DE896925C - Verfahren zum Giessen und Erstarrenlassen eines Blockes aus geschmolzenem Werkstoff - Google Patents

Verfahren zum Giessen und Erstarrenlassen eines Blockes aus geschmolzenem Werkstoff

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DE896925C
DE896925C DES20785D DES0020785D DE896925C DE 896925 C DE896925 C DE 896925C DE S20785 D DES20785 D DE S20785D DE S0020785 D DES0020785 D DE S0020785D DE 896925 C DE896925 C DE 896925C
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DE
Germany
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difficult
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Expired
Application number
DES20785D
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon Scott Fulcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Europeenne des Produits Refractaires SAS
Original Assignee
Electro Refractaire SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Electro Refractaire SA filed Critical Electro Refractaire SA
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/54Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from molten material, e.g. slag refractory ceramic materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum Gießen und Erstarrenlassen eines Blockes aus geschmolzenem Werkstoff Die Erfindung bezieht sich ;auf das Gießen von schwer schmelzbaren Werkstoffen für Glas- und andere Öfen, Schmelzvorrichtungen u. dgl.
  • Ein wichtiges Problem beim Gießen von schwer schmelzbaren, Werkstoffen ist die Bildung von Lunkern in dem Guß:stück, während sich edier Werkstoff von seiner Gießtemperatur (ungefähr i8oo° C) auf seine Erstarrungstemperatur abkühlt. Diese Lunker suchen sich :am :oberen Ende des Gu;ß:-blodkes zu bilden, wo der Einguß in dem Guiß:-stück angeordnet war, zerstören die glatte Obierfläche des Gußstückes ;an, jenem Punkt und erzeugen einen Hohlraum, der den Mittelpunkt eines Angriffs bilden, kann, wann geschmolzenes Glas in ihn. eintritt. Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe ,gesetzt, zu bewirken., @daß diese Lunker vollkommen von der Außenwand des Blockes eingeschlossen sind. Erfindun@gsgem:äß wird der Block während des Ersitarrungszieitraumes langsam um,eine malgene:chte Achse gedreht oder Mn-. und herbewegt, wodurch das gewünschte Ergebniserreicht wird.
  • An. Hand der Zeichnung ist die Erfindung in vereinfachter Darstellung beschrieben. Es zeigt Fi;g. i einen Schnitt durch eine Form, mit,der die Erfindung .ausgeführt werden kann, Fig. 2 -eine derartige Form, nachdem sie mit ;dem ,geschm@olzienen Werkstoff ;angefüllt und ,geschlossen worden, ist,
    Fi;g. 3 und 4 die Form m einem erfmdtingsgemäß
    ausgebildeten Wackel-oder Schaukelrahmen,
    Fig. 5 eine vereinfachte Ansicht des in den Fig. 3
    und 4 @geze@gten Wackel- oder Schaukelrahmens mit
    Mitteln., um den Rahmen hin und her zu bewegen,
    Fig.6 einen vereinfachten Schnitt durch leinen
    erfindungsgemäß hergestellten Block mit zwei ein-
    geschloss ienen Lunkern,
    Fi;g. 7 eine vereinfachte Ansicht einer anderen
    Ausführungsform -der Erfindung.
    Die Form i i von bekannter Ausführung- ist in
    einen Metallbehälter i z teingeschlossen und besitzt
    eine Deckelplatte 13 mit einem Einguß 14 darauf:
    Nachdem die Form mit dem geschmolzenen Werk-
    stöff ;angefüllt worden ist, werden die Deckelplatte
    13 und der Eimguß 14 entfernt und durch einte
    schwer schmelzbare Schalplatte 15 ersetzt; ein
    D Pickel 16 wird darauf mit einer Schicht von- Istolier-
    material 16a befestigt, die zwischen, ihnen angeord-
    net ist.
    Der Behälter wird nun in Leinen Wackel- ,oder
    Schaukelrahmen, gespannt, der aus zwei Rädern 17
    besteht, vom, denen jedes Rad lein im Einern seines
    Umfanges leingebautes Rahmengestell 18 besitzt und
    mit Schrauben ig versehen ist, um ;die igegenüber-
    liegenden Enden des Behälters einzuspannen, ider
    während der Zeit, wo er in seiner Lage befestigt
    wird, lauf eimein Ständer 2o ruhen kann.
    Nachdem der Ständer ;aus seiner Lange unterhalb
    des Behälters ;entfernt worden ist, körnen die
    Räder längs feiner Bahn ;gerollt werden. Als eine
    für diesien Zweckempfehlenswerte Vorrichtung kön-
    nen die Räder ,auf reiner geneeten Bahn 2 i rollen,
    indem sie die Bahn hinauf durch Seilte 22 .und
    eine Windre 23 gezogen und, .nachdem sie eine halbe
    Umdrehung hinaufgezogen worden sind, losge--
    lassen werden, um in ihre untere Stellung zurück-
    zurollen. Offenbar können rauch andere Mittel vor-
    gesehen werden, um .das. Guß;stück um eine waage-
    rechte Achse hin. und her ,zu bewegen oder zu
    drehen. Die Bewegung um diese Achsre herum soll
    so langsam erfolgen, draß eine Zentrifugalwirkung
    nicht eintritt (beispielsweisse eine vollständige
    un:dherbewegung in io Minuten).- So wird @es er-
    möglicht, @daß der ;geschmolzene Werkstoff über
    alle Seiten, der Form durch die Bewegung des
    Behälters verteilt wird und darauf texsttarrt, ohne
    daß das erstarrte, Material :aus seiner Lage wieder
    herans;gewaschen wird. Unter dein Einilußeiner
    derartigen, Behandlung erstarrt der geschmolzene
    Werkstoff in, Schichten tauf lallen ,sechs Seiten des
    Behälters einschließlich tderjen@gen Seite, ,die an-
    fangs loben lag. Auf diesle Weise wind ,der Lunker,
    der ;sich zwaggsläufigdurch ,die Zusammenziehung
    des geschmolzenen Werkstoffes bildet, mehr oder
    weniger in Iden Mittelteil ,des. Gußstückes gelegt.
    Für gewissie Zwecke ;ist- es wünschenswert, @daß
    ,der tMittelteml ,des Gußstückets, fest ist. Dies wird er-
    fiadungsgemäß @dadurcherreicht, daß die waage-
    rechte Achse des Blockeis während der Erstarrung
    über ieiaen Wim öel von 45° nach &r seinen Seite
    zu- reinem 45°-Winkel .auf der andere. Seite leinanal
    alle 5 oder io Minuten heim Kühlen hin: und her
    bewegt wird. Brei dieser Arbeitsweise wird @didr
    Mittelbeil, in, dem sich bis zuletzt flüssige Schmelze
    befindet, praktisch fesit. In. Fi;g.6 zeigen die ge-
    strichelten Linien die Dickte ,der Wand biet 2#u@eina
    anderfolgeaden Stufen ,der Kühlung an.. Für .gewisse
    Zwecke ist die Anordnung der Lunker in fiden Eiiden
    des Blockes jeder anderen Lage vorzuziehen.
    Anstatt,den Block wähnend der ;ganzen. ,oder ieines
    wesientlichen Teiles der Erstarrun@gs:zeit vor- und
    zurückzubewegen, kann ter ieinfach um Beine waage-
    rechte Achse igedreht werden, nachdem er gegossen
    und die Form, wie in Fig. 7, geschlosisien worden
    ist, die dieses Verfahren in Anwendmrg auf leinen
    L-Block zeigt, drei tderart gegossen wurde, @daß oder'
    längere Schienkel des L waagerecht .lag. Unter üb-
    lichen. Bedü#-g=gen würde dies Leinen Lunker zur
    Folge gehabt haben,- .der sich längs des Schenkels
    erstreckte und in eben vergrößerten. Hohlraum, an
    der Verbindungsstelle der beiden Schenkel über-
    ginge, da .der Werkstoff @an dieser Stellte eine grö-
    ßere Dicke besitzt. Dies stellt einen Mangel dar:
    Diaidurch jedoch, daß der Block um eine waage-
    rechte Achse gekippt wird, so daß sich die Verbin-
    dumgsstelle, wie in Fig. 7 gezeigt, senkt, und daß
    ihm .ermöglicht wird, waagerecht in, dieser Stellung
    während der Erstarrung zu verharren, bildet sich
    der Lunker an dem oberen Endei des Schenkels.
    Es ist bekannt, Walzen laus Stahl oder halbhartem
    Gußeisen so herzustellen, daß die völlig gefüllte;
    und verschlossene Form geschleudert wird. Auch
    da soll .die Bädwnig ,einfies. Lunkers innerhalb: idex
    Walze erreicht werden,. Ein solches. Schleuderver-
    fahren,, welches tauf Zentrifugalkraft beruht, ist
    aber für feuerfeste Massen mit einem erheblich
    höheren Schmelzpunkt mit der nach ,dem vorliegen-
    den Verfahren ;erzielten Wirkung Ficht anwendbar.
    Mann hat fauch schon vor,geschlagen, Hohlkörper
    aus feuerfestem, Massten in der Weise herzustellen,
    daß, das Material in einer Hohlform unter Schleu-
    dern gteschnvolzen Moder gesintert wird. Auch dieses
    Verfahren beruht rauf .der Zentrnfu;galwirkung und
    unterscheidet sich hierdurch grundsätzlich von dem
    vorliegenden Verfahren zur Herstellung massiver
    Blöcke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, zum Gießen und Erstarrenlassen von, Gegenständen ;aus schwer schmelzbarem Werkstoff, woher eine entsprechend gestaltete Form mit dem geschmolzenen Werkstoff völlig (gefüllt und ,allseitig geschlossen ist, dadurch @gekemnzeichnet, daß die gefüllte Form mit ,dem ,darin ,enthaltenen Gußstück während des Er- starrens ;so langsam um eine Horizontalachso ,gedreht wird, tdaß praktisch keine Zentrifugal- kraft in Wirkung tritt. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ige- kennzaichnet, @daß das Gußstück laus schwer schmelzbarem Werkstoff und die Form Hangsiam -um eine waaag .rechte Achse hin 'und her be- wegt werden,, während der schwer ?schmelzbare Werkstoff allmählich ,erstarrt.
    3. Verfahren nach Anspruch a, dadurch glekennzeichnet, daß der Block über einen Winkel von, `ungefähr 45° nach der Beinen Seite und) von einem Winkel von ungefähr ;45° nach der anderen Seite hin und her bewegt wird. 4. Ein, nach hem Verfahren :gemäß den Ansprüchen I, z oder 3 hergestellter Block aus gegossenem, schwer schmelzbarem Werkstoff, dadurch ;gekeinnze:ichniet, daß durch Zusiamm.enziehu;ng des schwer schmelzbaren Werkstoffes ,ein allseidig geschlo,s.seneir Lunker oder ;allseitig geschloesiene Lunker innerhalb :des Blockes gebildet sind. 5. Block aus gegossenem, schwer .schm.eizbarean Werkstoff mach Anspruch 4, dadurch (gekennzeichnet, diaß de geschlossenen Lunker in ,der Nähe von einander gegenüberliegenden Enden .d(Qs Blockes angeordnet .sind. 6. Nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen I, z oder 3 hergestellter ;gegossener Block, dadurch gekennzeichnet, daß der Lunker im wesentlichen symmetrisch liegt mit Bezug lauf :eine Achse des Blockes, die während ides Gießens waagerecht lag, und im wesentlichen unsymmetrisch mit einer Achse des Blockes liegt, die während des Gießens .senkrecht lag. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 583 876; französische Patentschrift Nr. 549 241; britische Patentschrift Nr. 330943.
DES20785D 1940-02-21 1940-02-21 Verfahren zum Giessen und Erstarrenlassen eines Blockes aus geschmolzenem Werkstoff Expired DE896925C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR549241A (fr) * 1921-04-01 1923-02-05 Thomson Houston Comp Francaise Méthodes et appareils pour la fabrication du verre de silice
GB330943A (en) * 1929-03-20 1930-06-20 Heraeus Gmbh W C Improvements in and relating to the production of hollow bodies from silica and other refractory material
DE583876C (de) * 1931-03-23 1933-09-11 Lazare Quincy Verfahren zum Herstellen von Walzen in Schleudergussformen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR549241A (fr) * 1921-04-01 1923-02-05 Thomson Houston Comp Francaise Méthodes et appareils pour la fabrication du verre de silice
GB330943A (en) * 1929-03-20 1930-06-20 Heraeus Gmbh W C Improvements in and relating to the production of hollow bodies from silica and other refractory material
DE583876C (de) * 1931-03-23 1933-09-11 Lazare Quincy Verfahren zum Herstellen von Walzen in Schleudergussformen

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