DE548743C - Vorrichtung zum Drucken wechselnder Anschriften - Google Patents

Vorrichtung zum Drucken wechselnder Anschriften

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DE548743C
DE548743C DEF69682D DEF0069682D DE548743C DE 548743 C DE548743 C DE 548743C DE F69682 D DEF69682 D DE F69682D DE F0069682 D DEF0069682 D DE F0069682D DE 548743 C DE548743 C DE 548743C
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DEF69682D
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Farrington Manufacturing Co
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Farrington Manufacturing Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms
    • B41L47/46Printing mechanisms using line-contact members, e.g. rollers, cylinders

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Drucken wechselnder Anschriften Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Drucken wechselnder Anschriften, insbesondere von Kundenadressen auf Verkaufszettel, mittels auswechselbarer Druckplatten. Sie ist besonders bestimmt für die Benutzung in Warenhäusern, um sowohl dem Käufer wie Verkäufer die zeitraubende Unannehmlichkeit, die Adresse des Kunden handschriftlich aufzunehmen, zu ersparen. Die Druckplatte mit der Adresse des Kunden wird diesem bei seinem ersten Einkauf in dem betreffenden Warenhaus ausgehändigt. Beim nächsten Einkauf übergibt dann der Käufer dem ihn gerade bedienenden Verkäufer seine Adressenplatte, so daß seine Adresse rasch und deutlich mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung auf den Verkaufszettel gedruckt wird. Dadurch werden Irrtümer in der Zustellung der gekauften Waren, die bei schlechterHandschrift häufig eintreten, vermieden; ferner wird der Verkäufer bei großem Andrang nicht zeitraubend mit Schreibarbeit belastet, und außerdem weist sich der Kunde durch die L;bergabe seiner Adressenplatte als Stammkunde aus.
  • Da der Kunde seine Adressenkarte in einer Rock- oder sonstigen Tasche bei sich trägt, darf sie beim Drucken nicht mit Farbe beschmutzt werden. Daher kommt für die Vorrichtung zum Drucken der Adressen nur ein Druckverfahren in Frage, bei dem der Farbstoffträger mit dem Druckstock nicht in Berührung kommt. Ferner muß die Adressendruckplatte in die Druckvorrichtung leicht eingelegt, festgehalten und herausgenommen werden können.
  • Es sind bereits Maschinen zum Drucken von wechselnden Adressen, sogenannte Handadressendruckmaschinen, bekannt. Diese Maschinen sind jedoch für den beabsichtigten Verwendungszweck nicht geeignet, da sie durchweg das Farbband beim Drucken mit der Druckplatte in Berührung bringen und diese dadurch beschmutzen. Die Druckplatte wird von Hand oder selbsttätig unter das Farbband geschoben, das zu bedruckende Blatt über das Farbband gelegt und der Druck durch Herabdrücken eines Stempels, der dabei gleichzeitig das Farbband fortschaltet, ausgeführt. Weiter sind Handdruckmaschinen bekannt, bei denen das zu bedrukkende Blatt zwischen einem abwälzbaren Farbstoffträger und der Druckplatte liegt. Bei diesen bekannten Maschinen wird also die Druckplatte beim Drucken nicht beschmutzt. Auch diese Maschinen sind jedoch für die beabsichtigte Verwendung nicht geeignet, weil sie infolge ihrer Bauart keine Anwendung auswechselbarer Druckplatten gestatten. Die Erfindung bezweckt daher die Schaffung einer einfach wirkenden, billigen, leicht herzustellenden und zu bedienenden Adressendruckmaschine, um das Drucken von wechselnden Adressen, insbesondere von Kundenadressen auf Verkaufszettel, für den normalen Betrieb eines Warenhauses zu ermöglichen.
  • Der Erfindungszweck wurde dadurch erreicht, daß das bekannte Druckverfahren, bei dem das zu bedruckende Blatt zwischen TSpendruckplatte und abwälzbarem Farbstoffträger liegt, auf die bekannten Handadressendruckmaschinen übertragen wurde. Dadurch war es möglich, eine Druckmaschine herzustellen, bei der Farbband, Druckrolle und Schaltgetriebe für Farbband und Druckrolle in einem am Druckplattentisch schwenkbar angebrachten Gehäuse angeordnet sind, an dem ein Druckhebel angelenkt ist, mit dem das Gehäuse auf denDruckplattentisch niedergeklappt und beim weiteren Drucken mittels des Schaltgetriebes die Druckrolle über das Farbband gerollt wird. Um die Maschine für die Verwendung von Verkaufszettelblökken noch besser geeignet zu machen, kann der Druckplattentisch in einem etwa der Dicke eines Verkaufszettelblockes entsprechenden Abstand über der Fußplatte angeordnet sein. Der Verkaufszettelblock wird dann unter den Druckplattentisch geschoben und ein oder mehrere Zettel über den Druckplattentisch gelegt, auf den vorher, nachdem das Gehäuse abgeklappt war, die Adressendruckplatte gelegt wurde. Das Gehäuse wird dann durch Schwenken des Handhebels auf den Druckplattentisch übergeklappt und. hält in dieser Lage den zu bedruckenden Zettel auf der Druckplatte fest.
  • In den Zeichnungen zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, bei entferntem Deckel, Abb.2 eine Vorderansicht in kleinerem Maßstabe, Abb. 3 einen Grundriß des Plattenhalters, Abb. q. einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3, Abb. 5 einen Grundriß der Druckplatte, die zur Identifizierung und zum Abdruck dient, Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 5, Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 2.
  • Die Vorrichtung hat eine Fußplatte i i mit einem Druckplattenhalter 12 in einem Abstande, der durch den Bock 13 bestimmt wird. An dem Plattenhalter 12 ist um ein Scharnier 15 ein Gehäuse 1¢ drehbar angeordnet, das die Schaltgetriebe für Druckrolle und Farbband enthält, ferner einen Handgriff 16 zum Schwingen des Gehäuses auf den Plattenhalter 12 zu und von ihm fort und zum Antrieb der Druckvorrichtung und des Farbbandschaltwerkes.
  • Der Druckplattenhalter 12 hat eine Aussparung 17 zur Aufnahme einer Druckplatte 18, die in Abb. 5 und 6 besonders dargestellt ist. Drei Kanten der Aussparung 17 in dem Plattenhalter 12 haben erhabene Ränder 21, von denen der eine mit Flansch 2,1" über die Aussparung tritt, um die Platte fest in jener zu halten. Der Plattenhalter hat ferner einen Ausschnitt 22, um die Platte erfassen und sie aus der Vorrichtung entfernen zu können. Gewünschtenfalls ist ein erhabener Mittelteil 23 innerhalb der Aussparung 17 des Plattenhalters angeordnet. Die Druckplatte 18 hat auf ihrer oberen Seite die Druckschrift 19, z. B. Name und Adresse eines Kunden in erhabenen Buchstaben in lesbarer Schrift. Die Druckplatte trägt der Kunde bei sich und dient zu seiner Identifizierung, da die erhabenen nicht umgekehrten Buchstaben leicht gelesen werden können. Die Druckplatte besteht aus einem flachen Blechstück, dessen mittlerer Teil herausgedrückt ist, so daß eine Aussparung 2o auf der unteren Seite entsteht. Ein dünnes Blatt aus Pappe 25, das die Angaben für die Identifizierung trägt, ist in der Aussparung 2o durch Zungen 26 befestigt, die aus der Platte neben ihren Kanten bei 27 herausgestanzt sind (Abb.5 und 6).
  • Das Gehäuse 14 wird nach rechts (Abb. i) um das Scharnier 15 geschwungen, bis es den Puffer 24 berührt. Dieses geschieht mittels des Handgriffes 16. In dieser Stellung wird der Plattenhalter 12 bloßgelegt, und es kann eine Druckplatte 18 in die Aussparung 17 sowie jedes gewünschte Blatt Papier oder mehrere mit eingelegten Kohleblättern leicht auf die Druckplatte 18 gelegt werden. Die Vorrichtung ist besonders zum Gebrauch zusammen mit Verkaufsbüchern bestimmt, und der Abstand zwischen der Fußplatte i i und dem Plattenhalter 12 ist so groß, daß er einen Teil eines Verkaufsbuches aufnehmen kann, während eines oder mehrere der oberen Blätter des Verkaufsbuches über den Plattenhalter 12 und auf die Druckplatte 18 gelegt werden (Abb. 2). Der Bock 13 zwischen der Platte i i und dem Plattenhalter 12 dient zur Anlage und Führung für das Verkaufsbuch.
  • Das Gehäuse 14 wird dann mittels des Handgriffes 16 in die in Abb. i gezeigte Lage geschwungen, wo ein Farbband 29, das längs des Bodens des Gehäuses 14. verläuft, neben der oberen Flädhe des Papierblattes liegt, das bedruckt werden soll. Eine Druckwalze 28 wird an ihren Enden in einer ortsfesten geschlitzten Führung 43 gehalten und ist längs ; des Gehäuses über das Farbband 29 beweglich. Ein senkrechter Kolben 30 ist durch Stift und Schlitz mit dem Handgriff 16 verbunden und wird gewöhnlich aufwärts durch eine Feder 31 gedrückt. Das untere Ende des Kolbens 3o hat eine schräg verlaufende Hubfläche 32, die auf einer Rolle 33 aufliegt: die Rolle wird von einem Bügel 36 getragen, dessen oberes Ende an einem ortsfesten Teil 8o mittels des Zapfens 81 drehbar gelagert ist. Der Bügel sitzt mit Schlitzen 37 an den unteren Enden auf dem Zapfen 38 der Druckwalze 28 und wird in der in Abb. i gezeigten Lage durch eine Feder 39 gehalten. Bei der Abwärtsbewegung des Handgriffes 16 wird die Hubkurve 32 bewegt und der Bügel 36 nach links (Abb. i) geschwungen: die Druckwalze 28 wird waagerecht quer über das Gehäuse geführt, berührt das Farbband 29 und drückt es abwärts, so daß der gewünschte Abdruck auf das Papier, das auf der Druckplatte 18 liegt, gemacht wird.
  • Das Farbband ist über Spulen 4o und 41 gewickelt, die auf Achsen 52 und 53 gelagert sind, und wird zu und von dem unteren Teil des Gehäuses durch senkrechte Führungen 42 geleitet; diese bilden Flanschen eines inneren Gehäuses 44 und liegen neben den gegenüberliegendenWandungen des Außengehäuses. Zwischen den Farbbandspulen ist ein Farbbandumschalter 46 mit den Schaltklinken 48, 49 zum Steuern der Schalträder 5o, 51 für die Farbbandspulen angeordnet.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Eine Druckplatte 18 wird in den Plattenhalter 12 eingesetzt, und ein oder mehrere Blätter Papier, wie Blätter eines Verkaufsbuches, werden daraufgelegt. Das Gehäuse mit der Druckrolle und den Schaltgetrieben wird dann auf den Verkaufsstreifen geschwungen, und durch «eitere Bewegung des Handgriffes wird die Druckvorrichtung eingerückt. Die Verwendung eines einzigen Handgriffes gestattet, daß die Vorrichtung mit großer Schnelligkeit arbeitet. Wenn der Kolben 30 in seine oberste Stellung zurückkehrt, wird eines der Farbbänder angetrieben, um einen Teil des Bandes aufzuspulen. Nach einer bestimmten Anzahl von Druckvorgängen wird das Schaltwerk des Farbbandes umgekehrt und das Band in entgegengesetzter Richtung bewegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Drucken wechselnder Anschriften, insbesondere von Kundenadressen auf Verkaufszettel, mittels auswechselbarer Druckplatten, bei der das zu bedruckende Blatt zwischen Druckplatte und abwälzbarem Farbstoffträger liegt, dadurch gekennzeichnet, daß Farbband (29), Druckrolle (28) und Schaltgetriebe für Farbband und Druckrolle (3o bis 33, 36 bzw. 30, 46, 48, 49) in einem am Druckplattentisch (i 2) schwenkbar angebrachten Gehäuse (14) angeordnet sind, an dem ein Druckhebel (16) angelenkt ist, mit dem das Gehäuse (14) auf den Druckplattentisch (i2) niedergeklappt und beim weiteren Drucken mittels des Schaltgetriebes (3o bis 33, 36) die Druckrolle (28) über das Farbband gerollt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckplattentisch (12) in einem etwa der Dicke eines Verkaufszettelblockes entsprechenden Abstand über der Fußplatte (i i) angeordnet ist.
DEF69682D 1929-11-19 1929-11-19 Vorrichtung zum Drucken wechselnder Anschriften Expired DE548743C (de)

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ID=7111187

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DE (1) DE548743C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061799B (de) * 1956-09-19 1959-07-23 John H Stielow Vorrichtung zum Drucken von Adressen
DE1145187B (de) * 1959-04-15 1963-03-14 Adrema Werke Gmbh Handadressendruckmaschine mit schwenkbarem Druckarm

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061799B (de) * 1956-09-19 1959-07-23 John H Stielow Vorrichtung zum Drucken von Adressen
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