalt an Harnstoff bei ungefähr
60 Gewichtsprozent, jedoch sind 60% zur Herbeiführung einer genügenden Quellwirkung nicht erforderlich.
Die experimentelle Erprobung hat gezeigt, daß der Grad der beibehaltenen Kräuselung von dem Grad
der Quellung, die dem in Lockenwickler gewickelten Haar zuteil wird, und dem Grad, bis zu welchem eine
Schrumpfung des Haares durch das Oxydationsmittel eintritt, sowie von der nachfolgenden Entfernung der
Verbindungen durch das Waschen abhängt. Wenn das Haar nicht bis auf mindestens 18 % gequollen wird,
kann eine zweckentsprechende bleibende Formänderung durch das erfindungsgemäße Verfahren nicht erzielt
werden. Wie man aus den nachfolgenden Beispielen ersieht, kann man die Quellwirkung auch weit
über 18 % hinaus anwenden. Das Haar ist in Dicke und chemischer Zusammensetzung verschieden, so daß
Haar verschiedener Herkunft bei einer gegebenen Behandlung unter gleichbleibenden Bedingungen in verschiedenartigen
Ausmaßen quillt. Der gewünschte Grad der Quellung des Haares hängt also von der erforderlichen Konzentration an löslichem Bisulfit zur
Auflösung der Disulfidbindungen und der notwendigen Konzentration des Quellmittels ab. Die Konzentration
an löslichem Bisulfit, die zur Auflösung der Disulfidbindungen erforderlich ist, und die erforderliche Konzentration
an Quellmittel, um dem Haar den gewünschten Quellungsgrad zu verleihen, hängt auch
von der Menge ab. Die Quellwirkung verstärkt sich mit der Vergrößerung der Konzentration und wenn
der pH-Wert des Gemisches sich dem von 7 nähert. Die
bei dem Wellen von Haar unter üblichen Bedingungen erforderliche genügende Quellung wird mit 5°/oigem
Natriumbisulfit erhalten, doch kann in einigen Fällen auch i%iges Natriumbisulfit verwendet werden. Die
Konzentration an Quellmittel muß genügend sein, um mindestens 18 % Quellung innerhalb 1 Stunde unter üblichen
Bedingungen zu bewirken, wie oben beschrieben, doch ist eine Quellung in der Größenordnung von 30
bis 80 % innerhalb 1 Stunde bei Raumtemperatur bei der üblichen Behandlung vorzuziehen. Die Quellung
des Haares über 8o°/0 hinaus und besonders bis auf ungefähr 110% erfordert sorgfältige Handhabung, da
das Haar so stark erweicht, daß es bei unsachgemäßer Behandlung brechen kann. Für manche Zwecke, beispielsweise
beim Rasieren, ist solche Quellung nicht unerwünscht. Der Quellungsgrad, der durch eine gegebene
Mischung verliehen wird, kann, wie unten beschrieben, leicht gemessen werden.
Wenn Formamid als Quellungsmittel verwendet wird, kann man es direkt mit dem Natriumsulfit
mischen, doch ist die Mischung über eine gewisse Zeitdauer hinaus nicht beständig. Es ist daher vorzuziehen,
das Bisulfit mit dem Formamid vor Gebrauch frisch zu mischen.
Außer den bevorzugten Quellmitteln, Harnstoff und Formamid, üben auch andere von der angegebenen
allgemeinen Formel umfaßte Stoffe auf Keratin eine bemerkenswerte Quellwirkung aus. Man kann sie alle
als substituierte Formamidverbindungen bezeichnen, und es sind Amide mit weniger als 3 Kohlenstoffatomen
oder Mono- oder Dialkanol- oder Alkylamide, deren Acylgruppen weniger als 3 Kohlenstoffatome
und deren Alkanol- oder Alkylgruppen nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome enthalten, für den erfindungsgemäßen
Zweck brauchbar. Hinsichtlich der vorgenannten Alkanol- oder Alkylamide ist zu bemerken,
daß sowohl ihre Mono- wie auch Diverbindungen sowie Gemische und Komplexe der beiden anwendbar sind.
Man kann die besonders wirksamen Mittel zum Quellen als solche bezeichnen, die sich durch die Formel
x—c—n:
ausdrücken lassen, in der X Wasserstoff, CH3 oder
ao N H2 und R sowie R' Wasserstoff, Alkanol oder Alkyl
bedeutet, wobei R und R' nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome enthalten. Als besonders wirksame Mittel
sind außer Harnstoff und Formamid Acetamid, Äthanolformamid, Diäthanolformamid, Monoisopropanolformamid
und Diäthylformamid zu nennen. Zwei geeignete Rezepte sind folgende:
Rezept I
Teil A Teil B
Teil A Teil B
O0 Na2S2O8 23,7% Formamid 100%
H2O 63,0%
NH4OH 8,5%
CH3COOH ... 4,8 %
100,0 %
100,0 %
Die zwei Anteile werden im Verhältnis von 36 Teilen A auf 60 Teile B vor der Verwendung gemischt.
Rezept II
Na2S2O5 9,6%
H2O 42,8%
Harnstoff 42,8%
NH4OH 4,8 %
100,0 %
Nach Behandlung des Haares mit einer der obigen Mischungen während einer genügenden Zeitdauer wird
die Mischung mit Kaliumbromat oder einem anderen unschädlichen Oxydationsmittel neutralisiert und das
Haar durchgewaschen. Hierdurch wird dem Haar eine bleibende Formänderung verliehen.
Um die Erfindung weiterhin zu veranschaulichen, sind nachstehend Versuchsergebnisse in bezug auf
Quellmittel angegeben. Es wurde durch Beobachtung während eines ausgedehnten Zeitraumes festgestellt,
daß der Quellungsgrad des Haares als Maß für die Wirkung der Haarbehandlungsmischung zu betrachten
ist. Der Quellungsgrad wurde dadurch bestimmt, daß ein einzelner Haarstrang auf den Objektträger eines
Mikroskops gelegt und sein Querschnitt an mehreren Punkten vor und nach der Behandlung mit dem
Quellmittel gemessen wurde, wodurch der Grad der Quellung mit annähernder Genauigkeit und somit die
Wirkung der Verbindung geprüft werden konnte.
In jedem der unten gegebenen Beispiele wurde das Haar auf Standardkunstharzlockenwickler aufgewickelt
und sein Querschnitt gemessen. Dann wurde der Lockenwickler 1 Stunde lang in die zu prüfende
Lösung getaucht und der Querschnitt wiederum gemessen.
| Mischung | Ph | 1 | 7,2 | Quellung % |
|
| I | Na2S2O6 10% | \ 4.9 | |||
| Formamid 60 % | I | 22,6 | |||
| Wasser 30 % | |||||
| (frisch bereitet verwendet) | 7.3 | ||||
| 2. | Mischung wie 1 | 107,0 | |||
| (mit Ausnahme des Formamids | |||||
| gesondert 2 Tage stehengelas | |||||
| sen und pH eingestellt) | 9.0 | ||||
| 3· | Mischung wie 1 | IH1O | |||
| (mit Ausnahme des Formamids | (Durch | ||||
| gesondert 10 Tage aufbewahrt | schnitt) | ||||
| und pH eingestellt) | 5,0 | ||||
| 4- | Mischung wie 1 | 19,6 | |||
| (mit Ausnahme der pH-Ein- | 7.0 | ||||
| stellung) | |||||
| 5· | Na2S2O6 10% | ||||
| Harnstoff 45% | 7.0 | 5.4 | |||
| Wasser 45 °/0 | |||||
| 6. | Mischung wie 5 | 9,0 | 46,5 | ||
| (mit Ausnahme des auf 7,0 ein | |||||
| gestellten pH-Wertes) | |||||
| 7· | Mischung wie 6 | 65,0 | |||
| (jedoch 10Tage stehengelassen) | |||||
| 8. | Mischung wie 5 | 7,0 | 25.5 | ||
| (mit der Ausnahme, daß der | |||||
| PirWert auf 9,0 eingestellt | |||||
| wurde) | |||||
| 9· | Na2S2O5 10% | 7,o | |||
| Harnstoff 60% | 83,0 | ||||
| Wasser 40 % | |||||
| (1 Tag stehengelassen) | |||||
| 10. | Na2S2O6 10% | ||||
| Harnstoff 25 % | 18,4 | ||||
| Wasser 65% | |||||
| (pH-Wert auf 7,0 eingestellt) |
Einen Teil des Wassers kann man gegebenenfalls durch einen mit Wasser mischbaren Alkohol, Vorzugsweise
Äthylalkohol, ersetzen, der auf Keratin einige Quellwirkung ausübt. Alle beschriebenen Mischungen
sind geruchlos oder im wesentlichen geruchlos und brauchen nur so weit parfümiert zu werden, wie dies
gewünscht wird, da kein unangenehmer Geruch verdeckt werden muß.
An Stelle des Harnstoffs und des Formamids in den obigen Rezepten können dafür die oben beschriebenen
Quellungsmittel unter Erhalt ähnlicher Quellwirkungen verwendet werden.
Das beschriebene Mittel läßt sich ebenso für das Glätten des Haares wie für das Kräuseln desselben
anwenden, was von der gelegten Form des Haares während des Quellstadiums abhängt.
Zur Erzielung bester Ergebnisse ist es wichtig, daß die quellenden und reduzierenden Mittel vor der Haar-
trocknung so weit wie möglich entfernt werden. Man muß daher Sorge tragen, daß das Haar zuerst mit dem
Neutralisationsmittel erschöpfend behandelt und dann so sauber als möglich gewaschen wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Kosmetisches Präparat für die Haarbehandlung unter mehr oder weniger starker Quellung, bestehend aus der Lösung eines Bisulfits und einer Verbindung der Formel
Ox—c—n;1R'in der X Wasserstoff, CH3 oder NH2 und R sowie R' Wasserstoff, Alkanol oder Alkyl bedeutet, wobei jede Alkanol- oder Alkylgruppe nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome enthält. - 2. Mischung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 eingestellt ist.
- 3. Mischung nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer wäßrigen Lösung eines Alkalibisulfits und Harnstoff, wobei Alkalibisulfit und Harnstoff in ausreichender Menge zugegen sind, um eine Quellung des Haares um mindestens 18 % zu bewirken.
- 4. Mischung nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer wäßrigen Lösung eines löslichen Bisulfits und Formamid, wobei Alkalibisulfit und Formamid in ausreichender Menge zugegen sind, um eine Quellung des Haares um mindestens 18 % zu bewirken.
- 5. Mischung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung eine genügende Konzentration an Bisulfit und der genannten Verbindung besitzt, um eine Quellung des Haares um 30 bis 80 °/0 innerhalb 1 Stunde bei Raumtemperatur zu bewirken.Angezogene Druckschriften:Britische Patentschriften Nr. 591 932, 453 700, 453701; deutsche Patentschrift Nr. 697 634;USA.-Patentschriften Nr. 2 185 467, 2 501184,
437 965, 2445028;K. Rothemann:Das große Rezeptbuch der Haut- und Körperpflegemittel, 1949, S. 323;Vago: Äscherung und Keratolyse, Dissertation,Transactions of the Faraday Society, 29, S. 554 bis und 1228 bis 1240;Transactions of the Faraday Society, 30, S. 944 bis 958.1 9569 11.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US711060XA | 1950-06-30 | 1950-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE920388C true DE920388C (de) | 1954-11-22 |
Family
ID=22099291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW6151A Expired DE920388C (de) | 1950-06-30 | 1951-06-29 | Mittel zur Haarbehandlung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE504346A (de) |
| DE (1) | DE920388C (de) |
| FR (1) | FR1039222A (de) |
| GB (1) | GB711060A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041216B (de) * | 1955-08-01 | 1958-10-16 | Helmut Zahn Dr Ing | Mittel zum Dauerwellen von Haar |
| DE974422C (de) * | 1951-11-22 | 1960-12-22 | Hoechst Ag | Mittel zum dauernden Verformen von Skleroproteinen, insbesondere von Haaren |
| DE1134477B (de) * | 1959-07-09 | 1962-08-09 | Colgate Palmolive Co | Haarpflegemittel |
| DE1138511B (de) * | 1959-07-07 | 1962-10-25 | Colgate Palmolive Co | Haarpflegemittel |
| DE3022049A1 (de) * | 1980-06-12 | 1981-12-17 | Gureisu Kagaku K K | Dauerwellmittel und dessen anwendung |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976823C (de) * | 1953-09-15 | 1964-06-11 | Gillette Co | Verfahren und Mittel zur Erzeugung von Dauerwellen in menschlichem Haar |
| DE968627C (de) * | 1954-04-23 | 1958-03-13 | Hans Pichlmayr Dr Ing | Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Blondieren oder Faerben des Haares |
| US2836543A (en) * | 1954-05-27 | 1958-05-27 | Little Inc A | Sulfite hair waving composition comprising a nitrogen-containing compound and a substituted aromatic compound as additive, and method of use |
| AU1672283A (en) * | 1982-07-30 | 1984-02-02 | Helene Curtis Industries Inc. | Aqueous urea containing hair waving composition |
| AU578780B2 (en) * | 1985-02-04 | 1988-11-03 | Chesebrough-Pond's Inc. | Hair waving and straightening compositions of matter |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US437965A (en) * | 1890-10-07 | Key for time-pieces | ||
| GB453700A (en) * | 1934-12-10 | 1936-09-10 | John Bamber Speakman | Improvements in and relating to the treatment of fibres or fibrous materials containing keratin |
| US2185467A (en) * | 1938-10-03 | 1940-01-02 | Rit Products Corp | Hair dyeing composition and method |
| DE697634C (de) * | 1935-07-19 | 1940-10-18 | Phil Friedrich Keil Dr | Mittel zum Strecken und Glaetten krausen Haares |
| GB591932A (en) * | 1945-08-01 | 1947-09-02 | John Bamber Speakman | Improvements in and relating to the treatment of hair for permanent waving |
| US2445028A (en) * | 1944-11-07 | 1948-07-13 | Us Agriculture | Method of dispersing keratin proteins with amides and the composition resulting therefrom |
| US2501184A (en) * | 1944-04-06 | 1950-03-21 | Lawrence Richard Bruce Inc | Method of dyeing keratinous fibers |
-
0
- BE BE504346D patent/BE504346A/xx unknown
-
1951
- 1951-06-29 GB GB15476/51A patent/GB711060A/en not_active Expired
- 1951-06-29 DE DEW6151A patent/DE920388C/de not_active Expired
- 1951-06-29 FR FR1039222D patent/FR1039222A/fr not_active Expired
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US437965A (en) * | 1890-10-07 | Key for time-pieces | ||
| GB453700A (en) * | 1934-12-10 | 1936-09-10 | John Bamber Speakman | Improvements in and relating to the treatment of fibres or fibrous materials containing keratin |
| GB453701A (en) * | 1934-12-10 | 1936-09-10 | John Bamber Speakman | Improvements in and relating to the treatment of fibres or fibrous materials containing keratin |
| DE697634C (de) * | 1935-07-19 | 1940-10-18 | Phil Friedrich Keil Dr | Mittel zum Strecken und Glaetten krausen Haares |
| US2185467A (en) * | 1938-10-03 | 1940-01-02 | Rit Products Corp | Hair dyeing composition and method |
| US2501184A (en) * | 1944-04-06 | 1950-03-21 | Lawrence Richard Bruce Inc | Method of dyeing keratinous fibers |
| US2445028A (en) * | 1944-11-07 | 1948-07-13 | Us Agriculture | Method of dispersing keratin proteins with amides and the composition resulting therefrom |
| GB591932A (en) * | 1945-08-01 | 1947-09-02 | John Bamber Speakman | Improvements in and relating to the treatment of hair for permanent waving |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974422C (de) * | 1951-11-22 | 1960-12-22 | Hoechst Ag | Mittel zum dauernden Verformen von Skleroproteinen, insbesondere von Haaren |
| DE1041216B (de) * | 1955-08-01 | 1958-10-16 | Helmut Zahn Dr Ing | Mittel zum Dauerwellen von Haar |
| DE1138511B (de) * | 1959-07-07 | 1962-10-25 | Colgate Palmolive Co | Haarpflegemittel |
| DE1134477B (de) * | 1959-07-09 | 1962-08-09 | Colgate Palmolive Co | Haarpflegemittel |
| DE3022049A1 (de) * | 1980-06-12 | 1981-12-17 | Gureisu Kagaku K K | Dauerwellmittel und dessen anwendung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB711060A (en) | 1954-06-23 |
| BE504346A (de) | |
| FR1039222A (fr) | 1953-10-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2421248C3 (de) | Haarwellmittel | |
| DE2349050C2 (de) | Verfahren und Mittel zur Herabsetzung der Wirkstoffkonzentration in kosmetischen Präparaten | |
| DE2213671A1 (de) | Verfahren und mittel zur dauerverformung von haaren. | |
| DE2603175C3 (de) | Verfahren zum Behandeln von menschlichem Haar und menschlicher Kopfhaut | |
| DE1955823A1 (de) | Verfahren zur Streckung von menschlichen Haaren | |
| DE3631991A1 (de) | Mittel und verfahren zur dauerhaften haarverformung | |
| DE3608151A1 (de) | Verwendung von dipropylenglykolmonomethylether in haarverformungsmitteln | |
| DE2912427C2 (de) | ||
| DE920388C (de) | Mittel zur Haarbehandlung | |
| DE1617918B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von dauer haften Formveranderungen dec mensch liehen Haare | |
| DE2316600A1 (de) | Selbstwaermende mittel zur durchfuehrung der zweiten stufe einer dauerhaften verformung der haare und verfahren zur anwendung dieser mittel | |
| CH647146A5 (de) | Verfahren zum behandeln von haar. | |
| DE1467912A1 (de) | Haarbehandlungsmittel | |
| DE3207738C2 (de) | ||
| EP0065175B1 (de) | Verfahren zur dauerhaften Verformung von Haaren | |
| EP0320612B1 (de) | Mittel und Verfahren zur dauerhaften Haarverformung | |
| EP0286774A1 (de) | Mittel und Verfahren zur dauerhaften Haarverformung | |
| EP0843546B1 (de) | Verfahren und mittel zur dauerhaften haarverformung | |
| DE1467953A1 (de) | Nagel- und Haarbehandlungsmittel | |
| DE69433639T2 (de) | Streckung von Haaren unter Verwendung von Zusammensetzungen enthaltend Keratinreduzierende Substanzen und Alkohole | |
| DE3740926A1 (de) | Haarbehandlungsmittel und verfahren zur dauerhaften haarverformung | |
| EP0713694B1 (de) | Mittel zur dauerhaften Haarverformung | |
| DE2263203B2 (de) | Verfahren zur Dauerverformung menschlicher Haare | |
| DE3819620C2 (de) | ||
| DE60222684T2 (de) | Haarbehandlungszusammensetzungen und -verfahren |