DE901474C - Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle des Verkaufs von Waren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle des Verkaufs von Waren

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DE901474C
DE901474C DEW3347A DEW0003347A DE901474C DE 901474 C DE901474 C DE 901474C DE W3347 A DEW3347 A DE W3347A DE W0003347 A DEW0003347 A DE W0003347A DE 901474 C DE901474 C DE 901474C
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DE
Germany
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goods
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sale
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Expired
Application number
DEW3347A
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English (en)
Inventor
Irene M Witte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IRENE M WITTE
Original Assignee
IRENE M WITTE
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Publication date
Application filed by IRENE M WITTE filed Critical IRENE M WITTE
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Application granted granted Critical
Publication of DE901474C publication Critical patent/DE901474C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle des Verkaufs von Waren Im Einzelhandel erfolgen 'heutzutage ,die Kontrollen des Verkaufs von Waren im allgemeinen entweder durch eine Schreibkasse mit angeschlossenerPackkontrolle oder durch eineRegistrierkasse, die von der verkaufenden Person selbst bedient wird. Bei dem erstgenannten Verfahren erhält der Kunde beim Warenkauf einen Kassenzettel, den er an einer Schreibkasse, zu der er gehen muß, bezahlt. Von hier aus muß er mit dem quittierten Ka@s,senzettel zur Packkontrolle gehen, um sich gegen Abgabe .des Zettels die eingepackte Ware aushändigen zu lassen. Dieses Verfahren ist besonders für kleine Artikel schwerfällig und, zeitraubend. Es kommt häufig vor, daß der Kunde die Ware nicht bezahlt und nicht abholt und dann ein umständliches Rückschreibungsverfahren erforderlich wird. Auch sind Betrügereien durch Fälsdhung !des »Bezahlt«-Stempels möglich. Das zweite Verfahren ermöglicht zwar eine schnellereAbfertigu.ng undmachtKassenzettel überflüssig, da die Registrierkasse als Quittung einen Bon über den gezahlten Betrag ausgibt, es hat aber dennoch erhebliche Nachteile, weil -die verkaufende Person versucht wird, Täuschungen mit Hilfe der Kasse durchzuführen. Einmal ist dies möglich, wenn der Schubladen der Kasse nicht zugemacht wird oder aber wenn dem Kunden der Bon nicht mitgegeben, sondern erst einem späteren Kunden, der den gleichen Artikel kauft, ausgehändigt wird. Es ist auch keine Kontrolle darüber möglich, ob der in die Kasse eingetastete Betrag denn Betrag .auf dem Warenetikett, entspricht. Schließlich ist zu berücksichtigen, daß eine Registrierkasse verhältnismäßig teuer ist und daher die Anschaffung, wenn sie in größerer Zahl erfolgen ruß, auf Schwierigkeiten stoßen kann.
  • Die Erfindung sucht die Mängel der angegebenen bekannten Verfahren zu vermeiden und darüber hinaus eine wesentliche Vereinfachung durchzuführen. Erreicht wird :dies didurch, daß ein zwei-oder mehrteiliges Auszeichnungsetikett, ,das mit den erforderlichen Aufschriften vorzugsweise durch eine Auszeichnungsmaschine versehen worden ist, mit der Ware verbunden wird, daß beim Verkauf der Ware dieses Etikett von der Ware abgenommen, in ein von Hand oder maschinell betriebenes Stempelgerät gegeben und , dort mit einem Kontrollvermerk und laufender Nummer versehen wird und daß in diesem, vorzugsweise gleichzeitig, eine Trennung der Etiketteile vorgenommen und mindestens ein Etiketteil in einen. abgeschlossenen Sammelbehälter eingebracht wird, während der oder die anderen Teile ausgegeben werden.
  • Zur Ausführung des Verfahrens :dient eine Vorrichtung, die mit einem von Hand: oder maschinell betätigten Stempelorgan zur Anbringung eines Kontrollvermerks mit einer fortlaufenden Numerierung, ferner mit einem mit dem Stempelorgan verbundenen Trennorgan zum Auseinandertrennen der Etiketteile und einem abschließharen Sammelbehälter für unter Verschluß zu nehmende Etikettteile nach,dem Aufdrucken des Stempels und Auseinanderschneiden der Etilketteile versehen ist. Diese Vorrichtung kann weiterhin eine auswechselbare Einrichtung zur Anbringung eines, Identitätszeichens fürdie jeweilig dieVorrichtung bedienende Person enthalten. Schließlich kann an .der Einlegestelle des Etiketts an der Vorrichtung ein der Form des Etiketts entsprechendes Mittel, z. B. ein Dorn oder eine Erhebung, vorgesehen sein, -die die bedienende Person zwingt, das Etikett immer in der für ,die Stempelung usw. richtigen Lage in die Vorrichtung einzulegen. Selbstverständlich ist dann das Etikett an einer oder mehreren Stellen entsprechend gestaltet, z. B. mit einem Loch, einer abgeschrägten Kante oder einer Kantenaussparung oder mehreren dieser Merkmale einzeln oder zusammen versehen.
  • In der Zeichnung ist schematisch in zwei Abbildungen ein Ausführungsbeispiel. einer Vorrichtung :gemäß der Erfindung dargestellt. DasEtikett i besteht aus zwei Teilen. Beide Teile sind mit Auszeichnungsangaben, versehen. Der gemäß Abb.2 untere Teil' wird nach Einstecken des Etiketts in die Vorrichtung mit Hilfe des Trennmessers 2 abgetrennt und fällt nach Umlegen einer zunächst die Lage des Etiketts innerhalb der Vorrichtung sichernden Klappe 3 in den geschlossenen Sammelbehälter q.. Mit dem Trennmesser 2 ist das Stempelorgan 5 verbunden, das die gewünschten Kontrollvermerke auf -dem Etikett anbringt. Das Gehäuse der ganzen Einrichtung ist mit 6 bezeichnet. Mit 7 ist eine auf der Klappe 3 vorgesehene Erhebung und eine entsprechende Aussparung im unteren Teil des Etiketts bezeichnet. Beide bewirken, d:aß das Etikett nur in einer bestimmten Lage,die richtige Stellung für die Abtrennung und die Stempelung innerhalb der Vorrichtung einnehmen kann. Mit 8 sind Farbbänder und mit, 9 ein Gegenhalter mit Gegenmesser io bezeic'h'net.
  • Das neue Verfahren mit der neuen Vorrichtung vereinigt alle Vorteile der beiden erwähnten Kassierarten unter Vermeidung der angefdeuteten Nachteile. Als weitere Folge dieses neuen Verfahrens ergeben sich verwaltungstechnisch stärkste Vereinfachungen in .der weiteren statistischen Erfassung der Verkäufe, beispielsweise in der Erfassung der täglichen Verkäuferumsätze, der Abteilungsumsätze, der erzielten Prämien usw. Dementsprechend werden auch weit weniger Vordrucke benötigt, wie beispielsweise, Kassenzettel, Verkaufslisten us,w., so. daß außer den :unmittelbaren Ersparnissen durch die Vorrichtung auch eine weitere erhebliche Kostensenkung herbeigeführt wird.
  • Nach dem neuen Verfahren erhält die Ware ein besonderes Etikett,, das nach. Möglichkeit durch eine Auszeichnungsmaschine zu beschriften ist. Das Etikett ist mehrteilig, vorzugsweise zweiteilig. Der obere größere Teil .enthält die üblichen Kennzeichnungen, wie. beispielsweise Artikelnummer, Wareneingangsnumme,r, Verkaufspreis usw. Der untere kleinere Teil enthält die Artikelnummer und den Verkaufspreis. Dieses Etikett ist der Urbeleg, der die Ware bis zum Verkauf begleitet und schließlich als Kassenbeleg -dient. Nach erfolgtem Verkauf legt die Verkäuferin das von der Ware abgetrennte Doppeletikett in das Stempel- bzw. Prägegerät und versieht beide Teile mit einer Handbewegung mit dem »Biezahfl;t«-Vermnerlc. Das Besondere hierbei ist, .d'aß dieser »Bezahlt«-Vermerk mixt einer laufenden Numm,er versehen ist, wodurch mit einem Schlage die obererwähnten Betrugsmöglichkeiten der Verkäuferinnen ausgeschlossen sind, denn: die Verkäuferin muß den Betrag einkassieren, der auf dem Etikett steht, -da ja das zurückgebliebene Etikett bzw. (der untere Teil desselben sowohl .die Artikelnummer als auch. den gestempelten Preis ausweist. Die Verkäuferin kann auch nicht einen Betrag unterschlagen, da die Quittung, die sie dem Kunden gibt, mit der Quittung, die beim Stempeln von dem Gerät automatisch abgetrennt und in einen verschlossenen Behälter gefördert wird, eine fortlaufende Nummer erhält. Am nächsten Morgen beider Kontrolle der in dem Behälter befindlichen Abschnitte muß die Nummernfolge vollständig sein.
  • Die Korntrolle isst einfach, und die Addition !der abgeschnittenen Bons muß gleich sein der Summe, die die Verkäuferin am Ende des Tages als ihre Einnahme ablieferte. Das abdruckbare Identitätszeichen, das in dem Gerät auswechselbar angeordnet ist, ergibt die Möglichkeit, daß verschiedene Verkäuferinnen zu verschiedenen Zeiten (Pause, Ablösung) den gleichen Stempel benutzen können.
  • Zusammeng efaßt: An Stelle der teuren Registrierkasse mit ihren Nachteilen gewährt das neue Verfahren mit Vorrichtung die Vorteile der Selbstbedienung bei größter Sicherheit, bei stark vereinfachtem Verwaltungsapparat und bei stark gesenkten Anschaffungs-, Material und Personalkosten. Die Beschleunigung vom Verkauf bis zur schließlichen:statischenErfassung ist außerordentlich groß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Kontrolle des Verkaufs von Waren, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwei-oder mehrteiliges Auszeichnungsetikett mit der Ware verbunden wird, daß beim Verkauf der Ware dieses Etikett von der Ware abgenommen, in ein von Hand oder maschinell betriebenes Stempelgerät gegeben und dort mit einem Kontrollvermerk und laufender Nummer versehen wird und daß in diesem, vorzugsweise gleichzeitig, eine Trennung der Etiketteile vorgenommen und mindestens ein Etiketteil in einen abgeschlossenen Sammelbehälter eingebracht wird, während der oder die anderen Teile ausgegeben werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Nerfahrerns nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit einem Stempelorgan zur Anbringu,ng eines Kontrollvermerks, ferner mit einem mit dem Stempelorgan verbundenen Trennorgan zum Auseinandertrennen der Etikettei.le und einem abschließbaren Sammelbehälter für unter Verschluß zu nehmende Etiketteile versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine Einrichtung zur Anbringung verschiedener Identitätszeichen für die jeweils die Vorrichtung bedienende Person enthält. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch ;gekennzeichnet, daß an der Einlegestelle ,des Etiketts seiner Form angepaßte Mittel zur Ausrichtung -des Etiketts, z. B. ein Dorn oder eine Erhebung, vorgesehen sind.
  3. 3. Etikett zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Loch einer Kantenaussparung, einer abgeschrägten Kante oder mehreren dieser Merkmale einzeln oder zusammen zur Anpassung an die Auisrichtungsmittel n@achAnspruch q. ausgestattet ist.
DEW3347A 1950-08-22 1950-08-22 Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle des Verkaufs von Waren Expired DE901474C (de)

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DE (1) DE901474C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108498B (de) * 1953-05-20 1961-06-08 Staatliche Sport Toto G M B H Stempel- und Kontrollgeraet fuer Wettscheine, Zahlkarten u. dgl.
DE1110454B (de) * 1954-08-06 1961-07-06 Iacabia Grundstuecksgesellscha Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist
DE1121862B (de) * 1958-03-31 1962-01-11 Ncr Co Kartenstapelmaschine
DE1134229B (de) * 1960-07-16 1962-08-02 C & A Brenninkmeyer G M B H Schneidekasse
DE1236843B (de) * 1962-04-28 1967-03-16 C & A Brenninkmeyer G M B H Schneidkasse

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DE1110454B (de) * 1954-08-06 1961-07-06 Iacabia Grundstuecksgesellscha Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist
DE1121862B (de) * 1958-03-31 1962-01-11 Ncr Co Kartenstapelmaschine
DE1134229B (de) * 1960-07-16 1962-08-02 C & A Brenninkmeyer G M B H Schneidekasse
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