DE916583C - Haengewerk fuer weitgespannte Hallen, Daecher u. dgl. - Google Patents

Haengewerk fuer weitgespannte Hallen, Daecher u. dgl.

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Publication number
DE916583C
DE916583C DEG7872A DEG0007872A DE916583C DE 916583 C DE916583 C DE 916583C DE G7872 A DEG7872 A DE G7872A DE G0007872 A DEG0007872 A DE G0007872A DE 916583 C DE916583 C DE 916583C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ropes
foundation
hanging
halls
roofs
Prior art date
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Expired
Application number
DEG7872A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dipl-Ing Max Gessner
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MAX GESSNER DIPL ING DIPL ING
Original Assignee
MAX GESSNER DIPL ING DIPL ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/14Suspended roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Hängewerk für weitgespannte Hallen, Dächer u. dgl. Gegenstand der Erfindung ist die weitere Ausbildung des Hängewerks für weitgespannte Hallen, Dächer u. dgl. nach Patent 865 748. Bei dem IlängeNverk nach diesem Patent sind in die Dachhaut od. dgl. mittels Spannseile, die mit den Tragseilen durch Hängestangen od. dgl. verbunden sind, Zugkräfte eingeleitet, wodurch die Gesamtkonstruktion stabilisiert wird, so daß sie sich auch unter Einwirkung von Verkehrslasten nicht verändert. Die Pvlonen und die Lagerstellen für die Spannseile und Tragseile sind in Fundamenten verankert, die sich in unmittelbarer Nähe der Verankerungsstellen befinden und voneinander unabhängig sind.
  • %s ist Aufgabe der Erfindung, die Hängewerkkonstruktion so zu lagern, daß das Hängewerk an Ort und Stelle, ohne daß große Vorarbeiten geleistet werden müssen, errichtet werden kann und darüher hinaus eventuell auftretende Temperaturspannungen möglichst vermieden werden.
  • Erfindungsgemäß besteht daher die weitere Aushildung darin, die Pvlonenlager und die Lagerstellen für die Trag- und Spannseile auf einem einheitlichen Fundamentträger zu lagern. Man kann den Fundamentträger z. B. aus Gitterträgern herstellen, die durch Diagonalverstrebungen versteift sind. Werden die Trag- und Spannseile an dem Fundamentträger befestigt, der beispielsweise in einen ausgehobenen Graben eingesetzt werden kann, so sind lediglich die beiden Enden des Fundamentträgers erdfest zu sichern, beispielsweise durch je einen oder mehrere Erdanker. Selbstverständlich kann man auch den Fundamentträger einbetonieren, wenn das Fundament für längere Zeit an Ort und Stelle verbleiben soll.
  • Besonders zweckmäßig ist es, den Fundamentträger so auszubilden, daß man die Trag- und Spannseile durch ihn hindurchführen kann, also die Enden der Tragseile bzw. die Enden der Spannseile nun über durch den Fundamentträger hindurchgeführte Seile in Verbindung stehen. Es ergibt sich hierdurch der Vorteil, daß praktisch keinerlei Temperaturspannungen in den Seilen auftreten können. Die Seile werden z. B. in Rohren geführt, die in geeigneter Weise angeordnet sind und zweckmäßigerweise Teile des Fundamentträgers bilden. Werden die durch diese Rohre geführten Seile angespannt, so wird das entsprechende Rohr durch das Seil auf Druck beansprucht; die Biegebeanspruchung ist verhältnismäßig gering. Selbstverständlich wird man den aus Einzelteilen gebildeten Fundamentträger erst an Ort und Stelle zu einem einheitlichen Verband zusammensetzen, um den Transport zu vereinfachen.
  • Da ein Hängewerk nicht nur durch Einspannseile, sondern durch mehrere Trag- und Spannseile gehalten werden muß, werden die Fundamentträger parallel zueinander in Richtung der Tiefe der Halle verlegt. Eine Verbindung zwischen den parallel zueinanderliegenden Fundamentträgern ist nicht erforderlich.
  • Der Erfindungsgedanke wird in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht eines Fundamentträgers mit auf ihm angeordneten Pylonen, an diesen befestigter Dachhaut, die durch Seile verspannt ist, Fig.2 eine vergrößerte Darstellung des einen Endes des Fundamentträgers in Richtung des Schnittes A-R der Fig. i.
  • Die Hallendecke i, die in der Mitte unmittelbar an dem Tragseile befestigt ist, wird durch die Seile 3 und 4. mittels der Spannschlösser 5 und 6 gespannt. Die Spannschlösser sind an den Stellen 7 und 8 mit dem hier aus vier Einzelträgern 9, 1o, i i und 12 zusammengesetzten Fundamentträger verbunden. Die Einzelträger sind an den Stellen 13, 14 und 15 kraftschlüssig so vereinigt, daß sie ein einlieitliches Gebilde darstellen. Die sich gegen die Lager 16 und 17 unten abstützenden Pylonen 18 und i9 tragen an ihrer Spitze je eine Rolle 2o bzw. 21, über die das Tragseil e geführt wird. Dieses kann durch die Spannschlösser 22, 23 ebenfalls gespannt werden.
  • An der Hallendecke sind Rollen 24, am Tragseil 2 Rollen 25 befestigt. In der Nähe der Mitte des Hängewerks stehen die Hallendecke i und das Tragseil e über Haltemittel 26 bzw. 27 in Verbindung. An diesen sind oben und unten je zwei Spanneile 28, 29 bzw. 30, 31 befestigt, die schnürsenkelartig über die Rollen 24 und 25 verlaufen, so daß man, wenn man die Spannschlösser 32, 33, 3,4, 35 anspannt, das Tragseil gegenüber der Hallendecke verspannen kann. Die an den Spannschlössern angreifenden, kürzeren Seilenden werden zweckmäßigerweise mit dem Tragseil bzw. mit den Spannseilen für die Hallendecke verbunden oder in einer anderen Weise festgelegt.
  • Damit sich der Fundamentträger9, 1o, i i, i? nicht aufbiegen kann, sind -die beiden seitlichen Enden 36, 37 erdfest verankert, z. B. durch die Erdanker 38, 39. Die Fundamentträger werden mit Diagonalstäben 40, 41, 42, 43 versehen, um die auftretenden Beanspruchungen aufnehmen zu können.
  • Damit verhindert wird, -daß durch Temperaturänderungen zusätzliche Spannungen auftreten, kann man zwischen die einzelnen Seile elastische Mittel, wie Tellerfedern od. dgl., einhängen.
  • Es ist aber zweckmäßiger, die Seile 2, 3 und 4 durch Verlängerung der Seile oder angehängte Seile durch den Fundamentträger hindurch miteinander zu verbinden, so daß jedes Seil einen geschlossenen Linienzug bildet. In diesem Fall ist es nicht notwendig, die Enden 36, 37 besonders zu verankern. Der Fundamentträger wird dann so ausgebildet, daß dort, wo das jeweilige Seil verlaufen soll, Rohre 4¢ angeordnet sind, in denen die Seile geführt werden. Das Rohr 44 ist bei 45 so gekrümmt, daß das Tragseile entsprechend seiner Hauptzugrichtung einwandfrei einmünden und durch das Rohr 44 zu dem anderen, entsprechend ausgebildeten Rohrende geführt werden kann, das bei 46 am Fundamentträger 12 sitzt. An den Umlenkstellen der Seile können Umlenkrollen 47, 48 vorgesehen sein. Durch das Vorspannen der Seile wird das jeweilige Rohr zusammengedrückt, der Fundamentträger durch die Seile also auf Druck beansprucht. Die Biegespannung ist verhältnismäßig niedrig. An Stelle von zwei nebeneinander in den Führungsrohren liegenden Seilen kann man auch nur ein Seil verlegen und an diesem die Seilenden des Tragseiles und der Spannseile befestigen.
  • Den Fundamentträger kann man in einen Graben einsetzen und diesen dann wieder zuschütten oder, wenn die Halle stationär aufgestellt werden soll, einbetonieren. Zweckmäßigerweise wird dann dafür gesorgt, daß die Rohre zugänglich sind, so daß man in der Lage ist, die Seile zu schmieren bzw. nach geraumer 7eit durch andere zu ersetzen, wenn dieses notwendig «erden sollte.
  • Durch diese Ausbildung des Fundamentes ist man in der Lage, derartige Hängewerke in kürzester Zeit zu errichten und gegebenenfalls wieder auseinanderzunehmen. Selbstverständlich kann man die Pylonen auch in anderer Weise ausbilden bzw. lagern.
  • Je nach Tiefe der Halle sind mehrere Fundamentträger parallel zueinander vorzusehen, auf denen dann je zwei Pylonen .aufgesetzt und mit der Hallendecke durch die entsprechenden Seile verspannt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANS?RÜCIiE: i. Hängewerk für weltgespannte Hallen, Dächer 1t. dgl. nach Patent 865 748, in dessen Dachhaut Zugkräfte eingeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (i6, 17) der Pylonen (i8, i9) und die Lagerstellen für die Tragseile (2) und Spannseile (3, 4) des Hängewerks auf einem einheitlichen Fundamentträger (9 bis 12) angeordnet sind.
  2. 2. Hängewerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fundamentträger (9 bis 12) zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Hängewerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fundamentträger (9, t2) an ihren Enden erdfest, vorzugsweise durch Erdanker (38, 39) gehalten sind. q..
  4. Hängewerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fundamentträger (9 bis 12) einbetoniert sind.
  5. 5. Hängewerk nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (2. 3, 4) durch die Fundamentträger (9 bis 12) hindurchgeführt sind.
  6. 6. Hängewerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet; daß die Fundamentträger (9 bis 12) an den Stellen, an denen die Seile (2, 3, 4) hindurchgeführt sind, aus die Seile aufnehmenden Rohren (4-.) bestehen.
DEG7872A 1952-01-16 1952-01-16 Haengewerk fuer weitgespannte Hallen, Daecher u. dgl. Expired DE916583C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078310B (de) * 1955-07-08 1960-03-24 Karl David Rickard Jawerth Fachwerkartiges Haengetragwerk, insbesondere Haengedach
US4234073A (en) * 1978-07-10 1980-11-18 Satterwhite Charles R Aerial conveyor system
US4463526A (en) * 1981-01-23 1984-08-07 Johannes Lagendijk Stiff girder constructed with flexible cable ropes

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078310B (de) * 1955-07-08 1960-03-24 Karl David Rickard Jawerth Fachwerkartiges Haengetragwerk, insbesondere Haengedach
US4234073A (en) * 1978-07-10 1980-11-18 Satterwhite Charles R Aerial conveyor system
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