DE910352C - Selbstkassierendes Tuerschloss - Google Patents

Selbstkassierendes Tuerschloss

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DE910352C
DE910352C DESCH8853A DESC008853A DE910352C DE 910352 C DE910352 C DE 910352C DE SCH8853 A DESCH8853 A DE SCH8853A DE SC008853 A DESC008853 A DE SC008853A DE 910352 C DE910352 C DE 910352C
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DE
Germany
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self
door lock
pawl
coin
collecting door
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Expired
Application number
DESCH8853A
Other languages
English (en)
Inventor
Benno Seitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schulte Schlagbaum AG
Original Assignee
Schulte Schlagbaum AG
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Publication date
Application filed by Schulte Schlagbaum AG filed Critical Schulte Schlagbaum AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE910352C publication Critical patent/DE910352C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/14Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

  • Selbstkassierendes TürsrhloB Zusatz zum Patent 865 396 Die Erfindung betrifft ein :selbstkassierendes Türschloß, insbesondere für Toilettentüren, dessen Drückerdorne des Außen- und Innendrückers durch eine Münze miteinander gekuppelt werden, um die vom Innendrücker bewegbare Schloßfialle erst nach Einwurf einer Münze auch mittels des Außendrückers zwecks Öffnens der Tür zurückziehen zu können, nach Patent 865 396.
  • Da bei einer solchen Tür :im Bedarfsfall diie Verriegelung derselben lediglich einmal mägl,ich sein soll, ist das selbstkassierende Türschloß nach dem Hauptpatent mixt einem Vorschubriegel versehen, der von der Türinnenseite aus über eine Welle von Hemd betätigt wird. Diese in sich geteilte Riegelwelle wird in gleicher Weise wie die Drückerdorne durch die weiterfallende Münze gekuppelt. Hierzu ist ein zweiter Münzanhalter nötig, der dem am Drückerdorn vorgesehenen Münzanhalter in symmetrischer Ausbildung entspricht. Außerdem wird ein besonderer Münzüberleitungskanal erforderlich.
  • Bei derartiger Ausbildung erfordert die Einrichtung die Verwendung zahlreicher Bauteile, deren Feinfertigung die Herstellungskosten erheb:lIch vergrößert. Außerdem besteht die Gefahr, daß durch nicht völliges Verdrehender Riegelwelle die Münzkupplung nicht beseitigt wird, so @daß die wiederholte Entriegelung eine unbefugte Benutzung er= möglicht.
  • Die Erfindung vermeidet die erwähnten Schwierigkeiten und bezweckt nun, neben einer Vereinfachurig ödes Schloßmechanismus die Riegelbetätigung sicherer auszugestalten und ihre Auslösung vorn der Münzkupplung der Drückerdorne abzuleiten.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung ein unter Federdruck stehender, in den Bewegungsbereich der die beiden Drückerdorne kuppelnden Münze tretender Auslösehebel für :die auf der Riegelachle sitzende Sperrung vorgesehen.
  • Durch -diese Ausbildung wird erreicht, @daß zugleich mit dem Inwirkun:gtreten. der Münzkupplung :die Riegelsperrung aufgehoben ist, wodurch eine Steigerung der Zuverlässigkeit in der Betätigung des Selbstkassierers erzielt wind.
  • Eine einfache Ausbildung und Anordnung des Auslösehebels, durch welche eine leichtere Einstellung der Auslösung herbeigeführt wird, besteht erfindungsgemäß aus einem :doppelarmigen Auslösehebel, dessen einer als Nase ausgebildeter Arm an ,den Kupplungsschlitz heranreicht, während der andere sich gegen einen Bolzen anregt, der .auf einer unter Federwirkung stehenden, Sperrklinke sitzt.
  • Man kann die Sperrvorrichtung der Riegelwelle in verschiedener Weise ausbilden. Besonders vorteilhaft ist wegen der Verwendung widerstandsfähiger Halteklinken -und um beim Loslassen der Drücker die Entsperrung aufrechtzuerhalten eine Anordnung, bei welcher gemäß der Erfindung der Sperrklinke :eine unter Federwirkung stehende Stützklinke zugeordnet ist, :die sich bei aufgehobener Sperrklinke unter :diese legt und ;auf die zur Auslösung ein auf der Riegelachse sitzender, bei Drehung dieser Achse wirkender Daumen arbeitet.
  • Der Auslösehebel kann auch in einfacher Weise zur Betätigung des Zählerwerkes benutzt werden. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß der Auslösehebel derart angebracht, daß er mit seinem einen Enide auf einen federnd ausgebildeten Mitnehmerarm des Zählers wirkt. Durch federnde Ausbildung .des Mitnehmerarmes werden Fehlzählungen auch bei größeren Maßtoleranzen vermieden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Vorderansicht des Werkes bei abgenommenem Gehäusekasten, Abb. 2 eine Seitenansicht desselben, Abb. 3 einen Schnitt gemäß Linie A-B der Ab:b. i und Abb. q.ennen Schnitt gemäß Linier C-D der Abb. 2. Auf der Grundplatte i sind mittels Tragbolzen 2 die Lagerplatten 3 und ¢ befestigt, in denen konaxial die beiden Drückerdorne 5 und 6 gelagert sind. Letzterebesitzen in,ihren -gegeneinander gerichteten Enden je, einen Durchgangsschlitz 7 und 8, deren Gesamtlänge etwa :dem Durchmesser :de Münze entspricht.
  • Damit die Münze @in diesem Kupplungsschlitz angehalten wird, sind die Durchgangsschlitze 7, 8 von den Schenkeln 9 eines. federnden Metallbügels durchquert.
  • Sowohl der Drückerdorn 5 wie auch der Dorn 6 besitzen einen Arm io, an den die Rückholfeder i i angreift und .ihn gegen einen Endanschlag 12 anlegt. Die Schloßfalle des; nichtdargestellten Türschlosses wird mittels des Drückerdarnes 6 betätigt. Die Außenklinke auf :dem Drückerdorn 5 geht frei, solange keine Münze in den Schlitz 7, 8 eingeführt und dort gehalten wind.
  • Die Riegelwelle 13 trägt zur. Vorderseite des Werkes das drehbare »Besetzt«-Schil.,d 1q. und greift mit :dem innenseitigen Wellenende in die Riegelnuß ein. Die Riegelwelle' 13 besitzt ferner eine, Rastscheibe 15, @in deren Rastausschnitt 15' eine Halteld:inke 16 einrastet, da letztere vom. einer Druckfeder 17 eingedrückt wird. Die Halteklinke 16 ist um den Zapfen 18 schwenkbar und besitzt eine Nase i9, unter die in angehobener Stellung die Stützklinke 2o untertreten kann. Die Stützklinke 20 wird hierzu mittels der Feder 2,1 eingeschwenkt, ,vobei sie sich um .den Bolzen 22 dreht.
  • Die Halteklinke 16 besitzt einen Zapfen 23, unter welchen das untere freie Ende eines Auslösehebels 24 greift, welcher auf einem der Tragbolzen :2 drehbar gelagert ist und :dessen oberes Ende 25 als Nase ausgebildet ist und an den Kupplungsschlitz 7, 8 heranreicht.
  • Auf der Rastscheibe: 15 ist ein Kaiurnen 26 angebracht, der bei der Drehung der Riegelwelle 13 die Stützklinke 2o aus der Stützlage herausdrückt, so daß die Halteklinke 16 so weit herabfallen kann, daß die Stützklinke 2o nicht mehr unter ihre Nase i9 tritt.
  • Inder Schwenkebene des unteren Auslösehebelarmes 24 -ist der federnde Mitnehmerarm 27 eines Zahlwerkes 28 angeordnet.
  • Wird eine Münze in das Schlitzpaar 7, 8 einggeführt und danach der Drückendorn. 5 bewegt, so stößt der überstehende Rand der Münze gegen das obere nasenartige Armende 25 des Aus:lö@sehebels 2q., so daß dieser geschwenkt wird. Hierbei hebt das untere Ende des Auslösehebels vermittels des Bolzens 23 die Sperrklinke i6 hoch, und die Stützklinke 2o fällt ein. Die Riegelwelle 13 ist damit entsperrt und kann gedreht werden. Gleichzeitig drückt das Ende des Auslösehebels 24 gegen die Feder 27 und betätigt das Zählwerk 28.
  • Wird nun der Riegel durch Drehung der Riegelwelle 13 vorgeschoben, so drückt der Daumen 26 die Stützklinke 2o wieder aus ihrer Stellung. Die Sperrklinke 16 wird frei und mit ihrer Nase gegen die Umfläche der Rastscheibe 15 gedrückt.
  • Bei dem Zurückdrehen der kie:ge@lwelle 13 fällt die Sperrklinke 16 unter der Wirkung der Druckfeder 17 wieder in :den Rastausschnitt i 5' ein, so daß die Riegelwelle wieder gesichert ist.
  • Da inzwischen die kuppelnde Münze beim Rückgang-der Drückerdorne 5, 6 unter der Wirkung der Federn i i ausgeworfen wurde, hat der Selbstkassierer seinen Arbeitsgang durchlaufen und ist für eine neue Münzbetätigung frei.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstkassierendes Türschloß. mit durch eine Münze miteinander zu kuppelrden Drückerklornen nach Patent 865 396, gekennzeichnet durch einen unter Federdruck stehenden, in den Bewegungsbereich der die beiden Drückerdorne (5, 6) kuppelnden Münze tretenden Auslösehebel (2q.) für die auf der Riegelachse (13) sitzende Sperrung.
  2. 2. Selbstkassierendes Türschloß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen doppelarmigen Auslösehebel (2q.), dessen einer als Nase (25) ausgebildeter Arm an den Kupplungsschlitz (7, 8) heranreicht, während der andere sich gegen einen Bolzen (23)anlegt, der auf einer unter Federwirkung stehenden Sperrklinke (16) sitzt.
  3. 3. Selbstkassierendes Türschloß mach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Sperklirnke (16) eine unter Federwirkung stehende Stützklinke (20) zugeordnet ist, die sich bei ausgehobener Sperrklinke (16) unter diese legt .und auf die ein auf der Riegelachse (13) sitzender Daumen (26) einwirkt. q.. Selbstkassierendes Türschloß nasch Anspruch rund 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (2q.) an seinem einen Ende auf einen federnd ausgebildeten Mitnehmerarm (27) des Zählers (28) wirkt.
DESCH8853A 1952-02-22 1952-02-22 Selbstkassierendes Tuerschloss Expired DE910352C (de)

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