DE905595C - Frei fallende Abschlussschuetze fuer Fliessgerinne od. dgl. - Google Patents

Frei fallende Abschlussschuetze fuer Fliessgerinne od. dgl.

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DE905595C
DE905595C DEV4034A DEV0004034A DE905595C DE 905595 C DE905595 C DE 905595C DE V4034 A DEV4034 A DE V4034A DE V0004034 A DEV0004034 A DE V0004034A DE 905595 C DE905595 C DE 905595C
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DE
Germany
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free falling
bulkheads
contactors
filling
openings
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Expired
Application number
DEV4034A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Mueller
Eugen Ziegler
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JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B13/00Irrigation ditches, i.e. gravity flow, open channel water distribution systems
    • E02B13/02Closures for irrigation conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Frei fallende Abschlußschütze für Fließgerinne od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf frei fallende Abschlußschützen, wie sie zum schnellen Abschluß von Fließgerinnen in Wasserkraftanlagen od. dgl. verwendet werden. Als vollständig frei fallende Schützen sind Gleitschützentafeln aus Holz bekannt, deren Fallenergie durch den Auftrieb und die gleitende Reibung beim Schließvorgang so gedämpft wird, daß kein unzulässig harter Schlag auf der Bodenschwelle entsteht.
  • Für größere Abmessungen ist eine solche Ausführung jedoch nicht mehr anwendbar. Dort werden die Schützentafeln in Stahlkonstruktion ausgeführt und zwecks kleiner Aufzugskraft vielfach mit Laufrollen versehen, also als Rollschützen ausgebildet, so <iaß sie nicht frei fallen gelassen werden können. Wo es auf ein schnelles Schließen solcher Rollschützen ankommt, wird bisher jedenfalls die Verbindung zwischen Schütze und Huborgan beim Fallen nicht gelöst, vielmehr wird das Huborgan durch Einbau von Bremsen od.,dgl. zur Regelung der Fallgeschwindigkeit verwendet.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, der es ermöglicht, auch solch große und schwere Schützentafeln als Freifallschützen zu verwenden. Sie besteht in dem Vorschlag, die Schützentafel wenigstens teilweise als Schwimmkasten mit entsprechend angeordneten Füll- und Belüftungsöffnungen auszubilden, derart, daß der durch die Ausbildung als Schwimmkasten vergrößerte Auftrieb die fallende Schützentafel abbremst, bis sich der Schwimmkasten durch die Füllöffnungen allmählich mit Flüssigkeit füllt und langsam in die endgültige Schließstellung absinkt. Mit zunehmender Eintauchtiefe nimmt hierbei der Auftrieb rasch zu und die Fallgeschwindigkeit entsprechend ab, und durch entsprechende Bemessung der 'Rill- und/oder Belüftungsöffnungen kann die Fallgeschwindigkeit eingestellt werden.
  • Nach einem besonderen Vorschlag wird der Schwimmkasten in mehrere etwa übereinanderliegende, also der Reihe nach zur Wirkung kommende Zellen (Schotten) unterteilt, von denen jede mit einer oder mehreren Füllöffnungen und Luftauslaßöffnungen versehen ist. Diese Öffnungen werden auf der Unterwasserseite angeordnet, um für das Wiederanheben der Schützentafel ein rechtzeitiges Entleeren der Schotten zu erreichen. Die Füllöffnungen sind am Boden oder in der Nähe des Bodens der einzelnen Schotten und die Entlüftungsöffnungen an deren oberem Ende anzuordnen.
  • Da solche Freifallschützen nur schwer berechnet werden können, empfiehlt es sich, wenigstens einzelne der Füllöffnungen und der Entlüftungsöffnungen so auszubilden, daß sie in ihrem Querschnitt leicht geändert werden können. Außerdem kann .die Anordnung so getroffen werden, daß die Abdeckung der Schotten auf der Unterwasserseite abnehmbar ist, so daß die dämpfende Wirkung des Auftriebs durch Veränderung des Gesamtauftriebvolumens verändert werden kann.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann zusätzlich zu den beschriebenen -Maßnahmen noch eine weitere Einrichtung zum Abbremsen der frei fallenden Schützentafel etwa in Form von Bremsklappen angeordnet werden, die sich beim Auftreffen auf das Wasser selbsttätig spreizen, beim Heben der Tafel dagegen in eine widerstandsfreie Stellung legen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Schützentafel in angehobener Stellung und Abb. 2 während,des Fallens.
  • Die Schützentafel ist, wie ersichtlich, als hohler Kasten i ausgebildet, der durch die Träger 2, 3 und 4 in vier Zellen unterteilt ist. In der Nähe des Bodens jeder Zelle sind Einlaßöffnungen 5 und am oberen Ende Be- und Entlüftungsöffnungen 6 vorgesehen. An der unterwasserseitigen Wand der Schützentafel ist eine Bremsklappe 7 angelenkt, die sich beim Auftreffen auf das Wasser aufspreizt. Die Schützentafel ist mit Rollen 8 versehen, die in einer Führung 9 laufen. Mittels der Verriegelung io wird die Tafel in der in A.bb. i gezeigten Stellung gehalten.
  • In Abb.2 ist gezeigt, wie weit die Schützentafel nach Lösen der Verriegelung durch freien Fall in das Wasser eintaucht, um sich dann durch den mit zunehmender Eintauchtiefe zunehmenden Auftrieb allmählich abzufangen, worauf sich dann langsam die einzelnen Zellen mit Wasser füllen, so daß die Tafel dann allmählich in die Schließstellung absinkt. Dabei geht auch die Bremsklappe langsam in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Zum Öffnen der Schützentafel wird diese in der Regel zunächst nur etwas angehoben, damit sich der unterhalb der Schützentafel liegende Kaiaal mit Wasser füllt. Dabei füllen sich die vorher leergelaufenen Schotten wieder mit Wasser, laufen aber jeweils gleich wieder leer, wenn beim weiteren Anheben ihre Belüftungsöffnungen über den Wasserspiegel angehoben werden Zur Veränderung des Auftriebs der Schützentafel können die unterwasserseitigen Abschlußwände der einen oder anderen Zelle abnehmbar angebracht sein. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Schotten auch noch in Längsrichtung in mehrere voneinander verschiedene Zellen unterteilt sind.

Claims (9)

  1. PATEVTANSPRLCHr: i. Frei fallende Abschlußschütze zum schnellen Schließen von Fließgerinnen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Schütze ganz oder wenigstens teilweise als Schwimmkasten mit entsprechend angeordneten Füll- und Belüftungsöffnungen ausgebildet ist.
  2. 2. Frei fallende Abschlußschütze zum schnellen Schließen von Fließgerinnen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, -daß die Füllöffnungen und/oder die Belüftungsöffnungen auf der Unterwasserseite angeordnet sind.
  3. 3. Frei fallende Abschlußschütze nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkasten in mehrere vorzugsweise übereinanderliegende Schotten unterteilt ist.
  4. 4. Frei fallende Abschlußschütze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllöffnungen der einzelnen Schotten am Boden oder in der Nähe des Bodens :der Schotten und die Belüftungsöffnungen am oberen Ende der einzelnen Schotten angeordnet sind.
  5. 5. Frei fallende Abschlußschütze nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einzelne der Füll- und' der Belüftungsöffnungen in ihrem Querschnitt leicht veränderbar sind.
  6. 6. Frei fallende Abschlußschütze nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schütze insbesondere am unteren Ende mit einer oder mehreren zusätzlichen Bremsvorrichtungen ausgerüstet ist.
  7. 7. Frei fallende Abschlußschütze nach Anspruch6,gekennzeichnet durch eine .oder mehrere beim Auftreffen -auf das Wasser selbsttätig aufklappende Bremsklappen. B.
  8. Frei fallende Abschlußschütze nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Schotten, insbesondere zum Abstimmen des Auftriebs ganz oder teilweise mit abnehmbaren Wänden versehen sind.
  9. 9. Frei fallende Abschlußschütze nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schotten in Längsrichtung in mehrere vorzugsweise ungleiche Kammern unterteilt sind.
DEV4034A 1951-11-24 1951-11-24 Frei fallende Abschlussschuetze fuer Fliessgerinne od. dgl. Expired DE905595C (de)

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