DE918264C - Verfahren zur Erhoehung des Gebrauchswertes von natuerlichen oder kuenstlichen Fasern und Seiden oder Garnen und Geweben aus diesen Materialien - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung des Gebrauchswertes von natuerlichen oder kuenstlichen Fasern und Seiden oder Garnen und Geweben aus diesen Materialien

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DE918264C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/53Polyethers
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/322Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing nitrogen
    • D06M13/46Compounds containing quaternary nitrogen atoms

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Description

  • Verfahren zur Erhöhung des Gebrauchswertes von natürlichen oder künstlichen Fasern und Seiden oder Garnen und Geweben aus diesen Materialien Es wurde gefunden, daB man den Gebrauchswert von natürlichen und künstlichen Fasern und Seiden bzw. Garnen, Wirkstücken und Geweben aus diesem Material ganz erheblich steigern kann, wenn man sie mit a-Halogenalkyläthern von Diolen behandelt. Der die Hydroxylgruppen tragende zweiwertige Kohlenwasserstoff kann aliphatischer, aromatischer, cykloaliphatischer, heterocyklischer Art u. dgl. sein, er kann ein oder mehrmals substituiert oder verzweigt sein; auch kann die Kohlenstoffkette durch Heteroatome, wie 0, S, N R, oder Heteroatomgruppen, wie C O O, S02NH, NHCONH, NHCOCONH u. dgl., unterbrochen sein. So eignen sich für das Verfahren z. B. folgende einfache Verbindungen: Für die Behandlung der Materialien löst man diese a-Halogenäther in organischen Lösungsmitteln. Dabei empfiehlt es sich, keine solchen Lösungsmittel zu verwenden, welche mit dem Halogen zu reagieren vermögen, wie z. B. Alkohole. Man tränkt z. B. das zu behandelnde Material mit den Lösungen, trocknet und erhitzt bei Temperaturen über 8o°, vorzugsweise zwischen ioo und 13o°, nach. Als besonders günstig erweisen sich hierbei Zusätze von tertiären Aminen.
  • Eine Abänderung des Verfahrens besteht darin, daß man die a-Halogenäther zunächst mit tertiären Aminen umsetzt und die erhaltenen quaternären Halogensalze in organischer oder wäßriger Lösung anwendet. Als Beispiel sei die Verbindung der an erster Stelle genannten Substanz mit Pyridin erwähnt Das damit behandelte Textilgut wird ebenfalls getrocknet und bei Temperaturen über 8o°, vorzugsweise zwischen Zoo und 13o', nacherhitzt.
  • Bei manchen Substanzen empfiehlt es sich, zur Abstumpfung der sauren Reaktion des '.Mittels bzw. der sauren Reaktion des beim Nacherhitzen entstehenden Halogenhydrates des tertiären Amins eine Puffersubstanz zuzusetzen. In anderen Fällen wirkt umgekehrt ein Zusatz von Säure günstig.
  • Man kann bereits an kleinen Faserproben die Wirkung der genannten Stoffe kontrollieren, indem man die Quellung der Faser in Wasser bestimmt. Sie wird durch die Behandlung erheblich herabgesetzt. Am fertigen Gewebe läßt sich feststellen, daß es sich beträchtlichwiderstandsfähiger gegen dieverschiedenen Waschprozesse und die Abnutzung durch Scheuern in trocknem und nassem Zustand verhält als Gewebe aus unbehandelter Faser. Auch die Krumpfechtheit wird verbessert.
  • Beispiel i ioo g Viskosezellwolle werden in einer Lösung von 30 g der folgenden Verbindung in ioo g Benzol io Minuten getaucht, abgequetscht und bei 6o° getrocknet. Dann wird das Fasermaterial i Stunde auf iio° erhitzt.
  • Cl -CH2-0-(CH2)4-0-CHz-Cl Beispiel z ioo g Zellwolle, welche nach dem Kupferoxydammoniakverfahren gesponnen worden sind, werden in 21 einer wäßrigen Lösung von 40 g/1 der folgenden Verbindung behandelt, getrocknet und i Stunde auf i2o° nacherhitzt. Beispiel 3 io m Gewebe aus Viskosezellwolle in Leinwandbindung werden im Foulard mit einer wäßrigen Lösung von 5o g/1 der folgenden Verbindung und 5 g/1 Milchsäure behandelt, bei 6o° getrocknet und i Stunde auf iio° nacherhitzt. Beispiel 4 io m eines ähnlichen Gewebes aus Kupferkunstseide werden im Foulard mit einer wäßrigen Lösung von 50 g/1 der folgenden Verbindung und io g/1 sec. Natriumphosphat (Na, H P 04 + i2 HZ 0) behandelt, bei 6o° getrocknet und i Stunde auf 13o° nacherhitzt. Beispiel ioo g Kaseinfaser werden in 21 einer wäBrigen Lösung der in Beispiel 2 genannten Substanz behandelt, getrocknet und i Stunde auf 12o° nacherhitzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erhöhung des Gebrauchswertes von natürlichen oder künstlichen Fasern und Seiden oder Garnen und Geweben aus diesen Materialien; dadurch gekennzeichnet, daB man das Textilmaterial mit einer Lösung von a-Halogenäthern von Diolen oder von Umsetzungsprodukten dieser a-Halogenäther mit tertiären Aminen behandelt und die Faser nach dem Abquetsch-3n trocknet und bei Temperaturen zwischen 8o und i5o°, vorzugsweise zwischen ioo und 13o°, nacherhitzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Fällen, in welchen das Behandlungsmittel sauer reagiert, eine Puffersubstanz zur Abstumpfung der Säure zusetzt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Acidität durch Zusatz von Säure erhöht.
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