DE9194C - Repetirbohrmaschine - Google Patents

Repetirbohrmaschine

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DE9194C
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DE
Germany
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drill
wheel
shaft
repetir
drilling
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DENDAT9194D
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English (en)
Original Assignee
L. GULDE in Neustadt a. d. Haardt
Publication of DE9194C publication Critical patent/DE9194C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

1879.
Klasse
LUDWIG GULDE in NEUSTADT a. d. Haardt. Repetir-Bohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I, Juli 1879 ab.
Diese Repetirbohrmaschine soll besonders da angewendet werden, wo eine gröfsere Anzahl Löcher von gleicher Dimension in gleich dickes Material, aus irgend einem Metalle bestehend, gebohrt werden sollen.
Die Repetirbohrmaschine kann bei ununterbrochenem Rechtsgange so arbeiten, dafs der Bohrer bis auf die verlangte Tiefe vorwärtsbohrt, hier angekommen, ohne jedes weitere Zuthun mit vergröfserter Geschwindigkeit aus dem Bohrloche bis auf die gewünschte Höhe zurückgeht und sodann wieder ohne weiteres Zuthun seinen regelmäfsigen Gang nach abwärts nimmt.
Die Distanz vom höchsten Stande des Bohrers bis zu seinem tiefsten Stande kann mittelst zweier Stellringe mit Leichtigkeit, je nach Erfordernifs, regulirt werden.
Diese Repetirbohrmaschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Der Gang der Maschine ist folgender:
Die Maschine wird durch eine Kurbel oder Riemscheibe in Bewegung gesetzt, und ist dieselbe eine ununterbrochene Rotation nach einer Richtung (rechts). Die arbeitende Kraft wird von der Kurbel durch das konische Rad 3 und konische Getrieb 4 auf die Treibwelle 9 übertragen, von der Welle 9 wird die Kraft durch das lange Treibrad 5 und Treibrad 19 auf die Bohrspindel 20 übertragen und hierdurch die umdrehende Bewegung des Bohrers bestimmt. Die Bewegung zum Vordringen des Bohrers geht ebenfalls von der Treibwelle 9 aus und wird durch das Excenter 6 und den hakenförmigen Sperrkegel 7, welche zusammen mittelst Führungsnuth auf der Treibwelle 9 auf- und abwärtsgleiten können, auf das Sperrrad 10, welches auf der Welle 16 befestigt ist, übertragen.
Von der Welle 16 wird die Bewegung durch die Räder 13 und 17 auf die Leitspindel 18 übertragen, welch letztere mit linkem Gewinde versehen und mittelst drehbaren Gelenkes mit der Bohrspindel 2ο verbunden, diese zum Bohren abwärtsdrückt.
An den beiden Rädern 13 und 17 sind Führungsnuthen eingedreht, so dafs beim Auf- und Abwärtsgehen der Leitspindel die Welle 16 nebst dem Excenter 6 mittransportirt werden mufs.
Der höchste Stand des Bohrers, wie er zum Beginn des Bohrens erforderlich ist, wird beliebig, je nach der zu bohrenden Metalldicke, durch Auf- oder Abwärtsschieben des Stellringes 21 gegeben, welcher beim Aufwärtsgehen der Steuerwelle 16 und der Bohrspindel 2 ο das Rad 14 mit dem Kernstift 15 in seiner Spiralführung aus dem Treibrad 19 durch das Anlaufen gegen den Stellring 21 herauszieht, wodurch das Verbindungsrad 14 und der Auslösungsschieber 11 mit dem Sperrkegel 7 zum Wiedervorwärtsarbeiten auf dem Sperrrad 10 frei wird.
Das Aufwärtsgehen der Welle 16 mit der Bohrspindel 20, wobei der Bohrer aus dem Bohrloche gezogen wird, wird durch folgenden Mechanismus bewirkt:
Das Rad 14 sitzt lose auf der Welle 16 und hat zum Auf- und Abwärtsgleiten eine lange Nabe, an welcher aufserhalb eine Fangnase e angebracht ist. Ein durch das Rad 14 geschraubter Stift läuft in einer spiralförmig auf der Welle 16 nach links und rechts aufwärtsgehenden Nuth. Am oberen Ende der Führungsnuth ist gegen das willkürliche Abwärtsgleiten des Stiftes ein Widerlager eingearbeitet.
An der Nabe des Rades 14 ist ein Kernstift 15, welcher sich in der hohlgebohrten Welle 16 auf- und abwärtsschieben läfst, befestigt; dieser Kernstift wird durch das Aufwärtsgehen des Rades 14 durch die runde Oeffnung der Führungsscheibe 12 in den Auslösungsschieber 11 eingestofsen, wobei letzterer sich aus seiner excentrischen Lage in das Mittel des Sperrrades 10 begiebt und den Sperrkegel gleichzeitig aus den Zähnen des Sperrrades schiebt und hierdurch der ganze Mechanismus zur Umsteuerung frei wird.
Der Wechsel des Auf- und Niedergehens wird dadurch veraniafst, dafs der verschiebbare Stellring 21, wie schon oben erwähnt, den Rücklauf arretirt und den Vorwärtsgang verursacht.
Der verschiebbare Stellring 22 bestimmt durch die Entfernung seiner Anhaltenase/ von der Fangnase e des Rades 14 den Tiefgang des Bohrers; indem bei dem Abwärtsgehen der Bohrspindel 20 mit Bohrer die Steuerungswelle 16 mit ihrem ganzen Mechanismus gleich-
mäfsig mit abwärts geht und, sobald hierbei die Nase e des Rades 14 die Anhaltenase f berührt, hierdurch die Umdrehung des Rades 14 angehalten wird, wodurch die Spindel 16 durch ihren Abwärtsgang mittelst der Spiralführungsnuth h in das Rad 14 eingezogen und die Verbindung der beiden Räder 14 und 19 plötzlich hergestellt wird.
Durch die Verbindung der beiden Räder 14 und 19 wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der Bohrspindel von letzterer durch die Welle 16, welche gleichzeitig vom Sperrkegel 7 frei wird, auf die Leitspindel 18 übertragen und hierdurch der Bohrer mit grofser Geschwindigkeit aus dem Bohrloche und folglich das Rad durch Anlaufen an den Stellring 21 aus dem Triebrad 19 gezogen und der ganze Steuermechanismus zum Vorwärtsbohren wieder frei und dieselben Functionen selbstthätig wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Bohrmaschinen der dargestellte Repetir- und Aushebemechanismus, sowohl in seiner Gesammtheit, wie in seinen dem vorliegenden Zweck dienenden einzelnen Theilen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT9194D Repetirbohrmaschine Active DE9194C (de)

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