DE905085C - Schutz fuer Gewinde an Rohren oder Rohrverbindungsteilen - Google Patents

Schutz fuer Gewinde an Rohren oder Rohrverbindungsteilen

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DE905085C
DE905085C DED1322D DED0001322D DE905085C DE 905085 C DE905085 C DE 905085C DE D1322 D DED1322 D DE D1322D DE D0001322 D DED0001322 D DE D0001322D DE 905085 C DE905085 C DE 905085C
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DE
Germany
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thread
protection
rings
iron
pipe
Prior art date
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Expired
Application number
DED1322D
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Keulers
Wilhelm Vossen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
Original Assignee
RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D59/00Plugs, sleeves, caps, or like rigid or semi-rigid elements for protecting parts of articles or for bundling articles, e.g. protectors for screw-threads, end caps for tubes or for bundling rod-shaped articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

  • Schutz für Gewinde an Rohren oder Rohrverbindunqsteilen Um Beschädigungen an den an den Rohrenden oder an den mit den Rohren den verschraubten Verbindungsteilen befindlichen Gewinden, insbesondere beim Transpoftieren der Rohre, zu vermeiden, müssen diese durch besondere Maßnahmen geschützt werden. Das geschieht bekannterweise dadurch, daß, wenn es sich z. B. um Rohraußengewinde handelt, eiserne Kappen auf die Gewinde aufgebracht werden. Je nach der Genauigkeit, mit der das Gewinde der Rohre bzw. der Verbindungsteile hergestellt, und nach den Beanspruchungen, denen es bei der Verwendung der Rohre unterworfen ist, muß auch das Gewinde des Schutzes mit entsprechender Präzision angefertigt werden.
  • Das Schützen der Gewinde an Rohren oder an Rohrverbindungsteilen, die zu Tiefbohrzwecken Verwendung finden, geschieht vornehmlich durch eiserne Kappen nach Abb. I, deren Gewinde demjenigen der Rohre entsprechen. Diese Kappen werden auf das Rohrgewinde derart aufgeschraubt, daß eine feste Verbindung gewährleistet ist, unld sie sollen auf diese Weise das Rohrgewinde vor Beschädigungen durch Stoß, Druck u. dgl. Beanspruchungen schützen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß bei Transporten, die ein Umladen der Rohre erforderlich machen, so beispielsweise auf dem Transport nach Ubersee, dieser Gewindeschutz ungenügend ist. Beim Ein- und Ausladen der Rohre aus dem Seedampfer z. B. werden diese vielfach mit den Enden gegen die Schiffs wände derart hart gestoßen, daß nicht nur die Kappe (s. Abb. I) eine Verformung erfährt, vielmehr überträgt sich die Beanspruchung auch auf die Gewindeverschrauhang, was vielfach eine Beschädigung des Rohr- gewindes zur Folge hat, und zwar deshalb, weil Ider Gewindeschutz aus dem gleich harten Werkstoff wie das zu schützende Rohr besteht und infolgedessen nicht die Möglichkeit hat, die Beanspruchungen durch elastische oder plastische Verformung in seinem Gewindeteil aufzunehmen. Ein weiterer Nachteil dieses Gewindeschutzes besteht darin, daß er weitgehend durch Überdrehen, Ausbohren und Gewindeschneiden bearbeitet werden muß und einen sehr großen Aufwand an Stahl erfordert.
  • Aus diesen Gründen hat man bereits den Versuch gemacht, die eisernen Schutzringe mit einer nachgiebigen Auskleidung zu versehen, die das Rohrgewindeprofil aufweist und bei auftretenden Stoß-und Druckbeanspruchungen die Verformung aufnimmt, ohne daß dabei das Rohrgewinde beschädigt werden soll. Die praktische Verwendung dieses Gevsrindeschutzes hat jedoch gezeigt, daß die bisher hierfür vorgesehenen Auskleidungswerkstoffe ihren Zweck nicht erfüllen, da sie z. B. entweder zu spröde oder zu wenig hitze- oder kältebeständig sind oder auch keine genügend große Haftung der Gewindeschutzmasse mit der Rohrhülse aufweisen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Gewindeschetz, der aus einer eisernen Kappe mit einer Auskleidung besteht, die eine genügend große Widerstandsfähigkeit gegen Stoß-, Druck- oder sonstige Beanspruchungen aufweist, dabei jedoch so nachgiebig ist, daß eine Beschädigung des zu schützenden Rohrgewindes vermieden wird, indem der Gewindeschutz gegebenenfalls die Beanspruchungen durch Verformung in seinem Gewindeteil aufnimmt.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auf die Herstellung des Gewindeschutzes, welche erfolgt, ohne daß das Gewinde wie bisher durch Schneidwerkzeuge, also mittels Zerspanung, hergestellt oder sonstwie durch spanabhebende Werkzeuge bearbeitet wird. Es ist zu diesem Zweck erfindungsgemäß die Verwendung von Kunstharzpreßstoffteilen mit einer geringeren, z. B. Schlag-, Druck-oder Biegefestigkeit lals der des Werkstoffes der Rohre, deren Gewinde zu schützen sind, vorgesehen, so daß sich der Gewindeschutz im Gewindeteil eher verformt lals das Rohrgewinde. Andererseits ist er jedoch auch im Gewindeteil genügend widerstandsfähig, um selbst über das normale Maß hinausgehende Beanspruchungen aufnehmen zu können.
  • Weiterhin bringt die Erfindung eine wesentliche Ersparnis an Stahl, da die nunmehr zu verwendende gewindelose Kappe viel leichter gehalten werden kann als der bisher übliche Gewindeschutz. Sie ist jedoch trotzdem so geformt und dimensioniert, daß sie in Verbindung mit der Auskleidung aus dem Kunstharzpreßstoff das Gewinde des Rohres sicher vor Beschädigungen schützt.
  • Die Abb. 2 bis 7 zeigen einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Schutzes für Rohrgewinde. Gemäß Abb.2 wird in die eiserne Kappe a der Ring b aus Kunstharzpreßstoff eingebracht, und beide bilden den Schutz für das Gewinde c des Rohres; oder des entsprechenden Verbindungsteiles. Statt des einen Ringes b können auch mehrere Ringe Verwendung finden. In Abb. 3 z. B. besteht der Kunstharzpreßstoffgewindeteil aus den beiden Stücken d und e, die beliebig verteilt auf der Länge des zu schützenden Rohrgewindes angebracht werden.
  • Erfindungsgemäß geschieht die Einbringung der Gewinderinge d und e in die Kappe a auf folgende Weise: Die beiden Ringe «-und e nach Abb. 4 werden auf einen Gewindedorn f, dessen Gewinde mit dem Rohrgewinde c genau übereinstimmt, derart geschraubt, daß sie den Anzug besitzen, den sie auf dem Rohrgewinde c haben müssen, um den Gewindeschutz mit dem erforderlichen Anzug auf das Rohrgewinde aufzubringen. Das setzt bei der Verschraubung voraus, daß der umgebördelte Rand g der eisernen Kappe a sich fest gegen die Stirnr fläche lt des Rohres i legt. Es wird dies erreicht, indem der Gewinde dorn f mit den aufgeschraubten Ringen d und e in die Kappe a eingesetzt wird, wobei die Prüfung für den richtigen Sitz der beiden Ringe d und e auf dem Gewindedorn f durch die Feststellung erfolgt, ob die Kopffläche h des Gewindedornes f den umgebördelten Rand g der Kappe a die Außenflächen der Ringe d und e die Innenfläche der Kappe a berühren.
  • Die Befestigung der Ringe d und e in der Kappe a wird erfindungsgemäß durch Schrumpfen der Kappe a derart vorgenommen, daß die Kappe a vor Einbringen des Gewindedornes f und der auf diesen aufgeschraubten bei den Ringe d und e erwärmt wird. Nachdem dann in die erwärmte Kappe a der Dorn f mit den aufgeschraubten Ringen d und e eingebracht ist, schrumpft sie auf die beiden Ringe d und e. Nach Erkaltenlassen der Kappe « wird der Gewindedornf aus den beiden Ringen d und e geschraubt, die inzwischen mit der Kappe a durch Schrumpfen eine innige Verbindung gefunden haben.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß der Gewindeschutz in jedem Fall auf dem Rohrgewinde den erforderlichen Anzug hat, ohne daß bei der Herstellung des Gewindes an den Ringen d! und e Rücksicht auf besondere Genauigkeit genommen werden muß, da Herstellungsungenauigkeiten durch verschiedenartigen Abstand der Ringe d und e in der Kappe a ausgeglichen werden, der jedoch für die Verwendung des Gewindeschutzes ohne nachteilige Folgen ist.
  • Die Befestigung Ider Ringe d und e in der Kappe a kann lauch durch Verwendung einer geeigneten Klebemasse erfolgen, die ebenfalls eine innige Verbindung zwischen Iden Ringen d und e und der Kappe a herstellt.
  • Eine weitere Ausführungsform des Gewindeschutzes ist aus Abb. 5 ersichtlich. Die eiserne Kappe a trägt in ihrem Grunde Iden festhaftenden Gewinderingd aus Kunstharzpreßstoff, während das Ende k der Kappe a derart umgebördelt ist, daß es sich auf das Rohr i unmittelbar hinter dem Gewindec abstutzt.
  • Der vorbeschriebene Erflndungsgegenstand dient zum Schutz des Rohraußengewindes. Er kommt in entsprechender Ausführung auch als Schutz für Rohrinnengewinde in Betracht. Wie Abb. 6 zeigt, werden die Ringe aus Kunstharzpreßstoff hierbei auf die Außenfläche eines eisernen Ringes, und zwar durch Schrumpfen aufgebracht. Zu diesem Zweck werden die Ringe in ein Gewindestück geschraubt, das dem zu schützenden Rohrinnengewinde entspricht. Gewindestück und Scthutzringe werden erwärmt, worauf der kalte eiserne Ring in die beiden Kunstharzpreßstoffringe eingebracht wird. Nach ,dem Erkalten der Kunstliarzpreßstoffringe sitzen diese fest auf dem eisernen Ring.
  • Das Befestigen der Kunstharzpreßstoffringe in oder auf den eisernen Kappen oder Ringen kann auch gleichzeitig bei der Herstellung der Kunstharzpreßstoffringe erfolgen. Die Abb. 7 zeigt an einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung die zusammengepreßten Teile eines Gewindeschutzes für Innengewinde. Hier ist m das Rohrende und n das zu schützende Gewinde des Rohres m, o ist ein Doppelbürdel aus Stahl, der einen Führungsteil p hat, q bezeichnet einen Preßstoffteil, welcher auf seiner äußeren Fläche mit Gewinde versehen ist, das dem Rohrgewinde n entspricht.
  • Der Preßstoffteil q wird bei der Herstellung mit dem Doppelbördel o fest verbunden, und zwar auf allen Flächen, die als Verbindungsflächen zwischen den beiden Körpern o und q in Betracht kommen.
  • Die Ausbildung des Doppelbördels o ist derart, daß sich seine Fläche r beim Einschrauben des Gewindeschutzes gegen die Stirnfläche s des Rohres m fest anlegt, während sich sein Führungsteil p in die Ausdrehung t des Rohres m ohne wesentliches Spiel eindrückt.
  • Die Anfertigung des Doppelbördels kann aus Rohren oder aus Walzprofilen erfolgen. Statt eines Doppelbördels kann auch ein Einfachbördel benutzt werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist mit den Ausführungsbeispielen nach Abb. 2 bis 7 nicht erschöpft. Die zu schützenden Gewinde, die Rohrenden bzw. die Verbindungsteile, deren Gewinde zu schützen sind, sowie die eisernen Schutzkappen oder die eisernen Schutzringe können auch beliebige andere Formen haben. Ebenso können statt der Ringe aus Kunstharzpreßstoff segmentartige Ringteile Verwendung finden, die bei ihrer Herstellung fest mit der eisernen Gewindeschutzkappe oder mit dem eisernen Schutzring verbunden werden.
  • PATENTAXSPR1JCHE: I. Schutz für Gewinde an Rohren oder Rohrverbindrungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer eisernen Schutzkappe oder einem eisernen Schutzring mit einer das Gewinde tragenden Auskleidung aus Kunstharzpreßstoff besteht, deren Härte sowie Druck- und Biegefestigkeit geringer sind als die entsprechenden Festigkeitseigenschaften des Werkstoffes der Rohre oder Rohrverbindungsteile, deren Gewinde geschützt werden soll, so daß bei auftretenden starken Stoß, Druck und sonstigen Beanspruchungen der Gewindeteil der Kunstharzpreßstoffteile sich gegebenenfalls plastisch verformt und dadurch das Rohrgewinde vor Beschädigungen schützt.

Claims (1)

  1. 2. Schutz für Rohrgewinde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die eiserne Kappe auf die Auskleidungsringe bzw. die Auskleidungsringe auf dem eisernen Ring aufgeschrumpft sind.
    3. Schutz für Rohrgewinde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, Idaß d'ie eiserne Kappe bzw. der eiserne Ring mit den Auskleidungsteilen verklebt werden.
    -4. Schutz für Rohrgewinde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigen der Kunstharzpreßstoffteile mit den eisernen Kappen oder den eisernen Ringen gleichzeitig bei der Herstellung der Kunstharzpreßstoffteile erfolgt.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 442 48g, 556 I 113, 664 372; USA.-Patentschrift Nr. 2 253 729.
DED1322D 1940-03-24 1940-03-24 Schutz fuer Gewinde an Rohren oder Rohrverbindungsteilen Expired DE905085C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3199902A (en) * 1962-11-08 1965-08-10 Gen Motors Corp Ball joint unit with combination thread protector and seal retainer
US3496964A (en) * 1965-06-24 1970-02-24 Johns Manville Fluid conduit
FR2215363A1 (de) * 1973-01-29 1974-08-23 Nova Hut Klementa Gottwalda

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE442489C (de) * 1925-11-06 1927-03-31 Ernest Albert Garratt Vorrichtung zum Schutze von Gewinden
DE556113C (de) * 1930-06-14 1932-08-05 Heinz Epstein Schutzring fuer den Transport insbesondere von Roehren mit eingeschnittenen Gewinden
DE664372C (de) * 1933-05-03 1938-08-25 Willi Zillinger Elastischer Gewindeschutz fuer Rohrenden mit aufgeschnittenem Gewinde
US2253729A (en) * 1940-10-31 1941-08-26 Pittsburgh Screw & Bolt Corp Thread protector for pipe

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