DE8990C - Windmühlenflügel mit jalousieartigen Klappen, welche nach vorn und hinten aufschlagen können - Google Patents

Windmühlenflügel mit jalousieartigen Klappen, welche nach vorn und hinten aufschlagen können

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DE8990C
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DENDAT8990D
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P. BAUMANN in Grottkau
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D7/00Controlling wind motors 
    • F03D7/02Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
    • F03D7/022Adjusting aerodynamic properties of the blades
    • F03D7/0232Adjusting aerodynamic properties of the blades with flaps or slats
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/72Wind turbines with rotation axis in wind direction

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Description

1879.
Klasse 88.
PAUL BAUMANN in GROTTKAU. Windmühlenflügel mit jalousieartigen Klappen, welche nach vorn und hinten aufschlagen können.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1879 ab.
Bei dieser Construction haben die Klappen, wie Fig. 4 zeigt, keinen Deckfalz, können sich also frei nach vorn und hinten öffnen, ferner steht die Oese / rechtwinklig zur Axe der Zapfen an den Klappen.
Damit nun die Klappen auch nach vorn aufschlagen können, mufs der Zapfen ν der Klappe d in Fig. 4, welcher sein Lager in der Spitze A, Fig. i, hat, um die Stärke der Zugstange a b, Fig. i, länger sein, als der bei w, da bei vollständig geöffnetem Zustande der Klappen die Zugstange α b zwischen die Spitze A und die Klappen fast ganz auf die Zapfen ν zu liegen kommt.
Die Verbindung der Klappen d mit dem regulirenden Gewicht G bei Thätigkeit der Flügel wird bewirkt durch die Gabel k, welche an dem unteren Ende der Zugstange a b befestigt ist, ferner durch einen eisernen Winkel efg, Fig. 3, von welchem der Schenkel ef länger als der fg ist, damit die Zugstange β b mehr gehoben bezw. abwärts gezogen wird und somit die Klappen genügend geöffnet werden, sodann durch die Zugschraube r, welche an dem Schenkel f g des Winkels efg durch das eiserne Kopfkreuz, Fig. 6, mit der Zugstange i h verbunden ist, an welche sich ein Winkelnebel 0 mn auf einer drehbaren Welle anschliefst. Die Zugstange i h fafst am unteren Theil 0 des Winkelhebels nmo ein; an dem oberen Theil des Hebels η m ist die Kette am oberen Dachgebälk festgehalten durch die Stellschraube x, an dem Ende η ist ein Schlitz gelassen, Fig. 5. Ueber diesem Schlitz hängt an der Kette der Anschlag/ und an dem unteren Theil das Gewicht G.
Dieses Gewicht und die Länge der beiden Hebel η m und m ο sind genau für die Anzahl der Pferdekräfte eingerichtet, mit welcher die Mühle bei ziemlich geschlossenen Klappen arbeiten soll. Wird diese Kraft durch den Druck des Windes überschritten, so öffnen sich die Klappen nach hinten, die Zugstange α b wird gehoben, der Winkel efg gelangt in die Stellung Fig. 2, durch die Zugschraube r und den Kreuzkopf wird die Zugspindel i h, sowie der Hebel m 0 durch Drehung der Welle w mit dem Ende 0 nach vorn gezogen, der Hebel m η bewegt sich infolge dessen mit dem Ende η nach aufwärts, und mit ihm wird, da der Anschlag ρ die Kette hält, das Gewicht G gehoben. Letzteres senkt sich, sobald der Wind nachläfst, und kommt in die Stellung Fig. 1, sobald die bestimmte Anzahl der Pferdekräfte erreicht ist, bei welcher die Klappen ganz geschlossen sind. Es wird also, selbst wenn die Mühle nicht in Thätigkeit ist, ein fortwährendes Oeffnen und Schliefsen der Klappen stattfinden. Falls der Wind plötzlich umspringt und von hinten in die Flügel dringt, öffnen sich die Klappen nach vorn, da der Wind zu diesem Vorgange nur so stark zu sein braucht, dafs er den geringen Reibungswiderstand des Mechanismus überwinden kann, und kein Gewicht zu heben hat. Der Schlitz in dem Hebel nrn an dem Ende η hat den Zweck, dafs die Kette beim Abwärtsbewegen des genannten Hebels frei hängen bleibt und auch im Hebel selbst keine Reibung entsteht. Im übrigen ist der Vorgang des Aufschiagens der Klappen nach vorn ganz genau umgekehrt wie in dem oben beschriebenen Fall, und der ganze Mechanismus kommt in die Stellung Fig. 3.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    An Windmühlenfiügeln die Herstellung von jalousieartigen Klappen, welche nach vorn und hinten aufschlagen können, in Verbindung mit einem Winkelhebel und Gewicht derart, dafs das Gewicht nur zur Wirkung kommen kann, wenn der Wind die Flügel von der Vorderseite trifft.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8990D Windmühlenflügel mit jalousieartigen Klappen, welche nach vorn und hinten aufschlagen können Active DE8990C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2003896C2 (nl) * 2009-12-02 2011-06-06 Emergya Wind Technologies Holdings N V Windturbineblad met variabel oppervlak en daarmee uitgeruste windturbine.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2003896C2 (nl) * 2009-12-02 2011-06-06 Emergya Wind Technologies Holdings N V Windturbineblad met variabel oppervlak en daarmee uitgeruste windturbine.
WO2011068405A1 (en) * 2009-12-02 2011-06-09 Ewt Ip B.V. Wind turbine blade with variable surface area and wind turbine equipped therewith

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