DE897364C - Fliehkraftkupplung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge - Google Patents

Fliehkraftkupplung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge

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DE897364C
DE897364C DEG1908D DEG0001908D DE897364C DE 897364 C DE897364 C DE 897364C DE G1908 D DEG1908 D DE G1908D DE G0001908 D DEG0001908 D DE G0001908D DE 897364 C DE897364 C DE 897364C
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DE
Germany
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carrier
contact
shift lever
centrifugal clutch
electromagnetic
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Application number
DEG1908D
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English (en)
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Michel Gravina
Marcel Hawadier
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/06Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like
    • F16D43/08Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like the pressure ring actuating friction plates, cones or similar axially-movable friction surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Fliehkraftkupplung, insbesondere für Motorfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Fliehkraftkupplung, insbesondere für Motorfahrzeuge, bei der die die Kupplungsscheiben aneinanderlegenden Schwunggewichte auf einem Träger angeordnet sind, der entweder an die treibende Welle angekuppelt oder durch eine Bremsvorrichtung angehalten wer-,den kann. Im ersten Fall bringen die Schwunggewichte über ein Zwischengetriebe die Kupplungsscheiben miteinander zur Anlage, wodurch die Kupplung eingerückt wird, während im letzten Fall die- Schwunggewichte keinedie Kupplungsscheiben aneinanderdrückende Kraft ausüben könnenund daher die Kupplung ausgerückt ist.
  • Derartige Fliehkraftkupplungen sind an sich bekannt. Sie haben jedoch den Nachteil, daß beim Auskuppeln in ihnen mehr oder weniger heftige Stöße entstehen können. Dies beruht darauf, daß zwischen den Schwunggewichten der bekannten Fliehkraftkupplungen und den Kupplungsscheiben, wenn diese unter dem Druck der Schwunggewichte eingekuppelt sind, im Drehsinn eine Reibungsverbindung besteht, deren Reibungskraft im Augenblick des Anhaltens des Trägers der Schwunggewichte, d. h. in einem Augenblick, in dem sich die im eingekuppelten Zustand befindlichen Kupplungsscheiben,drehen, überwunden werden muß.
  • Dieser Nlachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden"daß in das Getrieibe, welches die von den Schwunggewichten entwickelte und,das Einrücken der Kupplung bewirkende Schubkraft auf die Kupplungsscheifien -überträgt, ein Kugel- o,der Rollenlager eingeschaltet ist, das sich zur Übertragung der genannten Schubkraft eignet, aber gleichzeitig die Schwunggewichte und ffiren,Träger im Drehsinn von den Kupplungsscheiben unabhängig macht. Der Träger der Schwunggewichte -kann also durch #die Bremsvorrichtung zwecl#rs Heribeiführung des Auskuppelns praktisch stoßlos angehalten werden, da, ja infolge der Einschaltung des genannten Kugellagers #die von Uen im eingeschalteten Zustand befindlichen Kupplungsscheiben ausgehende und im Drehsinn wirk-ende Mitnehmerkraft nicht mehr iautf die Schwungmassen und ihren Träger wirken kann.
  • Gemäß einer zweckmäßigen weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Träger der Schwunggewichte selbst mit Hilfe eines Kugiel- oder Rollagers in einem Gehäuse gelagert, das mit der treibenden Welle im Drehsinn verbunden ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kupplung, bei welcher die den Schwunggewichtsträgermechanismus steuernde Hilfsrvorrichtung elektrisch gesteuert wird; Fig. 2 ist ein gleichartiger Schnittdurch dieselbe Kupplung, wobei ider Mechanismus Ader Hilfsvorrichtung hydraulisch gesteuert wird; Fig. 3 zeigt in schematischem Schnitt eine Kupplung nach Fig. i, die elektrisch vom Schalthebel und vom Gasfußhebel gesteuert wird; Fig. 4 ist ein Teilschnitt durch die Kupplung nach Fig. 3, bei der die einzelnen Stromkreise von einem Schalthebel und einem Fliehkraftregler gesteuert werden; Fig- 5 zeigt im Schnittein zwischen dem Moter und der getriebenen Welle angeorIdnetes Flichkraftklinkwerk, und Fig. 6 ist ein Querschnitt durch eine zwischen dem Motor und dergetriebenen Welle angeordnebe Freilaufeinrichtung.
  • In Fig. i läuft die treibende Welle M in eine Trommel i aus, welche die eigentliche Fliehkraftkupplung enthält und von einer mittels Schrauben 2 auf ihr befestigten Platte 3 -abgeschlossen wird. Auf .den mittleren nabenartig ausgebildeten Teil 4 Ader Platte 3 ist ein W.:!tlzlag-er 5 aulgestecktund mittels eines Federringes 6 gegen einen Absatz der Nabe 4 festgehalten. Am äußeren Latdring Üieses Wälzlagers sitzt ein Träger 7, an dem im Kreis verteilte Gabellager, 8, von den-en nur eines in der Zeichenebene liegt, befestigt sind, deren Achsbolzen 9 den Flichkraftschwunggewichten i,o. als Drehzapfen dienen. jedes Schwunggewicht besitzt einerseits einen Teil mit großer Masse, dessen Schwerpunkt an einer eweckmäßig zur Erzielung der größten Fliehkraftwirkung gewählten Stelle liegt, wobei dieser Teil in bezug auf den Drehzapfen g. außerhalb des Trägers 7 liegt, und andererseits einen Fortsatz geringer Masse mit einem Lagerange. i?-. Gegenüber jedem Lagerauge besitzt der Träger 7 eine Bohrung, in der axial verschieblich ein Stößel 13 gelagert ist, dessen Endteile je 4urch einen Bolzen 14 mit dem entsprechenden Lagerauge 1:2 und z. B. durch Einschrauben mit einem Teller 15 verbunden sind, wobei der Mittelteil jedes Stöß,e:ls eine Rille aufweist (16), die mit einer Kugel 1;7 zusammenwirkt, welche von einer in einer Radialbohrung des Trägers 7 gelagerten Druckfederi8 belastet wird. D.it letztere Anordnung tdient zur Verriegelung --der Schwunggewichte in Ruhestellung, solange die Schwunggewichtslagerscheibe mit einer Drehzahl umläuft, die unter einer #durch den Bau bedingten Drehzahl bleibt. Der Teller 5 sitzt an einem Wälzlager#ig, dessen äußerer Laufring mittels eines Gewinderiniges 2o gegen einen Absatz dieses Tellers gehalten wird, während der innere Wälzlagerlanfring auf,den Nabenteil eines weiteren Tellers 2,1 auigeschoben und mittels eines Federringes 2,2 gegen einen Absatz des letzteren gehalten wird. In den Teller 15 sind weiter noch Bolzen 23 eingeschraubt, die frei verschiebbiar durch Bohrungen des Trägers 7 ragen und an denen End-,bünde 24 ausgebildet sind, die den sich auf den Träger 7 abstützenden Rückstellfedern 25 Üls Widerlager,dienen. Zwischenden Teller 5 unddem Träger 7 iist ein Distanzrinig 26 eingelegt. Die Zeichnung zeigt, daß der Träger 7 und der Teller 15 in Drehrichtung durch -die Bolzen 23 und die Stößel 13 -miteinander verbunden sidd, wobei der Teller 15 sich noch außerdem in Axialrichtung verschieben kann.
  • Die Trommel i enthält noch eine Scheibe 27, #die mit iihr in Drehrichtung durch. Keilwellenprofile 2-9 verbunden ist und Bohrungen.29, aufweist, welche gegenüber entsprechenden, im Teller 21 vorgesehenen Bohrungen,29",angeordnetsin#d und:die Kupplungsfedern 30, aufnehmen. Die Scheibe 2,7 und der Teller2#i sind in Dreihrichtung mittels BO,I'zen3'I miteinander verbunden; ein an dem eine n Bolzenende vo-rgesehener Bund 32 idient als Anschlag für die -durch #die Federn 30 vom, Teller zi abgedrückte Scheibe:27. Mit anderen Worten, die S(fheibc:27 und der Teller 21 können zwar einander näherrücken, sich aber nicht voneinander Über einen von den Endbünden 32 der Bolzen- 3 1 festgelegten Betrag hinaus entifernen. Zwischen,der Scheibe 2#7 und der mit der treibenden Welle starr verbundenen Trommel i, die u. a. vom Mo.torschwungrad ge- bildet werden -kann, befindet sich -die Kupplungsschei)ba 33, welche in Drehrichtung durch Keilwellenprofile 34 mit der getriebenen Welle 35 verbunden ist.
  • Am festen Gehäuse 3 6 ist in beliebiger geeigneter Weise ein ringförmiger Elektromagnet 37 angebracht, dessen Wicklung 36 mittels einer zu, einem Kontgktsegment 40 führenden LeitUng 39, mit Strom gespeist werden kann. Andererseits ist an der Platte13 in beliebiger geeigneter Weise ein weiterer Elektromagnet4i beifestigt, dessen Wicklung 42 mit einem Schleifring 43 verbunden ist, der mittels einer Bürste 44, einer Leitung 45 und eines I,',-o.ntal<tikilo#t#zes 46 mit Strom gespeist werden kann. Am Träger 7 ist mittels Schrauben 47 od.,dgl. ein Teller 48 befestigt, dessen Mittelteil eine Nabe 48' bildet, welche an dem einen Ende mit Keilwellenprofi14,9, versehen ist, auf dem axial verschiebba,r ein zwischen den'Edektro#m#agneten 37 und 41 angeordneter Anker 50 gelagert dst.
  • Die erfindungsgemäße Kupplung, durch idie ermöglicht wird, das Kupplungspedal vollständig wegzulassen, wird ausschließlich mittels des Getrielbeschalthebels oder Handgriffs L und gleichzeitig mit den Lagenänderungen dieses Hebels ge- steuert.
  • Im nachstehen-den soll die Arbeitsweise der neuen Kupplung beschrieben werden, wobei angenommen wird, daß die Einrichtung auf ein Kraftfahrzeug mit mehrgängigem Getrieibe angewendet ist; dabei gilt da:s für einen GangGesagte für j eden beliebigen anderen Gang.
  • Sobald der Motorzündkontakt C durch Drehen aus der in Vollinien dargestellten Stellung in die strichpunktiert gezeichnete Stellung geschlossen wird, fließt -der Strom aus der Batterie B durch den in der Totgangstellung 01 befindlichen Schalthebel L, das Ik-,onta#'ktsegment 4o und die Leitung 39 in die Wicklungsspule des festen Elektromagneten 37. Dadurch legt sich;der Anker 50 gegen iden unbeweglich angeordneten Elektromagneten, 37, so, daß da#durch, daß dieser Anker in Drehrichtung mit dem Träger 7 verbunden ist, die letztere unabhängig vonder Motordrehzahl stillsteht.
  • Zum Anfahren wird der Schalthebel L von 0, um den Winkel (9 nach 04 gedreht. Während dieser Drehung, bei der die gewünschte Geschwindigkeit, beispielsweise der erste Gang, eingeschaltet wird, beschreibt der Hehel L zunächst einen Winkel, a (während dieser Teildrehung erfolgt Idas Ein- oder Ausschalten eines Ganges) und dann einen Winkel P entsprechend den Stellungen 02 bzw. 0.. Bis in dieser letzteren Stellung sichert der Schalthebel L stets die Speisung des festen 'Elektromagneten 3,7-Von der Stellung 0, angefangen, wird --der obengenannte feste Elektromagnet abgeschaltet und ider Strom, sobald der Schalthebel die Stellung 04 erreicht und so den gesamten Winkel 0 bestrichen hat, in den in Drehrichtung mit der treibenden Welle M verbundenen Elektromagneten 41 gesendet. Dieser Elektromagnet zieht den Anker 50 an, der ;dadurch die Scheibe 7 in Drehrichtung mit dem Elektromagneten 41 und damit auch mit der Trommel i verbindet; daher dreht sich jetzt der Träger 7 zusammen mit der Antfiebswelle M. Die Schwunggewichte io werden unter der Wirkung der Fliehkraft um ;die zugehörigen Belzeng verschwenkt und drückendadurch mittels der StÖßel',13 den!Teller 15 ab, *der durch Vermittlung Ües Wälzlagers ig .den Teller:zi in axialer Richtung mitnimmt; dieser bringt seinerseits mittels der Kupplungs,federn 30 die Scheibe:27 mit der Kupplungsscheibe-33 in Berührung. Die Schwunfggewichte wirken weiter, bis die Kupplung vollständig eingerückt ist, d. h. bis die Ehdtbünde 13' der S tößel 13 am Träger 7 anschlagen und so, einen zu starken Druck auf die Kupplungsscheibe 33 verhindern.
  • Es ist unmittelbar ersichtlich, daß die Leistung des Elektromagneten41 zum Einrückender Kupplung nur so groß zu sein braucht, wie es der Antrieb des Trägers erheischt, da seine Aufgabe lediglich dar-in besteht, die Umlaufbewegung, durch die eine Fliehkraftwirkung auf die Schwunggewichte io) ausgeübt wird, hervorzurufen. Dabei wird das Antrieibsidrehmoment von der treibenden Welle auf die getriebeneWelle nur idurch die eigentliche Fliehkraftkupplung übertragen.
  • Im -vorstehenden ist beschrieben worden, was beim Einrücken der netten Kupplung vorgeht. Es soll angenommen werden, daß von einem Gang auf einen anderen umgeschaltet werden soll, was erforderlich macht, den Schalthebel L in Leerlaufstell-ung, d. hi. nach 01 zurückzubringen. Beim Verlassen ödes Kontaktklotzes 46 schaltet der Hebel den drehbar gelagerten Elektromagneten- 41 ab und schließt dagegen (bei Ankunft in der Stellung 03 den Stromkreis des festen Elektrchmagneten 37. Der letztere zieht seinen Anker 501,an, derJamit ebenso wieder Träger 7 abgebremstwird, dessen Schwunggewichte io von den Rückstellfedern 25 in Ruhelage zurückgebracht weriden. Ebenso. wird die Scheibe 27 und der Teller ai durch den Teller 15 in Ruhelage zurückgebracht. Die Kupplungsscheibe 33 wird :dadurch vollständig freigegeben, so daß der Schalthebel L den vorher eingestellten Gang verla,ssen und in Leerlaufstellung zurückkehren kann, um zwecks Einschalten eines anderen Ganges ,die im vorstehenden beschriebene Bewegung zu wiederholen.
  • Dabei ist zu beachten, daß im Fall der Verwendun,g der erfindungsgemäßen Kupplung mit mechanischen Sch!altgetridben der vom Schalthebel L beschriebene Winkel fl meillzlich größer sein muß als der Winkel a, da die Kupplungsscheibie 33 freigegeben werden muß, bevor man den zu verlassenden Gang betätigenkann.
  • Die im vorstehenden beschriebene Einrichtung ist an Hand einer elektrischen Steuervorrichtung erläutert worden, kann aber nach Wunsch mit hydraulischer, pneumatischer o,d. dgl. Stetterung versehen sein.
  • Es soll an Hand von Fig.:2 unter Verwendung der gleichen Bezugs:zeichen wie in Fig. i eine Ausführungsform einer hydraulisch gesteuerten Einrichtung beschrieben werden. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel. setzt sich die Nabe 48.' des starr mit dem Träger 7 verbundenen Tellers 48 auf der Außenseite der Trommel i in eine zylindrisch#e Muffe 51 fort, die mit zwei kingriPPen. 52, 53 versehen ist, welche je einen Kolbenring 54 bzw. 5 5 besitzen. Die Zylindermuffe Si dient als Leitstück für einen axial verschieblich gelagerten Kolbenteil 56, dessen Mittelteil eine Ringrippe 57 aufweist, #die mit den Rippen 52 und 53 je eine Ringkammer E bzw. D bildet. Im Mittelteil der Muffe 5 1 ist ein ortsfester Verteiler angebracht, der mit dem Gehäuse- starr verbunden ist, und in dem Kanäle 58, 59# angeordnet. sind, die in je eine Kammer E'und. D einmünden. Das :der Trommel i zugewendete Ende des Kolbens 56 kann eine- Ringiscb-eibe 6o erfassen, die in Drehrichtung mittels geeigneter Keilwellenprofile mit Ader Muffe 5 1 veribuniden und in geeigneteni Abstand veil einer anderen Ringscheilbe 61 angeordnet ist, die auf dieselbe Muffe aufgekeilt und mittels eines Federringanschlags 62 festgehalten ist. Der zwischen den beiden Scheiben 6o und 61 verbleibende Zwischenraum nimmt eine axial verschiebhare Scheibe63 auf, die mittels an der Platte 3 vorgesehener Keilwellenprofile in Drehrichtung mit der Trommel i verbunden ist. Am entgegengesetzten Ende des KOlbens 56befindet sich eine ähnliche Anordnung, nämlich eine Scheibe 64, welche vom entsprechenden Ende des Kolbens 56 erfaßt, wird und in Drehrichtung mit der Muffe 5 1 durch geeignete Keilwellenprofile verbunden ist, auf denen außerdem in einigem(Abstand von der Scheibe 64 eine zweite Scheibe 6,5 sitzt, der ein Federring 66 als Widerlager dient. Im Zwischenraum zwischen den Scheiben 64 und 65 befindet sich eine Scheibe 67, die in Drehrichtung unbeweglich ist, aber in geeigneten Keilwellenprofilen des Gehäuses eine Cr gewisse axiale Verschiebung ausführen kann.
  • Der Kanal 58 steht mit einem Schiebergehäuse 63 in Verbindung, in dem ein Kalbenschieber 69 mit Kolben 70, 71 und 72 spielt; der zwischen den Mündungen der Kanäle 58 und 59r, gelegene Gehäuseteil steht durch eine Leitung 73 mit einer Öldruckpum,pc 74 in Verbindung, wobei Ind-er Leitung 73, ein Entlastungsventil 75 eingeisdhaltet: ist. Der Kolbenschieilyer 69, steht durch eine Schestange 76 mitdem einen Eh-de eines Getrielbeschaltheibels 77 in Verbindung, der bei 79,angelenkt ist und einen Stetierkopf 79 trägt; (der leitztere greift in eine in der Getriebeschaltstange 8,1 vorgesehene Rast 8o ein-, die er bei Drehen des Schalthebels 77 zwischenden Stellungen 02 und 03 verläßt.
  • In der Annahme, daß die einzelnen Teile in der Leerlaufstellting dargestellt sind, arbeitet die neue Einrichtung in folgender Weise. Sobald der Motor angelassen ist, fördert idie Pumpe 74 mit einem durch! die Einstellung ides Entlastungsventil's 75 be- stimmten Druck Flüssigkeit durch die Leitung 73 und,das Schieibergehäuse, 68, dessen Kolbenschieber sich in ider dargestellten Stellung befindet, sowie durch die Leitung 59, in idie Kammer E, wodurch der Kolben 56 nach rechts geschoben wird. Blei dieser Bewegung klemmen die "beiden mit der Muffe 51 verbundenen Scheiben64 und 65 die ortsfeste .Scheibe 67 zwischen sich ein, so daß der starr mit der Muffe 5 1 verbundene Träger stillsteht. Währentd,der Drehung des Schalthebels- 77 von 0:, nach 02 bleibt die Strömungsrichtung der Druckflüssigkeit die gl.ejiche wie vorhin. Sobald,der Schalthebel in 0, angeJangt ist, wobei Ader gewählte Gang eingeschaltet wurde, löst er sich aus der Schaltstange 81, wodurch er von 0" nach 0, gdbracht werden kann. In diesem Augenblick khieben sich die Kolben 70 und 72 des Kolbenschiebers 69; auf die rechte Seite der beiden Ehtlastungsleitungen 58# und 59#' des Schiebergehäuses 68, während der Mittel-kOlben 71 jauf !die rechte Seite der Druckit-ung 73 gelangt. Dies bewirkt ein Umschalten der Strömungsrichtung ides Druckmittels, das durch die Leitung 58 in die Kammer D- fließt, während die Kammer E durch die Leitung 59 mit der Entlas-tungsleit11119 59# in Veilbindung gesetzt wird. Dadurch wird der Kolben 56 nach links geschoben, -das System 6,4, 65, 67 ausgerückt und das System 60, 61, 63 eingerückt, mit anderen Worten, der Träger wird in Drehrichtung mit der Kupplungstrommel i verbunden.
  • Wir,d beim Umschalten der Hebel 77 -wieder von 03 nach 02 gebracht, dann wird die, Strömungsrichtung -der Druckflüssigkeit aufs neue unigekehrt, wodurch einerseits (die Teile 6o, 611, 63 und damit der Träger -von der Trommel gelöst und andererseits die Teile 64, 65, 67 miteinander verbunden werden, so,,daßder Träger abgehrernst wird, bei-#ror der (Schalthebel 77 zum Leerlaufpunkt und zum Einschalteneines neuen Ganges zurücJ&ehrt, was stets bei stillstehendem Träger er-folgt. Die Kammer D entleert sich- durch die in den Kurbelkasten einmündende Leitung 58#.
  • An Stelle dtr mechanischen Einrastixorrichtung für die Schwunggewichte :ilo##, welche in der im StÖßel 13 vorgesehenen Rille 16 und der mit ihr zusammenwirkenden federbelasteten Kugel 17 besteht, kann man andere Arten elektrischer Steuerung für das Ingangsetzen und Anhalten (-elektromagnetisches, Kuppeln und Bremsen) des Trägers für die in Fig. i dargestellte Ausrückkupplung ins Auge fassen. So, wird beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 die an iStelle der obenerwähnten Einrastvorrichtung tretende Steuerung des Trägers .dadurch erzielt, daß die Elektromagnetstromkreise ,der elektromagnetischen Hilfskupplung und der elektromagnetischen Abbremsvorrichtung gleichzeitig vom Getriebeschalthebel und vom Gashebel für den Motor gesteuert werden. Bei der aibgeänderten Ausführungsforni nach Fig. 4 werden die obengenannten Elektromagnetstromkreise gleichzeitig vom Getriebeschalthebel und von einer mit dem Motor verbundenen Flielikraftkontaktgebervorrichtung gesteuert.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 3 betätigt der Getriebeschalthübel L einen Drehschalter mit einem Kern8,2 aus Isolierstoff, indem zwei verschielblich gelagerte Kontaktfinger &3 von einer Feder 8,4 auseinanicl-er-ge,drückt werden; diese Kontaktfinger bilden Schleifkontakte tinid können wahlweise eine leitende Verbindung zwischen einem festen Segm-ent 8 5 -und je einem mit einer Rast 4d versehenen Segment, 4o bow.- Kontaktklötzen 46, 46' herstellen, wobei die S eginente 815 und 4icy sowie die Kontaktklötze 46,und 46' ineinem isolierenden Gehäuse 86 untergebracht sind. Wie vorÜin sindauch hier verschiedene StelIungen 012 022 03, 04 Ües Schalthebels L vorhanden, der vom Leerlaufpunkt 01 ausgehend bei 02 einen Gang einschaltet, bei 03 den Kontakt 8,5-4101 unterbricht und schließlich bei 04 die leitende, Verfbindung zwischen 85 und 46, herstellt. Nfäch idieser * Ausführungsforin kann der Schalthebel L auch symmetrische Stellungen 02', 03' 04' durchlaufen, um eine andere Geschwindigkeit einzuschalten; ist der Schalthebel in diesem Fall, bei 04' angelangt, dann wird die leitende Verbindung zwischen Klein Segment 85 und dem Kon- i taktklote 46' hergestellt. Dem Kontaktiklotz 46' bzw. an-deren leitend mit diesem verbundenen Kontakten werden die Anfahrgänge des Fahrzeugs (Rückwärtsgang und erster Vorwärtsgang) zugeordnet, während dem Kontaktklotz 46 bzw. anderen leitend mit ihm verbundenen Kontakten alle anderenGünge zugeordnet werden. Andererseits ist der Gas-fußhebel 8,;7 erfindungsgemäß mit einem Drehschalter verbunden, in dessen Isolierkern 88 zwei von einer Feder go auseinandergedrückte Kontaktfinger 89: gleitend gelagert sind, welche Schleifkontakte ihilden und die wahlweise Herstellun,g einer leitenden Verbindung zwischen einem Segment gi und einem Segment 9,3 bzw. einem Kontaktklotz 92 ermöglichen, wobei die verschiedenen Segmente und Kontaktklötze in einem ortsfest angeordneten Isoliergehäuse 9.4 untergebracht sind. Der von einer Feder 95 in Ruhestellung gehaltene Fußhebel 87 besitzt einen Schlitz 96, wodurch nach einem toten Weg ö, ein Gestänge 9,7 betätigt werden kann' dasdie Ansaugdrosselklappe98 des Motors öffnet, welche von einer Feder 99. in Schließstellung gezogen wird. Der obenerwähnte Kontaktklotz 46# steht mit dem Segment 9#i durch eine Leitung ioo in Verbindung, der Kontaktklotz 9,2 ist mit dem zum Segment 40 führenden Leiter 39 durch einen. Leiter 391' verbunden, und idas Segment 9,3 ist durch eine. Leitung 45' mit [der Bürste 44 für die Wicklung 42 der elektromagnetischen Hilfskupplung verbunden.
  • Die soeben beschriebene Ausführungsform, nach Fig. 3 arbeitetin ioligender Weise: Bel geschlossenem Zündkontakt C und Leerlaufbetrieb des Motors wird der Fußhebel 87 von der Feder 9,5 inder dargestellten Ruhelage gehalten, während die Drosselklappe 98 von der Feder 99 geschlossen g-ehaltenwird. In der Stellung 01,des Schalthebels L wird die Wicklung 38 der elektromagnetischen Abbremsvorrichtung unmittelbar durch dieLeitung 39 gespeist. Daher zieht der feste Elektrotnagnet 37 dieser Vo-rrichtung,den Anker 50 an, wodurch die Schwunggewichtslagerscheibe 7, 48. der Fliehkraftkupplung fest-gehalten wird. Mankannden Motor auf höhere Drehzahl bringen, ohne daß (die Kupplung anspricht. Wird beim Einschalten des ersten (Vorwärts- oder Rückwärts-) Ganges der Schalthebel L von 01 nach 04 gebracht, dann fließt der Strom durch den Kontaktklotz 46, !den Leiter roo>, das Segment gi, den Kontaktklotz 92 und den Leiter 39, um die Wicklung, 38 der elektromagnetischen Hilfsbremse weiter zu speisen. Sobald man anfahren will und den Gashebel 8#7 nIedertritt, beschreibtder letztere zunächstden Winkel ö" wobei er das Gestängei97 nicht betätigt wegen des;Schlitzes 96; nach Beendigung des Weges bi wird das Segment 93 mit dem Segment 9,1 durch (die Kontaktfinger 89 in leitende Berührung gebracht, undder die Wicklung 38 nicht mehr erregende Strom fließt durch die Wicklung 42 der elektromagnetischen Hildskupplung, der er durch das Kabel 45' Zugeleitet wird. Daher zieht der drehbar gelagerte Elektromagnet 41 den Anker 5o, an und nimmt dadurch den Träger 7, 48,mit, der das Ein-rücken der Kupplung vcranlaßt. Beim weiteren Niedertreten des ZD Gashebels 8.7 (im Bereich des Winkels ö) wird das Gestänge 9,7 nach Zurücklegung des Teilwinkels öl betätigt, wodurch die Drosselklappe 98 geöffnet und der Motor auf höhere Drehzahl gebracht wird. Bei Loslassen des Gasfußhebels wird -dieser von der Feder 9,5 in Ruhelage gezogen. Der Strom fließt nicht mehr durch die Wicklung 42 der elektromagnetischen Hilfskupplung, sondern aufs neue durch die Wicklung 38 der elektromagnetischen Hilfsbremse und bewirkt so. das Ausrücken der Kupplung. Damit das Falirzeug mittels des Motors gebremst werden kann, ist zwischen der Abtriebswelle 35 und der Antriebswelle M ein Freilauf ioi oder eine geeignete Fliehkraftklinkvorrichtung angeordnet, (deren Aufgabe weiter unten angegeben ist. Beim Übergang zu einer höheren Geschwindigkeit wird der Schalthebel L von 04" nach 04 gedreht, wobei er über die Totgangstellung 0, gelangt. Damit befindet man sich wieder in den Bedingungen des obenstehenden Beispiels, wobei die genannte Betätigung nacheinander das Ausrücken, das Verlassen des vorher gewählten ersten Ganges, das Einschalten des gewählten nächsthöheren Ganges und schließlich,das Einrucken veranlaßt. Besitzt das Fahrzeug außer dem ersten Gang oder Anfahrgang noch n Gänge, dann werden die gleichen Griffe n-mal wiederholt, und zwar stets unter den im obenstehenden , dargelegten Bedingungen. Dabei ist zu beachten, daß beim Verlassen des Anfahrganges zum Fortschalten auf einen höheren Gang die Kupplung ausgerückt wird, wenn man in üblicher Weise verfährt, d. h. wenn man den Gasfußhebeil losläßt, bevor man weiterschaltet. jedenfalls ist ersichtlich, daß das Ausrückeln stets selbsttätig durch den Hebel L erfolgt, sobald die den Kontaktklotz 46' verlassen-den Kontaktfinger 83 mit dem Segment 4oi in Berührung gelangen, das durch den Leiter 391 mit der WiCkfung 38- der elektromagnetischen Hilfsbrenise des Gerätes in Verbindu-ng steht.
  • Beim Attsführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Gesamtanordnung,denGetriebeschalteinrichtung die gleiche wie in Fig. 3, was u. a. aus denselben Bezuggszeichen hervorgeht. Bei dieser Aus,führungsform erfolgt die Steuerung der Stromkreise der Wicklung 42 der elektromagnetischen Hilfskupplung und der Wicklung 38 der elektromagnetischen Hilfsbremse durch einen vom Motigr -angetriebenen Fliehkraftmechanismus i(o2. Der letztere betitigt einen elektrischen Kontakügeber, fdessen feststehendes Gehäuse 103 aus Isolierstoff ein Segment iü4 und zwei Kontaktklötze IIC;5, io6 enthält. Der drehbar gelagerte Kern ia7 des Schalters dient als Gleitführung für zwei Kontaktfinger io8, die von einer Feder iog auseinantdergedrückt werden und das Segment wahlweise mit den Kontaktklötzen 104, 105 in leitende Verbindung bringen, wobei der Schalterkern durch einen Kurbelarm vom Fliehkradtmechanismus io2 -gesteuert werdienkann. Der letztere ist derart eingestellt, daß er bei einer entsprechend gewählten, etwas über der Leerlaufdrehzahl des Motors liegenden Umlaufgeschwindigkeit den Kurbelarm i i o von R nach S <Ireht und ihn im umgekehrten Fall, wo die Motordrehzahl unter den gewählten Betrag sinkt, wieder von S nach R zurückdreht. Dabei ist das Schaltersegment 104 durch einen Leiter ii mit den Kontaktklötzen# 46 und 46" verbunden. Der Kontaktk110t7- 1015, welchter der niedrigeren, Motordrelizahl entspricht, ist durch einen Leiter 39"' mit dem Leiter 39 verbunden, während der der höheren Drehzahl entsprechende Klontaktklotz i(a6 durch einen Leiter 415" mit der Wickl-ung 42 ider elektromagnetischen Hilfs,kuppldng in Ve#bir#dung steht.
  • Die Ausführung5form nach Fig. 4 entsPrir-ht folgender Arbeitsweise: Befindet sich bei geschlossenem Zündkontakt C und Leerl-aufb#et#riei'b des Motors der Schalthebel L in der Stellung Op dann wird die Wicklung 38 der elektromagneti.schen Ahlbremseinrichitung unmittelbax durch den Leiter 39, mit Strom gespeist. Daher zieht der feste Elektromagnet37 iden Anker 50 an und setzt den Träger 7, 4,8 still; der Motor kann auf höhere Drehzahl geibracht werden, ohne daß die Kupplung anspricht. Dreht man den Hebel L beim Einschalten des gewählten Ganges von 01 nach 04'. dann fließt der Strom :durch die Leiter i i i und 39, ', so (daß er die WiCklung 38 weiter speist. Will man beispielsweise anfahren, dann braucht man nur Gas zu geben, so daß der rmcher laufende Motor mittels der Fliehkraftvorrichtung io2 den Kurbelarm i in von - R nach S ibringt; von diesem Augenblick an fließt der Strom nicht: mehr (durch die Wicklung 39, der elektromagnetischen Abbremsvorricht-ung, sondern durch die Wicklung 4,2 der elektromagnetischen Hilfskupplung. Der Elektromagnet 41 zieht den Anker 5o an und versetzt dadurch den Träger 7, 48 in Umdrehung, was zum Einrücken der Kupplung führt. Wird, umgekehrt die Fahrgeschwindigkeit herabgesetzt, dannibringt die Fliehkraftvorrichtung io:z den Kurbelarrn no bei Unterschreiten der gewählten Motordrehzahl von S nach R zurück; der wieder durch den Leiter 391" fließend-- Strom speist tdie Wicklung 3,8 'des festen'Elektromagneten 37 der elektromagnetischen Abbrernsvorrichitung, der so (den Anker 5o sowie die Schwunggewichtslagerscheibe 7, 48 stillsetzt und dadurch die Kupplung ausrückt.
  • Bei den beidenAusführungsbeispielen, nach Fig. 3 und 4 ist im Segment 4o in der Nähe der den Anfahrgängen entsprechenden Kontaktklötze 46," je eine Rast 4o' vorgesehen, die der Schalthebelbewegung einen gewissen, durch die Wirkung der die beiden. Kontaktfinger 83 auseinanderdrückenden Felder 8,4 fühlbaren Widerstand entgegensetzen soll. Diese Rasten liegen. am Segment in einem Winkel a" der etwas, größer ist als der Winkel a, so, daß in dieser Sonderstellungdes Getriebeschalthebels L Uer Anfahrgang (bereits deutlich eingeschaltet ist, ohne daß die- leitende Berührung mit dem Segment 40 aufgehört hat; daher erregt de-r Strom noch die Wicklung 3-8 det elektromagnetischen Abbremsvorrichtung durch den Leiter 39, so daß die Kupplung noch nicht eingerückt ist. Diese Rasten sollen gegebenenfalls beim Anfahren ein größeres AntTiebsdrehmoment ermöglichen als das dem Leerlauf des Motors entsprech-eitde, indem der Motor au# -höhere Drehzahl gebracht wird, ohne daß die Kupplung eingerückt wird. Dies kann erzielt werden, wenn sich ider Hebel L in der dem Winkel al entsprechenden Stellung 0, befindet. Zum Eihrücken der Kupplung braucht man nur den Hebel L rasch von 0, nach 04' zu drehen.
  • Die neue Steuerart des Trägers ermöglicht, wie ersichtlich, die im obenstehenden beschriebene mechanische Einrast- oder Verriegelungsvorrichtung 16, 17, 18 fortzulassen. Bei der neuen Steuervorrichtung braucht man nämlich nur den Gasfußhebel nietderzudrücken, um ohne, irgendeinen anderen Steuergriff (das Anfahren des Fahrzeugs zu erzielen, wenn der Motor im Leerliaitfbetrieb arbeitet und der Getriebeschalthebel L in,de-r lersten Vo,rwärtsgangstellung bzw. in der Rückwärtsgangstellung steht.
  • Zwischen der Antriebswelle M und derAbtriebswelle 35 befindet s - ich entweder -eine Fliehkraftklinkvorrichltung von der in Fig- 5 -dargestellten Art -oder eine- Freilaufeinrichtung, beispielsweise mit Klemmrollen, nach Fig. 6,. Die obenerwähnte Klinkvorrichtung besitzt Klinken 11.2, ldie bei 1.12' an einem Antriebsteil drehbar gelagert sinfd und von Federn 112" belastet werden, die sie bei Stillstand in Eingriff mit RastenI'I'3',der Albtriebswelle 35 zu bringen suchen. Die in Fig. 6 dargestellte Freilaufeinrichtung gehört zur an sich bekannten Art mit Anlaufflächen und Klemmrollen. Aus dem Obenstehenden geht her-vor: a) daß die Sekundäxwelle 3-5 vom Motor abgebremst wird (entweder durch eine Klinkvorrichtung nach Fig. 5 oder durch eine Freila.-iifvo#rrichtung nach Fig. 6), wenn der Motor und das Fahrz-eu#g stillstehen und die Kupplung ausgerückt ist; b) -daß gleich beim Anlassen des Motors und wenn das Getriebe eine Klinkvorrichtung nach Fig. 5 enthält, die Klinken i 12 unter der Wirkung ,der Fliehkraft aus den Rasten V13 der Sekundärwelle 35 ausgehoben werden. Dabei wird das Ab- bremsen des Fahrzeugs mittels des Motors während der Fahrt infolge unmittelbarer Übertragung durch die Kupplung -gesichert. Bei diesem KlinIksystem ist es offenbar, daß -man beidirektem 'Eingriff zum Einsetzen der Freilaufvorrichtung -nur auszurücken, id. h. den Hebel L um den Winkel a2 zudrehen braucht, ohne den gerade eingeschalteten Gang zu verlassen; c) daß mittels derselben KlinkV0Trichbung das Absterben des Motors verhindert wird, wenn das Fahrzeug langsam fährt, die Kupplung ausgerückt ist und der Wagen entweder weiterfährt oder angehalten wird. Um wieder arw-nfahren, braucht man nur ldie Motordiehzehl mittels des Fußhebels 87 (Fig. 3) oder der Fliehkradtvorrichtung io-2 (Fig. 4) hochzutreiben, so daß die Kupplung aufs neue eingerückt wird; ,d) daß das Fahrzeug bei Anwendung einer Klemmrollenfreilauf,vorrichtung nach Fig. 6 stets durch den Motor a#bgebremst werden kann, gleichgültig ob die K upplung ein- oder ausgerückt ist, Die Erfindung ist keineswegs auf die oben näher beschriebene Ausführungsform beschränkt. Ferner kann die Fliehkraftkupplung gemäß der Erfindung nicht nur bei Motorkrüftfahrzeugen, sondern allgemein, insbesondere auch bei Werkzeugmaschinen, Helbezeugen u. dgl. Anwendung finden. Vor allem ist die Kupplung gemäß der Erfind:ung in Verbin-#dung mit Wechsel-getri,eiben vorteilhaft.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flichkraiftkupplung, insbesondere für Motorfahrzeuge, ideren Schwungmaissen auf einem Träger angeordnet sind, welcher entweder an ,die treibende Welle ankuppelbar oder mittels einer Bremse stillsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in das Getriebe, -welches die von den Schwunggewichten (rc) bei ihrer Drehung erzeugte Fliehkraft auf idie zwecks Einkuppelns aneinan.derzulegenden Kupplungsteile (27, 30, 1) ,überträgt, ein Wälzlager (lig.) eingeschaltet ist, dae zur Übertragung der Einkupplungskradt geeignet ist, aber die Schwunggewichte und ihren Träger (7) im Drehsinn von den aneinander anztilegenden Kupplungsteilen unabhängig ,macht.
  2. 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Schwunggewichte unter Zwischenschaltung eines Roll- oder Kugellagers (5) in einem mit der treibenden Welle im Drehsinn verbundenen Gehäuse (1, 3, 4) gelagert ist. 3. Fliehkraftkupplung nach Anspruch:2" ida.-(durch gekennzeichnet, daß die Schwunggewichte ,der Fliehkraftkupplung axial in dem Träger verschiebbar gelagerte Stößel (13) betätigen, die an einem von Feidern (.25) gegen, den Träger gedrückten Teller (15) befestigt sind, welcher auf einem Wälzlager gelagert ist, wobei das letztere seinerseits auf einem nabenartigen Teil eines weiteren Tellersi (.21) befestigt ist, der mittels Federn (30) und mit Anschlagbünden (32) versehener Bolzen (31) mit einer Scheibe (27) verbunden ist, tdie in Drehrichtung mit ,der Trommel (i) starr verbunden, aber axial in ihr derart verschiebbar gelagert ist, daß sie zusammen mit der Trommel (die Kupplungsscheibe (33) der Abtriebswelle (35) zusammenpressen kann. 4. Fli#eh,1,--raftkupplting nach Anspruch Fbis 3;, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb im Drehsinn oder das Stillseteen des die Schwunggewichte tragenden, beispielsweise scheibenförmigen Trägers mit Hilfe von elektromagnetischen Kupplungen und Bremsen oder mit Hilfe von Scheibenkupplungen mit hydraulischem Antrieb geschieht. 5. Flichkraftkupplung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger starr mit einem Teller (4-8) verbunden ist, (dessen Nahenteil auf der Außenseite (49,) keilwellenartig ausgebildet i(st und dort einen scheibenförmigen Anker (50) aufnimmt, der wahlweise von einem ringförmigen, starr mit der Trommel (i) verbundenen Elektromagmeten (40 und einem ringförmigen, starr mit dem feststehenden Gehäuse (36) verbundenen Elektromagneten (37) angezogen werden kann. 6. FliehkraftIkupplung nach Anspruch 5, daidurch gekennzeichnet, üaß der drehbar gelagerte Elektromagnet (41) seinen Strom durch einen Schleifring (43) erhält, der seinerseits von einem mit dern Getriebeschalthebel (L) in leitende Verbindung zu bringenden Bürstenischleifkontakt (44) gespeist wird, während der or-tsfeste, Elektromagnet (37) mit einem neben dem die leitende Verbindung herstellenden Kont-akt-kl-oitz (46) angeordneten Kontaktsegment (4!o) verbunden ist, das mitdern zum Getriebeschalthebel (L) gehörenden Schleifkontakt zusammenwirkt, während alle Stromkreise von ,der Sammlerbatterie (B) unter Zwischenschaltung des Motorzündkontaktes (C) gespeist werden. 7. Fliehkradtkuppl-ung nach Anspruch 3, gekennzeichnet 'durch hydraulisches Drehen und Anhalten des Trägers. 8,. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7) starr mit einer zylindrischen Muffe (5 1) verbunden ist, an derzwei Ringrippen (52, 53) je ein-en axial feststehenden Kolben bilden, wobei auf den letzteren eine weitere zylindrische Muffe (56) verschieJblich gelagert ist und eine Innenringrippe (57) aufweist, die zusammen mit 'den Ringrippen (52, 53) je eine Rinigkammer (E bzw. D) begrenzt, während im Innern der ersten Zylinderrauffe (51) ein Verteilungso,rgan ,angeordnet ist, das mittels zweier Ringnuten mit je einer der Ringkammern (D, E) in Verbindung steht, und die beiden. Verteilerringnuten durch je eine Leitung (58 bzw. 59) mit ,einem Kolbenschiebergehäuse (68) in Verbindung stehen. 9-. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 8, da#-durch gekennzeichnet daß die Doppelkolben-#muffe (P) je eine ieib-un-giskuppl#un#g (6o, 6,1, 6,3 bzw. 64, 65, 67) steuert, wodurch sie wahl-.weise mit ider umlaufenden Trommel (i) und einem festen Teil des GeHuses (36) in starre Verbindung gebracht werden kann. i o. FliehkraftIktipplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das von einer Pumpe (74) unter Zwischenschaltung eines Überdruckventils (75) mit Druckflüssigkeit gespeiste Ko.l',b,ensclii,ib,er,-eh#äjuse (6,8,) einen Kolbenschieber (69) mit drei Kolben (7G, 71, 72) einschließt, weIcher derart ausgebildet und angeordnet ist, :daß die Strömungsrichtung der Druckflüssigkeit zum Doppelkolben (52, 53) der Kupplungssteuerung umgeschaltet werden kann. ii. Fliehkradtkupplung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, --daß der Kolibenschieber (69,) mittels irgendeiner zwangsläufigen Verbindung (76) vom Getriebeschaltheibel (77) gesteuert wird, 12. Fliehkraftkupplung nach einem'der Ansprüche 6 oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeschalthebel (L bzw. 77) einen Schaltkopf (79) -,besitzt, welcher# derart in eine Rast (8o) der betreffenden Getriefbeschaltstange (81) eingreift, idaß er in Leerlaufstell.ung und während des Umschaltens im Eingriff mit dieser iStange (81) bleibt, daß aber der letzte vom Getriebeschalthebel- (L bzw. 77) zurückzulegende Weg (02-0,) unter Lösung des Schaltkopfes. (79) aus der Rast (8o) erfolgt, wobei gleichzeitig --der Träger in Umdrehung versetzt wird. 13. Fliehkraftkupplung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elektroinagnetische Steuerung des Trägers .derart erfolgt, daß die Stromkreise der Ellektromagneten (41), der elektromagnetischen Hilfskul)Plung (37) und der elektromagnetischen Abbremsvorrichtung gleichzeitig von,zwei Umschalte,rn gesteuert werden, die je vom Getriebeschalt#hebel (L) und vom CTasfußheibel (87) betätigt werden. 14. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 13, .dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeschalth-ebel (L) einendrehbar gelagerten Schaltekern (82) betätigt, in dein zwei gleitend geführte und von einer Feder (S4) auseinandergedrückte Kontaktfinger (83) Bürstenkontakte bilden, die wahlweiseeine leitende Veribindung zwischen verschiedenen, fest im Schaltergehäuse (86,5 angeordneten Kontaktstücken herstellen können, und zwar einerseits einem ortsfest angeordneten, ü[ber den Mot&rzündkontakt (C) mit dem einen Pol der Sanimlerbatterie (B) verbundenenKontaktsegment (8,5) und andererseits mit einem mittleren, mit,der Wicklung (38) .der elektromagnetischen Abbremsvorrichtung (37) verbundenen Kontaktse,-,ment (4o), einem seitlich angeordneten, mit dem Bürstenschleifkontakt (44) der Wicklung (42) der elektromagnetirschen Hilfskupplung W) verbundenen Kontaktklotz (46) und einem anderen seitlich ,angeordneten -und mit einem Kontaktsegment (gi) eines zweiten, vom Gasfußhebel (87) betätigten Unischalters verbundenen Kontaktklotz (46#). ,5. Fliehl<riaftlzupplung nach Anspruch 14,-.dadurch gekennzeichnet daß der Gasfußhebel (87) einen drehbar gelagerten Schalterkern (88) betätigt, in,dem zwei gleitend geführte und von -einer Feder (go) auseinandergedrÜckte Kontaktfinger (89) Bürstenkontakte bilden, die wahlweise eine leitende Verbindung zwischen einem ortsfest -angeordneten, init':dern KontaktklOtz (W) verbundenen Verteilerkontaktseginent (9#i) einerseits und einem festen, mit der Wicklung (38) der elektrornagnetischen Abibremsvorri c-httiii#g (37), verbundenen Kontaktklotz (9h2) sowie einem mit dem Bürstenschleifkontakt (44) der Wicklung (4--) der elektromagnetischen Hilfskupplung (41) veilbundenen Kontaktklotz (93) andererseits herstellen können. 16. Fliehkraftkupplung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der von einer Rücksteltfeder (9,5) in Ruhelage gezogene Gasfußhebel (8-7) einen Schlitz (96) aufweist, in den ein die Motolidrosselklappe (98) betätigendes Gestänge (9,7) eingreift. 17. Fliehkraftkupplung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurchgekennzeichnet, daß die elektromagnetische Stetierung ides Trägers derart erfolgt, daß -.die Stromkreise,der Elektromag,nete W) ider elektromagnetiischen HilfskuPP1ung (Ü) und der elektromagnetischen Abbremsvorrichtung gleichzeitig von zwei Umschaltern gesteuert werden' die je vom Getriebe-Achalthebel (L) und. von einer vom Motor #ängetriebenen Fliehkraftregelvorrichtung (io2) betätigt werden. 18-. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 17, id'adurch geJkennzeicjhn-et, idaß die beiden Kontaktklötze (46, 46) des schalthebelbetätigten Umschalters miteinander sowie mit dem Verteilerkontaktsegment (iloi4) des anderen fliehkradtgeregelten Uwschalters verbunden sind, dessen gegenüberliegende Kontalktklötze (1(015, io6) je mit der Wicklung (38) der elektromagnetischen Abbremsvorrichtung und mit -der Wicklung (42) der elektromagnetischen, Hilfskupplung verbunden sind, wobei #die Anordnung derart getroffen ist, daß bei einer unterhalU eines vorbestiminten Betrags liegenden Motoridrehzahl die Wicklung der Albbremsvorrichtfing vorn Strom durchflossen wird, während die Wicklung der Hilfskupplung nur dann erregt werden kann' wenn die, Motordrehzalil über dem -genannten vorbestimmten Betraig liegt und der. Schalthebel (L) deutlich in irgendeinen Gang eingreift. ig# F-liehkraft!kupplung* nach einem ider Ansprüche r bis 18, rdadurch gekennzeichnet, daß .die Abtriebswelle (35) mit ;der A-ntriebswelle (M) durch Vermittlung einer FlieUraftklinkvorrichtung (i ie, 112") oder eine Freila-nfvorrichtung, z. B.. mit Klemmrollen, ;derart ver-'b.'unden ist, daß Idas Fahrzeug entweder bei Stillstand oder während der Fahrt mittels des Motors 'gebremst bzw. ider Motor nötigenfalls -#on ider Sekundärwelle aus in Gang gebracht werden kanit Angezogene D(ruckschräften: Deutsche Batentschrift Nr. 59#2,389#; USA.-Patentschrift Nr. 2 120 734.
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