DE90646C - - Google Patents

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DE90646C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M27/00Propulsion devices for sledges or the like
    • B62M27/02Propulsion devices for sledges or the like power driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
HERMANN SCHULZE in BERNBURG. Motorschlitten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Motorschlitten, welcher sich vermittelst zweier abwechselnd vorwärts gleitender, schneeschuhartig gestalteter Kufen fortbewegt und hauptsächlich zur Beförderung von Personen dienen soll. Bei Anwendung starker motorischer Kraft kann derselbe noch mit einem zweiten Schlitten gekuppelt werden.
Die beiliegende Zeichnung verbildlicht den Erfindungsgegenstand durch zwei Figuren, von denen zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht des gesammten Bewegungsmechanismus,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben mit darüber angeordnetem Waggongehäuse.
Die für die Fortbewegung nöthige Kraft wird von einem Petroleum- oder dergleichen Motor α abgegeben. Derselbe versetzt eine Kurbelwelle b in rotirende Bewegung, an deren einem Ende ein Schwungrad c und an deren anderem Ende ein Kettenrad d fest angeordnet ist. Der Motor und die Kurbelwelle sind auf einer Grundplatte e rnontirt, die mittelst zweier oder mehrerer Querbalken//! mit den Kufen g g1 in gelenkiger Verbindung steht.
An dieser Grundplatte e, und zwar unterhalb derselben, ist eine an ihren beiden Enden mit Kurbeln k k1 versehene Welle h gelagert, welche vermittelst eines in eine ausrückbare Kuppelung eingreifenden und von der Kurbelwelle b durch eine Triebkette m angetriebenen Kettenrades / in Drehung versetzt wird. Die Kurbeln k k1 stehen durch Zugstangen η n1 in Verbindung mit zwei zweiarmigen Hebeln ο ο1 und versetzen diese in eine schwingende Bewegung um ihre Drehachse ρ ρ1. Die den Zugstangen η η1 gegenüberliegenden Enden der Hebel 0 o1 sind mit den Kufen g g1 durch an diesen befestigte Zapfen q q1 gelenkig gekuppelt.
Da die Hebel 0 o1 an den Kufen gelagert und diese wieder an der Grundplatte e gelenkig befestigt sind, so müssen naturgemäfs bei Drehung der an der Grundplatte e gelagerten Welle h die Kufen eine zu einander entgegengesetzte hin- und hergehende Bewegung in Richtung ihrer Längsachsen ausführen. Um nun diese Bewegung für die Fortbewegung des ganzen Schlittenapparates nutzbar zu machen, sind an den hinteren Enden der Kufen scharnierartig bewegliche Stützklinken u u1 vorgesehen.
Durch diese Stützklinken findet stets diejenige der Kufen, welcher durch den Antrieb die Tendenz ertheilt wird, eine Bewegung nach rückwärts zu machen, einen Widerstand, so dafs stets die nach vorn bewegte Kufe auch die Grundplatte und mit dieser den ganzen Apparat nach vorn zu bewegen gezwungen ist.
Um den Schlitten lenken zu können, ist am hinteren Ende der Grundplatte ein Steuer s angeordnet. Dasselbe kann durch ein an beliebiger Stelle untergebrachtes Steuerrad r in ähnlicher Weise wie ein Schiffssteuer bethätigt werden.
Zu dem Zwecke, ein schnelles Halten des Schlittens zu ermöglichen, ist die auf der Welle h durch einen Hebel t verschiebbare
Kuppelung i vorgesehen, aufserdem kann aber noch eine besondere, in den Schnee eingreifende Bremsvorrichtung angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Motorschlitten, dadurch gekennzeichnet, dafs jede der beiden an einer zur Aufnahme der fortzubewegenden Last dienenden Grundplätte (e) gelenkig befestigten Kufen (g g1) mit einem hin- und hergehenden Theile (n n1) des Motors verbunden ist, wobei jedoch die auf die Kufen nach rückwärts wirkende Kraft durch in den Schnee eingreifende bewegliche Stützklinken (uv}) zum Fortschieben des Schlittens benutzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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