DE899372C - Verstaerker mit Laengsentzerrer - Google Patents

Verstaerker mit Laengsentzerrer

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DE899372C
DE899372C DES14929D DES0014929D DE899372C DE 899372 C DE899372 C DE 899372C DE S14929 D DES14929 D DE S14929D DE S0014929 D DES0014929 D DE S0014929D DE 899372 C DE899372 C DE 899372C
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DE
Germany
Prior art keywords
equalizer
longitudinal
amplifier
frequency response
circuit
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Expired
Application number
DES14929D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bendel
Dipl-Ing Dr Dietwalt Thierbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Um den Frequenzgang von Verstärkern zu beeinflussen, ist es bekannt, diese rmt sogenann@ten Lärngsentzerrern zu versehen. Die Längsentzerrer bestehen aus Impedanzen, die als Zweipole in die Zuführung zum Vorübertrager des. Verstärkers eingeschaltet werden. Durch Zusammenwirken mit den Impedanzen des. Verstärkereingangskreises kann ein Anheben der: Verstärkungskurve gegenüber dem Verlauf ohne Längsentzerrer herbeigeführt werden. Soll der Frequenzgang, der durch den Längsentzerrer befeinflußt wird', eingesteint werden, so kann dies dadurch geschehen, da,ß die Impedanzen des. Längsentzerrers veränderbar aus-.gebildet werden.
  • Eine solche Schaltung mit einstellbarem Längsentzerrer hat jedoch den Nachteil, daß infolge an sich vorhandener Gegenkopplungseinflüsse, ,die ,durch die Entzerrereinstellung verändert werden, Ader Ausgangsscheinwiderstand des Verstärkers je nach -der Entzerrereinstellung verschiedene Weinte annimmt. Es ist deshalb bei einer solchen Schaltung nicht möglich, eine feste Anpassung an den Verstärkerausgangsscheinwideirstand vorzunehmen. Dies ist jedoch in vielen Fällen zur Erreichung bestimmter übertragungs,eigenschaftem; notwendig. Der Längsentzerrer konnte daher in solchen Fällen nicht angewendet werden und mußte :durch einen einstellbaren Vierpolentzerrer ersetzt wenden. Dieser hat jedoch gegenüber dem Längsentzerrer den Nachteil, daß ein Anheben :der Verstärkungskurve gegenüber dem Verlauf ohne Entzerrer nicht möglich äst.
  • Gemäß der Erfindung wird unter Beibehaltung der Vorteile des Längsenteerrers der Vertstärkerausgangsscheinwiderstand von der Einstellung des Frequenzganges dadurch unabhängig gemacht, daß der Längsentzerrer für den steilsten erforderlichen Anstieg der Frequenzkurve fest eingestellt und die Änderung des Frequenzganges durch einen einstellbaren Vierpolentzerrer vorgenommen wird. Der Vnerpolentzerrer kann .dabei entweder ini Eingangs- oder Ausgangskreis des Verstärkers. angeordnet -erden. Die Einschaltung im Eingangskreis wird in den Fällen zweckmäßig sein, wo Umbildungen des Scheinwiderstandes, durch den Längsentzerrer ausgeglichen wenden. Der Viarpolentzerrer erhält zweckmäßig die Form einer an sich zu Entzerrungszwecken bekannten überbrückten T-@Schaltung. Liegt der Vierpolentzerrer im Verstärkerausgangskreis, so, eist die überbrückte T-Schaltung oder eine entsprechende Schaltung konstanten Widerstandes zu wählen, um Änderungen des Ausgangsscheinwiders.tandes bei der Einstellung des Vierpolentzerrers zu vermeiden.
  • EinAusführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Abbildung dargestellt. Auf der Primärseite des Vorübertragers hU der Verstärkerrähre P liegt der Längsentzerrer LE. Er besteht aus einem Schwingungskreis in Reihe mit einem Kondensato,r. Die einzelnen Elemente des Längsentzerrers sind fest eingestellt und so bemessen, d'aß siech der steilste Anstieg der Frequenzkurve, der für den betreffenden Faül verlangt wird, ergibt. Vor den Längsentzerrer ist der Vierpolentzerrer VE geschaltet, der als überbrückte T-Schaltung ausgebildet ist. Diese ist so bemessen, daß sich der Scheinwiderstand bei der Einstellung der veränderbaren Glieider. nicht ändert. Man erhält auf diese Weise eine Verstärkerscha.ltung, deren Frequenzgang zwar einstellbar ist, bei der aber der Ausgangsscheinwiderstanid konstant bleibt. Die Schaltung hat weiterhin den Vorteil, daß die Ab- stufung der- Entzerrung unabhängig von den Fa-brikatnonstoleeeanzen des Verstärkoreinganges dies Schweinwid'erstandes wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch einem Längsentzerrer und einen zusätzlichen Querentzerrier entzerrte Venstärkerschaltung, deren Erequenzgang auf verschiedene gewünschte Kurven einstellbar ist, dadurch geikennzeichnet, da,ß zur Erzielung eines von der Einstellung des Frequenzganges unabhängigen Ausgangswiderstandes der Längsentzerrer für den steilsten erforderlichen Anstieg der Frequenzkurve fest eingestellt ist und die Änderung des Frequenzgange@s durch einen einstellbaren, mindestens ein Lärigs- und ein Querglied enthaltenden Vierpolentzerrer vorgenommen wird, dessen Scheinwiderstand von der Einstellung unabhängig ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 495 458, 506 355, 1672'801, 6,78 554; dänische Patentschrift Nr. 47:250; H. P i e s c h , »Filter für Zwischenfrequenzverstärker«, Jahrbuch der HF-Technik 19,33, S. 23 bis 26.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956695C (de) * 1953-07-24 1957-01-24 Philips Nv Schaltungsanordnung zur Pegelregelung entsprechend einem Steuersignal bei einer Fernmeldeanlage zur UEbertragung von Signalen ueber ein koaxiales Kabel

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DE495458C (de) * 1925-08-22 1930-04-10 Aeg Entzerrende Verstaerkerschaltung
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DE672801C (de) * 1937-02-06 1939-03-10 Aeg Elektrisches Wellenfilter mit mehreren Sperr- und Durchlassbereichen, dessen Daempfungs- und/oder Wellenwiderstandsfunktion aus der Daempfungs- bzw. Wellenwiderstandsfunktion eines Wellenfilters mit nur einem Durchlassbereich abgeleitet ist
DE678554C (de) * 1935-01-10 1939-07-19 Int Standard Electric Corp Netzwerk, insbesondere fuer Traegerfrequenzsysteme, in Form eines Kreuzgliedes oder einer diesem aequivalenten Schaltung, insbesondere ueberbrueckten T-Schaltung, mit zwei die UEbertragungseigenschaften bestimmenden Impedanzzweigen, konstantem und reelem Eingangswellenwiderstand bei allen Frequenzen

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