DE9016741U1 - Verkaufsautomat - Google Patents

Verkaufsautomat

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DE9016741U1
DE9016741U1 DE9016741U DE9016741U DE9016741U1 DE 9016741 U1 DE9016741 U1 DE 9016741U1 DE 9016741 U DE9016741 U DE 9016741U DE 9016741 U DE9016741 U DE 9016741U DE 9016741 U1 DE9016741 U1 DE 9016741U1
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Deutsche Wurlitzer 4994 Stemwede De GmbH
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Deutsche Wurlitzer 4994 Stemwede De GmbH
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/22Pushers actuated indirectly by hand, e.g. through cranks or levers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

EISENFÜHR, SPEISER & ST-RASSE
©reoien · München
ihr Zeichen
Deutsche Wurlitzer Neuanmeldung
Unser Zeichen
W 626
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Dipl.-Ing. Günther Eisenführ Dipl.-lng. Dieter K. Speiser DipL-lng. Joachim Strasse · Dr.-Ing. Werner W Rabus Dlpl.-Ing. Jürgen Brügge Dipl.-Chem. Dr. Walter Maiwald* Patentanwalt
Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
•München
Bremen
10. Dezember 1990
Deutsche Wurlitzer GmbH
Alter Postweg 4 08
995 Stemwede 1
Verkaufsautomat
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Verkaufsautomaten mit fest angeordneten Hauptschächten zur Aufnahme von
Waren,
einer unterhalb der Hauptschächte angeordneten und von einem Antrieb betätigbaren Ausgabevorrichtung,
- schwenkbar angeordneten Zusatzschächten zur Aufnahme eines weiteren Warenvorrates, von denen jeder Zusatzschacht einem Hauptschacht zugeordnet ist und
JK/a s
Martinistrasse 24 ■ D-28OO Bremen &igr; -Triefen 021-328037 ■ Fax O4 21 - :<2 68 34 Telex 2 44 O2Ofepat d ■ Datex-P 4542104321
von einer ersten Stellung, in der er vor dem Hauptschacht liegt und auf eine Bodenplatte gerichtet ist, in eine zweite Stellung bewegbar ist, in der er in den entsprechenden Hauptschacht hineinragt, und
- einer Auslösevorrichtung mit Fühlern, die das Vorhandensein oder NichtVorhandensein von Waren in den Hauptschächten feststellen, und mit den Fühlern gekoppelten Rastmitteln, von denen jedes Rastmittel einen Zusatzschacht in dessen erster Stellung fixiert und für eine Bewegung in dessen zweite Stellung freigibt, wenn der Fühler feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht ein vorbestimmter minimaler Füllstand unterschritten worden ist.
Ein solcher Verkaufsautomat ist bekannt und wird insbesondere zur Ausgabe von Zigaretten eingesetzt. Die Konstruktion dieses Verkaufsautomaten hat den Vorteil, daß bei gegebenem Gerätevolumen ein möglichst großes Waren-Füllvermögen erzielt wird. Damit die Waren aus den Hauptschächten, in denen sie waagerecht übereinander gelagert sind, durch die Ausgabevorrichtung ausgeschoben und in eine Ausgabe gelangen können, wird vor den Hauptschächten ein gewißer Freiraum benötigt. Dieser Freiraum wird nun zur Erhöhung des Warenvorrates derart genutzt, daß in ihm Zusatzschächte schwenkbar angeordnet sind. Wenn die Hauptschächte gefüllt sind, befinden sich die Zusatzschächte in einer ersten Stellung, in der sie vor den Hauptschächten liegen und auf eine Bodenplatte gerichtet sind. Wird im Hauptschacht der minimale Füllstand unterschritten, so wird dies von einem Fühler der Auslösevorrichtung detektiert. Dieser Fühler ist mit dem zugehörigen Rastmittel gekoppelt, das den Zusatzschacht in seiner ersten Stellung fixiert hat und nun freigibt.
Nach Freigabe durch das Rastmittel wird der Zusatzschacht in eine zweite Stellung verschwenkt, in der er in den entsprechenden Hauptschacht hineinragt, so daß nun die im Zusatzschacht gelagerten Waren ausgegeben werden können. Dabei werden die Rastmittel der Auslösevorrichtung von demselben Antrieb betätigt, der auch zugleich die Ausgabevorrichtung zur Ausgabe der Waren betätigt.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, für die Auslösevorrichtung einen separaten Antrieb vorzusehen, der zur Freigabe der Zentralschächte die Rastmittel betätigt.
Gegenüber dem Stand der Technik unterscheidet sich die Erfindung somit dadurch, daß anstelle eines Zentralantriebes nun für die Auslösevorrichtung und die Ausgabevorrichtung getrennte Antriebe verwendet werden. Der Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahme besteht darin, daß auf den Einsatz von Getrieben und ähnlichen Kraftübertragungseinrichtungen verzichtet werden kann. Diese waren jedoch beim Stand der Technik erforderlich, da die Auslösevorrichtung und die Ausgabevorrichtung innerhalb des Verkaufsautomaten an unterschiedlichen Stellen angeordnet sind. Demgegenüber können im erfindungsgemäßen Verkaufsautomaten die Antriebe direkt an Ort und Stelle der jeweiligen Vorrichtung vorgesehen werden. Dies ergibt auch bauliche Vorteile, zumal nun anstelle eines relativ großvolumigen Zentralantriebes zwei oder mehrere relativ kompakte Antriebe verwendet werden können, deren Anordnung auch noch in engeren räumlichen Verhältnissen möglich ist.
Besonders vorteilhaft eignet sich die erfindungsgemäße Maßnahme für Verkaufsautomaten mit Einzelauswurf, bei
denen die Ausgabevorrichtung aus einzelnen Ausgabeeinheiten besteht, von denen jede Ausgabeeinheit unterhalb eines Hauptschachtes angeordnet ist und von einem eigenen Antrieb betätigt wird. Auf diese Weise können die einzelnen Ausgabeeinheiten unabhängig voneinander und auch von der Auslösevorrichtung betätigt werden, ohne sich in ihren Funktionen gegenseitig zu beeinflußen.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird der separate Antrieb der Auslösevorrichtung bei jeder Ausgabe einer Ware aktiviert und weist die Auslösevorrichtung Kupplungsmittel auf, die mit den Fühlern gekoppelt sind und eine Wirkverbindung zwischen dem separaten Antrieb und einem Rastmittel nur dann herstellen, wenn der Fühler feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht der vorbestimmte minimale Füllstand unterschritten worden ist.
Eine zweckmäßige Weiterbildung dieser Ausführung zeichnet sich dadurch aus, daß
die Kupplungsmittel Schaltstücke und einen allen Zusatzschächten gemeinsamen Auslösebügel umfassen, an jedem Rastmittel ein Schaltstück verschwenkbar gehaltert und mit dem Fühler derart gekoppelt ist, daß es bei Vorhandensein von Waren im zugehörigen Hauptschacht in eine erste Stellung und nach Entleerung des Hauptschachtes in eine zweite Stellung verschwenkt ist, und
der Auslösebügel vom separaten Antrieb der Auslösevorrichtung in Richtung auf die Schaltstücke verschwenkbar und nur in Eingriff mit einem in der zweiten Stellung befindlichen Schaltstück bringbar ist, um das mit diesem verbundene Rastmittel für
die Freigabe des zugehörigen Zusatzschachtes zu betätigen.
Bei einer konstruktiv besonders vorteilhaften Lösung bestehen die Rastmitteln aus schwenkbar gelagerten Rasthebeln, die in Rasteingriff mit den Zusatzschächten federnd vorgespannt sind, und ist an dem am Rasthebel schwenkbar gelagerten Schaltstück ein Bolzen angebracht der im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Schaltstückes verläuft. Dabei sind die Fühler mechanisch ausgebildet und in Richtung auf die Hauptschächte schwenkbar angeordnet, wobei sie bei gefüllten Hauptschächten an den Waren anliegen und nach Unterschreitung des minimalen Füllstandes in die Hauptschächte hinein verschwenkt sind. Jeder Fühler ist mit einem schwenkbar gelagerten Führungshebel mechanisch gekoppelt, der einen Längsschlitz aufweist, in den der Bolzen des Schaltstückes längsverschiebbar eingreift. Eine solche Kopplung ergibt geringe Auslösekräfte und erhöht die Zuverlässigkeit der Auslösevorrichtung.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen gebrochenen vertikalen Quer
schnitt durch einen Verkaufsautomaten mit Seitenansicht auf einen Haupt- und einen Zusatzschacht sowie eine Ausgabeeinrichtung;
Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch
einen Teil des Verkaufsautomaten mit Draufsicht auf Haupt- und Zusatzschächte;
Fig. 3 eine unterhalb der Zusatzschächte
angeordnete Auslösevorrichtung, bei der sich ein Fühler und ein Schaltstück in einer ersten Arbeitsstellung befinden; und
Fig. 4 die Auslösevorrichtung, bei der
sich der Fühler und das Schaltstück in einer zweiten Arbeitsstellung befinden.
In den Figuren 1 und 2 ist der prinzipielle Aufbau eines Verkaufsautomaten dargestellt. In einem Gehäuse, von dem in den Figuren 1 und 2 nur eine Rückwand 1 und eine Vordertür 2 gezeigt sind, sind mehrere Hauptschächte 3a, 3b und 3c nebeneinander angeordnet. In die Hauptschächte 3a bis c sind Warenpackungen 4 eingelegt. Unterhalb jedes Hauptschachtes 3a, 3b und 3c ist jeweils eine Ausgabeeinheit 6 angeordnet, die einen in Richtung auf einen Ausgabeschacht 5 bewegbaren Austoßer 7 aufweist. Der im Hauptschacht befindliche Warenstapel liegt mit der untersten Warenpackung 4 in der Ausgabeeinheit 6 auf. Wird eine bestimmte Ware angewählt, wird der Ausstoßer 7 der unter dem entsprechenden Hauptschacht (z.B. 3a) angeordneten Ausgabeeinheit 6 von einem nicht dargestellten elektrischen Antrieb betätigt und schiebt die unterste Warenpackung 4 des Stapels in den vor der Ausgabeeinheit 6 befindlichen Freiraum, so daß die Warenpackung 4 in den Ausgabeschacht 5 fällt, aus dem sie der Kunde dann entnehmen kann. Jede Ausgabeeinheit 6 besitzt jeweils einen eigenen Antrieb, so daß ein Einzelauswurf für jeden Hauptschacht unabhängig von den anderen Hauptschächten möglich ist.
Zur Erhöhung des Warenvorrates sind zwischen den Hauptschächten 3a bis c und der Vordertür 2 Zusatzschächte
8a, 8b und 8c angeordnet. Dabei ist jeder Zusatzschacht 8a, 8b und 8c einem Hauptschacht 3a, 3b und 3c zugeordnet. Die Zusatzschächte 8a bis c werden - wie übrigens auch die Hauptschächte 3a bis 3c - durch vertikal verlaufende Hauptwände 9a, 9b und 9c voneinander getrennt. Jeder der Zusatzschächte 8a bis c wird von einer Pendelwand 10a, 10b bzw. 10c gebildet. Wie Fig. 1 erkennen läßt, sind die Pendelwände schwenkbar aufgehängt und von einer in Fig. 1 in durchgezogenen Linien dargestellten ersten Stellung, in der sie neben den Hauptschächten 3a bis c liegen und mit ihrem unteren Ende auf eine gemeinsame Bodenplatte 12 gerichtet sind, und in eine in Fig. 1 gestrichelt dargestellte zweite Stellung verschwenkbar, in der sie mit ihrem unteren Ende in den zugeordneten Hauptschacht ragen. Für jede Pendelwand 10a bis c ist eine Feder 11 vorgesehen, die die Pendelwand in die zweite Stellung federnd vorspannt.
In die von den Pendelwänden 10a bis c gebildeten Zusatzschächte 8a bis c werden ebenfalls Warenpackungen 4 eingelegt, und zwar jeweils die gleiche Sorte wie in dem dazugehörigen Hauptschacht 3a bis c. Zunächst werden nur die in den Hauptschächten 3a bis c befindlichen Warenpackungen 4 ausgegeben. Ist einer der Hauptschächte 3a-c bis unterhalb eines vorbestimmten minimalen Füllstandes entleert worden, so schwenkt die Pendelwand 10a, 10b bzw. 10c des zugehörigen Zusatzschachtes 8a, 8b bzw. 8c unter der Wirkung der Feder 11 in ihre zweite Stellung und somit in den zugehörigen Hauptschacht 3a, 3b bzw. 3c. Somit gelangen nun die im Zusatzschacht befindlichen Warenpackungen 4 in den zugehörigen Hauptschacht und von dort zur Ausgabeeinheit 6, wodurch der Vorrat ergänzt wird.
In den Figuren 3 und 4 ist die Auslösevorrichtung dargestellt, welche bewirkt, daß die Pendelwände in die zweite Stellung schwenken können.
Unterhalb der Bodenplatte 12 ist ein Rasthebel 13 an einer Drehachse 14 schwenkbar angeordnet. Der Rasthebel 13 hat die Form eines Doppelhebels, dessen eines Ende 13a hakenförmig ausgebildet ist und sich in einer ersten Stellung, wie sie in Figur 3 gezeigt ist, in Eingriff mit der zugehörigen Pendelwand 10c befindet, um die Pendelwand 10c in ihrer ersten Stellung zu fixieren. Das hakenförmige Ende 13a des Rasthebels 13 zeigt nach oben, während an der Unterseite des Rasthebels 13 ein federndes Teil 15 vorgesehen ist, das sich an einem Anschlag abstützt. Auf diese Weise wird der Rasthebel 13 in seine erste Stellung zur Arretierung der zugehörigen Pendelwand 10c federnd vorgepannt.
An dem dem hakenförmigen Ende 13a gegenüberliegenden anderen Ende 13b ist ein Schaltstück 16 drehbar gelagert. Am Schaltstück 16 ist ein Bolzen 17 angebracht, der parallel zur Drehachse des Schaltstückes 16 gerichtet ist und in einen Längsschlitz 18 eines Führungshebels 19 eingreift, wobei der Bolzen 17 innerhalb des Längsschlitzes 18 längsverschiebbar ist.
Der Führungshebel 19 ist an einem Gelenk 2 0 verschwenkbar gelagert, das unterhalb der Bodenplatte 12 und benachbart zum zugehörigen Hauptschacht angeordnet ist, welcher sich an der linken Seite der Figuren 3 und 4 anschließt, jedoch dort nicht näher dargestellt ist.
Der Führungshebel 19 trägt einen ebenfalls am Gelenk 20 drehbar gelagerten Fühler 21, der als dünner Stab ausge-
■:- 9 -
bildet ist. Zwischen dem Fühler 21 und dem Führungshebel 19 ist eine Zugfeder 22 gespannt, die den Fühler 21 in Richtung auf den zugehörigen Hauptschacht bzw. die darin enthaltenen Warenpackungen 4 vorspannt. Ist der Hauptschacht gefüllt, so liegt der Fühler 21 an den aus den Warenpackungen 4 gebildeten Stapel an, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Der mit dem Fühler 21 über die Zugfeder 22 verbundene Führungshebel 19 ist dann durch die Wirkung der Zugfeder 22 nach oben verschwenkt, wodurch auch das über Längsschlitz 18 und Bolzen 17 gekoppelte Schaltstück 16 in eine obere erste Stellung verschwenkt ist.
Unterschreitet der Warenstapel im Hauptschacht eine bestimmte Höhe, so wird der Fühler 21 nicht mehr von den Warenpackungen 4 gehalten. Dies hat zur Folge, daß der Führungshebel 19 durch sein eigenes Gewicht sowie durch das Gewicht des mit ihm gekoppelten Schaltstückes 16 nach unten geschwenkt wird. Gleichzeitig wird vom Führungshebel 19 das Schaltstück 16 mitgenommen und in eine untere zweite Stellung verschwenkt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Zusätzlich ist am Gelenk 20 ein Auslösebügel 23 schwenkbar gelagert. Während für jeden Zusatzschacht separat die Anordnung der zuvor beschriebenen Elemente 13 bis 22 vorgesehen ist, erstreckt sich der Auslösebügel 23 über alle Zusätzschächte 8a bis c. Dieser allen Zusatzschächten gemeinsame Auslösebügel 23 ist an einen Auslösehebel 25 angelenkt, dessen anderes Ende exzentrisch an einer Antriebswelle einer elektrischen Getriebemotoreinheit 24 angelenkt ist. Nach Einschalten der Getriebemotoreinheit 24 wird der Auslösebügel 23 in eine reziproke Schwenkbewegung versetzt. Ein Schalter 26 an der Getriebemotoreinheit sorgt dafür, daß nach jedem Startimpuls die
Antriebswelle der Getriebemotoreinheit 24 eine Umdrehung durchführt, wodurch der Auslösebügel 2 3 bei jeder Ausgabe einer Ware einmal verschwenkt wird.
Ist der zugehörige Hauptschacht noch ausreichend gefüllt, so liegt der Fühler 21 an den Warenpackungen 4 an und ist der Führungshebel 19 nach oben geschwenkt. Dies hat zur Folge, daß auch das Schaltstück 16 in seine obere erste Stellung verschwenkt ist und somit nicht in Berührung mit dem Auslösebügel 2 3 kommen kann, wenn dieser von der Getriebemotoreinheit 24 verschwenkt wird.
Ist der vorgesehene minimale Füllstand jedoch unterschritten worden, so schwenkt der Führungshebel 16 nach unten und nimmt das Schaltstück 16 in die untere zweite Stellung mit. Dies hat zur Folge, daß der Auslösebügel 23 während seiner Schwenkbewegung gegen eine Anschlagfläche 16a des Schaltstückes 16 stößt und dieses in Pfeilrichtung nach oben drückt, wie Fig. 4 erkennen läßt. Dadurch wird der Rasthebel 13 gemäß Fig. 4 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei bewegt sich das hakenförmige Ende 13a nach unten, wobei es außer Eingriff mit der zugehörigen Pendelwand 10c gelangt und diese somit freigibt. Unter der Wirkung der Feder 11 schwenkt dann diese Pendelwand 10c in Richtung auf den zugehörigen Hauptschacht 3c, wie in Fig. 1 in unterbrochenen Linien dargestellt ist. Dadurch gelangen die im Zusatzschacht befindlichen Warenpackungen in den zugehörigen Hauptschacht.
Für die gesamte unter den Zusatzschächten 8a, 8b und 8c angeordnete Auslösevorrichtung wird in der beschriebenen Ausführung nur eine einzige Getriebemotoreinheit 24 für den Antrieb des Auslösebügels 23 benötigt (vgl. Figuren 3 und 4).

Claims (10)

- ]2 Schutzansprüche
1. Verkaufsautomat mit
fest angeordneten Hauptschächten (3a bis c) zur Aufnahme von Waren (4),
einer unterhalb der Hauptschächte (3a bis c) angeordneten und von einem Antrieb betätigbaren Ausgabevorrichtung (6) ,
schwenkbar angeordneten Zusatzschächten (8a, 10a bis 8c, 10c) zur Aufnahme eines weiteren Warenvorrates, von denen jeder Zusatzschacht (z.B. 8c, 10c) einem Hauptschacht (z.B. 3c) zugeordnet ist und von einer ersten Stellung, in der er vor dem Hauptschacht (3c) liegt und auf eine Bodenplatte (12) gerichtet ist, in eine zweite Stellung bewegbar ist, in der er in den entsprechenden Hauptschacht (3c) hineinragt, und
einer Auslösevorrichtung (13 bis 26) mit Fühlern (21), die das Vorhandensein oder NichtVorhandensein von Waren (4) in den Hauptschächten (3a bis c) feststellen, und mit den Fühlern (21) gekoppelten Rastmitteln (13), von denen jedes Rastmittel (13) einen Zusatzschacht (10c) in dessen erster Stellung fixiert und für eine Bewegung in dessen zweite Stellung freigibt, wenn der Fühler (21) feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht (3c) ein vorbestimmter Füllstand unterschritten worden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auslösevorrichtung (13 bis 26) mindestens einen separaten Antrieb (24) aufweist, der zur Freigabe der Zusatzschächte (10a bis c) die Rastmittel (13) betätigt.
2. Verkaufsautomat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabevorrichtung aus einzelnen Ausgabeeinheiten (6) besteht, von denen jede Ausgabeeinheit (6) unterhalb eines Hauptschachtes (3a, 3b, 3c) angeordnet und von einem eigenen Antrieb betätigt wird.
3. Verkaufsautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der separate Antrieb (24) der Auslösevorrichtung (13 bis 26) bei jeder Ausgabe eine Ware (4) aktiviert wird und die Auslösevorrichtung (13 bis 26) Kupplungsmittel (15 bis 20, 22, 23, 25) aufweist, die mit den Fühlern (21) gekoppelt sind und eine Wirkverbindung zwischen dem separaten Antrieb (24) und einem Rastmittel (13) nur dann herstellen, wenn der Fühler (21) feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht der minimale Füllstand unterschritten worden ist.
4 . Verkaufsautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsmittel Schaltstücke (16) und einen allen Zusatzschächten (8a, 10a bis 8c, 10c) gemeinsamen Auslösebügel (23) umfassen, an jedem Rastmittel (13) ein Schaltstück (16) verschwenkbar gehaltert und mit dem Fühler (21) derart gekoppelt ist, daß es bei Vorhandensein von Waren (4) im zugehörigen Hauptschacht (z.B. 3c) in eine erste Stellung und nach Entleerung des Hauptschachtes (3c) in eine zweite Stellung verschwenkt ist, und
der Auslösebügel (23) vom separaten Antrieb (24) der Auslösevorrichtung in Richtung auf die Schaltstücke (16) verschwenkbar und nur in Eingriff mit einem in der zweiten Stellung befindlichen Schalt-
stück (16) bringbar ist, um das mit diesem verbundene Rastmittel (13) für die Freigabe des zugehörigen Zusatzschachtes (z.B. 10c) zu betätigen.
5. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel aus schwenkbar gelagerten Rasthebeln (13) bestehen, die in Rasteingriff mit den Zusatzschächten (10a bis c) bringbar sind.
6. Verkaufsautomat nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthebel (13) in die Rasteingriffsstellung federnd vorgespannt sind.
7. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühler (21) aus in Richtung auf die Hauptschächte (3a bis c) schwenkbar angeordneten Hebeln bestehen, die bei gefüllten Hauptschächten (3a bis c) an den Waren (4) anliegen und nach Entleerung der Hauptschächte (3a bis c) in diese hineinverschwenkt sind.
8. Verkaufsautomat nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltstück (16) ein Bolzen (17) angebracht ist, der im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Schaltstückes (16) verläuft, und daß der Fühler (21) mit einem schwenkbar gelagerten Führungshebel (19) mechanisch gekoppelt ist, der einen Längsschlitz (18) aufweist, in den der Bolzen (17) des Schaltstückes (16) längsverschiebbar eingreift.
9 . Verkaufsautomat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (21) am Führungshebel (19) schwenkbar gelagert und von einer am Füh-
rr 15 -
rungshebel (19) angelenkten Feder (22) in Richtung auf den Hauptschacht (3a, 3b, 3c) vorgespannt ist.
10. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschächte (10a bis c) schwenkbar aufgehängt und in ihre erste Stellung federnd vorgespannt sind.
DE9016741U 1990-12-11 1990-12-11 Verkaufsautomat Expired - Lifetime DE9016741U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10324968B4 (de) * 2003-06-03 2008-01-10 Deutsche Wurlitzer Gmbh Warenfach mit Ausziehvorrichtung für Warenautomaten

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