DE911367C - Verfahren zur Aufbereitung von Bewehrungsdraehten fuer Spannbeton - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Bewehrungsdraehten fuer Spannbeton

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Publication number
DE911367C
DE911367C DEW908D DEW0000908D DE911367C DE 911367 C DE911367 C DE 911367C DE W908 D DEW908 D DE W908D DE W0000908 D DEW0000908 D DE W0000908D DE 911367 C DE911367 C DE 911367C
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DE
Germany
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wire
reels
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preparation
reinforcement wires
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Expired
Application number
DEW908D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bernhard Wettstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WETTSTEIN KOM GES
Original Assignee
WETTSTEIN KOM GES
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Bewehrungsdraht für die Herstellung von Spannbeton kommt in Form großer Rollen in den Handel. Zur Aufbereitung der Drahteinlage ist es notwendig, Drahtabschnitte gleicher Länge als eine Drahtschar parallel zueinander anzuordnen und in die Betonform einzubringen. Dabei ist zwecks Erzielung einer gleichmäßigen Vorspannung eine genau gleiche Ablängung der einzelnen Drähte erforderlich.
  • Für die Herstellung nur wenige oder Einzelwindungen umfassender Wickel aus Draht, wie sie als Verstärkungsanlage an Fahrzeugmänteln Verwendung finden, ist es bereits bekannt, den Draht in einer einfachen Lage mit nebeneinanderliegenden Windungen auf eine Trommel aufzuwickeln und einzelne Drahtwindungen nach Freilegung geeigneter Trennstellen durchzuschneiden. Hierbei werden die Drahtabschnitte jedoch nicht in gestreckter Form erhalten, wie dies für die Bewehrung von Beton erforderlich ist, und es ist auch keine Gewähr dafür gegeben, daß die einzelnen Drahtabschnitte genau gleiche Länge haben. Ferner wäre es bei Benutzung der bekannten Vorrichtung sehr mühselig, die Drahtabschnitte parallel zueinander anzuordnen und in entsprechende Vorrichtungen einer Betonform einzuspannen.
  • Die Erfindung sieht deshalb ein Verfahren vor, bei dem der von der Vorratsrolle abgezogene Bewehrungsdraht in parallelen Wicklungen über zwei parallel angeordnete Haspeln gespult wird und gegebenenfalls nach Belegung mit den Wicklungen die Entfernung zwischen den beiden Haspeln vergrößert wird, so daß die Drahtwicklungen gleichmäßig gestrafft und vorgespannt werden. Es ist also bedeutungslos, wenn bei der Aufspulung die Drähte zum Teil locker auf den Haspeln liegen, da sie sich bei der anschließenden Verschiebung der Haspeln voneinander nachziehen und nachstraffen.
  • Die beiden Haspeln sind zweckmäßig als Walzen ausgebildet, so daß die Drahtschleifen jeder Walze etwa auf dem halben Umfang bogenförmig anliegen, während sie zwischen den Mittelebenen der Walzen nach dem Spannen geradlinig gestrafft sind.
  • Die so vorbereitete Schar von Drahtwicklungen wird durch parallel zu den Haspelachsen, also senkrecht zur Drahtlaufrichtung eingeführte Klemmleisten gefaßt. Zwischen zwei nebeneinanderliegenden Klemmleisten kann dann die Drahtschar zerschnitten und als Ganzes von den Haspeln oder Walzen abgenommen, in der Betonform ausgestreckt und vorgespannt werden, worauf die Einbringung des Betons erfolgt. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
  • Die beiden Walzen i und 2 sind parallel zueinander angeordnet und können mittels .einer Kurbel oder durch Motorkraft gedreht werden. Von der Vorratsrolle 4 wird der Draht über die Walze i gelegt und über die Walze 2 zurückgeführt. Der Drahtanfang kann, um ihn festzulegen, z. B,. mit der ersten Drahtschleife verknüpft werden. Durch Drehen einer der Trommeln wird dann weiterer Draht über die beiden Trommeln gespult. Eine bewegliche Führung kann vorgenommen sein, um zu erreichen, daß die einzelnen Schleifen in gleichem Abstand voneinander auf den Trommeln liegen.
  • Wenn eine Schar von Drahtschleifen 5, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aufgespult ist, wird die Drehbewegung unterbrochen und der Abstand der beiden Trommeln i und 2 z. B. mittels der Schraube 6 vergrößert, bis die Schleifen 5 sich gleichmäßig gestrafft haben. Anschließend werden die gesamten Drahtschleifen mittels zweier Klemmleisten 3 und 3' gefaßt, und die Drähte werden zwischen den beiden Leisten zerschnitten, so daß nun sämtliche Drähte an ihren Enden in gleichmäßiger Länge festgehalten sind und zusammen mit den Klemmleisten 3 von der Vorrichtung nach Entspannung derselben abgenommen und der weiteren Verarbeitung zugeführt werden können. Die Aufbereitung der nächsten Drahtschar erfolgt dann in der gleichen Weise.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Aufbereitung von Bewehrungsdrähten durch Aufwickeln auf Trommeln und anschließendes Zerschneiden des Drahtes in Teillängen, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht in parallelen Wicklungen über zwei parallel angeordnete Haspeln gespult wird, worauf die entstandene Drahtschar mittels zweier Klemmleisten gefaßt, zwischen den beiden Klemmleisten zerschnitten und als Ganzes mit den Klemmleisten von den Haspeln abgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspeln die Form von Walzen haben, die durch Handkurbel oder motorisch in Umlauf versetzt werden und zur Straffung der Drahtschar mittels Schrauben oder Exzenter gegeneinander verstellt werden Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6oi 235.
DEW908D 1943-09-10 1943-09-10 Verfahren zur Aufbereitung von Bewehrungsdraehten fuer Spannbeton Expired DE911367C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE601235C (de) * 1933-05-10 1934-08-11 Dunlop Gummi Cie Akt Ges Deuts Verfahren und Vorrichtung zum Zerlegen von Draht in Teilstuecke bestimmter Laenge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE601235C (de) * 1933-05-10 1934-08-11 Dunlop Gummi Cie Akt Ges Deuts Verfahren und Vorrichtung zum Zerlegen von Draht in Teilstuecke bestimmter Laenge

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