DE9016741U1 - Verkaufsautomat - Google Patents
VerkaufsautomatInfo
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
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Description
EISENFÜHR, SPEISER & ST-RASSE
©reoien · München
ihr Zeichen
Deutsche Wurlitzer Neuanmeldung
Unser Zeichen
W 626
W 626
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Dipl.-Ing. Günther Eisenführ Dipl.-lng. Dieter K. Speiser
DipL-lng. Joachim Strasse · Dr.-Ing. Werner W Rabus
Dlpl.-Ing. Jürgen Brügge Dipl.-Chem. Dr. Walter Maiwald*
Patentanwalt
Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
•München
Bremen
10. Dezember 1990
Deutsche Wurlitzer GmbH
Alter Postweg 4 08
995 Stemwede 1
Verkaufsautomat
Die Erfindung betrifft einen Verkaufsautomaten mit fest angeordneten Hauptschächten zur Aufnahme von
Waren,
einer unterhalb der Hauptschächte angeordneten und von einem Antrieb betätigbaren Ausgabevorrichtung,
- schwenkbar angeordneten Zusatzschächten zur Aufnahme eines weiteren Warenvorrates, von denen jeder
Zusatzschacht einem Hauptschacht zugeordnet ist und
JK/a s
Martinistrasse 24 ■ D-28OO Bremen &igr; -Triefen 021-328037 ■ Fax O4 21 - :<2 68 34 Telex 2 44 O2Ofepat d ■ Datex-P 4542104321
von einer ersten Stellung, in der er vor dem Hauptschacht
liegt und auf eine Bodenplatte gerichtet ist, in eine zweite Stellung bewegbar ist, in der
er in den entsprechenden Hauptschacht hineinragt, und
- einer Auslösevorrichtung mit Fühlern, die das Vorhandensein oder NichtVorhandensein von Waren in den
Hauptschächten feststellen, und mit den Fühlern gekoppelten Rastmitteln, von denen jedes Rastmittel
einen Zusatzschacht in dessen erster Stellung fixiert und für eine Bewegung in dessen zweite
Stellung freigibt, wenn der Fühler feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht ein vorbestimmter minimaler
Füllstand unterschritten worden ist.
Ein solcher Verkaufsautomat ist bekannt und wird insbesondere
zur Ausgabe von Zigaretten eingesetzt. Die Konstruktion dieses Verkaufsautomaten hat den Vorteil,
daß bei gegebenem Gerätevolumen ein möglichst großes Waren-Füllvermögen erzielt wird. Damit die Waren aus den
Hauptschächten, in denen sie waagerecht übereinander gelagert sind, durch die Ausgabevorrichtung ausgeschoben
und in eine Ausgabe gelangen können, wird vor den Hauptschächten ein gewißer Freiraum benötigt. Dieser Freiraum
wird nun zur Erhöhung des Warenvorrates derart genutzt, daß in ihm Zusatzschächte schwenkbar angeordnet
sind. Wenn die Hauptschächte gefüllt sind, befinden sich die Zusatzschächte in einer ersten Stellung, in der sie
vor den Hauptschächten liegen und auf eine Bodenplatte gerichtet sind. Wird im Hauptschacht der minimale Füllstand
unterschritten, so wird dies von einem Fühler der Auslösevorrichtung detektiert. Dieser Fühler ist mit dem
zugehörigen Rastmittel gekoppelt, das den Zusatzschacht in seiner ersten Stellung fixiert hat und nun freigibt.
Nach Freigabe durch das Rastmittel wird der Zusatzschacht in eine zweite Stellung verschwenkt, in der er
in den entsprechenden Hauptschacht hineinragt, so daß nun die im Zusatzschacht gelagerten Waren ausgegeben
werden können. Dabei werden die Rastmittel der Auslösevorrichtung von demselben Antrieb betätigt, der auch
zugleich die Ausgabevorrichtung zur Ausgabe der Waren betätigt.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, für die Auslösevorrichtung
einen separaten Antrieb vorzusehen, der zur Freigabe der Zentralschächte die Rastmittel betätigt.
Gegenüber dem Stand der Technik unterscheidet sich die Erfindung somit dadurch, daß anstelle eines Zentralantriebes
nun für die Auslösevorrichtung und die Ausgabevorrichtung getrennte Antriebe verwendet werden. Der
Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahme besteht darin, daß auf den Einsatz von Getrieben und ähnlichen Kraftübertragungseinrichtungen
verzichtet werden kann. Diese waren jedoch beim Stand der Technik erforderlich, da die
Auslösevorrichtung und die Ausgabevorrichtung innerhalb des Verkaufsautomaten an unterschiedlichen Stellen angeordnet
sind. Demgegenüber können im erfindungsgemäßen Verkaufsautomaten die Antriebe direkt an Ort und Stelle
der jeweiligen Vorrichtung vorgesehen werden. Dies ergibt auch bauliche Vorteile, zumal nun anstelle eines
relativ großvolumigen Zentralantriebes zwei oder mehrere relativ kompakte Antriebe verwendet werden können, deren
Anordnung auch noch in engeren räumlichen Verhältnissen möglich ist.
Besonders vorteilhaft eignet sich die erfindungsgemäße
Maßnahme für Verkaufsautomaten mit Einzelauswurf, bei
denen die Ausgabevorrichtung aus einzelnen Ausgabeeinheiten besteht, von denen jede Ausgabeeinheit unterhalb
eines Hauptschachtes angeordnet ist und von einem eigenen Antrieb betätigt wird. Auf diese Weise können die
einzelnen Ausgabeeinheiten unabhängig voneinander und auch von der Auslösevorrichtung betätigt werden, ohne
sich in ihren Funktionen gegenseitig zu beeinflußen.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird der separate Antrieb der Auslösevorrichtung bei jeder Ausgabe
einer Ware aktiviert und weist die Auslösevorrichtung Kupplungsmittel auf, die mit den Fühlern gekoppelt sind
und eine Wirkverbindung zwischen dem separaten Antrieb und einem Rastmittel nur dann herstellen, wenn der Fühler
feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht der vorbestimmte minimale Füllstand unterschritten worden
ist.
Eine zweckmäßige Weiterbildung dieser Ausführung zeichnet sich dadurch aus, daß
die Kupplungsmittel Schaltstücke und einen allen Zusatzschächten gemeinsamen Auslösebügel umfassen,
an jedem Rastmittel ein Schaltstück verschwenkbar gehaltert und mit dem Fühler derart gekoppelt ist,
daß es bei Vorhandensein von Waren im zugehörigen Hauptschacht in eine erste Stellung und nach Entleerung
des Hauptschachtes in eine zweite Stellung verschwenkt ist, und
der Auslösebügel vom separaten Antrieb der Auslösevorrichtung in Richtung auf die Schaltstücke verschwenkbar
und nur in Eingriff mit einem in der zweiten Stellung befindlichen Schaltstück bringbar
ist, um das mit diesem verbundene Rastmittel für
die Freigabe des zugehörigen Zusatzschachtes zu betätigen.
Bei einer konstruktiv besonders vorteilhaften Lösung bestehen die Rastmitteln aus schwenkbar gelagerten Rasthebeln,
die in Rasteingriff mit den Zusatzschächten federnd vorgespannt sind, und ist an dem am Rasthebel
schwenkbar gelagerten Schaltstück ein Bolzen angebracht der im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des
Schaltstückes verläuft. Dabei sind die Fühler mechanisch ausgebildet und in Richtung auf die Hauptschächte
schwenkbar angeordnet, wobei sie bei gefüllten Hauptschächten an den Waren anliegen und nach Unterschreitung
des minimalen Füllstandes in die Hauptschächte hinein verschwenkt sind. Jeder Fühler ist mit einem schwenkbar
gelagerten Führungshebel mechanisch gekoppelt, der einen Längsschlitz aufweist, in den der Bolzen des Schaltstückes längsverschiebbar eingreift. Eine solche
Kopplung ergibt geringe Auslösekräfte und erhöht die Zuverlässigkeit der Auslösevorrichtung.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden Figuren näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 einen gebrochenen vertikalen Quer
schnitt durch einen Verkaufsautomaten mit Seitenansicht auf einen Haupt- und einen Zusatzschacht
sowie eine Ausgabeeinrichtung;
Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch
einen Teil des Verkaufsautomaten mit Draufsicht auf Haupt- und
Zusatzschächte;
Fig. 3 eine unterhalb der Zusatzschächte
angeordnete Auslösevorrichtung, bei der sich ein Fühler und ein Schaltstück in einer ersten Arbeitsstellung
befinden; und
Fig. 4 die Auslösevorrichtung, bei der
sich der Fühler und das Schaltstück in einer zweiten Arbeitsstellung
befinden.
In den Figuren 1 und 2 ist der prinzipielle Aufbau eines Verkaufsautomaten dargestellt. In einem Gehäuse, von dem
in den Figuren 1 und 2 nur eine Rückwand 1 und eine Vordertür 2 gezeigt sind, sind mehrere Hauptschächte 3a,
3b und 3c nebeneinander angeordnet. In die Hauptschächte 3a bis c sind Warenpackungen 4 eingelegt. Unterhalb
jedes Hauptschachtes 3a, 3b und 3c ist jeweils eine Ausgabeeinheit 6 angeordnet, die einen in Richtung auf
einen Ausgabeschacht 5 bewegbaren Austoßer 7 aufweist. Der im Hauptschacht befindliche Warenstapel liegt mit
der untersten Warenpackung 4 in der Ausgabeeinheit 6 auf. Wird eine bestimmte Ware angewählt, wird der Ausstoßer
7 der unter dem entsprechenden Hauptschacht (z.B. 3a) angeordneten Ausgabeeinheit 6 von einem nicht dargestellten
elektrischen Antrieb betätigt und schiebt die unterste Warenpackung 4 des Stapels in den vor der Ausgabeeinheit
6 befindlichen Freiraum, so daß die Warenpackung 4 in den Ausgabeschacht 5 fällt, aus dem sie der
Kunde dann entnehmen kann. Jede Ausgabeeinheit 6 besitzt jeweils einen eigenen Antrieb, so daß ein Einzelauswurf
für jeden Hauptschacht unabhängig von den anderen Hauptschächten möglich ist.
Zur Erhöhung des Warenvorrates sind zwischen den Hauptschächten 3a bis c und der Vordertür 2 Zusatzschächte
8a, 8b und 8c angeordnet. Dabei ist jeder Zusatzschacht 8a, 8b und 8c einem Hauptschacht 3a, 3b und 3c zugeordnet.
Die Zusatzschächte 8a bis c werden - wie übrigens auch die Hauptschächte 3a bis 3c - durch vertikal verlaufende
Hauptwände 9a, 9b und 9c voneinander getrennt. Jeder der Zusatzschächte 8a bis c wird von einer Pendelwand
10a, 10b bzw. 10c gebildet. Wie Fig. 1 erkennen läßt, sind die Pendelwände schwenkbar aufgehängt und von
einer in Fig. 1 in durchgezogenen Linien dargestellten ersten Stellung, in der sie neben den Hauptschächten 3a
bis c liegen und mit ihrem unteren Ende auf eine gemeinsame Bodenplatte 12 gerichtet sind, und in eine in Fig.
1 gestrichelt dargestellte zweite Stellung verschwenkbar, in der sie mit ihrem unteren Ende in den zugeordneten
Hauptschacht ragen. Für jede Pendelwand 10a bis c ist eine Feder 11 vorgesehen, die die Pendelwand in die
zweite Stellung federnd vorspannt.
In die von den Pendelwänden 10a bis c gebildeten Zusatzschächte 8a bis c werden ebenfalls Warenpackungen 4
eingelegt, und zwar jeweils die gleiche Sorte wie in dem dazugehörigen Hauptschacht 3a bis c. Zunächst werden nur
die in den Hauptschächten 3a bis c befindlichen Warenpackungen 4 ausgegeben. Ist einer der Hauptschächte 3a-c
bis unterhalb eines vorbestimmten minimalen Füllstandes entleert worden, so schwenkt die Pendelwand 10a, 10b
bzw. 10c des zugehörigen Zusatzschachtes 8a, 8b bzw. 8c unter der Wirkung der Feder 11 in ihre zweite Stellung
und somit in den zugehörigen Hauptschacht 3a, 3b bzw. 3c. Somit gelangen nun die im Zusatzschacht befindlichen
Warenpackungen 4 in den zugehörigen Hauptschacht und von dort zur Ausgabeeinheit 6, wodurch der Vorrat ergänzt
wird.
In den Figuren 3 und 4 ist die Auslösevorrichtung dargestellt, welche bewirkt, daß die Pendelwände in die zweite
Stellung schwenken können.
Unterhalb der Bodenplatte 12 ist ein Rasthebel 13 an einer Drehachse 14 schwenkbar angeordnet. Der Rasthebel
13 hat die Form eines Doppelhebels, dessen eines Ende 13a hakenförmig ausgebildet ist und sich in einer ersten
Stellung, wie sie in Figur 3 gezeigt ist, in Eingriff mit der zugehörigen Pendelwand 10c befindet, um die
Pendelwand 10c in ihrer ersten Stellung zu fixieren. Das hakenförmige Ende 13a des Rasthebels 13 zeigt nach oben,
während an der Unterseite des Rasthebels 13 ein federndes Teil 15 vorgesehen ist, das sich an einem Anschlag
abstützt. Auf diese Weise wird der Rasthebel 13 in seine erste Stellung zur Arretierung der zugehörigen Pendelwand
10c federnd vorgepannt.
An dem dem hakenförmigen Ende 13a gegenüberliegenden
anderen Ende 13b ist ein Schaltstück 16 drehbar gelagert. Am Schaltstück 16 ist ein Bolzen 17 angebracht,
der parallel zur Drehachse des Schaltstückes 16 gerichtet ist und in einen Längsschlitz 18 eines Führungshebels
19 eingreift, wobei der Bolzen 17 innerhalb des Längsschlitzes 18 längsverschiebbar ist.
Der Führungshebel 19 ist an einem Gelenk 2 0 verschwenkbar gelagert, das unterhalb der Bodenplatte 12 und benachbart
zum zugehörigen Hauptschacht angeordnet ist, welcher sich an der linken Seite der Figuren 3 und 4
anschließt, jedoch dort nicht näher dargestellt ist.
Der Führungshebel 19 trägt einen ebenfalls am Gelenk 20 drehbar gelagerten Fühler 21, der als dünner Stab ausge-
■:- 9 -
bildet ist. Zwischen dem Fühler 21 und dem Führungshebel
19 ist eine Zugfeder 22 gespannt, die den Fühler 21 in Richtung auf den zugehörigen Hauptschacht bzw. die darin
enthaltenen Warenpackungen 4 vorspannt. Ist der Hauptschacht gefüllt, so liegt der Fühler 21 an den aus den
Warenpackungen 4 gebildeten Stapel an, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Der mit dem Fühler 21 über die Zugfeder 22
verbundene Führungshebel 19 ist dann durch die Wirkung der Zugfeder 22 nach oben verschwenkt, wodurch auch das
über Längsschlitz 18 und Bolzen 17 gekoppelte Schaltstück 16 in eine obere erste Stellung verschwenkt ist.
Unterschreitet der Warenstapel im Hauptschacht eine bestimmte Höhe, so wird der Fühler 21 nicht mehr von den
Warenpackungen 4 gehalten. Dies hat zur Folge, daß der Führungshebel 19 durch sein eigenes Gewicht sowie durch
das Gewicht des mit ihm gekoppelten Schaltstückes 16 nach unten geschwenkt wird. Gleichzeitig wird vom Führungshebel
19 das Schaltstück 16 mitgenommen und in eine untere zweite Stellung verschwenkt, wie aus Fig. 4 ersichtlich
ist.
Zusätzlich ist am Gelenk 20 ein Auslösebügel 23 schwenkbar gelagert. Während für jeden Zusatzschacht separat
die Anordnung der zuvor beschriebenen Elemente 13 bis 22 vorgesehen ist, erstreckt sich der Auslösebügel 23 über
alle Zusätzschächte 8a bis c. Dieser allen Zusatzschächten gemeinsame Auslösebügel 23 ist an einen Auslösehebel
25 angelenkt, dessen anderes Ende exzentrisch an einer Antriebswelle einer elektrischen Getriebemotoreinheit 24
angelenkt ist. Nach Einschalten der Getriebemotoreinheit 24 wird der Auslösebügel 23 in eine reziproke Schwenkbewegung
versetzt. Ein Schalter 26 an der Getriebemotoreinheit sorgt dafür, daß nach jedem Startimpuls die
Antriebswelle der Getriebemotoreinheit 24 eine Umdrehung durchführt, wodurch der Auslösebügel 2 3 bei jeder Ausgabe
einer Ware einmal verschwenkt wird.
Ist der zugehörige Hauptschacht noch ausreichend gefüllt, so liegt der Fühler 21 an den Warenpackungen 4 an
und ist der Führungshebel 19 nach oben geschwenkt. Dies hat zur Folge, daß auch das Schaltstück 16 in seine
obere erste Stellung verschwenkt ist und somit nicht in Berührung mit dem Auslösebügel 2 3 kommen kann, wenn
dieser von der Getriebemotoreinheit 24 verschwenkt wird.
Ist der vorgesehene minimale Füllstand jedoch unterschritten worden, so schwenkt der Führungshebel 16 nach
unten und nimmt das Schaltstück 16 in die untere zweite Stellung mit. Dies hat zur Folge, daß der Auslösebügel
23 während seiner Schwenkbewegung gegen eine Anschlagfläche 16a des Schaltstückes 16 stößt und dieses in
Pfeilrichtung nach oben drückt, wie Fig. 4 erkennen läßt. Dadurch wird der Rasthebel 13 gemäß Fig. 4 im
Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei bewegt sich das hakenförmige Ende 13a nach unten, wobei es außer Eingriff mit
der zugehörigen Pendelwand 10c gelangt und diese somit freigibt. Unter der Wirkung der Feder 11 schwenkt dann
diese Pendelwand 10c in Richtung auf den zugehörigen Hauptschacht 3c, wie in Fig. 1 in unterbrochenen Linien
dargestellt ist. Dadurch gelangen die im Zusatzschacht befindlichen Warenpackungen in den zugehörigen Hauptschacht.
Für die gesamte unter den Zusatzschächten 8a, 8b und 8c angeordnete Auslösevorrichtung wird in der beschriebenen
Ausführung nur eine einzige Getriebemotoreinheit 24 für den Antrieb des Auslösebügels 23 benötigt (vgl. Figuren
3 und 4).
Claims (10)
1. Verkaufsautomat mit
fest angeordneten Hauptschächten (3a bis c) zur Aufnahme von Waren (4),
einer unterhalb der Hauptschächte (3a bis c) angeordneten und von einem Antrieb betätigbaren Ausgabevorrichtung
(6) ,
schwenkbar angeordneten Zusatzschächten (8a, 10a bis 8c, 10c) zur Aufnahme eines weiteren Warenvorrates,
von denen jeder Zusatzschacht (z.B. 8c, 10c) einem Hauptschacht (z.B. 3c) zugeordnet ist und von
einer ersten Stellung, in der er vor dem Hauptschacht (3c) liegt und auf eine Bodenplatte (12)
gerichtet ist, in eine zweite Stellung bewegbar ist, in der er in den entsprechenden Hauptschacht
(3c) hineinragt, und
einer Auslösevorrichtung (13 bis 26) mit Fühlern (21), die das Vorhandensein oder NichtVorhandensein
von Waren (4) in den Hauptschächten (3a bis c) feststellen, und mit den Fühlern (21) gekoppelten
Rastmitteln (13), von denen jedes Rastmittel (13) einen Zusatzschacht (10c) in dessen erster Stellung
fixiert und für eine Bewegung in dessen zweite Stellung freigibt, wenn der Fühler (21) feststellt,
daß im zugehörigen Hauptschacht (3c) ein vorbestimmter Füllstand unterschritten worden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auslösevorrichtung (13 bis 26) mindestens einen separaten Antrieb (24) aufweist, der zur Freigabe
der Zusatzschächte (10a bis c) die Rastmittel (13) betätigt.
2. Verkaufsautomat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabevorrichtung aus einzelnen Ausgabeeinheiten (6) besteht, von denen jede
Ausgabeeinheit (6) unterhalb eines Hauptschachtes (3a, 3b, 3c) angeordnet und von einem eigenen Antrieb betätigt
wird.
3. Verkaufsautomat nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der separate Antrieb (24) der Auslösevorrichtung (13 bis 26) bei jeder Ausgabe
eine Ware (4) aktiviert wird und die Auslösevorrichtung (13 bis 26) Kupplungsmittel (15 bis 20, 22, 23, 25)
aufweist, die mit den Fühlern (21) gekoppelt sind und eine Wirkverbindung zwischen dem separaten Antrieb (24)
und einem Rastmittel (13) nur dann herstellen, wenn der Fühler (21) feststellt, daß im zugehörigen Hauptschacht
der minimale Füllstand unterschritten worden ist.
4 . Verkaufsautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsmittel Schaltstücke (16) und einen allen Zusatzschächten (8a, 10a bis 8c, 10c) gemeinsamen
Auslösebügel (23) umfassen, an jedem Rastmittel (13) ein Schaltstück (16) verschwenkbar
gehaltert und mit dem Fühler (21) derart gekoppelt ist, daß es bei Vorhandensein von Waren
(4) im zugehörigen Hauptschacht (z.B. 3c) in eine erste Stellung und nach Entleerung des Hauptschachtes
(3c) in eine zweite Stellung verschwenkt ist, und
der Auslösebügel (23) vom separaten Antrieb (24) der Auslösevorrichtung in Richtung auf die Schaltstücke
(16) verschwenkbar und nur in Eingriff mit einem in der zweiten Stellung befindlichen Schalt-
stück (16) bringbar ist, um das mit diesem verbundene
Rastmittel (13) für die Freigabe des zugehörigen Zusatzschachtes (z.B. 10c) zu betätigen.
5. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel aus schwenkbar
gelagerten Rasthebeln (13) bestehen, die in Rasteingriff mit den Zusatzschächten (10a bis c) bringbar sind.
6. Verkaufsautomat nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthebel (13) in die Rasteingriffsstellung federnd vorgespannt sind.
7. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühler (21) aus in Richtung
auf die Hauptschächte (3a bis c) schwenkbar angeordneten Hebeln bestehen, die bei gefüllten Hauptschächten
(3a bis c) an den Waren (4) anliegen und nach Entleerung der Hauptschächte (3a bis c) in diese hineinverschwenkt
sind.
8. Verkaufsautomat nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltstück (16) ein
Bolzen (17) angebracht ist, der im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Schaltstückes (16) verläuft, und
daß der Fühler (21) mit einem schwenkbar gelagerten Führungshebel (19) mechanisch gekoppelt ist, der einen
Längsschlitz (18) aufweist, in den der Bolzen (17) des Schaltstückes (16) längsverschiebbar eingreift.
9 . Verkaufsautomat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (21) am Führungshebel (19) schwenkbar gelagert und von einer am Füh-
rr 15 -
rungshebel (19) angelenkten Feder (22) in Richtung auf
den Hauptschacht (3a, 3b, 3c) vorgespannt ist.
10. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschächte (10a bis c) schwenkbar aufgehängt und in ihre erste Stellung
federnd vorgespannt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9016741U DE9016741U1 (de) | 1990-12-11 | 1990-12-11 | Verkaufsautomat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9016741U DE9016741U1 (de) | 1990-12-11 | 1990-12-11 | Verkaufsautomat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9016741U1 true DE9016741U1 (de) | 1991-02-28 |
Family
ID=6860164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9016741U Expired - Lifetime DE9016741U1 (de) | 1990-12-11 | 1990-12-11 | Verkaufsautomat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9016741U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10324968B4 (de) * | 2003-06-03 | 2008-01-10 | Deutsche Wurlitzer Gmbh | Warenfach mit Ausziehvorrichtung für Warenautomaten |
-
1990
- 1990-12-11 DE DE9016741U patent/DE9016741U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10324968B4 (de) * | 2003-06-03 | 2008-01-10 | Deutsche Wurlitzer Gmbh | Warenfach mit Ausziehvorrichtung für Warenautomaten |
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