DE217808C - - Google Patents

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DE217808C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/06Making holes, e.g. by drilling, punching, flame-cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19«. GRUPPE
angetrieben werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Bohren von Schienen und solchen Gegenständen, die eine Lagerung der Bohrspindel wagerecht und - dicht über dem Boden erforderlich machen. Die Bohrspindel kann bei ihr in beschriebener Weise mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden, indem je nach Bedarf Kegelräder mit verschiedenem Übersetzungsverhältnis eingeschaltet werden können. Das Neue an der Maschine besteht darin, daß "für den Rücklauf der Spindel eine Bewegungsvorrichtung vorgesehen ist, durch welche die Spindel mit größerer (etwa achtfacher) Geschwindigkeit als beim Arbeitsgang zurückgeführt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht der neuen Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht.
Fig. 3 bis 6 sind Einzelheiten der Maschine in größerem Maßstabe.
Es ist α das Gestell der Bohrmaschine, in dessen Kopf die wagerechte, durch die Kurbel c in Drehung versetzte Spindel d gelagert ist. Auf derselben sitzen die beiden Kegelräder e, f, die in Kegelräder e1, f1 der senkrechten Achse g eingreifen. Die Räder e, e* sind gleich, die Räder f, f1 ungleich groß. Die Achse g wird daher, je nachdem, ob das Räderpaar e, e1 oder f, f1 miteinander in Verbindung steht, mit größerer oder kleinerer Geschwindigkeit gedreht. Das Einschalten der Räder geschieht durch den Gabelhebel h, der an dem Bügel h1 um den Zapfen A2 drehbar gelagert ist und an dessen beweglicher Muffe i ein Keil i1 sitzt (Fig. 3). Ist der Keil in dem Rad f eingeschaltet, dann ist f mit der Achse d fest verbunden und treibt das Rad f1 an, während das Rad e lose läuft. Wird der Keil i1 aus f herausgezogen, dann wird er in das Rad e eingeschaltet und es werden die Räder e, e1 gekuppelt. Die Spindel g überträgt die Bewegung durch das konische Räderpaar k auf die wagerecht im Gestell gelagerte Bohrspindel I, die am entgegengesetzten Ende mit einem Exzenter m- versehen ist. Durch dessen Drehung wird eine Gabel m1 in Schwingung versetzt, die mit ihrem Zapfen 3 im Maschinengestell gelagert ist und vermittels der Arme n1 und w2 den um die Achse 4 beweglichen zweiarmigen Doppelhebel η in Schwingung versetzt. In den Lagern 7, 8 des Gestelles α ist eine hohle, mit Gewinde versehene Spindel 0 mittels des Keiles o1 verschiebbar gelagert, die die Bohrspindel umgibt, mit ihr durch Nut und Schraube 5, 6, welche die Drehung der Spindel I zulassen, verbunden ist und deren Verstellung in beiden Richtungen bewirkt. Zu dem Zwecke trägt die Hohlspindel 0 das Schaltrad ft für den Vor- und das Schaltrad q mit umgekehrten Zähnen für den Rückgang, die mittels Gewinde auf ihr sitzen. In ersteres greift die Klinke r, die durch den Zapfen 9 am Hebel η sitzt, in letzteres die Klinken s, s1 ein. Die Klinke s1 ist durch den Bolzen 10 mit einem auf der Spindel 0 drehbaren Arm 11 verbunden, an den bei 12 das Ende des Armes n% angreift, die Klinke s. dagegen durch einen Bolzen 13
mit einem Arm u, der durch einen Arm u1 mit dem oberen Ende des Hebels η in.Verbindung steht, so daß infolge der Verbindung der Klinken s, s1 mit den beiden Enden des Doppelhebels η letzterer keinen Leerlauf hat, die Klinken somit bei jeder Bewegung des Hebels η arbeiten und die Bohrspindel I etwa achtmal schneller bei Einschaltung der Räder e, e1 zurückführen.
ίο Die Wirkungsweise der Bohrmaschine ist folgende:
Sollen gewöhnliche Löcher gebohrt werden, wird das Getriebe e, e1 eingeschaltet, während für stärkere Löcher dieses Getriebe aus- und das Getriebe f, f1 eingeschaltet wird. Die Spindel I wird durch das Getriebe k gedreht und dadurch vorwärts bewegt, daß die Klinke r in das Schaltrad ft eingreift, durch dessen Drehung die Gewindehülse 0 mitsamt der Spindel I dieselbe Bewegung macht. Nach Fertigbohren des Loches wird für den beschleunigten Rücklauf der Spindel das Getriebe e, e1 eingerückt, die Klinke r aus- und die Klinken s, s1 in das Rad q eingeschaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schienenbohrmaschine, bei welcher die Bohrspindel mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß für Hin- und Rücklauf des Bohrers auf der Bohrspindel besondere Schalträder (ft, q) vorgesehen sind, von welchen das erstere (ft) für den Arbeitsgang gewöhnlichen Antrieb bei wahlweiser Geschwindigkeit mit einer Klinke (r), das letztere (q) nach Ausschaltung der Klinke (r) für einen beschleunigten Rücklauf des Bohrers mit zwei Klinken (s, s1) in Verbindung gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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