DE90295C - - Google Patents

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DE90295C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
KARL HENSCHEL in HALLE a. S. Kraftausgleicher für Hubmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1895
In der Patentschrift Nr. 50880 ist ein Kraftausgleicher für Hubmaschinen dargestellt, welcher in seiner Wirkung dieUebelstä'nde zeigt, dafs die Kraft nach den Hubenden hin zu sehr wächst, weil die von den belasteten Kolben ausgehenden Drehmomente mit dem Ausschlagwinkel der Hebel zunehmen und aufserdem der Uebertragungshebelarm in der Hubmitte am gröfsten ist und nach den Hubenden zu kleiner wird. Ferner wirkt der Kraftausgleicher unsymmetrisch, wie die Skizzen Fig. 8, g und 10 zeigen. In der Mittellage (Fig. 9) hat der Uebertragungshebelarm die Gröfse b; nach der linken Seite hin (Fig. 8) verkleinert er sich auf die Gröfse a, während er sich nach rechts hin (Fig. 10) bis auf die Gröfse c verkleinert. Dieser Verlauf der Wirkung läfst sich dem als gegeben zu betrachtenden Dampfdruckdiagramm nicht in genügendem Mafse anpassen.
Dagegen wirkt der den Gegenstand der Erfindung bildende Kraftausgleicher folgendermafsen: In jedem Hube kann man zwei Hubperioden unterscheiden. In der ersten Hubperiode wird die überschüssige Kraft des Kolbengestänges auf eine Last Q. übertragen, indem sie mittels des Kreuzkopfes K und eines Uebertragungshebels α bis zu ihrer labilen Lage (Fig. 2) gehoben wird. In der zweiten Hubperiode wird von der Last Q auf das Kolbengestänge Kraft übertragen, indem die Last nach der anderen Seite hin sinkt und mittels eines zweiten Uebertragungshebels auf das Kolbengestänge treibend wirkt.
Durch die Anwendung von zwei Uebertragungshebeln α und b wird erreicht, dafs der jeweilig wirkende Hebelarm in der Hubmitte am kleinsten ist und nach dem Hubende zu gröfser wird, wodurch die im Patent Nr. 50880 auftretenden Uebelstände vermieden werden und der Verlauf der Kraftwirkung brauchbarer wird.
In der Ausführung Fig. 1 bis 3 wird die Last Q durch ein Gewicht gebildet. In der Ausführung Fig. 4 und. 5 wird die Druckwassersäule einer Pumpe als Last benutzt, indem ein Kolben H in einen mit dem Druckwindkessel commuhicirenden Cylinder vom Kolbengestänge hineingeschoben und in der zweiten Hubperiode durch die Druckwassersäule wieder herausgeprefst wird. Der Kolben H kann auch durch gespannten Dampf oder gespannte Luft in entsprechender Anordnung belastet werden.
Durch die Diagramme F^g-. 6 und 7 werden die Vorgänge der Kraftausgleichung dargestellt. Die Curve B C zeigt das Ueberdruckdiagramm einer Expansionsdampfmaschine. Die treibende Kraft des Dampfes ist in der ersten Hubperiode gröfser und in der zweiten kleiner als der gleichmäfsig verlaufende Widerstand D E. Die überschüssige Dampfkraft in der ersten Hubpenode wird zum Theil von dem Kraftausgleicher in dem dargestellten Verlauf aufgenommen und in der zweiten Hubperiode wieder abgegeben. Der dann noch übrig bleibende Theil des überschüssigen Dampfdruckes, wel-
eher durch Schraffirung hervorgehoben ist, wird dazu verwendet, um die Massen in Bewegung zu setzen. Die bewegten Massen nehmen einen mit der Gröfse der Masse und dem Quadrat der Geschwindigkeit wachsenden Theil des überschüssigen Dampfdruckes auf und wirken damit kraftausgleichend.
In der Ausführung Fig. ι bis 3 ist die bewegte Masse wegen des schwingenden Gewichtes Q. grofs; die Massendrücke werden in dieser Ausführung grofs sein, wie es Fig. 6 zeigt.
In der Ausführung Fig. 4 und 5 sind die bewegten Massen nicht so grofs wie in der ersten Ausführung; die MassendrUcke sind deshalb kleiner und die Kraftausgleicherdrücke müssen gröfser sein, wie es Fig. 7 zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kraftausgleicher für Hubmaschinen, bei welchem die Uebertragung der Kraft von dem Kolben auf die Last in der ersten Hubperiode und von der Last auf den Kolben in der zweiten Hubperiode durch zwei verschiedene Hebel- mit der Mafsgabe erfolgt, dafs der jeweilig wirkende Hebelarm in der Hubmitte am kleinsten ist und nach den Hubenden zu gröfser wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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