AT113848B - Verfahren und Vorrichtung, um beim Schwemmen verschiedene Holzsortimente voneinander zu trennen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung, um beim Schwemmen verschiedene Holzsortimente voneinander zu trennen.

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AT113848B
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Victor Schauberger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung, um beim Schwemmen verschiedene Holzsortimente von- einander zu trennen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, um beim   Schwemmen versc11Ìedene Holz-   sortimente voneinander zu trennen, indem man die Hölzer durch Saugwirkung aus dem Staubeeken herauszieht und über ein einstellbares Überfalltor austreten lässt, das zur Regulierung der Parabelform des austretenden Wassers so eingestellt wird, dass das austretende Holz in die in verschiedener Höhe zugeordneten Riesen einzutreten gezwungen ist. 



   Das Verfahren gründet sieh auf die Tatsache, dass die verschieden starken Hölzer auch verschieden tief eintauchen und dass daher beim Ablassen nur der obersten Wasserschichte zunächst nur die kleineren, an der Oberfläche schwimmenden   Scheiterhölzer   in Bewegung kommen, während die grösseren Tiefgang besitzenden, also gewissermassen auf einer tiefer liegenden Wassersehiehte   schwimmenden     Bloch-und   Langhölzer, hauptsächlich erst   bei tieferer Einstellung des Überfalltores angeschwemmt werden.   Es werden also durch entsprechende Einstellung eines Überfalltores, das   zweckmäf3ig   am Ende eines an das Stauoder Sammelbecken angeschlossenen Stutzkanales angeordnet sein kann, die einzelnen Sortimente in den Kanal angesaugt.

   Hiebei wird das Mitgehen tiefer   schwimmender   Sortimente dadurch wirksam verhindert, dass das Überfalltor zeitweise wieder hochgestellt wird, wodurch eine Riiekstauung entsteht, die dem Beginne der ungewollten Bewegung entgegenwirkt. Beim Austritte aus diesem   Stutzkanal   wird dann eine weitere Trennung der Sortimente dadurch vorgenommen, dass die seicht schwimmenden kleineren Hölzer bei geringer Senkung des   Überfalltores   in einer steilen   Wasserausflussparabel   in eine gegenüber der Kanalsohle entsprechend tief liegende   Feuchtriese   gelangen, während nach entsprechender Senkung des   Überfalltores   das Blochholz durch die infolge der höheren Wassergeschwindigkeit flachere Ausflussparabel gewissermassen getragen,

   in die höher zugeordnete   B : ochriese   gelangt. Das ausfliessende Wasser gelangt in einen   Durchfallsehacht,   der mit einem Rechen zum Auffangen des Scheitholzes und Überleiten desselben in die Riese versehen ist. Das   Scheit-und Blochholz   gelangt auf diese Weise nass auf die trockene Riese, was erfahrungsgemäss die Gleitfähigkeit des Holzes um etwa 8 v. H. erhöht, wodurch das Gefälle der Riesen bedeutend geringer gemacht werden kann. Das hier abfallende Wasser kann zweckmässig zum Antriebe verschiedener später erwähnter   mechanischer   Hilfsmittel Verwendung finden. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine gemäss der Erfindung gebaute Sortiervorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schnitt veranschaulicht. 



   An das   Staubecken   1 zur Aufnahme der von den verschiedenen Seiten herabgeschossenen oder auf Riesen beförderten verschiedenen Holzsortimente ist der Stutzkanal 2 angeschlossen, welcher ein Gefälle von etwa   0'5   auf Tausend besitzt. Längs des   Kanales. 9   ist die Arbeitsbühne J angeordnet. Zum Abschlusse des Kanales 2 dient das Überfalltor 4, welches in einem Schlitze 5 heb-und senkbar angeordnet ist, dieses Tor   4   wird durch den Auftrieb des Wassers hochgehoben und der Kanal 2 so geschlossen gehalten. Zur Unterstützung des Auftriebes können auch nach aufwärts wirkende Gewichte, Federn usw. 



  (nicht gezeichnet) vorgesehen sein, um das selbsttätige Schliessen zu gewährleisten. Zur leichteren Beweglichkeit des Tores sind an diesem oder auch im Schlitze 5 Rollen 6 angebracht. Unten am Tore   4   ist ein Seil 7 angebracht, das über Rollen 8 und 9 geführt ist und vermittels des Hebels 10 von der Arbeitsbühne 3 aus eine bequeme Betätigung des   Überfalltores     4   ermöglicht ; eine Einteilung I,   II   und III entspricht den   Ausflussparabetn   mit derselben Bezeichnung. Vor dem Tore 4 bzw. Schlitze 5 ist ein Durchfallschacht 11 vorhanden, der so breit ist, dass er auch bei vollständig gesenktem Tore   4   das abfliessende Wasser aufnehmen kann. 

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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren, um beim Schwemmen verschiedene Holzsortimente voneinander zu trennen, dadurch gekennzeichnet, dass man die einzelnen verschiedenen Tiefgang zeigenden Sortimente durch Aus- 
 EMI2.2 
 treten lässt, das zur Regelung der Parabelform des austretenden Wassers, je nachdem   Scheit-oder Bloeh-   holz geschwemmt wird, so eingestellt wird, dass das austretende Holz in die in verschiedener Höhe zugeordneten Riesen einzutreten gezwungen wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Vorsortierung das Holz zunächst in einen an das Stau-oder Sammelbecken angeschlossenen Stutzkanal durch entsprechende Einstellung eines Überfalltores oder in verschiedener Höhe angeordneter Saugöffnungen einsaugen lässt.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Staubecken (1) ein Stutzkanal (2) angeschlossen ist, der an seinem Ende durch ein einstellbares, leicht bewegbares ÜberfaIItor abgeschlossen ist, wobei dasselbe zweckmässig durch den gegebenfalls durch mechanische Hilfsmittel unterstützten Auftrieb geschlossen wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Überfallseite des Tores EMI2.3 EMI2.4
AT113848D 1926-08-19 1926-08-19 Verfahren und Vorrichtung, um beim Schwemmen verschiedene Holzsortimente voneinander zu trennen. AT113848B (de)

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