DE915429C - Stichstuppmaschine - Google Patents

Stichstuppmaschine

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DE915429C
DE915429C DEB18558A DEB0018558A DE915429C DE 915429 C DE915429 C DE 915429C DE B18558 A DEB18558 A DE B18558A DE B0018558 A DEB0018558 A DE B0018558A DE 915429 C DE915429 C DE 915429C
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DEB18558A
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WILHELM BUSCH KOMMANDIT GES
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WILHELM BUSCH KOMMANDIT GES
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/04Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stichstuppmaschine Die Erfindung befaßt sich mit einer Stichstuppmaschine für die Schuhfabrikation. Sie betrifft besonders eine Kurvensteuerung für den sogenannten Stoffdrücker, welche diesen in bekannter Weise einer Feder entgegen anhebt und auch noch andere Maschinenteile, z. B. das Stuppwerkzeug selbst, betätigt.
  • Eine solche Steuerung, die mehrere Maschinenteile beeinfluBt, erspart besondere Steuerungen für jeden Maschinenteil und ist daher einfacher und billiger als die übliche Anordnung mehrerer Steuerungen mit ihren einzelnen Antriebseinrichtungen. Schwierig ist es jedoch, die verschiedenen Steuerbewegungen, die die einzelnen Steuereinrichtungen auszuführen haben, so zusammenzufassen, daB, ohne auf Vorteile zu verzichten, jeder Maschinenteil seine Aufgaben voll erfüllt. Es ist daher notwendig, die Aufgaben und Steuerungen der Maschinenteile entsprechend günstig aufeinander abzustimmen.
  • Die Erfindung stellt eine besonders günstige Vereinigung der Steuerung des Stuppwerkzeuges mit der des Stoffdrückers in Zusammenarbeit der Einstellung des Arbeitstisches dar, wobei eines der genannten Geräte unter Umständen auch durch ein anderes Maschinenteil ersetzt werden könnte. Entsprechend der Erfindung wird wenigstens in einem die Steuerbewegung übertragenden Gestängeteil zwischen gemeinsamer Steuerkurve für Stuppwerkzeug und Stoffdrücker od. dgl. und diesen Maschinenteilen selbst begrenztes Bewegungsspiel zulassende Einrichtungen, wie in Langlöchern laufende Bolzen, vorgesehen. Ferner soll der Arbeitstisch mit dem Werkstück der Kraft einer Feder folgend gegen den federbelasteten Stoffdrücker gepreßt werden, aber während des eigentlichen Arbeitsganges in eine von mehreren Rasten einer Arretierungsvorrichtung entsprechend der Einstellung des Tisches nach der Materialstärke des Werkstückes festgehalten sein.
  • Zweckmäßig wird die Feder am Arbeitstisch hinsichtlich ihrer Vorspannung einstellbar eingerichtet. Die bereits erwähnte Feder am Stoffdrücker wird so ebenfalls beeinflußt, d. h. die Lage des Arbeitstisches in Arbeitsstellung ist veränderlich und daher auch die Tiefe des Einstuppens, da das Stuppwerkzeug als getrennt gesteuerte Einrichtung auch von der gemeinsamen Steuerkurve ausgehend infolge des Spieles in den Gestängeteilen hinsichtlich seiner Bewegung von Veränderungen am Stoffdrücker unabhängig ist. Die Einstupptiefe ist so in einfachster Weise einstellbar.
  • Die Einstellung des Arbeitstisches in Arbeitsstellung geschieht stufenlos und daher zweckmäßig dessen Feststellung ebenfalls. Eine gesteuerte Spannzange erfüllt diese Aufgabe. Die Steuerung kann hydraulisch erfolgen. Es ist aber auch eine Rastenhalterung mit fein unterteilten Rasten möglich und für den praktischen Gebrauch bei normalen Verhältnissen genügend.
  • Um eine weitere Einstellmöglichkeit auf die jeweiligen Bedürfnisse zu erreichen, kann auch die Stoffdrückerfeder einstellbar angeordnet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in ihrem grundsätzlichen Aufbau dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i den Stoffdrücker in seiner Lage zum Arbeitstisch und Werkstück, wie auch die mit dem Stoffdrücker zusammenarbeitenden Teile besonders hinsichtlich seiner Steuerung, Abb. 2 eine andere Ausführungsform der Erfindung nach Abb. i, jedoch in verkleinertem Maßstab mit angedeutetem Stuppwerkzeug und dessen Steuerung.
  • Der Schuh i liegt in der Abb. i auf dem Arbeitstisch 2 auf und wird von dem Stoffdrücker 3 fest auf den Tisch :2 gedrückt. Die Feder 4 zieht den bei 5 drehbar gelagerten Stoffdrücker 3 stets auf die Sohle 6 des Schuhes i und hält diese so fest. In dieser Lage des Schuhes kann das angedeutete Stuppwerkzeug 7 die Stuppstelle suchen und einstuppen. Nach erfolgtem Einstuppen wird der Stoffdrücker der Kraft der Feder 4 entgegen angehoben, und zwar gesteuert durch die Kurve 8 über die Rolle 9 am Hebel io, welcher an der festen Lagerstelle i i drehbar gelagert ist. Die Verbindung zwischen dem Stoffdrücker 3 und dem Hebel io übernimmt die Lasche 12.
  • Die Kurve 8 kann auch zur Steuerung irgendwelcher weiterer Einrichtungen herangezogen werden, beispielsweise, wie in der Abb. 2 gezeigt, zur Steuerung des Stuppwerkzeuges. Um die Steuerzeiten auf die einzelnen Werkzeuge abstimmen zu können, müssen entsprechende Ausgleichseinrichtungen in den Gestängen, die zur t%ertragung der Steuerbewegungen dienen, vorgesehen werden. Aus diesem Grunde ist in der Lasche 12 ein Langloch 13 angebracht. Nach Maßgabe der Längsachse des Langloches 13 kann der Hebel io sich bewegen, ohne einen Einfluß auf den Stoffdrücker 3 auszuüben. Die von der Kurve 8 erzeugten Steuerbewegungen werden daher nur in einem ganz bestimmten Bereich auf den Stoffdrücker übertragen, also nur in dem Augenblick der Lüftung des Stoffdrückers, also während des Transportes der Sohle. Alle anderen Steuerbewegungen des Hebels io werden durch das Langloch 13 für den Stoffdrücker ausgeschlossen, sie kommen daher beim Stoffdrücker nicht zur Wirkung.
  • Der Arbeitstisch 2 ist elastisch aufgehängt, und zwar ruht er auf der Feder 15, die durch die Mutter 16 hinsichtlich ihrer Vorspannung einstellbar ist. Der Tisch selbst ist an der Zugstange 14 angeschraubt, die von einem Fußpedal aus in Richtung des Pfeiles nach unten gezogen werden kann, sobald ein Schuh aufgelegt werden soll.
  • Während des Stuppens muß die Zugstange mit dem Tisch feststehen. Aus diesem Grunde ist die Zugstange 14 mit einer Rasterung i8 versehen, die von dem Gestänge 17 aus gesteuert das Feststellen des Arbeitstisches während des eigentlichen Arbeitsganges besorgt. Das Gestänge 17 ist ebenfalls bei 2o federbelastet, und zwar zweckmäßig auch einstellbar. Die feststellende Rasterung ist in dem festen Gehäuse 22 untergebracht. Die Muttern i9 auf der Zugstange 14 gestatten eine Voreinstellung des ganzen Systems auf die jeweiligen Arbeitsverhältnisse hinsichtlich der Sohlendicke und des Sohlenmaterials.
  • Die Vorspannung der Feder i5 beeinflußt auch die Feder 4 am Stoffdrücker. Es ist durch Wahl der Vorspannung der Feder 15 möglich, die Feder 4 mehr oder weniger zu belasten, also verschieden auszulängen. Durch diese Maßnahme verändert sich aber auch die Lage des Arbeitstisches in Arbeitsstellung und daher bei unveränderter Bewegung des Werkzeuges, beispielsweise des Stuppwerkzeuges, die Stupptiefe, die somit in einfachster Weise einstellbar eingerichtet ist.
  • Eine weitere Einstellung des ganzen Systems ist durch die veränderliche und verstellbare Aufhängung der Stuppfeder 4 am Hebel 23 gegeben. Die erfindungsgemäße Maschine gestattet es mit ihren vielen Einstellmöglichkeiten, sie auf die jeweilige zur Verarbeitung kommende Schuhserie auf das feinste einzustellen. Ferner entstehen keine unerwünschten Druckstellen bei der federnden Aufhängung des Stoffdrückers, obwohl die Gesamteinrichtung der Maschine durch die verbesserte und vereinfachte Steuerung der Maschinenteile, insbesondere des Stoffdrückers und des Stuppwerkzeuges, durch Verwendung einer gemeinsamen Steuerkurve statt wie bisher je einer Kurve, also insgesamt zwei Kurven, stark vereinfacht worden ist.
  • Die Abb. 2 zeigt die Erfindung noch einmal schematisiert, und zwar in ihrem Gesamtaufbau hinsichtlich der Steuerung des Stuppwerkzeuges und des Stoffdrückers von einer gemeinsamen einzigen Steuerkurve aus. Es sei an dieser Stelle jedoch betont, daß es nicht unbedingt notwendig ist, Stuppwerkzeug und Stoffdrücker von einer gemeinsamen Kurve aus zu steuern, sondern es ist ohne weiteres auch möglich, andere Geräte miteinander zu steuern, also vielleicht die Steuerung der Tischfeststellung mit derjenigen des Stuppwerkzeuges oder derjenigen des Stoffdrückers zu vereinigen.
  • Der Schuh 31 ruht in der Abb. 2 auch auf einen Tisch 32, welcher entsprechend dem Tisch 2 nach Abb. i eingerichtet ist. Der Tisch 32 steht unter der Wirkung der Feder 35, die durch die Mutter 36 einstellbar ist. Der Stupper 37' und 37 ist fest geführt und durch die Kurve 30 gesteuert. Die Steuerbewegungen werden über das Gestänge 40, dem Kugelgelenk 39 und dem Verbindungsgestänge 38 von der Kurve 3o auf den Stupper übertragen.
  • Der Stoffdrücker 33 ist über das Langloch 43 mit dem Steuergestängeteil 40 für die Steuerung des Stuppwerkzeuges genau wie in der Abb. i verbunden. Als Verbindung vom Steuergestängeteil 40 zum Stoffdrückerhebel 33 dient die Lasche 41. Die Feder 44 hält den Stoffdrücker und drückt ihn stets auf das Arbeitsstück, nämlich auf die Sohle des Schuhes 31. Die Stange 34 geht zu einem Fußpedal und ist von dort der Feder 35 entgegen zu bewegen. Die Feststellung des Arbeitstisches erfolgt durch die Rasteneinrichtung 45, die von der Maschine in bekannter Weise selbst gesteuert wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stichstuppmaschine für die Schuhfabrikation mit einer Steuerkurve für den Stoffdrücker, welche diesen einer Feder entgegen anhebt und noch weitere Maschinenteile steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stoffdrücker (3, 33) und einen anderen Maschinenteil, z. B. dem Stuppwerkzeug (7, 37), gemeinsam zugeordnete Steuerkurve (8, 30) wenigstens in einem die Steuerbewegung übertragenden Gestängeteil (i2, 41) begrenztes Bewegungsspiel zulassende Einrichtungen, wie in Langlöchern (i3, 43) laufende Bolzen, besitzt und daß der Arbeitstisch (2, 32) mit dem Werkstück (6, 31) der Kraft einer Feder folgend gegen den federbelasteten Stoffdrücker (3, 33) gepreßt wird, aber während des eigentlichen Arbeitsganges in eine von mehreren Rasten (i8, 45) einer Arretierungsvorrichtung entsprechend der Einstellung des Tisches (2, 32) nach der Materialstärke des Werkzeuges (6, 31) gehalten ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i5, 35) am Arbeitstisch (2, 32) hinsichtlich ihrer Vorspannung einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i5, 35) am Arbeitstisch (2, 32) diesen bezüglich seiner Lage, insbesondere Höhenlage, zum Werkzeug (7, 37) auch gegen die Feder (4, 44) am Stoffdrücker (3, 33) beeinflußt und so die Stupptiefe z. B. des Stuppwerkzeuges (7, 37) in das Material des Werkstückes veränderlich und daher wählbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des Arbeitstisches (2, 32) in der Arbeitsstellung stufenlos durch eine Spannzange erfolgt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzangensteuerung hydraulisch erfolgt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffdrückerfeder (4, 44) einstellbar aufgehängt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 80 254.
DEB18558A 1952-01-06 1952-01-06 Stichstuppmaschine Expired DE915429C (de)

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DEB18558A DE915429C (de) 1952-01-06 1952-01-06 Stichstuppmaschine

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DEB18558A DE915429C (de) 1952-01-06 1952-01-06 Stichstuppmaschine

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DE915429C true DE915429C (de) 1954-07-22

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ID=6959800

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DEB18558A Expired DE915429C (de) 1952-01-06 1952-01-06 Stichstuppmaschine

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE80254C (de) *

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DE80254C (de) *

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