DE915183C - Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE915183C
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DE
Germany
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friction clutch
pressure
friction
coupling body
motor vehicles
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Expired
Application number
DEI5083A
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English (en)
Inventor
Fritz Isfort
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
    • F16D13/71Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members in which the clutching pressure is produced by springs only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Es sind bereits Reibungskupplungen für Kraftfahrzeuge bekanntgeworden, bei denen zur Erzeugung des Reibungsdruckes Druckfedern benutzt werden. Die zur Zeit gebräuchlichste Kupplung wird an dem Schwungrad des Motors angeschraubt. Der Mitnehmerteil mit dem Reibbelag sitzt, auf Keilnuten axial verschiebbar, auf der Getriebewelle. Die an dem Schwungrad befestigte Reibungskupplung läuft auch in ausgeschaltetem Zustand, deshalb muß der Schaltring zur Vermeidung übergroßer Erwärmung mit Kugellagern versehen werden. Außerdem wirkt sich der axiale Schaltdruck nachteilig auf die Kurbelwellenlagereng aus. Das Auswechseln des abgenutzten Reibbelages kann nur durch geschulte Fachkräfte durchgeführt werden, weil die Kupplung zu diesem Zweck auseinandergenommen werden muß.
  • Diese Nachteile werden durch die im nachstehenden beschriebene Reibungskupplung beseitigt. Sie ist axial verschiebbar auf der Getriebewelle angeordnet und steht in ausgeschaltetem Zustand still. Eine Erwärmung des Schaltringes kann nicht eintreten, und es erübrigt sich, Wälzlager vorzusehen; auch ist nur eine sehr geringe Abnutzung möglich, weil eine Reibung nur in dem Augenblick des Ausschaltens auftritt. Auch entsteht kein Druck auf die Kurbelwelle. Der Mitnehmerring und die Reibscheiben sind geteilt und können in kürzester Zeit auch durch einen Nichtfachmann durch einen Reservering ersetzt werden. Der abgenutzte Reibbelag wird ersetzt, und der Ring kann wieder als Ersatzring mitgeführt werden.
  • Die Reibungskupplung bietet auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile. Sie ist einfacher in ihrem Aufbau und billiger in der Herstellung.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel im Schnitt, und zwar im ausgeschalteten Zustand dargestellt.
  • Der Mitnehmerring I, der zur Vergrößerung der Reibung auf beiden Seiten mit Reibringen 2 versehen ist, wird mit dem Schwungrad des Motors verbunden. Zum leichteren Auswechseln können die Ringe zweiteilig ausgeführt werden. Zu beiden Seiten des Mitnehmerringes I befinden sich, axial verschiebbar, die Kupplungskörper 3 und 4. Der Kupplungskörper 3 ist mit Federbüchsen(5 versehen, die gleichmäßig auf dem Umfang verteilt sind. In diesen sind die Druckfedern 6 untergebracht. Auf der linken Seite des Kupplungskörpers 4 sitzen die auf den Federbüchsen 5 zentrierten Druckbüchsen 7, die durch die Schrauben 8 und die Druckscheiben 9 mit den Druckfedern 6 verbunden sind. In dem Kupplungskörper 3 sind die Druckbolzen Io eingeschraubt, die nach der Einstellung durch die Muttern II gesichert werden. Sie drücken gegen die Kupplungshebel I2, die durch Balzen I3 mit dem Kupplungskörper 4 verbunden sind. Das lange Ende der Kupplungshebel I2 liegt an der Büchse I4, die zur Aufnahme des Schaltdruckes mit dem Reibring I5 versehen ist. Gegen diesen drückt der Schaltring I6, der durch die Bolzen I7 an dem Schalthebel I8 angelenkt ist. Die Getriebewelle I9 ist mit Keilnuten 2o versehen, in denen die axial verschiebbare Keilnabe 2I, die an dem Kupplungskörper 3 angenietet ist, eingreift. Die Büchse I4 ist ebenfalls durch die Keilnuten 2o gegen Drehung gesichert. Auf der Keilnabe 2I sitzt axial verschiebbar der Kupplungskörper 4, der durch, den Keil 22 gegen Drehung gesichert ist. Der axiale Lüftungshub des Kupplungskörpers 3 wird durch den Federring 23 begrenzt.
  • Wirkungsweise: Die Reibungskupplung ist in ausgeschaltetem Zustand gezeichnet. Die Kupplungskörper 3 und 4 sind durch die Druckbolzen Io mittels des Hebels I2 auseinandergedrückt und haben Luft an den Reibringen 2.
  • Beim Nachlassen des Druckes auf den Schafthebel I8 hört auch der Druck auf die Kupplungshebel I2 auf. Die Druckfedern 6 ziehen die Kupplungskörper 3 und 4 und pressen sie gleichmäßig gegen die Reibringe 2, wodurch die Kupplung eingeschaltet ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der der Reibungsdruck durch Federkraft erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Schwungrad des Motors fest verbundener Mitnehmerring (I) zwischen zwei Kupplungskörper (3 und 4) gepreßtwird, die durch Druckfedern (6) zusammengezogen und beim Ausschalten durch mit dem einen Kupplungskörper (4) verbundene Hebel (I2) und in dem anderen Kupplungskörper (3) eingeschraubte, nachstellbare Druckbolzen (Io) auseinandergedrückt werden.
  2. 2. Reibungskupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Federbüchsen (5) in einem der Kupplungskörper (3) untergebracht sind. und die Druckfedern (6) durch Schrauben (8) über Druckringe (g) mit Druckbüchsen (7) im Zusammenhang stehen.
  3. 3. Reibungskupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kupplungskörper (4) auf der Keilnabe (21) axial verschoben werden kann,, aber gegen Verdrehung gesichert ist.
  4. 4. Reibungskupplung nach den, Ansprüchen i j bis 3, dadurch: gekennzeichnet, daß der aal, dem Schwungrad des Motors, angeschraubte rund am Außendurchmesser zentrierte Mitnehmerring (i) mit den Reibringen (2) geteilt ist.
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