DE739839C - Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe

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DE739839C
DE739839C DEP78582D DEP0078582D DE739839C DE 739839 C DE739839 C DE 739839C DE P78582 D DEP78582 D DE P78582D DE P0078582 D DEP0078582 D DE P0078582D DE 739839 C DE739839 C DE 739839C
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DE
Germany
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electromagnet
switched
clutch
switching device
gear
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DEP78582D
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English (en)
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Raul Pateras Pescara
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • F16H61/0274Control units where shifting is directly initiated by the driver, e.g. semi-automatic transmissions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2708/00Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes
    • F16H2708/24Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes with a preselection system, mainly semi-automatic, e.g. with automatic preselection, but controlled at the intended moment, with force amplification

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit selbsttätig in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit sich einstellender Vorwähleinrichtung, bei der mit dem Gasfußhebel auch die Kupplung und das Getriebe geschaltet werden. Bei bekannten Schaltvorrichtungen dieser Art ist es nicht möglich, den Gasfußhebel loszulassen, ohne die Kupplung auszurücken. Wenn andererseits eine andere Geschwindigkeit als die gerade vorhandene vorgewählt worden ist, tritt diese Geschwindigkeit zwangsmäßig durch Schalten ein, sobald der Beschleuniger losgelassen ist.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Schaltvorrichtungen soll nach der Erfindung erreicht -werden, daß einerseits .der Gasfußhebel beliebig, wie in einem gewöhnlichen Wagen, betätigt werden kann, und daß andererseits gleichzeitig durch denselben Fußhebel auch die Kupplung und das Getriebe mit Vorwählung geschaltet werden kann, wobei auch ein alleiniges Ausrücken der Kupplung zur Erzielung eines Freilaufes möglich wird. Dementsprechend besteht die Erfindung darin, daß bei den eingangserwähnten Schaltvorrichtungen der in an sich bekannter Weise von einer Nullstellung aus nach beiden Seiten bewegbare, z. B.. vierschwenkbare Gasfußhebel in der einen Bewegungsrichtung die Brennstoffzufuhr verändert und nach der anderen Richtung zunächst das Lösen der Kupplung und sodann die Schaltung des vorgewählten Getriebeganges bewirkt.
  • Soweit zweiseitig verschwenkbare Fußhebel bekannt sind, werden sie für Schaltvorrichtungen in Kraftfahrzeuggetrieben ohne VorwähleinricUtung verwendet. Aus dieser bekannten Anordnung ist jedoch nicht zu entnehmen, daß bei einer Kippbewegung des Fußhebels nach vorn die Gaszufuhr gesteuert wird, während eine Kippbewegung nach hinten zunächst. ,die Kupplung löst und dann den vorgewählten Geschwindigkeitsgang schaltet, so daß die Schaltvorrichtung der Erfindung demgegenüber als besonders einfach und vorteilhaft zu gelten hat. Es ist auch eine Schaltvorrichtung bekannt, bei der ein Fußhebel die Brennstoffzufuhr regelt und auch die Kupplung betätigen und das Getriebe schalten kann. Auch bei dieser Schaltvorrichtung handelt es sich um ein Getriebe ohne Vorwähleinrichtung, und die Schaltung der Kupplung und des Getriebes muß durch ein seitliches Verschwenken des Fußhebels vorgenommen werden, was sehr schwierig ist, da für die Schaltungen größere Kräfte erforderlich sind, insbesondere wenn keine Vorwählung stattfindet und diese durch ein seitliches Verdrehen der Fußspitze ausgeübt werden müssen. Demgegenüber erfolgt die Beschleunigung als auch die Schaltung der Kupplung und des Getriebes bei der Erfindung durch einfaches Niedertreten des vorderen oder hinteren Armes des Fußhebels.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und zeigt eine perspektivische Ansicht eines Wechselgetriebes mit vier Gängen und seine Schalteinrichtungen.
  • Es handelt sich dabei um ein Wechselgetriebe mit drei Schaltstufen für den Vorwärtsgang und einer Schaltstufe für den Rückwärtsgang. Dieses Wechselgetriebe weist, wie üblich, zwei nebeneinander gleitbar angeordnete Schaltstangen i und 2 ,auf.
  • Diese Stangen sind durch einen Schalthebe13, der meinem Kugelgelenk verstellbar ist, verschiebbar. Der Schalthebel 3 kann zu diesem Zweck nach 'Belieben mit einer Ausnehmung ¢ zum Eingriff gebracht werden, die zu der Stange i gehört, und zwar geschieht dies, wenn der erste Gang oder der Rückwärtsgang eingeschaltet werden soll, oder der Schalthebel kann mit einer Ausnehmung 5 in Eingriff= gebracht werden, welche zu der Stange 2 gehört. Letzteres geschieht, wenn der zweite oder dritte Gang eingeschaltet werden soll. Die in der Figur eingezeichneten Teile geben die Richtung der Verstellbewegung jeder Stange an, durch die die verschiedenen Schaltstufen, welche durch die an die Pfeile angeschriebenen Bezeichnungen I, II, III und AR angegeben sind, erhalten werden.
  • Mit 6, 7 und 8 ist eine Verriegelungsvorrichtung für die Stangen i und 2 bezeichnet. Auf den Stangen i und 2 sind Gabeln 9 befestigt, die in bekannter Weise die Zahnräder des Wechselgetriebes betätigen.
  • Die vorstehend beschriebenen Teile sind die Teile eines üblichen Wechselgetriebes. Mit diesen Teilen arbeiten die Mittel zur selbsttätigen Vorwählung zusammen.
  • Auf der Welle i i, die sowohl in Richtung ihrer Achse gleitbar ist als .auch in ihren Lagern drehbar ist, sind zwei, Hebel I5 und 15' befestigt, die an ihren Enden Kerben aufweisen. Diese Kerben können je nach der axialen Stellung der Welle i i mit einem Ansatz 16 oder einem Ansatz 16' zusammenarbeiten. Die Ansätze 16 und 16' sind auf einem Schwinghebel 17 befestigt, dessen Drehachse x, y zwischen den Ansätzen liegt.
  • Der Schwinghebel 17 ist im wesentlichen parallel zur Welle i i ,angeordnet und arbeitet entweder mit der Stange i oder mit der Stange 2 zusammen. Dies hängt von der Einschaltung eines Relais ab, das durch einen Fliehkraftregler gesteuert wird.
  • Das Relais besteht :aus einem verstellbaren Block 19, der mit Rollen 2o versehen ist und in einer Nut 18, die in dem Schwinghebel 17 vorgesehen ist, beweglich ist. Der Block i9 ist mit zwei Daumen 21 und 21' versehen, die je nach der Stellung, die der Block i9 einnimmt, entweder mit einer Ausnehmung 22 der Stange i oder mit einer Ausnehmung 22' der Stange 2 in Eingriff kommen.
  • Auf dem Schwinghebel 17 ist weiterhin noch ein Elektromagnet 23 angeordnet, der den Block i 9 bei Erregung des Magneten entgegen der Wirkung einer Feder 2q. verstellt. Diese Feder 2q. hat das Bestreben, den Daumen 2 i mit der Ausnehmung 22 der Stange i in Verbindung zu halten.
  • Die Erregung des Elektromagneten wird durch einen Fliehkraftregler 25, der beispielsweise mit Kugeln arbeitet, gesteuert. Der Fliehkraftregler arbeitet in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit deA Fahrzeuges. Oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeitsgrenze, beispielsweise 6 km pro Stunde, schließt dieser Fliehkraftregler einen Kontakt 26. Die Schließung dieses Kontaktes hat die Versorgung des Elektromagneten mit Strom aus einer StromquelleA zur Folge Der Block 19 wird. daher auf die Stange 2 zu bewegt, die dadurch mit dem Schwingheb@el 17 in Verbindung gelangt.
  • Eine Feder 27 hat das Bestreben, die Welle i i durch Erteilung einer Drehbewegung von dem Schwinghebel 17 zu entfernen. Eine weiter vorgesehene Feder 28 ist bestrebt, die Welle i i in der Richtung zu verschieben, bei der der Hebel 15 in die Ebene des Ansatzes 16 zu liegen kommt. Zwischen dem Schwinghebel 17 und der Welle i i ist eine Verbindung vorgesehen, die die Welle i i entgegen der Wirkung der Feder 28 verstellt, wenn der Hebel 15 den Vorsprung 16 zurückdrückt und den Schwinghebel 17 zum Ausschwingen bringt. Diese Verbindung erfolgt über eine schräge Fläche 29, die auf dem Schwinghebel 17 angeordnet ist und mit einem doppelarmigen Schwinghebel 3o zusammenarbeitet. Der ,andere Arm des Schwinghebels 30 liegt auf dem Stößel 31 an und wirkt auf eine Feder 32, die sich an,der Welle i i ,abstützt. Die Feder hat eine genügende Kraft, um die Welle i i zurückzudrücken,, wenn die Kerbe des Hebels 15 dien Ansatz 16 verlassen hat, und zwar wird -die Welle, i i so weit zurückbewegt, bis der Hebel 15' in. die Ebene des Ansatzes 16' zu liegen kommt.
  • Der Block i 9 kann nur dann leine Gleitbewegung machen, wenn sich ,die Ausnehmungen 22 und 22' einander gegenüber befinden. Diese Stellung entspricht gleichzeitig -der Totpunktstellung der Stangen i und 2. Die Daumen. 21 und --21' erhalten ferner leine solche Form, ebenso wie auch die Seitenflächen der zugehörigem. Ausnehmungen, daß .der Block i 9 -bei den Schwenkbewegungen des Schwinghebels 17 schräg geneigte Stellungen gegenüber der gemeinsamen Richtung der Stangen i und 2 einnehmen kann.
  • Die Wirkungswelse dieser Vorwähleinrichtung ist die folgende: Befindet .sich der Wagen in der Ruhelage, so ist der Elektromagnet 23 nicht erregt. zier Block i9 .ist daher,an die Stange i angeschlossen, und die Feder 28 hält die Welle i i in derjenigen Stellung, hei der der Hiebet 15 gegenübler dem Ansatz 16 liegt.
  • Wenn dann die Welle i i mit kiffe dies Hebels 12 unter gleichzeitiger Spannung der Feder 27 im Uhrzeigerdrehsinne gedreht wird, betätigt der Hebel 15 den Ansatz 16, so daß .der Schwinghebel 17 in denn Sänne zum Ausschwingen gebracht wird, daß er in Anbetracht der Stellung des Blockes i9 den Eingriff der ersten Geschwindigkeitsstufe bewirkt. Während dieses Eingriffs arbeitet die Schrägfläche 29 mit dem Schwinghebel 3o zusammen, edier die Feder 32 spannt. Wenn sich dann die Welle I i unter der Wirkung der Feder 27 entgegen dem Uhrzeigersinne dreht, löst sich das Ende des Hebels 15 von dein Ansatz 16, und die Feder 32 zwingt die Welle i i, leine axiale Gleitbewegung zu machen, bis sich der Hebel 15' gegenüber dem Ansatz 16' :befindet.
  • Wenn nun die Geschwindigkeit dies Fahrzeuges zunimmt, bis die obererwähnte Geschwindigkeitsgrenze überschritten wird, so wird der Elektromagnet 23 erregt. Dieser übt infolgedessen eine Kraft aus, welche bestrebt ist, den Block 19 an die Stange 2 anzukuppeln. Die ;genannte Bewegung kann aber ferst vor sich gehen, wenn die Welle i i erneut irr. Uhrzeigersinne ;gedreht wird. Dies bewirkt zuerst eine Verstellung der Stange i im umgekehrten Sinne, da ja der Ansatz 16, mit dem nunmehr der Hebel 15' zusammenarbeitet, an den Schwinghebel 17 auf der anderen Seite der Drehachse x y als. der Ansatz 16 liegt, welch: letzterer bei dem vorangegangenen Schaltvorgang wirksam gewesen. ist. Sobald die Stange i im. ihre Totpunktstellung zurückgekehrt ist, liegen die - Ausnehmungen 22 und 22' in einer geraden Linie, ,die senkrecht zu den Stangen i und 2 verläuft, so daß der Block i 9 nunmehr durch .den Elektromagneten 23 an die Stange 2 angeschlossen werden kann.
  • Die weitere Drehung der Welle i i im Uhrzeigersänne bewirkt dann den Übergang zu der zweiten Schaltstufe. Letztere ist also selbsttätig in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vorgewählt worden, nachdem die erste Schaltstufe eingeschaltet worden war.
  • Wenn sich: dann die Welle i i nach Einschaltung der zweiten Schaftstufe wieder unter .der Wirkung der Feder 27 zurückdreht, drückt die Schrägfläche 29 den Schwinghebel 3o nicht mehr zurück. Die Wirkung der Feder 28 überwiegt also die der Feder 32, und die Welle i i wird erneut axial verschoben, bis der Hebel 15 wieder vor den Ansatz 16 zu liegen kommt.
  • Wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeuges ständig oberhalb der genannten Geschwindigkeitsgrenze bleibt, so bleibt auch der Block i9 an die Stange 2 angeschlossen. Eine erneute Drehung der Welle i i im Uhrzeigersinne hat dann den Übergang zu der dritten Schaltstufe und gleichzeitig die Zusammendriückung der Feder 32 zur Folge. Wenn sich dann die Welle i i wieder zurückdreht, so gelangt sie wieder in diejenige Stellung, bei der sie gibt dem Ansatz i 6' zusammenarbeitet, so daß auf diese Weise die zweite Schaltstufe vorgewählt ist. Wenn also das Fahrzeug oberhalb der genannten Geschwindigkeitsgrenze ist, stehen dem Fahrer die zweite und die dritte Schaltstufe zur Verfügung, wobei diejenige Schaltstufe, die in einem gegebenen Augenblick nicht eingeschaltet ist, selbsttätig vorgewählt wird.
  • Wenn dagegen die Fahrzeuggeschwindigkeit unter die genannte Geschwindigkeitsgrenze heruntergeht, während die zweite Schaltstufe eingeschaltet ist, so erhält die Kraft -der Feder 2q., die auf den Block 19 wirkt, Idas Übergewicht. Wenn dann bei der nächsten Schaltung die Stange 2 in ihre Totpunktstellung gelangt, so wird der Block i9 an die Stange i, die sich schon in ihrer Totpunktstellung befand, angeschlossen, so. daß so ,die erste Schaltstufe vorgewählt wird. Also auch in diesem Falle wird die gün stigste Geschwindigkeit selbsttätig vorgewählt.
  • Die hier beschriebene Vorwähleinrichtung gehört nicht zum Gegenstand der voirliegienden: Erfindung.
  • Die Mittel zum Durchführen der Schaltvorgänge des We@chselIgetriebes, d. h. also die Mittel, um der Welle i i eine Drehung im Uhrzeigersinne zu geben und ebenso auch die Mittel zum Ein- und Auskuppeln der Kupplung bestehen aus Servomotoren, die gemäß der Erfindung durch den Gasfußhebel 36 gesteuert werden.
  • Die Servomotoren werden z. B. durch Unterdruck betätigt. Sie bestehen in üblicher Weise je aus Zylindern S und S', in denen Kolben arbeiten. Die Kolben sind an den Hebel 12, der die Schaltung des Wechselgetriebes bewirkt, bzw. an den Kupplungshebel 37 angeschlossen. Die Verbindung zwischen den Servomotoren und den zugehörigen Hebeln erfolgt über Kulissen 38 bzw. 38', so daß unabhängig von der servomotorischen Betätigung die Durchführung des Schaltvorganges des Wechselgetriebes und die Ein-und Ausschaltung der Kupplung auch durch ein übliches Kupplungspedal i o vorgenommen werden können.
  • Zur Auslösung der Servomotoren sind zwei Steuerungen D und D', die als Schiebersteuerungen ausgebildet sind, vorgesehen. Diese Steuerungen können entweder unmittelbar durch eine Stange 39 betätigt werden, wie dies in der Zeichnung für die Steuerung des Entkupplungsservomotors S dargestellt ist, oder sie können mittels eines Elektromagneten 4o betätigt werden, wie dies für die Steuerung des Servomotors S' dargestellt ist. Die verschiedenen Steuerungen sind an den Gasfußhebel 36 angeschlossen. Dieser Hebel hat nicht nur die schon genannten Funktionen, sondern es gibt ,gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung dem Fahrer auch noch die Möglichkeit, nach Belieben eine Freilaufwirkung zu erzielen.
  • Der Gasfußhebel ist um eine Achsre 41 schwingbar gelagert. Mit dem Vergaser-0* ist er durch eine Kulisse 42 verbunden. Ferner ist an den Hebel 36 die Stange: 39 angeschlossen, welche den Servomotor S steuert. Dabei wird die Anordnung derart getroffen, daß der Servomotor durch diejenigen Schwenkbewegungen des Hebels 36 betätigt wird, welche umgekehrt sind wie die Schwenkbewegungen, welche zu einer Vergrößerung der Brennstoffzufuhr führen. Ferner arbeitet der Hebel 36 über einen Stößel 44 mit -einem Kontakt 43 zusammen. Der Stößel ist derart angeordnet, daß er nur dann betätigt wird, wenn die Stange 39 den Servomotor S schon in Tätigkeit gesetzt hat. Die Schließung des Kontaktes 43 hat die Erregung des Elektromagrneten 4o zur Folge, welcher seinerseits die Steuerung D' betätigt.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit kann auch ein Zusatzkontakt 45 vorgesehen sein, .der in Serie in den Speisestromkreis des Elektromagneten 4o eingeschaltet ist. Dieser Kontakt wird erst dann geschlossen, wenn die Entkupplung durchgeführt ist. Die Schaltstufen können also nicht Einsgeschaltet werden, wenn das Wechselgetriebe noch mit der Antriebsmaschine verbunden ist. Um die genannte Bedingung zu erfüllen, steht der Kontakt 45 unter der Wirkung des Entkupplungshebels 37.
  • Ferner hat die- Schließung des Kontaktes 43 die weitere Wirkung, den Elektromagneten 23, welcher den Block i9 steuert, durch einen Nebenschlußkreis mit Strom zu versorgen. Auf diese Weise wird vermieden, daß der Elektromagnet 23 von einem Strom außerhalb derjenigen Zeiten, in denen der Fahrer den Schaltvorgang durchführt, durchflossen wird.
  • Wie .aus ,den vorstehenden Darlegungen hervorgeht, kann also der Fahrer, je nach dem Schwenkwinkel, den er dem Fußhebel 36 im Sinne des in der Figur eingezeichneten Pfeiles erteilt, nach Belieben entweder nur die Entkupplung bewirken, so daß also. das Fahrzeug in den Freilauf gebracht wird, oder er kann dadurch, daß er dem Fußhebel eine noch größere Schwenkbewegung erteilt, die Schaltung des Getriebes bewirken.
  • Die Erzielung einer solchen Freilaufwirkung mittels des Gasfußhebels ist deswegen besonders günstig, weil im allgemeinen die Fußhebel eines Kraftfahrzeuges derart angeordnet sind, daß derselbe Fuß den Gashebel oder die Bremse betätigt. Jedesmal also, wenn der Fahrer den Gashebel los- ! läßt, um auf die Bremse einzuwirken, stellt er einen Zustand her, bei dein kein Freilauf vorbanden ist, so daß die Bremswirkung der Antriebsmaschine 'zu der der Bremsen hinzukommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit selbsttätig in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit sich einstellender VbrwähIeinrichtung, bei der mit dem Gasfußhebel auch die Kupplung und das Getriebe geschaltet werden, da-,durch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise von einer Nullstellung aus nach beiden Seiten bewegbare, z. B. verschwe.nkbare Gasfußhebel (36) in der einen Bewegungsrichtung die Brennstoffzufuhr verändert und nach der anderen Richtung zunächst das Lösen der Kupplung und sodann die Schaltung des vorgewählten Getriebeganges bewirkt.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasfußhebel(36) in einer Stellung feststellbar ist, bei der er unter gleichzeitiger Abstellung der Brennstoffzufuhr nur die Kupplung löst, so daß dadurch das Fahrzeug in den Freilauf gesetzt wird.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, bei der der die Vorwählung steuernde Fliehkraftmechanismus den Stromkreis eines Elektromagneten schließt, der den Vorwählermechanismus betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Kontakts (q.3), der in den Steuerstromkreis des die Getriebeschaltung bewirkenden Servomotors (S') eingeschaltet ist, gleichzeitig auch den Stromkreis schließt, in den der Elektromagnet des Vorwählermechanismus eingeschaltet ist, so daß ,dieser Elektromagnet des Vorwählermechanismus eingeschaltet ist, so daß dieser Elektromagnet nur in. den Perioden, in denen leimte Schaltung durchzuführen ist, von einem Strom durchflossen wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik simd im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 591 250; amerikanische Patentschrift Nr. 2051 113, 1 985 014, 1 257,4.i7.
DEP78582D 1938-02-03 1939-01-31 Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe Expired DE739839C (de)

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Cited By (2)

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DE1159780B (de) * 1957-05-20 1963-12-19 Renault Schaltvorrichtung fuer ein Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1170798B (de) * 1957-02-26 1964-05-21 Heinz Ermel Steuervorrichtung zum Umschalten von Kraftfahrzeug-Wechselgetrieben

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