DE897805C - Elektrokarren - Google Patents

Elektrokarren

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DE897805C
DE897805C DEP41488A DEP0041488A DE897805C DE 897805 C DE897805 C DE 897805C DE P41488 A DEP41488 A DE P41488A DE P0041488 A DEP0041488 A DE P0041488A DE 897805 C DE897805 C DE 897805C
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DE
Germany
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switch
lever
steering
switched
shift lever
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DEP41488A
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English (en)
Inventor
Curt Erik Simon Wennberg
Olov Carl Gustav Wennberg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/04Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • B62B3/06Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground
    • B62B3/0612Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground power operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/06Hand moving equipment, e.g. handle bars
    • B62B5/063Hand moving equipment, e.g. handle bars for low-lift hand trucks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description

  • Elektrokarren Die Erfindung bezieht sich, auf einen Elektrokarren mit einem in senkrechter Richtung schwenkbaren Lenk- und Schalthebel, welcher eine den Antriebsmotor betätigende, mittels am oberen: Ende des Schalthebels angebrachtem Drehgriff einstellbare Schaltvorrichtung aufweist, deren Schaltstufen vermittels eines Drehgriffstu:fen:schalters und einer Sperrvorrichtung in aderartiger Abhängigkeit von der Winkellage des Lenk- und Schalthebels einschaltbar sind, daß die Einschaltung höherer Schaltstufen durch. den Drehgriff in Stellungen,des Schalthebels, die für niedrigere Schaltstufen vor--gesehen sind, nicht möglich Ist. Die Erfindung bezweckt, einen Elektrokarren dieser Bauart zu. schaffen, bei. .dem Bedienungsfehler möglichst ausgeschlossen sind'. Insbesondere löst die Erfindung die Aufgabe, eine Drehung des Drehgriffs in die höhere Schaltlage zwangsläufig zu verhindern, wenn sich der Schalthebel in der nie,drigeren Schaltstufen:stellungbefindet. Dies wird erfindungsgemäß in der Hauptsache dadurch erreicht, daß die Sperrvorrichtung eine im Schalthebel längs verschiebbare Stange enthält, die bei Drehung des Schalthebels. auf einer an der Drehachse des Schalthebels feststehenden Kurvenscheibe solcher Form gleitet, @daß die Drehung des Dreh,-griffes in Richtung ,der Einschaltung einer höheren Schaltstufe zwangsläufig bei solchen Winkellagen des Lenk- und Schalthebels verhindert wird, die einer niedrigeren Schaltstufe entsprechen.
  • Unter einer höheren Schaltstellung ist dabei eine Schaltstellung zu verstehen, die einer höheren Antriebsgeschwindigkeit entspricht. Die Sperrung kann dadurch erfolgen, @daß der drehbare Teil ..dies Schalters mit einer z. B. durch eine Ausnehmung gebildeten, parallel zur Drehachse liegenden Stützfläche versehen ist, gegen die das z. B. gabelartig ausgebildete Ende einer Sperrstange in der Aus. schaltstellung voll anliegt und den Schalter sperrt, während beim Zurückgleiten einer Steuerstange die von dieser beeinflußte Sperrstange .die Drehbarkei.t :des Schalters nach beiden Drehrichtungen zunehmend freigibt, wobei in der einen Drehrichtung Vorwärtsgänge und in der anderen Drehriehtun@g Rückwärtsgänge ödes Antrieb,s.motors einschaltbar sind. Der Drehschalter wird zweckmäßig in, einem am freien Ende ;des Lenk- und Schalthebels angesetzten (Gehäuse untergebracht und mit zu. beiden Seiten des Gehäuses herausragenden Drehgriffen ausgestattet.
  • Der Lenk- und Schalthebel wirdgewöhnlich zwischen einer senkrechten und, einer waagerechten Ausgangsstellung geschwenkt. Die Kurvenscheibe wird zweckmäßig so ausgebildet, daß sie innerhalb dieses Schwenkwinkels die,Einstellbarkeit des Drehschalters in folgender Weise steuert: Beim Schwenken des Lenk- und Schalthebels vorzugsweise von jeder der beiden Ausgangsstellungen aus ,nach. der Mitte des Schwenkwinkels zu wird innerhalb, eines bestimmten Winkels. der Drehschalter in der Au.sschaltstellung gesperrt. I:nnerhalh eines anschließenden Winkels sind die Ausschaltstellung und eine niedrige Antriebsgeschwindigkeit und innerhalb eines weiteren Winkels. die Ausschaltstellung, die niedrige und eine höhere Antriebsigesdhwindigkeit jeweils sowohl für Vorwärts- als auch für Rückwärtsgang einschaltbar. Je nachdem, welche übersetzungsgetriebe zwischen ,dem Antriebsmotor und dem Treibrad des Elektrokarrens verwendet werden, kann die Steuerung der Einstellbarkei:t des Drehschalters in entsprechender Weise für weitere Zwischengeschwindigkeiten eingerichtet werden.
  • Die erfindungsgemäße Steuerung,der Scihaltbarkeit ,des Motors bietet ferner die Möglichkeit, durch Schwenken fdes Lenk- und Schalthebels .gleichzeitig eine Bremse des Elektrokarrens ein- .und auszurücken und damit i!n Abhängigkeit vom Aus- und Einschalten des Motors aut.omatisoh zu betätigen. Zu diesem Zweck wird der Lenk- und Schalthebel an einer Stirnfläche am gelagerten Ende mit einem Nocken versehen, durch. Iden in,denjenigen Winkelstellungen des Lenk- und Schalthebels, in denen der Motor einschaltbar ist, die Bremse über ein mit dem Nocken im Eingriff befindliches Hebelgestänge ausgerückt wird, während sie in den Sperrstellungen des Lenk- und Schalthebels, in denen der Motor ausgeschaltet ist, .durch eine Feder selbsttätig eingerückt wird.
  • Weitere Merkmale -und Vorte 1e der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Fig.:z zeigt eine Seitenansicht, Fig. a eine Aufsicht eines Elektrokarrens; Fig.3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Antriebsteil des Elektrokarrens bei abgenommener Motorhaube; Fig. 4 zeigt einen rechtwinklig zum Schnitt der Fig.3 liegenden senkrechten Schnitt durch den Lenk- und Schalthebel, wobei der obere Teil abgenommen ist; Fig.5 bis 9 zeigen schematisch verschiedene Stellungen des Drehschalters.
  • Der Elektrokarren besteht aus dem zur Aufnahme -der Last bestimmten Teil mit zwei. nach ,hinten gerichteten Schenkeln r, .die von je einer Rolle a :getragen sind, dem vorderen Rahmen 3, .dem elektrischen Motoraggregat 4, welches das Rad 5 antreibt und im Rahmen 3 um eine senkrechte Achse, die Steuerachse des Elektrokarrens, .drehbar gelagert ist, sowie der auf dem Rahmen 3 befindlichen Akkumulatorenbatterie 6. Das Motoraggregat .umfaßt neben dem Antriebsmotor 5o' ein Übersetzungsgetriebe zwischen Motor 5o' und Treibrad 5 sowie Regelvorrichtungen für den Motor 5o' und -das Übersetzungsgetriebe. Im vorliegenden Beispiel sind: die Regelvorrichtungen für zwei Fahrgeschwindigkeiten ausgeführt, die elektrisch eingeschaltet werden. Im Lagergehäuse 7 ist der Lenk- und Schalthebel 8 auf der Achse 9 derart gelagert, daß -er von der senkrechten in die waagerechte Stellung und umgekehrt geschwenkt werden kann. Durch, den Lenk- und Schalthebel 8 wird der Elektrokarren in die Fahrtrichtung gelenkt, indem .das Motoraggregat um die senkrechte Drehachse geschwenkt wird. Gleichzeitig .dient der Lenk- und S,dhalthebel 8 dazu, die Reglung des Motors 5,a', ,die mittels eines Drehschalters erfolgt, in bestimmter Weise zu steuern und in Verbindung mit dieser Schaltungssteuerung eine Bremse automatisch zu betätigen. Dies geschieht, indem der Lenk- und Schalthebel 8 in verschiedene Winkelstellungen zwischen, den beiden Ausgangsstellungen geschwenkt wird. Dabei wird mittels einer Steuerungsvorrichtung ein im Lenk- und Schalthebel 8 befindlicher, von Hand einstellbarer Drehschalter in .der Weise beeinflußt, daß er in Abhängigkeit von j ,der Winkelstellung des Lenk- und Schalthebels für bestimmte Schaltstellungen gesperrt ist. In den Winkelzonen. o, o' ist der Schalter in der Ausschaltstellung gesperrt und,die Bremse eingerückt. In den Winkelzonen I und I' ist der Drehschalter so weit freigegeben, @daß eine niedrige Fahrgeschwindigkeit eingeschaltet werden kann, wobei die Bremse au.sgerüekt ist. In der Winkelzone II ist sowohl die niedrige als auch die höhere Antriebsgeschwindigkeit einschaltbar. Die höhere Geschwindigkeit kann somit nur über die niedrige Gesdhwindigkeit eingeschaltet werden, ebenso kann vor dem Abschalten des Motors der Karren nicht gebremst werden..
  • Der Lenk- und Schalthebel besteht .aus dem auf der Achse 9 gelagerten unteren Teil 8', einem in diesen eingeschraubten Mittelteil und d em auf diesem aufgesetzten Gehäuse 12. In diesem, Gehäuse ist ein Drehschalter eingebaut, dessen drehbarer Teil mit den Drehgriffen i i ausgestattet ist, die seitlich. aus dem Gehäuse 12 !herausragen. Die Mitte des Drehteils ist mit der seitlichen Ausnehmung A versehen:, durch welche (die außerhalb der Drehachse liegende Stützfläche 17 gebildet ist. In der Lagerbüchse 23 des Gehäuses 12 ist die Sperrstange 18 :gelagert, welche die Gabel 14 mit den Schenkeln 15 und, 16 trägt, die durch d'ie in der Lagerbüchse 23 eingeschlossene Feder 24 gegen die Stützfläche 17 gedrückt wird. An die Sperrstange 18 schließt sich mit einem kleinen Spielraum, der durch d.ie Stellschraube 29 einstellbar ist, die in der Büchse 25 gelagerte Steuerstangemg an. An ihrem unteren Ende befindet sich der in der Bohrung 2o *gelagerte Kolben 2i, in dem die Rolle 22 gelagert ist, @die auf der Kurvenscheibe io gleitet. Die Kurvenscheibe to, ist auf der Achse g zwischen den auf dieser ge= lagerten Schenkeln des, unteren Hebelteiles 8' befestigt. Die Steuerstange ig mit der Rolle 22 wird durch die am Ansatz 27 abgestützte Feder 26 über .den Federteller 28 gegen die Kurvenscheibe io gedrückt. Die Schleifkontakte des Drehschalters, die gegen Schleifbahnen am Drehteil des Schalters anliegen, sind durch einen Schleifkontakt 3o angedeutet. Die Schleifkontakte sind erfindungsgemäß so angeordnet, daß immer zuerst. die niedrige Geschwi.n,di;a keitsstufe eingeschaltet wird. In der gezeichneten Stellung ist der Schalter ausgeschaltet. Die Stützfläche 17 liegt dabei senkrecht zur Achse des Steuergestänges, so daß die Gabelschenkel 15 und 16 an der Stützfläche anliegen. Die Rolle 22 befindet sich am Ende des krei-sförmigen, erhöhten Teiles 313 der Kurvenscheibe io und drückt die Steuerstange ig so weit nach oben, daß die Sperrstange 18 beim Drehen des Schalters an der Steuerstange anstößt und den Schalter in der Ausschaltstellung sperrt. Wird' der Lenk- und Schalthebel geschwenkt, so gleitet die Rolle 22 in das tiefer liegende Kurvenstück der Kurvenscheibe io und ;gestattet eine zunehmende Drehung des Schalters nach beiden Richtungen, wobei ,die Stützfläche 17 über den Schenkel 15 bzw. i6.die Sperrstange,ii8in:ach unten drückt, bis -diese an der Stellschraube 2,9 anstößt und, den Hub und .damit den Drehwinkel; des Schalters begrenzt. Der Schalter ist im Zusammenwirken mit der Kurvenscheibe io so eingerichtet, daß beim Herabgleiten,der Rolle 22 über das Kurvenstück 34. in das tiefer liegende kreisförmige Mittelstück innenhalb :der Schwenkzonen o, und. o' der Motor abgeschaltet, innerhalb der Zonen I und I' eine niedrige Geschwindigkeit und innerhalb der Zone II eine höhere Geschwindigkeit einschaltbar isst, und zwar jeweils in der einen Drehrichtung für Vorwärtsgang und in der anderen Drehrichtung für Rückwärtsgang; wie es durch den Doppelpfeil 3!i mit der Zonenbezeichnung -f- I, II in der einen Richtung und - I, II in der anderen Richtung veranschaulicht ist. Da der Drehschalter innerhalb der (Zonen I und II beliebig zurückgedreht werden kann, ist in. jeder dieser Zonen auch die vorhergehende Schaltstellung einschaltbar, d. h.. innerhalb der Zonen I und I' mit niedriger Geschwindigkeit ist der Motor auch abschaltbar und innerhalb der Zone II auch die niedrige Geschwindigkeit einschaltbar und der Motor abschaltbar. Dadurch wird erreicht, d'aß in jeder Stellung des Lenk- und Schalthebels 8 der Motor unter Beibehaltung der der jeweiligen Hebelstellung entsprechenden Antriebsgeschwindigkeit unmittelbar von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt oder umgekehrt geschaltet werden kann. Die Fig. 5 bis g zeigen schematisch die verschiedenen Schaltstellungen. Fig. 5 zeigt die Stellung für niedrige Geschwindigkeit. Fig. 6 für höhere Geschwindigkeit für Rückwärtsfah:rt; Fig. 7 zeigt die Schaltstellung für niedrige Geschwindigkeit, Fi;g. 8 für höhere Geschwindigkeit für Vorwärtsfahrt und Fig. 9 ,die Ausschaltstellung, die der Hebelstellung .der Fig.3 entspricht. Die von. der Mitte des Schwenkwinkels aus spiegelbildliche Anordnung gleicher Schaltzonen hat den Zweck, den Elektrokarren sowohl vorn der senkrechten als auch von der waagerechten Ausgangsstellung des Lenk- und Schalthebels 8 aus führen und schalten zu können. Um zu, vermeiden, daß beim Zurückschwenken des Lenk- und Schalthebels 8 von der Zone II nach der Zone I oder von dieser nach der Zone o der Drehschalter von Hand in die entsprechenden Sperrstellungen zurückgedreht werden muß, ist die Sperrvorrichtung so ausgebildet"daß der Schalter selbsttätig zurückgedreht wird. Ferner wird die Feder 24 zweckmäßig so stark bemessen, daß der Drehschalter auch bei unbeabsichtigtem Loslassen des Lenk- und Schalthebels 8 bzw. der Drehgriffe i i während der Fahrt in die Ausschaltstellung selbsttätig zurückgedreht wird, so daß in diesem Fall der Elektrokarren sofort stehenb.leibt. Durch die Schwenkung des Lenk- und Schalthebels 8 wird automatisch eine Bremse betätigt, in der Weise, daß sie in den Hebelstellungen der Zonen I, I' und II gleichzeitig mit dem Einschalten des Motors ausgerückt und in den Hebelstellungen der Zonen ioi und o' @gleichzeitig mit dem Abschalten des Motors eingerückt wird. Zu diesem Zweck ist die Stirnfläche eines Schenkets, des unterenLenkunnd Schalthebelteiles 8' mit dem Nocken 401 versehen, .der mit der Rolle 41 zusammenwirkt, die am oberen Ende des zweiseitigen Hebels 42 gelagert ist. Dieser Hebel ist auf dem an der Innenseite des Gehäuses 7 befestigten Bolzen 43 gelagert. Am anderen Hebelende ist mittels des Zapfens 44 die Ausrückstange 45 aasgelenkt, ,deren; Ende 46 keilförmig ausgebildet und zwischen den an den freien Enden der Bremsbacken 48 gelagerten Rollen 47 gleitendgelagert ist. Die anderenEnden der Bremsbacken 48 sind auf den festen Lagerzapfen 49 gelagert. Die Bremsbacken 48 werden durch die im Bolzen. 48(" eingespannte Feder 48' an die Bremstrommel 5o gepreßt, die auf einer übersetzungswelle zwisch en dem Motor So' und dem Treibrad 5 befestigt ist. In der gezeichneten Ausgangsstellung -des Lenk- und Schalthebels 8, in der der Drehschalter in der Ausschaltung gesperrt ist., liegt die Rolle 41 an einer Randkurve :des Nockens an. Das keilförmige Ende 46 der Ausrückstange liegt :dabei außerhalb der Rollen 47, und die Bremse ist eingerückt. Dies ist auch der Fall, wenn der Lenk- und Schalthebel die waagerechte Ausgangsstellung einnimmt. Wird er Lenk- und Schalthebel über eine der Zonen o oder o' geschwenkt, so gleitet die Rolle 41 auf den Nocken 4o, und der rechtsdrehende Bremsinehel 42 zieht das, Ende 46 der Ausrücks.tange 45 zwischen die Rollen 47 der Bremsbacken 48 und preßt diese auseinander, wobei die Bremse langsam gelöst wird. Sobald: der Lenk- und ScJhalthebel 8 die Zone I oder I' überschreitet, in welcher der Motor 5o' eingeschaltet wund, liegt ;die Rolle 41 auf dem Nocken 40, und; die Bremse ist vollends ausgerückt. Wird: der Lenk- und Schalthebel von einer Fahrstellung in die Ausgangsstellung zurückgeführt, so wird gleichzeitig mit dem Ausschalten des Motors 5ö' die Bremse in umgekehrter Folge eingerückt. Durch diese zwangsläufige Betätigung .der Bremse in Verbindung mit der Steuerung des Motorschalters wird erreicht, daß die Bremse nicht versehentlich während der Fahrt eingerückt werden kann.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen in der einfachen Bauart und zweckmäßigen und sicheren Bedienungsweise des Elektrokarrens, die Bedienungsfehler weitgehend ausschließt, so daß dieBenutzun:g dies Karrens auch Ungeübten anvertraut werden kann. So. ist es z. B. nicht möglich, sofort eine hohe Fahrgeschwindigkeit einzuschalten, ohne den Karren erst mit einer niedrigen Geschwindigkeit anzufahren. Ferner kann der [Karren, während der Fahrt nicht gebremst werden, während er andererseits durch Zurückführen des Lenk- .undr Schalthebels 8 unter gleichzeitigem Ausschalten des Motors 5o' automatischgebremst wird. Die Sicherheit ,der Bedienung wird dadurch vervollständigt, daß der Motor 5a' au.tomatis cjh ausgeschaltet wird, wenn der Bedienende die Handgriffe ii des Lenk- und Schalthebels losläßt und damit die Führung des Karrens verliert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrokarren mit einem .in senkrechter Richtung schwenkbaren, Lenk- und, Schalthebel, welcher eine den Antriebsmotor betätigende, mittels am oberen E:ndie des Schalthebels angebrachtem Drehgriff einstellbare Schaltvorrichtung aufweist, deren Schaltstufen vermittels eines Drehgriffstüfenschalters und einer Sperrvorrichtung in derartiger Abhängigkeit von der Winkellage des Lenk- und Schalthebels ein.-schaltbar sind, daß die Einschaltung höherer Schaltstufen durch den Drehgriff in, Stellungen des Schalthebels, die für niedrigere Schaltstufen vorgesehen sind, nicht möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung eine im Schalthebel (8) längs verschiebbare Stah@ge (ix» enthält, die bei Drehung des Schalthebels (8) auf einer an der Drehachse des Schalthebels (8) feststehenden Kurvenscheibe (io) solcher Form gleitet, daß die Drehung des Drehgriffes (i i) in Richtung .der Einschaltung einer höheren Schaltstufe zwangsläufig bei. solchen iWinkellagen,des Lenk- und Schalthebels (8) verhindert wird, die einer -niedrigeren Schaltstufe entsprechen.
  2. 2. Elektrokarren nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, @daß der drehbare Teil des Schalters mit einer z. B. durch eine Ausnehmung (A) gebildeten, parallel zur Drehachse liegenden Stützfläche (i7) versehen ist, gegen die das z. B. gabelartig ausgebildete Ende (i4, 15, 116) der Sperrstange (i8) in Ausschaltstellung voll anliegt und den Drehschalter sperrt, während -beim Zurückgleiten der Sperrstange (i8) die Dreh :barkei.t des Schalters nach. beiden Drehrichtungen zunehmend freigegeben wird, wobei in. ,der einenDrehrichtungVorwärtsgänge und: in der anderen Rückwärtsgänge einschaltbar sind.
  3. 3. Elektrokarren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (io) so ausgebildet ist, daß .in an sich bekannter Weise beim Schwenken (des Lenk-und Schalthebels (&), vorzugsweise von jeder .der beiden Ausgangsstellungen aus nach der Mitte :des Schwenkwinkels zu, innerhalb eines bestimmten Winkels der Drehschalter in der Ausgangsstellung gesperrt, .innerhalb eines anschließenden Winkels die Ausschaltstellung und eine niedrige Antriebsgeschwindigkeit und innerhalb eines weiteren Winkels: die Ausschaltstellung, die niedrige und: eine höhere Antriebsgeschwindigkeit jeweils für Vorwärts- und für Rückwärtsgang einschaltbar sind.
  4. 4. Elektrokarren nach den Ansprüchen, i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (io, 15, 11l6, 17, i8, 19) so ausgeführt ist, @daß beim IZlu.rückschwenken des Lenk-und Schalthebels (8) in: Richtung einer Ausgangsstellung der Drehschalter selbsttätig in: die den Hebelstellungen entsprechenden Sperrstellungen zurückgedreht oder beim Loslassen der Drehgriffe (i i) des. Schalters in :einer Fahrschaltung selbsttätig ausgeschaltet wird.
  5. 5. Elektrokarren nach den Ansprüchen i bis 4, Jarduroh gekennzeichnet, daß der Spielraum zwischen den einander zugekehrten Enden der beiden Stangen, (i8, i9) mittels. einer in das Ende z. B. der Steuerstange (i9) einschraubbaren Stellschraube (29) einstellbar ist.
  6. 6. Elektrokarren nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, @daß der Lenk-und Schalthebel (8) an einer Stirnfläche am gelagerten Ende (8') mit einem Nocken (40) versehen ist, durch :den in denjenigen, Winkelstellungen des Lenk- und Schalthebels (8), in denen der Motor (5,a') einschaltbar ist, eine Bremse über einen mit dem Nocken (4o) .im Eingriff befindlichen Bremshebel: (42) ausgerückt wird, während sie in: :den Sperrstellungen des Lenk-und Schalthebels (8), in denen der Motor (5d) ausgeschaltet ist, durch eine Feder (q.8') selbsttätig eingerückt wird:.
  7. 7. Elektrokarren nach den Ansprüchen i bis 6, @dadurah gekennzeichnet, daß an den Bremshebel (4a) eine Ausrückstange (q.5) angelenkt ist, deren keilförmig verbreitertes Ende (q.6) z. B. zwischen Rollen (q.7) an den durch ,die Bremsfeder (q.8') belasteten freien Enden der Bremsbacken (q.8) gleitend gelagert ist. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. a 399 6o5; Zeitschrift The Palletizer, Juni 1946, S. 28, 29,4r.
DEP41488A 1948-05-07 1949-05-03 Elektrokarren Expired DE897805C (de)

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DE941712C (de) * 1952-10-21 1956-04-19 Const Mecaniques Chenard Et Wa Umsteuer- und Bremsvorrichtung fuer Fahrzeuge
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DE102016107539A1 (de) * 2016-04-22 2017-10-26 Jungheinrich Aktiengesellschaft Flurförderzeug mit einem Paar von in der Höhe verstellbaren Gabelarmen

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