DE898657C - Verfahren zur Rueckgewinnung der den Faeden anhaftenden Badfluessigkeit von hoehererHSO-Konzentration beim Spinnen von kuenstlichen Faeden in hochkonzentrierte Schwefelsaeurebaeder unter Verwendung von mehreren nachgeschalteten Baedern mit abnehmender HSO-Konzentration - Google Patents
Verfahren zur Rueckgewinnung der den Faeden anhaftenden Badfluessigkeit von hoehererHSO-Konzentration beim Spinnen von kuenstlichen Faeden in hochkonzentrierte Schwefelsaeurebaeder unter Verwendung von mehreren nachgeschalteten Baedern mit abnehmender HSO-KonzentrationInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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Description
- Verfahren zur Rückgewinnung der den Fäden anhaftenden Badflüssigkeit von höherer H_ S 04-Konzentration beim Spinnen von künstlichen Fäden in hochkonzentrierte Schwefelsäurebäder unter Verwendung von mehreren nachgeschalteten Bädern mit abnehmender Hz S 04-Konzentration Bei der Herstellung von Kunstfäden aus Viscose mit Hilfe von Schwefelsäurefällbäclern von: mehr als 50 '/a ist auch ein Verfahren. bekannt, bei dem drei nacheinandergeschaltete Bäder von abnehmendem Schwefelsäuregehalt verwendet werden. Das letzte Bad, in welchem der Faden zum Schrumpfen Gelegenheit findet, enthält nur etwa i:oo g/1 Schwefelsäure. Vor Einlauf in das. Schrumpfbad wird der Faden von der anhaftenden Schwefelsäure möglichst weitgehend befreit, weil man die Schwefelsäure für weitere Verwendung zurückgewinnen muß. Dabei ist es nicht zu vermeiden, daß der Faden noch eine beträchtliche Menge Schwefelsäure in das Schrumpfbad einschleppt. Um die niedrige Schwefelsäurekonzentration des Schrumpfbades konstant zu halten, muß dafür, gesorgt werden, daß dauernd Wasser zufließt. Die Rückgewinnung .dieser niedrig konzentrierten Schwefelsäure ist sehr da viel Wasser verdampfen muß. Man war daher bestrebt, auf andere Weise .die wertvolle Schwefelsäure, die der Faden noch enthält, wiederzugewinnen.
- Durch,das Verfahren nach der Erfindung ist dies möglich geworden. Man geht dabei so vor, daß der Faden in .dem Schrumpfbad- nur kurzzeitig mit .der Badflüssigkeit in Berührung kommt. Während dieser Zeit nimmt der Faden begierig Wasser auf und findet dabei Gelegenheit zum Schrumpfen. Dem Faden haftet aber jetzt beim Aufsteigen aus dem Bad eine Flüssigkeit an, deren Schwefelsäurekonzentration niedriger ist als die des einlaufenden Fadens, aber höher als die des Schrumpfbades. Läuft .der Faden z. B. mit einer anhaftenden BadflüssJgkeit vom einer Schwefelsäurekonzentration von 7oioi g/1 in das Schrumpfbad ein, welches r,oo g/l Schwefelsäure enthält, so, steigt der Faden, wenn er nur kurzzeitig mit,der Badflüssi.gkeit in Berührung gebracht wurde, mit 400 g/1 auf. Diese anhaftende Badflüssigkeit wird nun abgestreift, abgepreßt oder abgesaugt. Die so zurückgewonnene Badflüssigkeitenthält eine Schwefelsäurekonzentration, welche für die Regenerierung geeigneter ist. als das Schrumpfbad.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Rückgewinnung der,den Fäden anhaftenden Badflüssigkeit von höherer H2 S O4 Konzentration beim Spinnen von künstlichen Fäden. in hochkonzentrierte Schwefels.äurebäder unter Verwendung vom. mehreren nachgeschalteten Bädern mit abnehmender 112 S 04-Konzentration, dadurch gekennzeichnet, .daß der in. das letzte Bad einlaufende Faden kurzzeitig mit der ,geringer als die anhaftende Flüssigkeit konzentrierten Badfüssigkeit in Berührung gebracht und nach Verlassen des Bades abgepreßt oder abgesaugt wird.
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