DE91144C - - Google Patents

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DE91144C
DE91144C DENDAT91144D DE91144DA DE91144C DE 91144 C DE91144 C DE 91144C DE NDAT91144 D DENDAT91144 D DE NDAT91144D DE 91144D A DE91144D A DE 91144DA DE 91144 C DE91144 C DE 91144C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/004Re-forming shaped glass by rolling
    • C03B23/0046Re-forming the rim portions
    • C03B23/0053Hand tools therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32: Glas.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen von Flaschenhälsen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, bei welcher die Theile in derjenigen Stellung dargestellt sind, welche sie beim Einführen einer Flasche haben.
Fig. 2 zeigt rechts eine Vorderansicht und links einen Schnitt.
Die Fig. 3 und 4 sind eine Seitenansicht bezw. Vorderansicht, in welcher die Theile in derjenigen Lage dargestellt sind, welche sie während des Formens des Flaschenhalses einnehmen.
Die Fig. 5 und 6 sind eine Seitenansicht und eine Vorderansicht, bei welcher die Theile in derjenigen Lage dargestellt sind, weiche sie während der Anbringung von Vertiefungen oder Marken an der Aufsenseite des Flaschenhalses einnehmen.
In den Figuren ist A das Gestell der Maschine, deren vorderer Theil rechtwinklig aufgebogen ist und eine grofse kreisrunde Oeffnung darbietet, in welcher eine Platte M sich dreht. In dem hinteren Theil des Gestelles A liegt ein Lager D, welches eine Welle J trägt, auf welcher hinten eine Fest- und Losscheibe C bezw. B sitzen. Der vordere Theil der Welle J bildet einen Dorn /, welcher durch die Platte M hindurchgeführt ist und in den Flaschenhals eintritt.
Auf der Welle / sitzt nahe beim Lager D eine Scheibe E, an welcher drehbar die hinteren Enden von vier Hebeln G G HH sitzen, deren vordere Enden durch die Platte M hindurchgehen. Die vorspringenden Enden zweier dieser Hebel G G sind mit Rollen versehen; die vorspringenden Enden der beiden anderen Hebel HH dagegen tragen je einen Stift P, welche nach der Axe des centralen Domes I zu gerichtet sind. Auf dem vorderen Theil der Platte M, um die Spindel /, ist eine kleine Platte R befestigt, in welcher eine kreisrunde Rille angebracht ist, welche der Flaschenöffnung die gewünschte Form giebt. An der Welle J zwischen dem Stück E und der Platte M sitzt frei eine kreisrunde Scheibe F mit vier Aussparungen, durch welche die vier Hebel G GHH hindurchgehen. An der Peripherie der Scheibe F ist eine Führungsrille zur Aufnahme zweier Stifte T eines Ein- und Ausrückhebels N angebracht. Durch Drehung des Hebels N kann die Platte F auf der Welle J und auf den Hebeln GGHH vor- oder rückwärts bewegt werden. Die Hebel G. G, welche Rollen K K tragen, sind an ihrem hinteren Ende etwas nach der Axe der Maschine zu gebogen, während die Hebel HH, welche die Stifte P P tragen, eine ähnliche Krümmung an dem nahe der Platte M liegenden Theile zeigen. Es folgt hieraus, dafs, wenn der Griff des Hebels N in verticaler Lage sich befindet (siehe Fig. 1 und 2), die vorderen Enden der vier Hebel GGHH genügend von dem Dorn I entfernt sind, um einen Flaschenhals auf den Dorn stecken zu können. Wird der Griff N nach dem vorderen Theil der Maschine zu niedergezogen (Fig. 3 und 4), so rückt die Platte F auf den vier Hebeln GGHH vor, und da sie gleichzeitig auf dem von der Axe der Maschine entferntesten Theil der Hebel G G und auf dem dieser Axe näher liegenden Theil
der Hebel HH sitzt, so wird das vordere Ende der Hebel G G, welche die Rollen KK tragen, nach dem Dorn / zu gesenkt, während das vordere Ende der Hebel HH, die die Stifte PP tragen, von dem Dorn I entfernt bleibt. Wenn man dagegen den Griff N nach dem hinteren Theil der Maschine zu niederzieht, so weicht die Platte F dergestalt zurück, dafs sie auf dem der Axe der Maschine näher liegenden Theil der Hebel- G G und auf dem dieser Axe entfernter liegenden Theil der Hebel HH sich befindet. Es folgt hieraus, dafs die Rollen KK sich entfernen und die Stifte PP sich nähern, wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Der Griff N kann ferner so den Treibriemen beeinflussen, dafs, wenn man ihn nach hinten zu bewegt, um die Stifte P P zur Wirkung kommen zu lassen, er den Treibriemen der Festrolle auf die Losrolle schiebt, so dafs die Welle J und die Hebel HH und G G sich nicht mehr drehen.
Die Maschine functionirt wie folgt:
Angenommen, es soll der Hals einer Flasche geformt werden. Nachdem man einen Streifen der heifsen Glasmasse um den Flaschenhals gestrichen hat, schiebt man die Flasche so weit auf den Dorn / hinauf, dafs der Rand des Flaschenhalses an die kreisrunde Rille der. Platte jR herantritt. Dann bewegt man den Handgriff nach dem vorderen Theil der Maschine zu, was zur Folge hat, dafs die Rollen K K einander sich nähern. Sie drehen sich schnell in einem der Umdrehungsrichtung des Domes/ entgegengesetzten Sinne und vertheilen die Glasmasse gleichmäfsig um den Flaschenhals herum. Man hebt den Griff N wieder hoch und legt ihn nach rückwärts um, was zur Folge hat, dafs die Rollen KK zurücktreten, der Dorn und die Hebel G GHH zu rotiren aufhören und die Stifte P P einander sich nähern, in den Flaschenhals eindringen und dadurch zwei Vertiefungen hervorbringen, die diametral einander gegenüber liegen. Der Handgriff N wird dann wieder hochgestellt und die fertige Flasche kann aus der Maschine herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Vorrichtung zur Herstellung von Flaschenmundstücken mit Vertiefungen oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Rollen (K) bezw. Stifte (P) tragende, um den Dorn (I) angeordnete, bewegliche Hebelpaare (G G und HH) derartig mit einander verbunden sind und durch einen Hebel oder dergl. bethätigt werden können, dafs
    a) sämmtliche Hebel gleichzeitig von dem
    Dorn (I) entfernt gehalten,
    1 b) nur die die Rollen tragenden Hebel (G G) oder
    c) nur die die Stifte tragenden Hebel (HH) dem Dorn (I) genähert werden, in welch letzterer Stellung die Umdrehung des Domes und der Hebelpaare unterbrochen ist.
    Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die vorgenannten Bewegungen der Hebel durch Verschiebung einer auf der Dornwelle (J) sitzenden Scheibe (F) erfolgen, die Durchbohrungen für die Hebel (G G und HH) führt, die ihrerseits wieder so gebogen sind, dafs durch die Verschiebung der Führungsscheibe ein Einbezw. Ausrücken der Arbeitstheile bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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