DE902209C - Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen an Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen an Werkstuecken

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DE902209C
DE902209C DEL3215A DEL0003215A DE902209C DE 902209 C DE902209 C DE 902209C DE L3215 A DEL3215 A DE L3215A DE L0003215 A DEL0003215 A DE L0003215A DE 902209 C DE902209 C DE 902209C
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DE
Germany
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planing
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steel
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pivoting
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Expired
Application number
DEL3215A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lorenz
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D7/00Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen an Werkstücken Die Erfindung bezieht sich .auf eine Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen an Werk= stücken. Man kennt bereits derartige Vorrichtungen, bei welchen ein an. einem hin und her gehenden Werkzeugschlitten angeordneter Hobelstahl am Ende einer geradlinigen Bewegung im Eingriff rnit dem Werkstück um eine am Werkzeugschlitten fest angeordnete Achse, ein Hohlprofil erzeugend, in Schneidrichtung verschwenkbar ist.
  • Es ist ferner bekannt, bei Vorrichtungen zum Kurvenhobeln im Anschluß an eine geradlinige Schnittbewegung den den Hobelstahl aufnehmenden Hobelstahlhalter in einem Bolzen des- Werkzeugschlittens drehbar zu lagern und den Stahlhalter mittels eines an dessen dem Hobelstahl ab@gewendeten freien Ende angelenkten Gestänges in Schnittrichtung zu verschwenken.
  • Im Gegensatz hierzu kennzeichnet die Erfindung eine Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen, hei der unmittelbar nach Vollendung des geradlinigen Vorwärtslaufes einsetzendem Rückwärtslauf des Hobelstahls dessen Verschwenkung während einer am Anfang des Rückwärtslaufes liegenden Wegstrecke erfolgt, deren Länge durch eine ortsfest angeordnete Kurve bestimmt ist. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung einen parallel zum Schwenkarm des Hobelstahlhalters verlaufenden und @im Abstand von demselben am Werkzeugschlitten drehbar gelagerten zweiarmigen Schwenkhebel vor, dessen einer Hebelarrn mit -dem Gestänge verbunden ist und dessen anderer, vorzugsweise kürzer gehaltener Hebelarm mit seinem federnd ausgebildeten Ende an einer die Kurve bildenden, auf einer auf dem Maschinengestell angeordneten Schablonegeführt und gegendiese anpreßbar ist, wobei die Schablone aus einem geraden, parallel zu den Führungsbahnen des Werkzeugschlittens verlaufenden Teil sowie einem auf der dem Hobelstahl abgewendeten Seite an den geraden Teil sich anschließenden Kurventeil besteht, -der mit einer dem zu erzeugenden Hohlprofil entgegengesetzten Krümmung versehen ist, wobei das Verschwenken des Schwenkhebels aus seiner lotrechten Lage durch Auflaufen auf den Kurventeil unddessen Zurückschwenken bei Beginn des geradlinigen Arbeitshubes :durch Kippen um dessen Berührungspunkt mit den i geraden Teil erfolgt, unter Zurüokverschiebung des Sch-,venkhebels. Das federnde Ende des Schwenkhebels ist durch einen in dessen Längsrichtung verschiebbar angeordneten Taster gebildet; dessen der Schablone abgewendetes Ende unter dem Druck einer Feder steht. Auf der dem Gestänge abgewendeten Seite zwischen dem Werkzeugschlitten und dem mit dem Gestänge verbundenen Hebelarm des Schwenkhebels ist eine Zugfeder angeordnet.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird erreicht, daß Form und Größe der Kurvenaushebungen durch entsprechende Formgebung des Kurvenstückes zu bestimmen und insbesondere die Erzeugung kleiner korrekter Kurven möglich ist.
  • Der Gelenkpunkt für den Hobelstahl kommt zuerst zum Stillstand und wird dann bei einsetzendem Rücklauf des Schlittens unter gleichzeitiger Aushebungdes Profils ausgeschwenkt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in Verbindung mit einer gebräuchlichen Shapingmaschine bequem an dieser anzubringen.
  • Die Zeichnung zeigt in einer beispielsweisen Ausführungsform in verschiedenen Schemaskizzen die Stellung des Hobelstahls und dessen Verschwenkungseinrichtung, und zwar in Abb. i nach Beginn der Vorwärtsbewegung des Werkzeugschlittens mit aus der Rückläufstellung in Schnittstellung zurückgeschwenktem Hobelstahl, Abb.2 am Ende der Vorwärtsbewegung des Werkzeugschlittens nach erfolgtem geradlinigen Schnitt und vor !der Verschwenkung des Hobelstahls, Abb. 3 während der Verschwenkung des Hobelstahls beim Ausheben. des Profils, bei sich rückwärts bewegendem Werkzeugschlitten, und Abb. 4 am Ende der Verschwenkung des Hobelstahls: Am Schlitten der Shapingmaschineist in einem Bolzen i ein Schwenkarm 2 gelagert. Dieser Schwenkarm.- ist als Hobelstahlhalter ausgebildet und mit dem Hobelstahl 3 ausgerüstet. Am Oberteil des Schwenkarmes 2 ist ein Gestänge 4 vorgesehen. Parallel zum Schwenkarm 2 des Hobelstahl alters im Abstand vondemselben ist am Werkzeugschlitten in dem Bolzen 51 ein zweiarmiger Schwenkhebel 5 ,drehbar .gelagert. Dessen einer Hebelarm ist mit dem Gestänge 4 verbunden. Der andere, vorzugsweise kürzer gehaltene Heibelarm ist mit seinem federnd ausgebildeten Ende an einer die Kurve bildenden, auf einer auf dem Maschinengestell angeordneten Schablone g geführt und gegen diese. anpreßbar. Die Schablone g bestehtaus einem geraden, parallel zu den Führungsbahnen des Werkzeugschlittens verlaufenden Teil sowie einem auf der dem Hobelstahl abgewendeten Seite ran den geraden Teil sich anschließenden Kurventeil. Dieser ist mit einer d em zu erzeugenden Hohlprofil entgegengesetzten Krümmung versehen, wobei das Verschwenken des Schwenkhebels 5 aus einer lotrechten Lage durch Auflaufen auf den Kurventeil erfolgt. Das Zurückschwenken erfolgt bei Beginn des geradlinigen Arbeitshubes durch Kippen um dessen Berührungspunkt mit dem geraden Teil, unter Zurückverschiebong :des Endes des Schwenkhebels. 5. Das freie Ende -des Schwenkhebels 5 ist durch einen indessen Längsrichtung verschiebbar angeordneten Taster 6 gebildet, dessen oder Schablone g abgewendetes Ende unter dem Druck einer Feder 7 steht. Auf der dem Gestänge abgewendeten Seite zwischen dem Werkzeugschlitten und dem mit dem Gestänge '4 verbundenen Hebelarm des Schwenkhebels 5 ist eine Zugfeder 8 angeordnet.
  • Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Nachdem das Arbeitsstück io auf den Sockel der Shapingmaschine aufgespannt und der Hobelstahl 3 eingestellt ist, wird,dieser in Schnittbewegung gebracht (Abb. i). Bei der Schnittbewegung des Schlittens wird: d er Span in bekannter Weise vom Arbeitsstück abgehoben, und zwar bis zum Profilanfang x (Abt, 2). Beim Beginn ;des Schlittenrücklaufes wird der Hobelstahl 3 in Richtung der Schnittbewegung geschwenkt (Abb.3), und zwar unter Einwirkung :der Kurve g in Verbindung mit dem darauf gepreßten Taster 6, wobei das Kurvenprofil x-y herausgehobelt wird (Abt. 4).

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen an Werkstücken; !bei welcher ein an einem hin und her gehenden Werkzeugschlitten angeordneter Hobelstahl am Ende einer geradlinigen Bewegung im Eingriff mit dem Werkstück um eine am Werkzeu!gschliitten fest angeordnete Achse, ein Hohlprofil erzeugend, in Schneidrichtung verschwenkbar -ist, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach- Vollendung des geradlinigen Vorwärtslaufes einsetzendem Rückwärtslauf des Hobelstahls dessen Verschwenkungwährend einer am Anfang des Rückwärtslaufes liegenden Wegstrecke erfolgt, deren Länge durch eine ortsfest angeordnete Kurve bestimmt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher der den Hobelstahl aufnehmende Hobelstahlhalter in einem Bolzen des Werkzeugschlittens drehbar gelagert ist und, der Hobelstahlhalter mittels eines an dessen dem Hobelstahl abgewen-@deten freien Ende angelenkten Gestänges verschwenkbar ist, gekennzeichnet durch einen parallel zum Schwenkarm (2) des HobeIstahlhalters verlaufenden und im Abstand von demselben am Werkzeugschlitten drehbar gelagerten zweiarmigen Schwenkhebel (5), dessen einer Hebelarm mit dem Gestänge verbunden ist .und dessen anderer, vorzugsweise kürzer gehaltener Hebelarm mit seinem federnd ausgebildeten Ende an einer die Kurve bildenden, auf einer auf dem Maschinengestell angeordneten Schablone (9) geführt und gegen diese anpreßbar ist und die Schablone aus einem geraden, parallel zu den Führungsbahnen des Werkzeugschlittens verlaufenden Teil ,sowie einem auf der Odem Hobelstahl abgewendeten Seite an den geraden Teil sich .anschließenden Kurventeil besteht, der mit einer dem zu erzeugenden Hohlprofil entgegengesetzten Krümmung versehen ist, wobei das Verschwenken des Schwenkhebels aus seiner lotrechten Lage durch Auflaufen auf den Kurventeilund dessen Zurückschwenken bei Beginn des geradlinigen Arbeitshubes durch Kippen um dessen Berührungspunkt mit dem geraden Teil erfolgt, unter Zurückverschiebung des Endes des Schwenkhebels.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Ende des Schwenkhebels (5) durch ennen in -dessen Längsrichtung verschiebbar angeordneten Taster (6) gebildet ist, dessen der Schablone (9) abgewendetes Ende unter dem Druck einer Feder steht.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis 3, gekennzeichnet durch eine auf der dem Gestänge abgewendeten Seite zwischen dem Werkzeugschlitten und dem mit dem Gestänge (4) verbundenen Hebelarm des Schwenkhebels (5) angeordnete Zugfeder (8). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 526 18o und 739404. .
DEL3215A 1950-07-29 1950-07-29 Vorrichtung zum Hobeln von kleinen Kurvenprofilen an Werkstuecken Expired DE902209C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101099B (de) * 1954-06-16 1961-03-02 Ludwig Gack Metallhobelmaschine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE526180C (de) * 1932-02-27 Thiel G M B H Geb Metallhobelmaschine
DE739404C (de) * 1937-12-13 1943-09-24 Arnaldo Dossi Stoss- und Hobelvorrichtung, bei der der Stahl am Ende einer geradlinigen Bewegung eine Schwenkung ausfuehrt

Patent Citations (2)

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