DE433838C - Verfahren und Einrichtung zum Impraegnieren von Holzwaren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Impraegnieren von Holzwaren

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DE433838C
DE433838C DEH96191D DEH0096191D DE433838C DE 433838 C DE433838 C DE 433838C DE H96191 D DEH96191 D DE H96191D DE H0096191 D DEH0096191 D DE H0096191D DE 433838 C DE433838 C DE 433838C
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wood
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roller
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ISAK OLOF HOLMER
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/04Impregnating in open tanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus

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  • Forests & Forestry (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
Bibüotheek AfNp ausgegeben am
>-rl ^'^onr'^rn ^fnOTPn^ 14. SEPTEMBER 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 433838 KLASSE 38h GRUPPE 4
IV\38h)
Isak Olof Holmer und Johan Erik Pettersson in Stockholm.
Verfahren und Einrichtung zum Imprägnieren von Holzwaren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität
auf Grund der Anmeldungen in Schweden vom 21. Februar, 23. März und 14. April 1923
und in Finnland vom 28. Mai 1923 beansprucht.
Bei der Stapelung von Hölzern, besonders | geruchlose, antiseptische Flüssigkeit ausge-
harzreichen Sorten, kommt es häutig vor, setzt werden, z. B. durch eine Lösung von
daß das Holz nach kürzerer oder längerer Sublimat (Quecksilberchlorid), Komplexen
Lagerung infolge des Einflusses gewisser von Quecksilberverbindungen, Karbolsäure
Mikroorganismen einen bläulichen Farbton — oder anderen entsprechenden Mitteln.
die sogenannte Bläue — annimmt. "Durch Ein- Es war bisher üblich, das Imprägnieren des
treten dieser Bläue wird da? Holz minder- Holzes, z. B, Balken, Bohlen, Bretter oder
wertig; z. B. muß blau gewordenes Rundholz Rundhölzer, durch Versenken derselben in
nach dem Zersägen abgekantet werden. Blau Behältern, Rinnen o. dgl. vorzunehmen, die
gewordenes zersägtes Holz hat jedoch einen ■ das Imprägnierungsmittel enthielten und in
niedrigeren Wert. denen das Holz schwimmend fortgeführt
Es sind nun Imprägnierungsverfahren be- ■ wurde. Diese Art der Imprägnierung hat eine
kannt geworden, durch die die Bildung von Reihe von Nachteilen; so ist z. B. eine be-
Bläue verhindert wird. Diese Verfahren be- trächtliche Menge an Imprägnierungsflüssig-
stehen hauptsächlich darin, daß die Hölzer keit erforderlich, die Gewähr für allseitige Be-
einem ununterbrochenen und oberflächlichen netzung des Holzes ist nicht vorhanden, die
Imprägnieren durch eine, am besten färb- und Zahl der erforderlichen menschlichen Arbeits-
kraftc ist groß, und die Arbeit gestaltet sich infolgedessen zeitraubend und teuer.
Erfindungsgemäß werden diese Xachteile dadurch beseitigt, daß der I mprägnierungsvorgang sich maschinell in der Weise vollzieht, daß in einem die Imprägnierungsflüssigkeit enthaltenden Behälter eine oder mehrere mit geeigneten Greifvorrichtungen versehene Wellen angebracht sind, deren Greifer das durch ίο eine Transportvorrichtung zugeführte Holz bei der Umdrehung der Welle erfassen, in die Imprägnierungsflüssigkeit tauchen und unter derselben fortbewegen. Parallel zu der Tauchwelle und entsprechend höher als diese ist eine zweite ebenfalls mit Fangarmen ausgerüstete Welle angeordnet, die in entgegengesetzter Richtung umläuft und hierbei mit ihren Fangannen das von der Tauchwelle herangeführte Holz auffängt, hochhebt und aus dem Behälter auf eine zweite Fördervorrichtung zur Weiterleitung des Holzes schiebt. Diese letztere Welle läuft ruckweise, um hierbei die überflüssige Imprägnierungsflüssigkeit abzuschütteln. Die Drehgeschwindigkeit beider Wellen sind zweckmäßig zueinander abgestimmt und ebenso die Drehgeschwindigkeit der Tauchwelle mit der Geschwindigkeit, mit der die Fördervorrichtung das Holz dieser Welle zuführt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Abb. 1 an einer im senkrechten Querschnitt gezeichneten Maschine dargestellt.
ι bezeichnet den mit der Imprägnierungsfiüssigkeit gefüllten Behälter; 2 ist eine För-(lervorrichtung, mittels der das Holz 3 zum Behälter 1 geführt wird. 4 ist eine in der Längsrichtung des Behälters eingelegte Welle, die in gewissen Abständen mit Armen 5 versehen ist. Die Drehgeschwindigkeit der Welle ist der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung derart angepaßt, daß im Moment des Einlassens eines Balkens in den Behälter stets die Arme 5 der Welle zum Auffangen des Balkens bereit sind. Zufolge ihrer Umdrehungsrichtung tauchen die Arme den Balken in die Imprägnierungsflüssigkeit hinein und bewegen ihn unter der Oberfläche derselben weiter. Sollte es aus irgendeinem Grunde erwünscht sein, das Holz der Einwirkung der Imprägnier-ungsflüssigkeit längere Zeit auszusetzen, dann können statt einer Welle natürlich mehrere, der gewünschten Imprägnierungsdauer entsprechend, angebracht werden. Etwas höher als die Welle 4 ist eine zweite Welle 6 gelagert, die auch mit Armen 7 versehen ist, sich aber entgegengesetzt der ersten Welle dreht. Diese zweite Welle hat den Zweck, mit ihren Armen das Holz aus der Imprägnierungsflüssigkeit herauszuheben und auf eine weitere Fördervorrichtung 8, Sortiertisch usw. zu überführen. Die Arme 7 sind mit Haltevorrichtungen 9 (Greifern) versehen, um das Holz halten zu können. Die-Welle 6 kann auch ruckweise unilaufen, wodurch dann überflüssige Imprägnierungsflüssigkeit abgeschüttelt wird.
Anstatt mit Armen versehener Wellen können natürlich auch andere entsprechende Vorrichtungen benutzt werden, z. B. Rollen, endlose Seile oder Riemen mit Greifern o. dgl. Anstatt in Querrichtung kann das Holz in Längsrichtung durch das Imprägniermittel fortgeführt werden usw.
Alle die erwähnten Vorrichtungen, wie Wellen, Rollen, Arme usw., werden aus Holz, Ebonit oder anderem Material, das von der 1 mprägnierungsflüssigkeit nicht angegriffen wird, hergestellt oder damit bekleidet.
Nachdem das Holz auf die angegebene Weise aus dem Behälter herausgekommen ist, wird es durch die Fördervorrichtung 8 zu den weiteren Lager- oder Verwertungsplätzen geführt.
Handelt es sich allein um die Imprägnierung von gesägtem Holz, z. B. Brettern, Bohlen o. dgl., so wird die vorstehend beschriebene Maschine, die namentlich für rohe Stämme und Balken in Frage kommt, z\veckmäßig durch eine andere Maschine ersetzt. Bisher geschah diese Imprägnierung von gesägtem Holz durch einfaches Bespritzen mit der Imprägnierungsflüssigkeit. Es sind auch Einrichtungen bekannt geworden, bei denen die Bretter in großen Kesseln unter Druck mit der Imprägnierungsflüssigkeit getränkt J5 wurden. Gegenüber diesen bekannten Verfahren und Vorrichtungen besitzt die nachstehend beschriebene erfindungsgemäße Maschine zur Imprägnierung von Brettern und Bohlen die Vorteile einer sparsamsten Ver- · ;o Wendung der Imprägnierungsflüssigkeit unter Erreichung einer besseren und schnelleren Wirkung mit einfacheren Mitteln.
Erfindungsgemäß wird das Imprägnieren von gesägtem Holz durch Anfeuchtung desselben von allen Seiten in einer besonders hierzu konstruierten Maschine automatisch bewerkstelligt. In dieser Maschine wird das Holz, z. B. wenn es vom Kantwerke (Besäumer) oder Trenngattcr kommt, während des Passierens von allen Seiten mit der Imprägnierungsflüssigkeit befeuchtet; diese wird in die Oberfläche eingepreßt und der überflüssige Teil wieder abgeschäumt, worauf das Holz sofort nach dem Verlassen der Maschine ohne jegliche Ubelstände weiterverarbeitet werden kann. Alle die kurz genannten Operationen gehen automatisch vor sich, und das Imprägnieren wird daher äußerst schnell und billig unter sparsamster Verwendung von Imprä- j2o gnierungsflüssigkeit bewerkstelligt.
Abb. 2 und 3 der Zeichnung stellen eine bei-
^pielsweise" Ausführungsfarm einer solchen imprägnierungsmaschine dar, wobei Abb. 2 die Seitenansicht und Abb. 3 die Oberansichl derselben zeigt. Aus Abb. 4, 5, 6 und 7 sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Spritzmundstückes und aus Abb. 9 und 10 zwei beispielsweise Ausführitngsformen der Imprägnierwalze ersichtlich. Abb. 1 r zeigt .--chematisch den Umlauf der I mprägnierungsflüssigkeit.
Das zu imprägnierende Holz wird in die !Maschine vermittels angetriebener, geriffelter Vorschubwalzen 10 und 11 eingeführt, von denen die obere Walze 11 einen so großen Durchmesser hat, daß sie sich beim Anschieben des Holzes von selbst anhebt. Das Holz wird in die Maschine am besten mit größerer . Geschwindigkeit als die der entsprechenden Sägemaschine oder Fördervorrichtung eingeführt, um zu vermeiden, daß das Holz ohne Zwischenraum zwischen den einzelnen Stücken durch die Maschine geht.
Die Walze 11 steht vermittels der Arme 15, 16 mit dem die obere Imprägnier walze. 20 tragenden Arm 17 in Verbindung, so daß die Walze 20 infolgedessen der Walze 11 bei deren Aufwärtsbewegung folgt. Der Arm 16 ist bei seinem einen Bolzen mit einem länglichen Loche 21 versehen, wodurch einerseits der Vorteil erreicht wird, daß die Imprägnierwalze 20 sich in ihren Vertikalbewegungen allen Unebenheiten des Holzes, unabhängig von den Bewegungen der Vorschubwalze 11, anpassen kann, andererseits aber die Vorschubwalze 11, nachdem das Holz sie passiert hat, unabhängig von der Imprägnierwalze 20, wiederum in ihre niedrigste Lage zurückkehren kann. Anstatt des festen Armes 16 können natürlich auch Seile, Ketten oder andere entsprechende, aus biegsamem Material hergestellte Vorrichtungen benutzt werden. Da die Vorschubwalze 11 bei der beschriebenen Wirkungsweise gleichzeitig mit der eigenen Aufwärtsbewegung auch die Imprägnierwalze 20 und Bürsten 23 zu heben hat, so ist das Hochklettern derselben auf das eingeführte Holz sehr erschwert, und es kann daher, um das Hochklettern zu erleichtern, ein geeigneter, beliebig konstruierter Ausbalancierungsapparat angebracht werden, etwa wie auf der Zeichnung angedeutet ist. Das Gewicht 2y ist an einem Arm 24 aufgehängt; dieser schwingt um einen Zapfen 25 und ist mittels des Armes 26 mit dem Arm der \rorschubwalze 11 verbunden.
Die obere Seite sowie beide Kantseiten des eingeführten Holzes werden mit der Imprägnierungsflüssigkeit, z. B. auf die weiter unten beschriebene Weise, bespritzt. Zum .Ausspritzen der Flüssigkeit dient ein Mundstück aus Ebonit oder anderem von der Imprägnierungsflüssigkeit nicht angreifbarem Material, und zwar wird der Flüssigkeitsstrahl durch das Mundstück von außen nach innen, also gleichsam umfassend, gegen das Holz gc- ^5 spritzt. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß z. B. beim Imprägnieren von gesägtem Holz nicht besondere Mundstücke zum Bespritzen der Kantfläche erforderlich sind.
Die Mundstücke können auf beliebige Art montiert werden: fest und unabhängig von den verschiedenen Holzdurchmessern oder aber gemeinsam mit der Imprägnierwalze auf demselben Arm. so daß sie allen Bewegungen dieser Walze folgen, oder auf Zapfen oder Wellen frei hängend und pendelnd usw.
Da das Holz mit Zwischenraum zwischen den einzelnen Stücken in die Maschine kommt und diese daher zeitweise leer läuft, sind die Mundstücke mit einer selbsttätigen Ver- s° Schlußvorrichtung versehen, die gleichzeitig als Schirmbrett dient. Da die Mundstücke außerdem so breit wie die breitesten Bretter st-in müssen, würde bei schmaleren Brettern viel Flüssigkeit unnötig durchlaufen. Dies *5 wird dadurch vermieden, daß die erwähnte Verschlußvorrichtung aus mehreren Teilstücken besteht, die voneinander unabhängig .sind, so daß die Spritzöffnung der Breite der Bretter angepaßt wird.
In Abb. 4 und 5 ist eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Mundstückes dargestellt, und zwar zeigt Abb. 4 dasselbe von vorn und Abb. 5 von der Seite gesehen. 28 bezeichnet das Zuleitungsrohr oder den °5 Schlauch, durch den die Imprägnierungsflüssigkeit in das mit zwei Kanälen 29 versehene Mundstück eintritt, und 30 ist das zu imprägnierende Stück Holz. Die beiden Kanäle 29 werden von den Platten 31, die aus '00 mehreren Stücken bestehen, verschlossen. Jedes Stück wird von dem schwingbaren Arm 32 getragen und von einem Gewicht 33 oder einer Feder beeinflußt, die das betreffende Plattenstück in seiner Verschlußlage hält, wenn kein Holz das Mundstück passiert. Die Platten 31 sind mit einem Schirm 34 versehen, der als Spritzschirm dient. Wenn das durch die Maschine gehende Holz 30 den Schirm 34 trifft, schwingt derselbe nach links und nimmt die punktierte Lage in Abb. 5 ein, die betreffenden Teile der Platte 31 geben die Öffnung des Mundstückes frei, und die obere und beide Kantseiten des Holzes werden mit der Flüssigkeit durch die Kanäle 29 befeuchtet. Sobald das Holz das Mundstück passiert hat, fallen alle Teile der Platte 31 zurück und verschließen die Öffnung des Mundstückes usw. Wenn ein schmales Brett das Mundstück passiert, öffnen sich nur zwei Teile der Platte 31 des Mundstückes, während die übrigen verschlossen bleiben. Um zu verhindern, daß der
Schirm 34 die Flüssigkeit abschäumt, ist derselbe mit Ansätzen 35 versehen, die auf dem Holz schleppen. Der Schirm 34 verhindert das Spritzen der Flüssigkeit. Die Ausführung des Mundstückes kann natürlich innerhalb der Grenzen der vorliegenden Erfindung beliebig geändert werden. Die. beiden Kanäle 2<) desselben können unabhängig voneinander arbeiten, oder die beiden Hauptkanäle können noch in weitere Kanäle geteilt werden, oder aber es werden statt der Kanäle nur entsprechende Spritzlöchcr o. dgl. angebracht usw. Uin eine größere Durchlaß-Öffnung zu erhalten, wodurch eventuell mitfolgende Sägespäne leichter das Mundstück passieren können und das Bespritzen ruhiger erfolgt, können die Mundstücke eine andere Ausführungsform erhalten, wie z. B. in Abb. 6 und 7 dargestellt. Abb. 6 zeigt das Mundstück von vorn und Abb. 7 von der Seite gesehen. 74 ist das Zuleitungsrohr, 75 die Unterseite. Die Oberseite 76 ist abgeschnitten, z. B. auf die Hälfte der Länge des Mund- ; Stückes, wodurch die Öffnung J^ doppelt so groß wird, die Flüssigkeit sich ausbreiten kann und die Ausströmungsgeschwindigkeit ■ verringert wird. Die Kante 73 verhindert die Flüssigkeit daran, seitwärts hinauszuströmen. Das auf die beschriebene Weise angefeuchtete Holz passiert nunmehr die etwas niedriger als die Vorschubwalze 11 eingestellte j Imprägnierwalze 20, die an ihrer Oberfläche mit einer Schicht Gummi 41*, Filz oder anderem Material versehen oder ganz daraus hergestellt ist, das einerseits von der Imprägnierungsflüssigkeit nicht angegriffen wird, andererseits aber das Anfeuchten der Holzflächen und Einpressen der Flüssigkeit und das Abschäumen von Überflüssigem be- [ wirkt. Wenn diese Walze 20 nicht bereits ■ selbst genügend schwer ist, kann sie durch Feder- oder Gewichtsbelastung entsprechend ; stark gegen, das Holz gedrückt werden, um ; einerseits ein genügendes Einpressen der auf- ; gespritzten Flüssigkeit in die Oberfläche des ' Holzes zu bewirken, andererseits aber, um die überflüssige Flüssigkeit vom Holz zu entfernen.
Zur Anfeuchtung der unteren Seite des Holzes dient eine feste eventuell sich automa- ; tisch einstellende Walze 43, die ähnlich der ! Walze 20 konstruiert ist, sich aber im Behäl- j ter 44 dreht, der gleichzeitig als Sammel- ' becken für die überflüssige" Flüssigkeit dient. Bei ihrer Umdrehung nimmt die Walze 43 j Flüssigkeit aus dem Behälter und befeuchtet j mit derselben die untere Seite des Holzes, i bzw. sie preßt einen genügenden Teil der Flüssigkeit in die Oberfläche des Holzes, wo- ' bei der überflüssige Teil der Flüssigkeit, in den Behälter zurückrinnt. Im Behälter 44 be- ; findet sich immer genügend Flüssigkeit, da sich in demselben auch die ganze von der oberen Walze 20 wie auch von den Kantwalzen 49 und 50 als überflüssig abfließende Π5 Flüssigkeit sammelt.
Nachdem das Holz die Imprägnierwalzeii 20 und 43 passiert hat, stößt es gegen die Kantimpriignierwalzen 49 und 50, die ähnlich wie die Walzen 20 und 43 ausgeführt, jedoch vertikal auf den Armen 51, 53 montiert sind und um ihre Wellen 52 und 54 schwingen können. Die Wellen 52 und 54 sind am zweckmäßigsten auf oberhalb der Maschine angebrachten Armen 550. dgl., die auch die obere' Imprägnier walze 20 tragen, anzubringen, da auf diese Weise das Vorkommen irgendwelcher Metallteile, die von der-Flüssigkeit angegriffen werden könnten, in dem hölzernen Tisch hinter dem Vorschub vollkommen vermieden wird. Die eine oder beide Kantwalzen 49 und 50 können auch angetrieben werden, wodurch sie dann gleichzeitig auch das Holz aus der Maschine herausziehen würden. Eventuell braucht auch nur die eine der beiden Kantwalzen 49 und 50 schwingend angebracht "zu sein, wohingegen die andere fest eingestellt ist.
Das von den Vorschubwalzen vorgeschobene Holz drückt mit oder ohne schief ge- go stellte Lineale 68 mittels der Arme 66, 65 in Verbindung mit den Armen 64, 51 der Kantwalze 49 die eine oder beide Kantwalzen 49 und 50 heraus, so daß dieselben, die zu diesem Zweck mit entsprechenden Federn oder Gegengewichten versehen sind, mit erwünschtem Druck an den Kanten des Holzes anliegen.
Um zu erreichen, daß das Holz von allen Seiten imprägniert werden kann, auch wenn es schräg in die Maschine oder an der einen oder anderen Seite der Vorschubbahn eingeführt wird, werden die beiden Arme 51 und 53 gleich lang, und zwar so lang ausgeführt, daß jede Walze 49 und 50 über die Mittellinie der Vorschubbahn hinweg reicht. Um zu vermeiden, daß die Walzen nach Durchgang des Holzes gegeneinanderstoßen, werden an den Armen 51 und 53 Puffer 99 angebracht, die außerhalb der Bahn der Walze -10 gehen. Um so regulieren zu können, daß die Walzen 49 und 50 nicht zu weit zurückgehen, ist eine Sperrvorrichtung 98 mit Puffer für die Lineale 68 angebracht.
Die Walzen 49 und 50 sind so eingestellt, daß dieselben, wenn sie auch von den Linealen ausgeschlagen werden, von dem Holz etwas zum Ausschwingen gebracht werden und von den Linealen 68 hierdurch frei gehen.
Um das Einpressen der Flüssigkeit und das Entfernen der überflüssigen Flüssigkeit zu verstärken, können entsprechend geformte
433888
Schleppschuhe 69, Rollen, Schaber u. dgl., aus passendem Material hergestellt, hinter den Walzen angebracht werden; sie wären dann zweckmäßig vermittels Gewichten, Federn 5 o. dgl. gegen das Holz zu pressen und werden durch das vorgeschobene Holz richtig eingestellt. Dieselben können natürlich auch unabhängig von den Imprägnierwalzen angeordnet werden.
Das Anfeuchten des Holzes kann auch auf andere Weise erfolgen; es können z. B. die Iniprägnierwalzen angefeuchtet werden, 3ie dann ihrerseits das Holz anfeuchten, oder die die Walze tragende Welle wird hohl hergestellt und mit der die Imprägnierflüssigkeit unter Druck zuführenden Leitung verbunden. Auch kann die Walze selbst hohl ausgeführt und mit einer perforierten Oberfläche versehen werden, durch die dann der aufliegende Filz usw. angefeuchtet wird.
Uni zu verhindern, daß etwa Sägespäne oder andere Unreinlichkeiten mit dem Holz mitgeführt werden, wodurch einerseits die Anfeuchtung und das Einpressen nicht wie beabsichtigt erfolgten würde, andererseits aber diese Unreinlichkeiten in den Behälter und von da zu den Mundstücken gelangen und diese verstopfen könnten, werden zweckmäßig rotierende Bürsten 23 und 42 angebracht. Die für das Abbürsten der oberen Seite des Holzes bestimmte Bürste 23 kann z. B. am bequemsten auf den mittels eines Rahmens 40* zusammengehaltenen Armen 37 angebracht werden, die um die Welle der Vorschubwalze 11 schwingen. Von dieser Welle würde die Bürste dann derart angetrieben werden, daß sie in der der Walze 11 entgegengesetzten Richtung rotiert. Durch yine geeignete Konstruktion wird erreicht, daß die Bürste stets in passender Höhe über dem Holze liegt; gleichzeitig aber hat sie doch freie Bewegung nach oben, wodurch verhindert wird, dal;i das Gewicht der Walze 11 sich nach dem Durchgang des Holzes auf die Bürste überträgt. Für die untere Seite des Holzes ist auch eine regulierbare Bürste 42 vorgesehen, die ebenfalls in der der Vorschubwalze r 1 entgegengesetzten Richtung rotiert.
Trotz der Bürsten 23 und 42 können Sägespäne mit dem Holze folgen. Dies kann dadurch verhindert werden, daß das in passender Höhe eingeleitete Auslaufrohr 71 für die überflüssige Flüssigkeit etwas in die Flüssigkeit im Behälter hineintaucht, wodurch fließende Sägespäne nicht mitfolgen können und die Flüssigkeit sich·außerdem in der gewünschten Höhe hält. Um zu verhindern, daß das Rohr 71 wie ein Heber wirkt, wird es mit einer Öffnung "J2 versehen. Diese An-Ordnung kann auch beim Behälter 1 (Abb. i) benutzt werden.
Sämtliche Imprägnierwalzen 20, 43, 49 und : 50 werden zweckmäßig aus Holz, Gummi oder i einem anderen geeigneten Material, das von i der Imprägnierungsflüssigkeit nicht angegriffen wird, hergestellt oder damit bekleidet.
, Sie können z. B. gemäß Abb. 8 und 9 aus zwei Teilen 78 und 79 hergestellt werden. Diese sind mit einer Spur 80, 81 in solcher Weise versehen, daß die Enden des Filze» oder der Gummiplatte 41* auf Haken 82 o. dgl. befestigt werden können, wenn die Hälfte 78 die punktiert gezeichnete Lage einnimmt. 1 Wenn die beiden Teile nun zusammengesetzt werden, wird der Filz usw. auf der Walze gestreckt. Der Zwischenraum zwischen den beiden umgebogenen Enden des Filzes wird j mittels eines Gummistückes 85 o. dgl. ausgei füllt. Die beiden Hälften 78 und 79 werden mittels Schrauben 83 und Mutter 84 zusammengehalten.
j Wenn Gummi zum Bekleiden der WTalze be-I nutzt wird, muß dieser am zweckmäßigsten
auf die Walze vulkanisiert werden. Eiserne ; Walzen sind sehr schwer, und außerdem ist : die Erneuerung sehr kostspielig. Abb. 10 ; zeigt eine \~orrichtung zur Vermeidung dieses ; Übelstandes. Die Walzen können aus Holz in
zwei Teilen 86 und 87, wie gezeigt, hergestellt I werden, zusammengehalten und auf der Welle j mittels Bolzen 88 und Mutter 89 befestigt. ; Der Zylinder 91 ist aus Metallblech her- ! gestellt. Die beiden Enden können z. B. zu \ einem Flansch umgebogen sein. In der • WTalze 86 und 87 ist eine entsprechende Spur, j so daß der Zylinder mit der Walze rotieren ; muß. Auf dem Zylinder wird der Gummi-, belag festvulkanisiert.
Selbstverständlich kann die Maschine auch 10c : ohne besonderes Vorschubwerk ausgeführt werden, besonders für das Imprägnieren von Stäben und sonstigem dünnen Holz, wobei dann die getriebene Imprägnierwalze auch den Vorschub bewirkt. Das Heben der Ober- ioj walze kann auch dann mittels eines Fußtrittes o. dgl. bewerkstelligt werden.
Die Mischung der Imprägnierungsflüssig-1 keit und der ununterbrochene Umlauf der- ! selben wird zweckmäßig in folgender Weise nc vorgenommen.
Etwas niedriger als die Maschine bzw. der Imprägnierungsbehälter (Abb. 1) wird ein besonderes Mischbecken 93 mit entsprechendem Rauminhalt aufgestellt. Die in demselben 11; hergestellte Imprägnierungsflüssigkeit wird von hier aus in ein Verteilungsbecken 94 geleitet und gelangt von dort zu den verschiedenen Impräguierorganen oder zu einem etwas höher aufgestellten Druckbehälter 96, von dem i2< sie zu den Imprägnierwalzen und Spritzmundstücken unter erwünschtem Druck geleitet

Claims (1)

  1. wird. Das Zuführen der Imprägnierungsilüssigkeit kann hierbei entweder durch Pumpen 95 oder vermittels Preßluft erfolgen. Die überflüssige Flüssigkeit rinnt, wie oben beschrieben, je nach Konstruktion der Maschine vom Sammelbecken 44, Druckbehälter 96 und 1 mprägnicrungsbehälter etwa durch einen l'berlauf, durch Schläuche oder Rohre in das Verteilungsbeckeu 94 zurück, um hier von neuem ihren ununterbrochenen Kreislauf zu beginnen. Je nach den örtlichen Verhältnissen können natürlich auch die Misch- und Verteilungsbehälter höher als die Maschine aufgestellt werden, wobei dann das Zurückleiten der Flüssigkeit aus dem Sammelbecken 44 in das Verteilungsbecken durch Pumpen, Preßluft o. dgl. erfolgen muß. In diesem letzteren Falle dient das Verteilungsbecken als Druckbehälter.
    Es ist ersichtlich, daß der Verbrauch an iinprägnierungsflüssigkeit auf diese Weise genau der zur Imprägnierung· erforderlichen Menge entspricht und jeglicher unproduktive Verlust von Flüssigkeit vermieden wird.
    Diese maschinellen Einrichtungen können natürlich auch für andere als hier beschriebene Imprägnierungsmittel und Zwecke Verwendung finden.
    I'm das Eindringen der Imprägnierungsflüssigkeit in die Holzzellen zu erleichtern, wird das Holz vor dem Anfeuchten angewärmt, um das in den Holzzellen einge- I schlossern' Wasser o-. dgl. in Gasform überzuführen. Durch das Vakuum, das dann beim ; Anfeuchten mit der kalten Imprägnierungsflüssigkcit in den Holzzellen entsteht, werden j diese von der Flüssigkeit völlig gefüllt.
    Das Anwärmen kann mittels in der Vor- ! schubbahn des Holzes angebrachter Rollen, Platten o. dgl. erfolgen, die mit Dampf, durch Elektrizität o. dgl. geheizt werden. Hierbei kann die Einstellung der Heizorgane in derselben Weise erfolgen, wie schon bezüglich der Einstellung der Imprägnierwalze beschrieben wurde.
    Die beschriebenen \"crrichtungen können natürlich auch bei der anfangs beschriebenen Imprägnierung von bearbeitetem Holz im Behälter benutzt werden. Das Holz wird dann
    z. H. vor dem Eintauchen in den Behälter mit der beschriebenen Bürstenvorrichtung von Spänen u. dgl. befreit und angewärmt, und nach dem Herausheben aus dem Behälter geht > es unter die Imprägnierwalze, wie oben beschrieben.
    Selbstredend können die maschinellen Einzelheiten innerhalb des Rahmens der Erfindung geändert werden. So können z. B. die Spritzmundstücke oder andere Anfeuchtungs- ■ organe für jede Seite des Holzes besonders angeordnet werden. Der Vorschub des Holzes kann ruckweise erfolgen, ohne dabei das unuu; erbrochene Arbeiten der ganzen Maschine zu unterbrechen usw. usw. Die angeführten Ausfiihrungsformen sind somit nur als Bei- S5 spiele zu betrachten, um anschaulich zu machen, auf welche Weise eine ununterbrochene oberflächliche und schnelle Imprägnierung von Holz erfolgen kann. Die Erfindung selbst umfaßt jedoch ihrem Grundgedanken nach jede Imprägnieruiigsart, bei der das Holz einer kurzdauernden ununterbrochenen Beeinflussung eines antiseptischen Mittels ausgesetzt wird.
    75 Ρλτεν τ-Ansprüche:
    r. Maschine zum Imprägnieren von Hölzern zwecks Verhinderung der Bildung von Bläue, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Behälter eine oder mehrere So mit geeigneten Greifvorrichtungen versehene Wellen angebracht sind, deren Greifer das zugeführte Holz bei der Umdrehung der Welle erfassen, in die Iinprägnierungsflüssigkeit tauchen und unter derselben fortbewegen.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel mit der Tauchwelle und entsprechend höher als diese eine zweite ebenfalls mit Fangarmen, die jedoch mit Haltevorrichtungen versehen sind, ausgerüstete Welle angeordnet ist, die in entgegengesetzter Richtung umläuft und hierbei mit ihren Fangarmen das von der Tauch welle herange- führte Holz auffängt, hochhebt und aus dem Behälter auf eine geeignete Fördervorrichtung o. dgl. zur Weiterbeförderung leitet.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Holz mit ihren Fangarmen aus dem Behälter heraushebende Welle durch entsprechend angeordneten Antrieb ruckweise umläuft, um hierbei die überflüssige Imprägnie- i°5 rungsflüssigkeit abzuschütteln.
    4. Alaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehgeschwindigkeit der das Holz heranschaffenden Fördervorrichtung und der Tauch- uo welle derart zueinander abgepaßt sind, daß beim Heranbringen eines Balkens usw. durch die Fördervorrichtung stets Greifer bereit sind, den Balken zu erfassen.
    5. Maschine zum Imprägnieren von gesägtem Holz zur Verhinderung der Bildung von Bläue, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit geeigneten Vorrichtungen zum Durchführen des Holzes sowie zum allseitigen Anfeuchten und Einpressen in dasselbe der in zugehörigen Behältern und
    Leitungen umlaufenden Tmpriignierungsflüssigki-it und zum Abschäumen der überflüssigen Flüssigkeit versehen ist.
    d. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufeuchtung des Holzes vermittels besonderer Spritzmundstücke erfolgt.
    7. Maschine nach Anspruch 5 und (>, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechende
    ίο Spritzmundstücke zum Anfeuchten aller Seiten des Holzes angeordnet sind, von denen das zum Anfeuchten der Oberseite des Holzes bestimmte sich zusammen mit der Jmprägnieruugswalze oder auf andere Art selbsttätig in dem gewünschten Abstande vom Holze einstellt, die Seitenmundstücke aber auf Führungen \ erschiebbar oder auf Armen o. dgl. eventuell mit Anschlägen versehen angeordnet sind, so daß sie sich dem durchgehenden Holz entsprechend selbsttätig in die erwünschte Lage bringen.
    tS. Maschine nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Ebonit oder anderem Material, das von der Imprägnierungsflüssigkeit nicht angegriffen wird, bekleideten oder daraus hergestellten Spritzmundstücke mit inwendigen Kanälen o. dgl. versehen sind, so dal?) die durch dieselben strömende Imprägnierungsflüssigkeit in breitem, aber dünnem Strahl gegen das Holz gespritzt wird.
    y. Maschine nach Anspruch 5 bis S1 dadurch gekennzeichnet, daß die Spritz-
    ^5 mundstücke derart geformt sind, daß der Strahl der Imprägnierungsflüssigkeit sich von außen nach innen zu verengend den Gegenstand sozusagen umfaßt.
    10. Maschine nach Anspruch 5 bis 0, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Seite des Mundstückes abgeschnitten ist, um eine größere Ausspritzöffnung und ein ruhiges Ausströmen der Flüssigkeit zu erzielen.
    11. Maschine nach Anspruch 5 bis ro, dadurch gekennzeichnet, daß die üfrnung des Mundstückes mit einer selbsttätigen Yerschlußvorriclitung, eventuell aus mehreren Teilen bestehend, versehen ist, die in solcher Weise durch Beeinflussung de> vergeschobenen Holzes wirkt, daß die <")ffnung beim Durchgehen des Holzes offen, nach dem Durchgang des Holzes aber geschlossen ist.
    12. Maschine nach Ansprach 5 bis ir, dadurch gekennzeichnet, daß die Yer-■-chlußvorrichtung aus einer Platte besteht, die von einem >ch\vingbaren Arm getragen und durch Beeinflussung von einem Gewicht, einer Keder o. dgl. in Verschluß- ' stellung gehalten wird, und daß diese i !Matte mit einem Schirm versehen ist, der ais Sprit/schirm dient.
    13. Maschine nach Anspruch 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzmundstücke auf. Wellen, Zapfen o. dgl. pendelnd angebracht sind.
    14. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einpressen der Impräguierungsflüssigkeit. dienenden, entweder nur für einzelne oder für alle Seiten des Holzes angebrachten Walzen mit einer Schicht aus Gummi, Filz o. dgl", bedeckt oder ganz daraus hergestellt sind, so daß sie sowohl zum Anfeuchten des Holzes al?- auch zum Einpressen und Abdrücken der überflüssigen Flüssigkeit benutzt werden können.
    15. Maschine nach Anspruch 5 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierwalzen, sei es von außen oder von innen, mit der umlaufenden Imprägnierungsflüssigkeit verbunden werden, so daß sie selbst anstatt der Spritzmundstücke zum Anfeuchten des Holzes dienen.
    16. Maschine nach Anspruch 5, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierwalzen durch das vorgeschobene Holz auf den passenden Abstand für die betreffenden Holzdurchmesser eingestellt werden.
    17. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis K), dadurch gekennzeichnet, daß die für die Oberseite und die Kanten des Holzes bestimmten Imprägnierwalzen an entsprechenden Armen fest oder schwingbar mit Feder- oder Gewichtsgegenbelastung auf über der Maschine vorgesehenen Armen angebracht sind.
    iS. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis
    17, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Kantimprägnierwalzci angetrieben werden und somit gleichzeitig zum Herausbefördern des Holzes aus der Maschine dienen.
    19. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis
    18, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierwalzen, sofern sie zum Anfeuchten des Holzes unter Druck dienen sollen, inwendig hohl sind, wobei die Imprä- - gnierungsflüssigkeit achsial eingeführt und durch die perforierte Oberfläche und durch die Filz- o. dgl. Schicht der Walze gegen die Oberfläche des Holzes gedruckt wird.
    20. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Jmprägnierwalze die zum Anfeuchten erforderliche Imprägnierungsflüssigkeit einem Behälter entnimmt, in dem die-
    selbe umläuft und das
    Sammelbecken für die
    Flüssigkeit dienen kann.
    zugleich als überflüssige
    2r. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis
    20, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Holz, Gummi o. dgl. hergestellte oder damit bekleidete Imprägnierwalze in Teilstücken ausgeführt und mil Spuren versehen ist, in denen Haken o. dgl. angebracht sind, auf denen die linden des Ringes befestigt werden können und der Ring beim Zusammenschrauben der Teilstücke gestreckt wird.
    22. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis
    21, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierwalze mit einem auswechselbaren Zylinder aus Metallblech mit aufvulkanisierter Gummibekleidung versehen ist.
    23. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einpressen der !mprägnierungsflüssigkeit in das Holz und " zum Abdrucken der überflüssigen Flüssigkeit anstatt der Walzen unter Druck arbeitende Schleppschuhe, Rollen. Schaber o. dgl. entweder allein oder in Verbindung mit den Imprägnicrwalzen benutzt werden.
    24. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit geriffelten und angetriebenen Vorschubwalze!! versehen ist, von denen eine oder mehrere festmontierte Walzen zum Ergreifen des Holzes bestimmt sind, eine Walze aber, von bedeutend größerem Durchmesser, so angeordnet ist. daß sie sich, wenn das vor- ; geschobene Holz sie berührt, selbsttätig hebt und das· Holz von der oberen Seite erfaßt, so daß es von den umlaufenden unteren und oberen Vorschubwalzen mit größerer Geschwindigkeit als die der entsprechenden Sägemaschinen oder Fördervorrichtungen durch die Maschine getrieben wird.
    25. Maschine nach Anspruch 5 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Vorschubwalze gleichzeitig mit ihrem eigenen Anheben auch die obere Imprägnierwalze mithebt, sich jedoch senken kann, ohne daß sich die Imprägnierwalze dabei auch gleichzeitig zu senken braucht.
    2('k Maschine nach Anspruch 5, 14 bis
    25, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die obere Imprägnierwalze hebenden Arm das eine für den Verbindungsbolzen bestimmte Loch so weit verlängert ist bzw. daß anstatt einer festen Verbindung eine Seil-, Ketten- oder ähnliche Verbindung eingeführt ist, so daß die imprägnierwaize sich einerseits auch unabhängig von der Vorschubwalze bewegen kann, andererseits aber der Vorschubwalze gestattet ist, nach Durchgang des Holzes herunterzusinken, ohne daß die Imprägnierwalze dadurch beeinflußt wird.
    2j. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Bürsten vorgesehen sind, die, in der den Walzen entgegengesetzten Richtung umlaufend, zum Entfernen der mit dem Holze mitgehenden Sägespäne und sonstiger Unreinlichkeiten dienen, wobei diese Bürsten sich durch Beeinflussung durch das vorgeschobene Holz selbsttätig den Holzdimeiisionen entsprechend einstellen, dabei aber ihre Auf- wärtsbewegung freilassend.
    28. Maschine nach Anspruch 5, 14 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung, die auf die obere Vorschubwalze durch die obere Bürste und die Impri',-gnierwalze übertragen wird, beim Anheilen der Vorschubwalze auf passende Weise abbalanciert wird.
    29. Maschine nach Anspruch 5 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasser- 8c stand im Behälter konstant gehalten wird und daß gleichzeitig Sägespäne daran verhindert werden, mit der Flüssigkeit mitzufolgen, mittels Anordnung eines Ablaufrohres vom höchsten Wasserstand ausgehend und bis zu einer passenden Tiefe in die Flüssigkeit heruntergehend.
    30. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem besonderen Mischbehälter hergestellte Imprägnierungsflüssigkeit in ein Verteilung<>becken geleitet wird, von wo sie mittels Pumpen, Preßluft o. dgl. zu den verschiedenen Anfeuchtungsorganen oder zu einem höher als die Maschine angebrachten Druckbehälter gedrückt wird, von wo sie zu den verschiedenen Anfeuchtungsorganen geleitet wird, und daß überflüssig·.· Flüssigkeit vom Druckbehälter und Sammelbecken der Maschine zum Verteilung*- ;o:· behälter zurückfließt, wodurch der Umlauf der Imprägnierungsflüssigkeit nicht unterbrochen wird.
    31. Verfahren zum [mprägnieren v< u gesägtem Heiz zur Verhinderung der Bi!- !05 dung von Bläue mit den Maschinen nach. Anspruch τ bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz vor dem Anfeuchten mittels Rollen, Platten o. dgl. angewärmt wird, wodurch in den Holzzellen bei der ;io Abkühlung durch die Imprägnierungsflüssigkeit ein Vakuum entsteht und dadurch das Eindringen derselben in die Poren erleichtert wird.
    Hierzu ι Hlau Zeichnungen.
    UERIIV GEDRUCKT IN DER
DEH96191D 1923-02-21 1924-02-21 Verfahren und Einrichtung zum Impraegnieren von Holzwaren Expired DE433838C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1980000549A1 (en) * 1978-09-06 1980-04-03 N Moldrup Impregnation tank for wood

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1980000549A1 (en) * 1978-09-06 1980-04-03 N Moldrup Impregnation tank for wood

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